Le Havre

Was tun in Le Havre: Top 4 Aktivitäten & Highlights 2026

Was tun rund um Le Havre

#1 Strand von Trouville (Trouville-sur-Mer) 13.8 km +10 Empf. 3.5/5

Der Strand von Trouville an der normannischen Küste ist ein beliebtes Reiseziel mit authentischem Charme. Auf mehreren Kilometern feinem Sand finden Familien und Wassersportler ideale Bedingungen. Die Promenade Savignac mit ihren Cafés und Restaurants lädt zum Verweilen ein. Mit historischen Villen und einer herzlichen Atmosphäre ist Trouville ein ideales Ziel für eine Auszeit in der Normandie.

#2 Strand von Deauville (Deauville) 14.5 km +23 Empf. 4.2/5

Der Strand von Deauville an der normannischen Küste steht für zeitlose Eleganz. Berühmt für bunte Sonnenschirme, Strandkabinen mit den Namen großer Filmstars und die berühmten Les Planches, bietet er maritimes Flair. Zwischen Luxushotels und Restaurants genießt du hier das französische Lebensgefühl bei erstklassigen Events wie dem Festival du Cinéma Américain.

#3 Casino von Deauville (Deauville) 14.8 km +18 Empf. 4.3/5

Das Casino von Deauville wurde 1912 eröffnet und lehnt sich architektonisch an das Grand Trianon von Versailles an. Es zählt zu den exklusivsten Spielbanken in Frankreich. Die von Jacques Garcia gestalteten barocken Räume beherbergen über 350 Spielautomaten, rund 30 Spieltische, ein Theater mit 400 Plätzen und mehrere Restaurants. Ein glamouröser Ort direkt am Ärmelkanal.

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#4 Hippodrom von Deauville-La Touques (Deauville) 15.2 km pas encore de reco

Das Hippodrom von Deauville-La Touques in der Normandie zählt zu den prestigeträchtigsten Rennbahnen in Frankreich. Seit seiner Eröffnung im Jahr 1864 vereint die Anlage Tradition mit moderner Infrastruktur. Bekannte Ereignisse wie das Meeting de Deauville Barrière locken Sportbegeisterte direkt an die Küste. Das Hippodrom ist ein fester Bestandteil von Deauville und bietet ganzjährig spannende Renntage.

Die Karte der Highlights in Le Havre

Le Havre, die Stadt, die sich für einen anderen Weg entschied

Genau hier, an der Mündung der Seine, stellte Claude Monet eines nebligen Morgens im Jahr 1872 seine Staffelei auf. Er malte Impression, soleil levant (Impression, Sonnenaufgang), das Bild, das einer ganzen Kunstrichtung ihren Namen geben sollte.

Ein Jahrhundert später war die Stadt durch alliierte Bombenangriffe zu 85 Prozent zerstört. Statt den Wiederaufbau in alter Form zu suchen, wagte man ein radikales Experiment: Die Zukunft wurde dem Beton und dem Licht anvertraut. Das Ergebnis ist ein Stadtbild, das in Frankreich seinesgleichen sucht und seit 2005 zum UNESCO-Welterbe zählt.

Ist das eine Reise für dich?

Ehrlichkeit vorab: Wenn du die typisch normannischen gepflasterten Gassen und Fachwerkhäuser suchst, bist du hier falsch. Diese Stadt begeistert Liebhaber von brutalistischer Architektur und alle, die in geometrischen Linien und offenen Perspektiven zum Himmel eine eigene Ästhetik finden.

Auch Impressionismus-Fans kommen auf ihre Kosten, denn das MuMa beherbergt die nach dem musée d'Orsay bedeutendste Sammlung Frankreichs. Familien finden hier einen ungewöhnlichen Spielplatz: einen Kieselstrand mitten in der Innenstadt und den größten kostenlosen Outdoor-Skatepark des Landes.

Wer jedoch für das Urlaubsgefühl das Malerische braucht, könnte mit der konsequenten Moderne des wiederaufgebauten Zentrums zunächst fremdeln. Manche Besucher brauchen ein paar Stunden, um sich auf diese spezielle Ästhetik einzulassen. Man muss bereit sein, die Dinge aus einem neuen Blickwinkel zu sehen.

Praktische Tipps für eine entspannte Zeit

Im sogenannten Perret-Zentrum ist alles bequem zu Fuß erreichbar. Die öffentlichen Verkehrsmittel sind exzellent, eine moderne Straßenbahn verbindet die wichtigsten Punkte. Das Wetter ist typisch normannisch: Pack selbst im Sommer eine Regenjacke ein. Viele Geschäfte schließen am Sonntag und oft auch am Montag, was du bei einem Kurztrip einplanen solltest.

