Falaises de Milos

Was tun in Milos: die schönsten Aktivitäten & Highlights

Du suchst Inspiration für Milos? Entdecke unsere Tipps und ausgewählten Aktivitäten, um deinen Aufenthalt in Milos in vollen Zügen zu genießen.

Die von unseren Mitgliedern am meisten empfohlene Aktivität

#1 Firiplaka Strand pas encore de reco

Der Firiplaka Strand auf der Insel Milos in den Kykladen ist bekannt für seine markanten bunten Felsklippen, weißen Sand und türkisfarbenes Wasser. Vor Ort kannst du schnorcheln oder Kajak fahren. Mit seinem kleinen Café und Sonnenschirmen ist der Strand ein idealer Rückzugsort für Reisende, die Ruhe und die besondere Natur Griechenlands suchen.

Die Karte der Highlights in Milos

Milos, die griechische Insel, auf der Geologie zur Kunst wurde

Hier hat ein Bauer im Jahr 1820 zufällig eine der berühmtesten Skulpturen der Welt ausgegraben: die Venus von Milo. Die Insel hat ihre Göttin zwar an den Louvre ziehen lassen, aber ihre vom Wind geformten Lavahügellandschaften, Strände in unwirklichen Farben und Fischerdörfer, in denen die Zeit stillzustehen scheint, behalten. Mit über 70 Stränden und Felsformationen, die an eine Science-Fiction-Kulisse erinnern, ist Milos das bestgehütete Geheimnis der Kykladen.

Ein Ziel für Entdecker, nicht für Partygänger

Wenn du Clubs und exzessives Nachtleben suchst, bist du hier falsch. Milos zieht Reisende an, die versteckte Buchten entdecken wollen, die nur per Boot erreichbar sind, Meereshöhlen erkunden möchten und sich in Dörfern mit bunten Häusern verlieren wollen. Die Insel ist ideal für Paare, Familien und kleine Freundesgruppen zwischen 30 und 50 Jahren, die Ruhe und unverfälschte Schönheit suchen.

Ein praktischer Hinweis: Ohne eigenes Fahrzeug wirst du kaum vom Fleck kommen. Es gibt zwar Busse, aber sie fahren selten, und einige Strände sind nur mit einem Allradfahrzeug oder Quad erreichbar. Plane etwa 15 bis 50 Euro pro Tag für einen Roller ein, für ein Auto ist es entsprechend mehr. Der Westen der Insel, hinter dem Strand von Achivadolimni, ist noch wild mit unbefestigten Wegen, auf denen die meisten Vermieter Standardfahrzeuge nicht versichern.

Ein Budget, das in der Hochsaison steigt

Außerhalb der Sommermonate solltest du mit etwa 100 Euro pro Tag für zwei Personen rechnen, Unterkunft eingeschlossen. Im Juli und August ziehen die Preise an, Hotels verlangen oft einen Mindestaufenthalt von drei Nächten und die Raten verdoppeln sich leicht. Ein Essen in einer Taverne kostet zwischen 15 und 25 Euro pro Person, ein Bootsausflug nach Kleftiko zwischen 80 und 150 Euro.

Die Mondlandschaften im Norden

Der Strand von Sarakiniko lässt sich kaum beschreiben. Seine fast blendend weißen Tuffsteinfelsen wurden durch die Erosion zu organischen Formen geschliffen, die an die Oberfläche des Mondes erinnern. Das türkisfarbene Wasser dringt in natürliche Höhlen ein, in denen man wunderbar schwimmen kann. Komm am frühen Morgen oder am späten Nachmittag, um den Menschenmassen zu entgehen und das weiche Licht zu genießen. Der Sandstrand selbst ist winzig, aber alle lassen sich auf den Felsen nieder, um die Sonne zu genießen.

Nur wenige Kilometer entfernt bietet Papafragas ein ganz anderes Schauspiel: eine Bucht, die tief zwischen zehn Meter hohen Klippen liegt und über eine in den Fels gehauene Treppe zugänglich ist. Bei ruhigem Wetter ist es ein idealer Ort zum Schnorcheln. Abenteuerlustige zieht es nach Firopotamos, einem ehemaligen Fischerdorf, das heute als Strand dient, wo die Syrmata mit ihren bunten Türen noch immer als Bootsgaragen genutzt werden.

Tipp vom Experten: Die Nordstrände sind dem Nordwind ausgesetzt, der im August oft kräftig bläst. Prüfe den Wetterbericht, bevor du dich auf den Weg machst, sonst landest du ungewollt im Sandsturm.

Der vulkanische Süden und seine feurigen Strände

Der Süden der Insel offenbart den vulkanischen Ursprung von Milos. In Paleochori färbt sich der Sand ocker und rot. Eine lokale Besonderheit sorgt für Staunen: Im Restaurant Sirocco wird der Fisch dank der geothermischen Hitze, die aus dem Boden aufsteigt, direkt im Sand gegart. Manchmal entweichen kleine heiße Luftblasen aus dem flachen Wasser, was für ein eigenartiges Badeerlebnis sorgt.

Der Strand von Tsigrado erfordert etwas Mut. Man steigt über eine an der Klippe befestigte Holzleiter nach unten und passiert einen engen Felsdurchgang. Vergiss Flip-Flops und trage feste Schuhe. Unten erwartet dich eine geheime Bucht mit klarem Wasser, umgeben von Höhlen. Direkt daneben bietet Firiplaka eine zugänglichere Alternative, mit leuchtend roten Klippen und kristallklarem Wasser, in dem Familien entspannt planschen können.

