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Was tun in Kambodscha: Top 11 Sehenswürdigkeiten & Aktivitäten

Entdecke die Lieblingsziele unserer Mitglieder in Kambodscha, dazu Bewertungen, praktische Infos und Fotos von Reisenden...

Die 4 schönsten Städte in Kambodscha

#1 Siem Reap +40 Empf.

Siem Reap war einst die Hauptstadt des Khmer-Reiches und dient heute als Ausgangspunkt für den Besuch der legendären Tempelanlage Angkor, deren jahrtausendealte Bauwerke mitten im Dschungel liegen. Jenseits der heiligen Ruinen bietet die Stadt im Nordwesten Kambodschas belebte Märkte, eine aufstrebende Khmer-Küche und schwimmende Dörfer auf dem Tonle Sap. Mit niedrigen Preisen, die bei etwa 15.000 bis 40.000 KHR (ca. 3 bis 9 Euro) für eine einfache Mahlzeit beginnen, einer herzlichen Gastfreundschaft und seiner üppigen Natur ist der Ort ein Ziel für Geschichtsinteressierte und Reisende mit kleinem Budget.

#2 Phnom Penh +15 Empf.

Es hat seinen Grund, warum Phnom Penh einst als Perle Südostasiens bezeichnet wurde. Die prächtigen Khmer-Bauten wurden während der Kolonialzeit durch breite Boulevards ergänzt, was der Stadt eine angenehme Übersichtlichkeit verleiht und ihre architektonischen Schätze wunderbar zur Geltung bringt.

Khmer-Kultur in ihrer Blüte

Der Königspalast ist das unbestrittene Wahrzeichen der Stadt. Mit seiner typischen Khmer-Architektur und den imposanten goldenen Dächern ist er ein Blickfang für alle, die am Flussufer entlangschlendern. Nimm dir Zeit für das Wandgemälde an der Außenmauer der Silberpagode. Es erzählt die Geschichte des Rāmāyaṇa, eines zentralen Epos des Hinduismus. Direkt daneben befindet sich das Nationalmuseum, untergebracht in einem prachtvollen roten Palast inmitten einer Gartenanlage. Es beherbergt die weltweit bedeutendste Sammlung an Khmer-Skulpturen. Ein ortskundiger Guide hilft dir dabei, den Überblick über die hunderten Exponate zu behalten. Nach dem Museumsbesuch lohnt es sich, durch einen der vielen Märkte der Stadt zu ziehen. Der riesige Zentralmarkt beeindruckt durch seine markante Architektur im Art-Déco-Stil, während der Russische Markt bekannt für seine vielfältigen und teils kuriosen Fundstücke ist.

Eine Hauptstadt zum Wohlfühlen und Innehalten

Phnom Penh hat eine entspannte Seite, die man am besten bei einem Spaziergang entlang der Quais Sisowath zum Sonnenuntergang erlebt. Am Tonle Sap Fluss herrscht eine lebhafte, aber gelassene Stimmung. Der Wat Ounalom, ein bedeutender buddhistischer Tempel in unmittelbarer Nähe zum Ufer, ist fast wie ein eigenes kleines Dorf innerhalb der Stadt. Hier leben zahlreiche Mönche, die gelegentlich öffentliche musikalische Darbietungen geben. Ein weiterer Höhepunkt ist der Tempelberg Wat Phnom. Der imposante Tempel ist bei den Einheimischen sehr beliebt, die hier für Prüfungserfolg oder Glück beten. Sei jedoch vorsichtig: Eine Schar recht frecher Affen hat sich rund um den Tempel niedergelassen und ist wenig scheu.

Orte der bewegten Geschichte

Die Stadt blickt auch auf sehr dunkle Kapitel zurück. Um das Ausmaß des Genozids unter dem Regime der Roten Khmer zu begreifen, ist ein Besuch im Tuol-Sleng-Museum notwendig. Das ehemalige Gymnasium wurde zwischen 1975 und 1979 als Inhaftierungs- und Folterzentrum unter Pol Pot genutzt. Heute dient es als Gedenkstätte für die 1,5 bis 2 Millionen Menschen, die in dieser Zeit ihr Leben verloren (etwa ein Viertel der damaligen kambodschanischen Bevölkerung). Ebenfalls zugänglich ist die Gedenkstätte Choung Ek.

Beste Reisezeit

In Phnom Penh ist es das ganze Jahr über warm und feucht, mit Temperaturen zwischen 25 und 35 Grad. Wenn du die Monsunzeit vermeiden möchtest, ist der Zeitraum von November bis März am besten geeignet.

