Stuttgart et ses vignes

Was tun in Stuttgart: die schönsten Aktivitäten & Highlights 2026

Du suchst Inspiration für Stuttgart? Entdecke unsere Tipps und ausgewählten Aktivitäten, um deinen Aufenthalt in Stuttgart in vollen Zügen zu genießen.

Die von unseren Mitgliedern am meisten empfohlene Aktivität

#1 Porsche Museum +14 Empf. 4.5/5

Das Porsche Museum in Stuttgart zeigt rund 80 bis 95 Fahrzeuge im Wechsel, die alle fahrbereit sind. Die Ausstellung reicht vom ersten Prototyp aus dem Jahr 1898 bis zu aktuellen Konzeptfahrzeugen. Die Architektur von Delugan Meissl ist beeindruckend. Audioguides sind kostenlos, für Kinder unter 14 Jahren ist der Eintritt frei. Technikfans beobachten durch die Werkstattfenster live die Restaurierung historischer Modelle.

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Die Karte der Highlights in Stuttgart

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Stuttgart, die deutsche Stadt mit Reben mitten im Straßenbild

Die meisten deutschen Regionalmetropolen haben ihr Schloss, ihren Weihnachtsmarkt und ihre Würste. Stuttgart hat all das, dazu aber noch etwas in Europa Einzigartiges: Weinberge, die sich direkt innerhalb der Stadt an die Hänge schmiegen. Vom Kessel aus, dem Talkessel mit seinen 250 Metern Höhenunterschied, in dem die Stadt gewachsen ist, rollen die Rebstöcke von Trollinger und Riesling bis an die Häuserfronten heran.

Ein Anblick, der den Charakter des Ortes auf den Punkt bringt: fleißig, wohlhabend und überraschend für alle, die das nicht erwarten.

Eine Destination, die ihre besten Seiten für Neugierige bereithält

Die Automuseen ziehen die Massen an. Wer sich jedoch nur auf Mercedes und Porsche beschränkt, verpasst eine weitaus vielschichtigere Stadt: bohemische Quartiere, unter UNESCO-Schutz stehende Moderne-Architektur, römische Mineralbäder und eine solide schwäbische Gastronomieszene.

Geeignet für:

  • Autofans: Das Mercedes-Benz Museum und das Porsche Museum gehören zu den weltbesten ihrer Art
  • Architektur- und Stadtplanungsfans (die UNESCO-gelistete Weissenhofsiedlung, die kubische Stadtbibliothek)
  • Weinfreunde: Stuttgart liegt im Zentrum eines der größten deutschen Weinbaugebiete
  • Familien, dank Killesbergpark, Wilhelma und interaktiven Museen
  • Reisende, die eine deutsche Großstadt suchen, die günstiger und weniger überlaufen ist als München oder Berlin
  • Liebhaber deftiger, großzügiger Regionaler Küche

Ungeeignet für:

  • Alle, die direkt zugängliche Strand- oder Bergdestinationen suchen
  • Reisende mit sehr knappem Budget: Stuttgart ist eine wohlhabende Stadt mit Preisen über dem deutschen Durchschnitt
  • Wer weder Deutsch noch Englisch spricht: Abseits der touristischen Zonen kommt man oft nur auf Deutsch weiter

Budget: Ziemlich vernünftig für eine westeuropäische Großstadt

Stuttgart ist deutlich günstiger als das nahe Zürich oder als München, liegt preislich jedoch über kleineren deutschen Städten. Die Automuseen schlagen zu Buche, wenn man sie kombiniert, aber der Rest des kulturellen Angebots bleibt erschwinglich.

Budgetschätzung pro Person in Stuttgart
Ausgabenposten Richtrahmen
Einfache Unterkunft (Jugendherberge, 2-Sterne-Hotel) 35 bis 70 €* / Nacht
Komfortable Unterkunft (3- bis 4-Sterne-Hotel, zentrales Apartment) 90 bis 160 €* / Nacht
Essen auf die Hand (Brezel, Markthalle, Imbiss) 8 bis 15 €*
Restaurantbesuch (schwäbische Küche, Brauhaus) 20 bis 40 €*
Aktivitäten (Mercedes-Benz Museum: 18 €*, Porsche Museum: 12 €*) 12 bis 20 €* je nach Museum
Öffentliche Verkehrsmittel (Stuttgart Card 24h) etwa 11 €*
Gesamtbudget Tages-Backpacker 70 bis 100 €*
Gesamtbudget komfortabler Tag 160 bis 250 €*

Praktisch: Ein eingespieltes Pflaster, auf dem ein paar Brocken Deutsch helfen

Das Netz der öffentlichen Verkehrsmittel ist exzellent: S-Bahn, U-Bahn und Busse decken Stadt und Vororte effizient ab. Die Stuttgart Card deckt die Fahrtkosten ab und gewährt Rabatte in Museen, was sich bei einem Aufenthalt von zwei oder drei Tagen definitiv lohnt.