Fischerdörfer mit Regenbogen-Türen

Das wahre Highlight von Milos sind die alten Fischerhäuser. In Klima reihen sich etwa zwanzig zweistöckige Häuser direkt am Wasser aneinander. Das Erdgeschoss diente früher als Bootsgarage, das Obergeschoss als Wohnung. Heute spiegeln sich diese Syrmata mit ihren bunt bemalten Fensterläden im ruhigen Wasser der Bucht. Der Sonnenuntergang ist dort spektakulär. Das Nachbardorf Mandrakia besitzt denselben Charme, dazu kommt die Taverne Medusa, wo der gegrillte Oktopus ein Muss ist.

Plaka, der Hauptort, thront auf einem Hügel über der Insel. Die gepflasterten Gassen führen bis zu den Ruinen eines venezianischen Kastros hinauf. Hier treffen sich alle zum Sonnenuntergang, entweder auf dem Kirchenplatz oder nach einem zehnminütigen Aufstieg auf dem Gipfel des Forts. Das Archäologische Museum beherbergt eine Kopie der Venus, da das Original vor zwei Jahrhunderten die Insel verlassen hat.

Tipp vom Experten: In der Hochsaison dürfen Autos am späten Nachmittag nicht mehr ins Zentrum von Plaka fahren. Parke unten und gehe zu Fuß hoch.

Der Pflichttermin: Ein Bootsausflug nach Kleftiko

Die Klippen von Kleftiko, ehemalige Verstecke von Piraten, sind nur vom Meer aus erreichbar. In den weißen Felsen öffnen sich Meereshöhlen, das Wasser leuchtet in unwirklichem Türkis, und das Schnorcheln ist hier exzellent. Die Ausflüge per Katamaran oder Segelboot starten meist morgens in Adamas und beinhalten mehrere Badestopps, ein griechisches Mittagessen und Schnorchelausrüstung. Plane einen ganzen Tag dafür ein. Es ist nicht ganz billig, aber das Erlebnis bleibt für die meisten die schönste Erinnerung an Milos.

Wo essen und trinken in Milos?

Die lokale Küche setzt auf Meeresfrüchte und Spezialitäten wie Pitarakia, kleine, für die Insel typische Käsetaschen. In Adamas serviert die Taverne O! Hamos! hervorragende Familienküche, vor allem der Kichererbseneintopf ist unvergesslich. Für einen schnellen und günstigen Gyros ist der Gyros of Milos in Hafennähe eine gute Wahl für unter 3 Euro. Abends bieten die Terrassen von Pollonia frischen Fisch mit Meerblick, während man die Sonnenuntergänge am besten mit einem Cocktail in der Verina Cocktail Bar in Plaka genießt.

Wo übernachten in Milos und Umgebung?

Adamas eignet sich für alle, die in der Nähe des Hafens und der Infrastruktur sein wollen. Pollonia im Norden bietet eine ruhige Atmosphäre wie in einem Badeort, mit einem schönen Strand und guten Restaurants. Plaka ist ideal für Liebhaber verwinkelter weißer Gassen und spektakulärer Ausblicke, aber Vorsicht mit Treppen, wenn du viel Gepäck hast. Für ein besonderes Erlebnis wurden einige Syrmata in Klima zu Unterkünften umgebaut, bei denen man buchstäblich direkt am Wasser wohnt.

Wie kommt man nach Milos und wie bewegt man sich fort?

Von Athen aus gibt es tägliche Flüge, die den Flughafen von Milos in 30 Minuten erreichen. Die Fähre ist die gängigste Option: Plane je nach Schiff 3 bis 7 Stunden ab Piräus ein, mit Preisen zwischen 40 und 70 Euro. Von Santorin aus dauert die Überfahrt weniger als 2 Stunden. Buche über Ferryhopper, um die Fahrpläne einfach zu vergleichen.

Vor Ort solltest du dir ein Fahrzeug mieten, sobald du ankommst; die Agenturen befinden sich direkt am Hafen. Die Straßen sind bis auf den wilden Westen der Insel passabel. Ein Tag reicht aus, um die Insel zu umrunden, aber du wirst ohnehin immer wieder an dieselben Strände zurückkehren wollen.

Wann ist die beste Reisezeit?

Mai, Juni und September bieten den besten Kompromiss: angenehmes Wetter, warmes Wasser und weniger überfüllte Strände. Juli und August sind sehr heiß und windig, mit entsprechend hohen Preisen. Nach Mitte Oktober leert sich die Insel und viele Betriebe schließen. Der April ist zum Baden noch zu kühl, aber die Landschaft ist grün und die Hotels sind günstig.

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Mondlandschaften und paradiesische Strände

Die Insel Milos zu besuchen ist wirklich eine gute Alternative zu den von Touristen überlaufenen Kykladen-Inseln wie Santorin. Ob der Hafen von Adamas, die Inselhauptstadt Plaka oder Pollonia ganz im Osten, jede Ortschaft hat ihren eigenen Charme, und die Insel ist voll von unumgänglichen Sehenswürdigkeiten: die Fischerdörfer Mandrakia und Klima, Sarakiniko mit seinen Mondlandschaften, die spektakulären Klippen von Kleftiko... Man kann dort problemlos eine Woche verbringen, ohne dass Langeweile aufkommt! Kleiner Bonus: Zögert nicht, auch auf die Nachbarinsel Kimolos zu fahren, die ist den Abstecher definitiv auch wert!

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