Anreise

Ein Flug von Europa nach Phnom Penh kostet meist zwischen 600 und 800 Euro, bei einer Flugdauer von mindestens 14:30 Stunden inklusive Zwischenstopp. Vor Ort bist du am besten zu Fuß unterwegs, um den dichten Verkehr und die Staus der Stadt zu umgehen.

#3 Battambang +4 Empf.

Battambang ist die zweitgrößte Stadt in Kambodscha und verbindet koloniales Erbe mit einem lebendigen Alltag. Neben antiken Tempeln wie dem Wat Banan prägen der berühmte Bambuszug und die Zirkusvorführungen von Phare das Bild. In der Umgebung laden das Phnom Sampov und der Kamping Puoy See zu Erkundungen ein. Mit ihren lokalen Märkten und Handwerksbetrieben ist die Stadt ein idealer Ausgangspunkt, um eine weniger touristische Seite des Landes kennenzulernen.

#4 Pursat -2 Empf.

Die Stadt und Provinz Pursat ziehen Besucher durch ihre Unverfälschtheit und Natur an. Die Region ist für ihre Marmorbildhauerei bekannt und bietet mit dem Kardamomgebirge, dem Pursat-Fluss sowie den Bakan-Wasserfällen abwechslungsreiche Landschaften. Reisende erkunden historische Pagoden wie Wat Bakan oder die schwimmenden Dörfer am Tonle-Sap-See. Wer abseits der großen Touristenströme unterwegs sein möchte, findet hier eine Kombination aus lokaler Kultur und Ruhe.

Ranking der 7 von der Redaktion ausgewählten Aktivitäten in Kambodscha

#1 Tempel von Angkor (Siem Reap) +27 Empf. 4.6/5

Der Tempel von Angkor in Kambodscha ist eines der weltweit größten religiösen Baukomplexe. Zwischen dem 9. und 13. Jahrhundert von Khmer-Königen errichtet, zählt das seit 1992 unter UNESCO-Schutz stehende Areal zu den bedeutendsten archäologischen Stätten. Besonders das berühmte Angkor Wat besticht durch Sandsteintürme und detailreiche Reliefs mit Szenen aus der hinduistischen Mythologie.

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#2 Tuol-Sleng-Genozid-Museum (Phnom Penh) +5 Empf. 4/5

Das Tuol-Sleng-Genozid-Museum (ehemaliges Gefängnis S-21) im Stadtzentrum von Phnom Penh war einst eine Schule, bevor die Roten Khmer sie in ein Folterzentrum verwandelten. Seit dem 7. Januar 1979 ist der Ort weitgehend im Originalzustand erhalten. Die Anlage besteht aus vier Gebäuden, die den ehemaligen Pausenhof umschließen.

Ein Besuch ist emotional aufwühlend und für Kinder oder sensible Personen nicht zu empfehlen. Er verdeutlicht das Ausmaß der Gewalt und das Grauen, das unter dem Regime der Roten Khmer herrschte.

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#3 Nationalmuseum von Kambodscha (Phnom Penh) +3 Empf. 4.5/5

Das Nationalmuseum von Kambodscha wurde 1920 in Phnom Penh eröffnet und beherbergt die weltweit größte Sammlung khmerischer Skulpturen. Mehr als 14.000 Exponate dokumentieren zwei Jahrtausende Zivilisationsgeschichte, darunter bedeutende Funde aus Angkor. Das von George Groslier im traditionellen Khmer-Stil entworfene Gebäude ist ebenso sehenswert. Aktuell läuft eine umfassende Sanierung mit Unterstützung des Musée Guimet.

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#4 Museum von Battambang (Battambang) +1 Empf. 5/5

Das Museum von Battambang ist ein kleines Haus direkt am Flussufer mitten in der Stadt. Trotz seiner Größe beherbergt es zahlreiche bedeutende architektonische Fundstücke aus der Geschichte und Vorgeschichte. Ein Mönch in safranfarbenem Gewand begleitet dich oft persönlich durch die Räume. Nebenan zeigt eine Galerie Fotos der Restaurierung sowie traditionelle Möbel und religiöse Festtagsdekorationen.

#5 Bayon-Tempel von Angkor (Siem Reap)

Der Bayon-Tempel, ein buddhistisches Juwel aus dem 12. Jahrhundert im Herzen von Angkor Thom, zieht mit seinen 216 monumentalen Steingesichtern an 54 Türmen jeden Besucher in den Bann. Jayavarman VII. ließ das Labyrinth errichten, das mit 1,2 Kilometern an Reliefs Schlachten und den Alltag des Khmer-Reiches zeigt. Ein Highlight neben Angkor Wat und Ta Prohm.