Englisch funktioniert in Museen, Hotels und im Zentrum problemlos. Sobald man sich von touristischen Zonen entfernt, machen ein paar deutsche Grundbegriffe einen spürbaren Unterschied beim Empfang. Zur Etikette vor Ort: Sei pünktlich bei Verabredungen, gehe nicht bei Rot über die Ampel (Stuttgarter nehmen das genau) und grüße in Geschäften mit einem freundlichen "Guten Tag".

Stuttgart-Mitte: Schlossplatz und barockes Zentrum

Alles beginnt auf der Schlossplatz, dem größten Platz Stuttgarts. Das Neues Schloss im Barockstil des 18. Jahrhunderts und der neoklassizistische Königsbau rahmen diese weite Grünfläche ein, auf der sich Einheimische bei den ersten Sonnenstrahlen niederlassen. Es ist vielleicht nicht der malerischste Platz Deutschlands, besitzt aber eine beeindruckende Weite.

Gleich dahinter geht es auf der Schillerplatz intimer zu. Das ab dem 10. Jahrhundert errichtete Altes Schloss beherbergt das Landesmuseum Württemberg mit seinen beachtlichen archäologischen Sammlungen. Nur wenige Schritte entfernt vereint die Markthalle unter einer Glaskuppel aus dem frühen 20. Jahrhundert Kägereien, mediterrane Feinkostläden und Handwerksmetzgereien in einer lebendigen europäischen Basar-Atmosphäre.

Ein Tipp unter Freunden: Die Staatsgalerie bietet mittwochs und samstags freien Eintritt in ihre ständigen Sammlungen. Sie beherbergt eine der größten Picasso-Sammlungen Deutschlands sowie Werke von Matisse und Schlemmer. Ein unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis, das man sich nicht entgehen lassen sollte.

Das Bohnenviertel und Stuttgart-West: Die alternative Stadt

Das Bohnenviertel, wörtlich benannt nach den Bohnen vergangener Tage, ist das älteste Viertel Stuttgarts. Seine engen Kopfsteinpflasterstraßen und Fachwerkhäuser bilden eine Ausnahme in einer ansonsten stark wiederaufgebauten Stadt. Hier ballen sich unabhängige Cafés, Galerien und Restaurants mit traditioneller schwäbischer Küche.

Zu den Adressen, die von Einheimischen immer wieder genannt werden, gehört das Weinhaus Stetter, eine seit Generationen geführte Weinwirtschaft im Viertel, ideal um den lokalen Trollinger zu einem Zwiebelrostbraten zu probieren. Das Restaurant Fröhlich, seit über zwei Jahrzehnten von zwei Schwestern betrieben, serviert schwäbische Spezialitäten mit dreitägig eingekochten Saucen.

Stuttgart-West zeigt sich bohhemischer mit unabhängigen Cafés, Nischenbuchhandlungen und alternativen Kunsträumen. Die Stimmung ist dort entspannter als im historischen Zentrum.

Die Stäffele und die städtischen Weinberge: Stuttgart von oben

Das ist die Seite der Stadt, die nur wenige Besucher erkunden, und vermutlich die eigenwilligste. Die Stäffele, also die über 200 Außentreppen, die Stadtteile mit den Weinbergen an den Hängen verbinden, dienten einst den Winzern für den Transport ihrer Ernte.

Der ausgeschilderte Weinwanderweg führt durch die Weinberge der Stadtteile Uhlbach, Rotenberg und Untertürkheim. Unterwegs trifft man auf Besenwirtschaften, jene temporären Lokale mit einem Besen an der Haustür, in denen Winzer für wenige Wochen im Jahr ihren eigenen Wein zu rustikalen Gerichten ausschenken. Eine lokale Institution, die man unbedingt erleben sollte, wenn eine geöffnet hat.