Ein erschwingliches Reiseziel in der Normandie

Plane zwischen 80 und 130 Euro pro Tag für ein Paar ein, inklusive Unterkunft, Verpflegung und Besichtigungen. Die Hotelpreise sind deutlich moderater als in Honfleur oder Deauville, mit 3-Sterne-Zimmern zwischen 70 und 120 Euro pro Nacht. Ein Essen in einem guten Restaurant kostet 25 bis 40 Euro pro Person, und der Eintritt ins MuMa liegt bei maximal 10 Euro.

Das Perret-Zentrum: Ein Architektur-Labor des 20. Jahrhunderts

Auguste Perret hatte zwanzig Jahre Zeit, eine ganze Stadt neu zu errichten. Das Ergebnis polarisiert, fasziniert aber auch. Seine Stahlbetonbauten unterscheiden sich im Detail, sind aber durch harmonische Proportionen vereint und bilden breite Alleen, durch die das Licht ungehindert strömen kann. Die rue de Paris mit ihren überdachten Galerien, inspiriert von der rue de Rivoli, bringt diese Vision auf den Punkt.

Verpasse nicht das appartement témoin Perret, eine originalgetreue Nachbildung einer Wohnung aus den 50er Jahren, komplett mit historischen Möbeln, Müllschlucker und der damals revolutionären Zentralheizung. Die 50-minütige Führung gibt einen tiefen Einblick in den Alltag der ersten Bewohner nach dem Krieg.

Ein kleiner Tipp: Fahr in den 18. Stock des Rathausturms (Hôtel de Ville), um eine kostenlose Panoramaaussicht über die gesamte Stadt und die Flussmündung zu genießen. Erst von oben erschließt sich das städtebauliche Konzept von Perret wirklich.

Saint-Joseph und der Volcan: Zeitlose Wahrzeichen

Die église Saint-Joseph wirkt wie ein New Yorker Wolkenkratzer, der sich an die normannische Küste verirrt hat. Ihr achteckiger Glockenturm ragt 107 Meter in die Höhe und ist aus der ganzen Stadt zu sehen. Im Inneren verwandeln 12.768 farbige Glasscheiben das Licht in ein Kaleidoskop. Komm am späten Nachmittag, wenn die tiefstehende Sonne durch die Glasmalereien scheint: Das Schauspiel ist beeindruckend.

Nur wenige hundert Meter entfernt bricht der Volcan von Oscar Niemeyer radikal mit der Rechtwinkligkeit des Perret-Zentrums. Das geschwungene, weiße Kulturzentrum beherbergt einen Konzertsaal und eine Bibliothek in futuristischer Optik. Die Einwohner von Le Havre haben es mit ihrem typischen Humor liebevoll als "Joghurtbecher" getauft.

Die Promenade: Hier atmet die Stadt

Ein seltener Luxus für eine Stadt dieser Größe ist der zwei Kilometer lange Strand direkt im Stadtzentrum. Hier gibt es zwar Kiesel statt Sand, aber der Blick auf die Hafeneinfahrt ist ein Ausgleich. Im Sommer säumen kleine Strandbars den boulevard Albert-Ier. Die Stimmung ist nicht mediterran, hat aber ihren ganz eigenen, nordischen Charme.

Am Ende des Strandes bieten die monumentalen Bögen der Catène de Containers, ein Werk von Vincent Ganivet zum 500-jährigen Stadtjubiläum, ein spektakuläres Fotomotiv. Die bunten Container stehen sinnbildlich für die Identität der Hafenstadt.

Für einen besseren Ausblick lohnt sich der Aufstieg zu den Jardins Suspendus (Hängende Gärten). Das ehemalige napoleonische Fort beherbergt heute auf 17 Hektar botanische Gärten mit Pflanzen aus fünf Kontinenten. Die Sicht auf die Seine-Mündung ist fantastisch. Gönn dir einen frischen Fruchtsaft im L'Orangeraie, dem dortigen Teesalon mit Aussicht.

Rund um den Hafen: Das Viertel, das blieb

Das quartier Saint-François ist der einzige Teil der Stadt, der die Bombenangriffe überstanden hat. Die engen Gassen und Fischerhäuser stehen in krassem Kontrast zum Rest der Stadt. Hier findest du den Fischmarkt und einige bodenständige Fischrestaurants ohne viel Schnickschnack.

Gleich nebenan zeugt die Maison de l'Armateur vom Wohlstand des 18. Jahrhunderts in Le Havre. Das fünfstöckige Privathaus, das um einen zentralen Lichtschacht herum angelegt ist, ist wegen seiner Sammlungen zur maritimen Handelsgeschichte einen Besuch wert.