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#6 Choeung Ek (Phnom Penh)

Choeung Ek liegt 15 km außerhalb von Phnom Penh und ist als einer der Killing Fields ein zentraler Gedenkort für die Opfer des Khmer-Rouge-Regimes. Ein Museum, eine Stupa mit menschlichen Überresten und ein Rundgang dokumentieren die grausamen Ereignisse. Die Anreise per Tuk-Tuk oder Taxi lohnt sich, um gemeinsam mit dem Tuol-Sleng-Museum die Geschichte Kambodschas zu verstehen.

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#7 Angkor Wat (Siem Reap)

Angkor Wat ist das größte religiöse Bauwerk der Welt und erstreckt sich über 162 Hektar nördlich von Siem Reap. Der im 12. Jahrhundert von König Suryavarman II. errichtete Khmer-Tempel beeindruckt mit seinen fünf Türmen, die den Berg Meru darstellen, und kunstvollen Reliefs. Der einst hinduistische und heute buddhistische Ort ist ein nationales Symbol Kambodschas.

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Kambodscha besuchen: Das Reich der versunkenen Tempel und zeitlosen Lächeln

Im Herzen Indochinas offenbart Kambodscha seine jahrtausendealten Geheimnisse zwischen üppigem Dschungel und den Überresten von Angkor. Hier umschlingen die gigantischen Wurzeln der Kapokbäume langsam die vergessenen Tempel, während safranfarbene Mönche bei Sonnenaufgang ihre Gebete singen. Dieses Khmer-Königreich, gezeichnet von seiner Geschichte, aber voller sprühendem Leben, bietet eine zutiefst menschliche Reiseerfahrung, bei der jede Begegnung die bemerkenswerte Resilienz eines liebenswerten Volkes offenbart.

Kambodscha: Ist das Ziel das Richtige für dich?

Kambodscha zieht Reisende an, die Authentizität und echte Emotionen suchen. Wenn du spektakuläre Tempel, bezaubernde Flusslandschaften und tiefgreifende menschliche Begegnungen schätzt, wird dich dieses Land berühren. Geschichts- und Architekturbegeisterte finden hier ihr Paradies, während sensible Naturen eine bewahrte Kultur von beeindruckender Schönheit entdecken.

Ein Hinweis vorab: Kambodscha ist nach wie vor ein Entwicklungsland, in dem die Infrastruktur eine Herausforderung darstellen kann. Die allgegenwärtige Armut ist spürbar, die aufwühlende jüngere Geschichte kann zu Tränen rühren und die oft schlechten Straßenverhältnisse fordern Geduld. Die drückende Hitze und die ständige Luftfeuchtigkeit verlangen eine gewisse körperliche Anpassung. Doch genau diese Herausforderungen werden für Reisende mit offenem Geist schnell zu bereichernden Erfahrungen.

Angkor: Viel mehr als nur Massentourismus

Siem Reap dient als Ausgangspunkt für die Erkundung des Komplexes Angkor, einem der außergewöhnlichsten archäologischen Wunder der Welt. Angkor Wat, der Tempelberg aus dem 12. Jahrhundert, beeindruckt durch seine gewaltigen Dimensionen und die atemberaubende Feinheit der Flachreliefs. Doch die wahre Magie entfaltet sich in Ta Prohm, wo sich die Natur seit Jahrhunderten ihren Raum zurückerobert.

Die gigantischen Wurzeln von Spung-Bäumen und Kapokbäumen umschlingen die behauenen Steine und schaffen eine einzigartige Symbiose aus Vegetation und Architektur. Jede Galerie bietet neue Eindrücke: eine Wurzel, die sich durch eine Mauer schlängelt, ein Baum, der auf einem eingestürzten Dach wächst, das Licht, das durch das Blätterdach filtert.

Der Insider-Tipp: Stehe um 4:30 Uhr auf, um den Sonnenaufgang über Angkor Wat ohne die großen Menschenmassen zu erleben. Nach dem klassischen Foto solltest du dich direkt zum noch menschenleeren Ta Prohm begeben, um einen fast mystischen Moment zu erleben.

Die unbekannten Schätze des archäologischen Parks

Banteay Srei, die sogenannte Zitadelle der Frauen, besticht durch ihre Skulpturen aus rosafarbenem Sandstein von unglaublicher Zartheit. Jeder Quadratzentimeter erzählt mythische Geschichten aus dem Hinduismus mit einer künstlerischen Finesse, die ihresgleichen sucht.