Ein Tipp unter Freunden: Die Grabkapelle auf dem Württemberg, eine vom König Wilhelm I. für seine Frau errichtete neoklassizistische Grabkapelle, bietet den spektakulärsten Panoramablick auf Stuttgart und das Neckartal. Sie taucht in Standardführern kaum auf und ist fast menschenleer. Plane knapp eine Stunde Fußweg vom Zentrum ein.

Die Automuseen: Kult oder Kultur?

Seien wir ehrlich: Man könnte annehmen, dass das Mercedes-Benz Museum und das Porsche Museum nur Mechanik-Fans ansprechen. Da irrt man sich. Das Mercedes-Benz Museum ist mit seiner von der DNA inspirierten Doppelhelix-Architektur ein Kunstwerk für sich. Die Inszenierung über neun Ebenen zeichnet die Geschichte des Automobils vom ersten Motor bis zu Lewis Hamiltons Formel-1-Wagen nach.

Das kompakter gehaltene Porsche Museum setzt auf eine reduzierte Szenografie und radikales Design. Rechne mit 18 €* für Mercedes-Benz und 12 €* für Porsche. Beide an einem Tag zu besuchen, ist ambitioniert. Wähle einfach nach deinen Vorlieben.

Wo man in Stuttgart essen und trinken kann

Die schwäbische Küche ist deftig und unkompliziert. Maultaschen, gefüllte Teigtaschen mit Hackfleisch, Spinat und Kräutern, sind die regionale Spezialität schlechthin. Man findet sie überall, von den Ständen der Markthalle bis in die gehobene Gastronomie. Spätzle, als Käsespätzle mit Schmelzkäse überbacken, bilden den anderen kulinarischen Grundpfeiler.

Vergiss beim Wein alle Klischees über deutsche Tropfen: Die an den Stuttgarter Hängen erzeugten trockenen Rieslinge und der Trollinger überraschen durch ihre Qualität. Das Stuttgarter Weindorf, ein Open-Air-Weinfest Anfang September, bietet die Gelegenheit, fast 500 verschiedene Weine innerhalb weniger Tage zu kosten.

Konkrete Adressen: das Weinhaus Stetter im Bohnenviertel für Weinkarte und Klassiker, die Auberge Bären am Feuersee für schwäbische Tapas und die Markthalle für ein hochwertiges Picknick.

Wie kommt man nach Stuttgart?

Der Flughafen Stuttgart wird von mehreren europäischen Städten direkt angeflogen. Er liegt rund 30 Minuten per S-Bahn vom Stadtzentrum entfernt. Von Straßburg aus dauert die Zugfahrt rund 1,5 Stunden. Aus der Schweiz bist du von Zürich in etwa 3 Stunden und von Basel in knapp 3 Stunden mit dem Zug in Stuttgart. Auch mit dem Auto ist die Stadt über die Autobahnen gut erreichbar.

Wie bewegt man sich in Stuttgart fort?

Das städtische Verkehrsnetz ist durchdacht. Die Stadtbahn bringt dich zu fast allen Sehenswürdigkeiten im Zentrum. Die Stuttgart Card für 11 €* für 24 Stunden deckt die Fahrten ab und bringt Museumsrabatte, was sich ab mehr als einer Besichtigung am Tag auszahlt.

Ein Auto braucht man im Zentrum nicht. Praktisch wird es erst für das Porsche Museum oder Ausflüge in die umliegenden Weinberge. Das Parken im Zentrum kostet Geld und kann aufwendig sein. Fahrdienste wie Uber sind in Stuttgart verfügbar.

Wann ist die beste Reisezeit?

Der Frühling (April bis Juni) und der Herbst (September bis Oktober) bieten das angenehmste Klima mit moderaten Temperaturen und weniger Touristenandrang. Der September bringt mit dem Stuttgarter Weindorf und dem zweitgrößten Volksfest der Welt nach dem Oktoberfest, dem Cannstatter Volksfest, richtig Leben in die Stadt. Der Dezember lohnt sich wegen des Weihnachtsmarkt, einem der traditionsreichsten Weihnachtsmärkte Deutschlands.

Meide am besten den Hochsommer im Juli und August, wenn sich die Hitze im Talkessel staut.

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