Ein kleiner Tipp: Buche eine kommentierte Hafenrundfahrt mit Navigation Normande. Die riesigen Containerschiffe des Port 2000 aus nächster Nähe zu sehen, ist beeindruckend. Eine einstündige Bootsfahrt kostet 14 Euro.

Wo kann man in Le Havre essen und trinken?

Die kulinarische Szene in Le Havre hat sich in den letzten Jahren enorm entwickelt. Da die Stadt der wichtigste Kaffeehafen Europas ist, findet sich diese Tradition in handwerklichen Röstereien wie Cafés Charles Danican in den höhergelegenen Vierteln oder der Brûlerie Duchossoy, deren Röstmeisterin bereits als beste Frankreichs ausgezeichnet wurde.

Für Meeresfrüchte bietet Le Grignot frische Platten direkt vom Fischmarkt. Le Margote, ausgezeichnet mit einem Bib Gourmand, verarbeitet normannische Produkte kreativ mit Blick auf das Bassin du Roi. Fleischliebhaber finden bei Beef and Wine nahe dem Volcan gereifte Steaks und passend abgestimmte Weine. Das Restaurant des enfants sages ist in einer alten Schule untergebracht und bietet eine originelle Atmosphäre sowie sorgfältige Hausmannskost.

Wo übernachten in Le Havre und Umgebung?

Die meisten Unterkünfte befinden sich im Perret-Zentrum. Das Hôtel Vent d'Ouest gegenüber der église Saint-Joseph bietet ein Nuxe-Spa und ein maritimes Design in einem denkmalgeschützten Gebäude. Das Best Western Art Hôtel setzt auf Street-Art im Design und belegt ebenfalls ein Perret-Gebäude. Für ein kleineres Budget bietet das JOST Hôtel in der Nähe des Bahnhofs ein exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis mit modernen Zimmern.

Wer es originell mag, wählt La Grande École: zehn Tiny Houses mit Terrasse, versteckt in einem Garten mitten in der Stadt. Eine einzigartige Adresse mit Charme und perfekter Lage.

Wie kommt man hin und wie bewegt man sich vor Ort?

Von Paris aus fahren die TER Normandie-Züge ab dem Bahnhof Saint-Lazare und erreichen Le Havre in 2 Stunden und 5 Minuten bis 2 Stunden und 20 Minuten. Die Preise liegen je nach Buchungszeitpunkt zwischen 16 und 40 Euro, bei etwa 15 täglichen Verbindungen.

Mit dem Auto dauert die Fahrt über die A13 und A29 von Paris aus etwa 2 Stunden und 30 Minuten. Parken im Stadtzentrum ist einfach, es gibt zahlreiche Tiefgaragen zu fairen Preisen. Elektroautos parken auf öffentlichen Plätzen kostenlos.

Wer aus dem Ausland anreist: Die Fähre von Brittany Ferries verbindet Portsmouth mit Le Havre in 5 Stunden und 30 Minuten. Der nächstgelegene Flughafen ist Deauville-Saint-Gatien in 30 km Entfernung, wobei Paris-CDG mehr internationale Flugverbindungen bietet.

Vor Ort sind Straßenbahn und Busse effizient. Ein gut ausgebautes Radwegenetz ermöglicht es zudem, die falaises d'Étretat in 30 km Entfernung oder Honfleur über den spektakulären Pont de Normandie zu erreichen.

Wann ist die beste Reisezeit?

Von Mai bis September, um den Strand und die langen Abende an der Promenade zu genießen. Das Festival Un Été au Havre belebt die Stadt jeden Sommer mit zeitgenössischen Kunstinstallationen im öffentlichen Raum. Der Herbst bietet ein weiches Licht, das die Impressionisten geliebt hätten. Der Winter ist zwar grau und windig, dafür sind die Museen leer und die Hotelpreise auf dem Tiefpunkt.

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  • Mit Freunden 5/5

Zu den Aktivitäten

14 Bewertungen
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Empf.
  • Kirchen und kathedralen +6 Empf.
  • Museen +6 Empf.
  • Brücken +3 Empf.

Eine Betonstadt, stolz darauf!

Le Havre ist eine moderne Stadt mit einer schmerzhaften Vergangenheit! Durch die Stadt zu schlendern bedeutet, den Wiederaufbau nach dem Krieg zu entdecken. Die Kathedrale von Le Havre und die Kirche Saint-Joseph zu besuchen heißt, mehr über das Le Havre von früher zu erfahren. Im Sommer Muscheln mit Pommes direkt am Meer zu essen bedeutet, den Charme der Badeorte und die herrlichen Sonnenuntergänge zu genießen. Besuchen Sie die Stadt tagsüber und lassen Sie den Abend auf der Strandpromenade ausklingen, Sie werden begeistert sein!

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