Etwas weiter entfernt bietet Beng Mealea das Erlebnis eines Tempels, der vollständig von der Vegetation verschlungen wurde. Hier kannst du dich als Entdecker fühlen, über eingestürzte Steine klettern und dich durch geheime, von der Natur geschaffene Passagen zwängen.

Phnom Penh: Zwischen städtischer Renaissance und schmerzhafter Erinnerung

Die kambodschanische Hauptstadt überrascht mit ihrer wiedergefundenen Vitalität. Entlang des Mekong laden neu gestaltete Uferpromenaden zu Spaziergängen ein, während die Gassen des französischen Viertels eine geschmackvoll restaurierte Kolonialarchitektur enthüllen.

Der Königspalast und die Silberpagode zeugen vom Glanz der Khmer-Monarchie. Die goldenen Dächer funkeln unter der tropischen Sonne und bilden einen Kontrast zu den gepflegten Gärten, in denen Pfaue und Reiher frei umherlaufen.

Doch Phnom Penh trägt auch die Narben seiner Vergangenheit. Das Tuol-Sleng-Genozid-Museum und die Choeung Ek (Killing Fields) erinnern an die dunkelsten Stunden des Roten-Khmer-Regimes. Diese aufwühlenden, aber notwendigen Besuche verdeutlichen das Ausmaß der Tragödie, aber auch die erstaunliche Kraft des kambodschanischen Volkes beim Wiederaufbau.

Der Insider-Tipp: Besuche diese Gedenkstätten am Vormittag, wenn du emotional noch frisch bist. Am Nachmittag kannst du die Atmosphäre am Zentralmarkt auflockern, wo die kambodschanische Lebensart wieder in den Vordergrund rückt.

Das ländliche Hinterland: Zwischen Mekong und alten Traditionen

Das wahre Kambodscha entdeckt man in seinen schwimmenden Dörfern und grünen Landschaften. Auf dem Tonle Sap, dem größten Süßwassersee in Südostasien, leben ganze Gemeinschaften auf dem Wasser in Häusern auf Stelzen, die mit dem Rhythmus der Fluten steigen und fallen.

Kampong Phluk bietet das authentischste Erlebnis: eine Bootsfahrt zwischen den schwimmenden Häusern, eine Schule auf Stelzen und ein buddhistischer Tempel, der hoch über dem Wasser thront. Das Leben folgt hier uralten Regeln, bestimmt von den Jahreszeiten und den Launen des Sees.

Battambang: Provinzielle Gelassenheit

Battambang, die zweitgrößte Stadt des Landes, pflegt einen unwiderstehlichen provinziellen Charme. Die verschlafenen Kolonialhäuser, die bunten Märkte und die entspannte Stimmung bilden einen Kontrast zur Hektik von Phnom Penh.

Verpasse nicht das spektakuläre Schauspiel der Fledermäuse von Phnom Sampeau: Jeden Abend verlassen über eine Million dieser Säugetiere ihre Höhle in einem faszinierenden Luftballett, das fast zwei Stunden dauert.

Die wilde Küste: Zwischen Inselparadies und Badeorten

Sihanoukville spaltet die Gemüter: Als Badeort im Wandel unter chinesischem Einfluss verliert er zwar an authentischem Charme, bleibt aber das Tor zu den Inseln im Golf von Thailand.

Koh Rong und Koh Rong Samloem entschädigen die Verluste auf dem Festland mehr als reichlich. Strahlend weißer Sand, kristallklares Wasser und rustikale Bungalows direkt am Meer: das tropische Lebensgefühl in seiner reinsten Form.

Der Insider-Tipp: Vermeide Sihanoukville als Zwischenstopp. Nimm das Boot direkt von Phnom Penh nach Koh Rong, um Zeit zu sparen und deine Urlaubsstimmung beizubehalten.

Weiter westlich pflegt Kep eine berührende koloniale Nostalgie. Die verfallenen Villen, die von der Vegetation überwuchert sind, erzählen noch von der goldenen Ära der 1960er Jahre, während der Krabbenmarkt frische Meeresfrüchte für Genießer bereithält.

Kambodscha auf dem Teller: Einfachheit und tropische Frische

Die kambodschanische Küche setzt eher auf Subtilität als auf explosive Schärfe. Amok, das Nationalgericht, besteht aus Fisch oder Huhn in einem milden Kokos-Curry, das mit Zitronengras verfeinert und in einem Bananenblatt gedämpft wird. Dieses kulinarische Highlight zergeht mit unvergleichlicher Zartheit auf der Zunge.

Bai sach chrouk, Reis mit gegrilltem Schweinefleisch, ist das klassische Frühstück, serviert mit knackigem eingelegtem Gemüse. Die Kuy-Teav-Suppen wärmen an feuchten Morgen mit Reisnudeln in einer duftenden Brühe voller frischer Kräuter.

Auf den Märkten gibt es exotische Früchte im Überfluss: Rambutan mit seinem durchscheinenden Fruchtfleisch, erfrischende Drachenfrucht und säuerliche Mangostan. Ein Angkor-Bier passt hervorragend zu den Mahlzeiten, während Smoothies aus frischen Früchten bei der tropischen Hitze für Abkühlung sorgen.

Wann ist die beste Reisezeit für Kambodscha?

Die Trockenzeit von November bis März bietet mit Temperaturen zwischen 25 und 30°C und meist klarem Himmel optimale Bedingungen. Dezember und Januar sind die angenehmsten Monate mit erträglicher Hitze und moderater Luftfeuchtigkeit.

Die Regenzeit von Mai bis Oktober verändert die Landschaft radikal. Die Niederschläge sind meist kurz, aber am späten Nachmittag sehr intensiv, was die Luft abkühlt und die Landschaft intensiv ergrünen lässt. Die Tempel von Angkor wirken unter den tiefhängenden Wolken besonders geheimnisvoll, doch die Landstraßen können mitunter unpassierbar werden.

Der April ist der heißeste Monat mit Temperaturen um die 40°C und stellt die Widerstandskraft der Reisenden auf die Probe. Vermeide diese Zeit, wenn du extreme Hitze nur schwer verträgst.

Wie kommt man nach Kambodscha?

Es gibt keine Direktflüge von Paris nach Phnom Penh oder Siem Reap. Vietnam Airlines, Thai Airways und Singapore Airlines bieten die besten Verbindungen via Ho-Chi-Minh-Stadt, Bangkok oder Singapur. Rechne mit einer Reisezeit von 12 bis 16 Stunden, je nach Zwischenstopp.

Von den Nachbarländern aus sind Landwege eine Option für Reisende, die mehr Zeit haben. Busse verbinden Bangkok und Siem Reap in 8 Stunden über den Grenzübergang Aranyaprathet. Von Vietnam aus bieten die Routen Ho-Chi-Minh-Stadt - Phnom Penh oder Chau Doc - Phnom Penh über den Mekong eine romantische Art der Einreise.

Das Touristenvisum erhältst du bei Ankunft für 35 US-Dollar oder als Online-E-Visa. Dein Reisepass muss bei Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein.

Wie bewegt man sich in Kambodscha fort?

Der Tuk-Tuk, die lokale Version der motorisierten Rikscha, ist das wichtigste Fortbewegungsmittel in den Städten. Verhandle den Preis immer vor Fahrtantritt; rechne mit 2 bis 5 US-Dollar für Stadtfahrten. Diese kleinen bunten Fahrzeuge bieten einen unmittelbaren Einblick in die kambodschanische Atmosphäre.

Für längere Strecken verbinden klimatisierte Reisebusse die wichtigsten Stationen komfortabel. Giant Ibis und Mekong Express bieten zuverlässige Verbindungen zwischen Phnom Penh, Siem Reap, Battambang und Sihanoukville. Die Fahrt von Phnom Penh nach Siem Reap dauert etwa 6 Stunden, nach Sihanoukville sind es 3 Stunden.

Das Flugzeug bleibt die schnellste Lösung: Cambodia Angkor Air und Bayon Airlines führen Inlandsflüge in 45 Minuten durch. Flüge von Phnom Penh nach Siem Reap kosten je nach Saison zwischen 60 und 120 US-Dollar.

Um entlegene Orte zu erkunden, kannst du ein Motorrad mit Fahrer mieten. Diese flexible Lösung erlaubt es dir, das authentische Hinterland in deinem eigenen Tempo zu entdecken und gleichzeitig vom lokalen Wissen deines Begleiters zu profitieren.

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Musée National à Phnom Penh
Temple d'Angkor

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Ausgangspunkt für die Erkundung des Landes

Phnom Penh ist oft die Stadt, in der man bei einer Flugreise in Kambodscha ankommt. Die Hauptstadt hat meiner Meinung nach zwar nichts Außergewöhnliches an sich, aber sie ist trotzdem einen kleinen Ab…

9 0

Eiskalt...

Das Sicherheitsgefängnis 21, berüchtigt unter dem Regime der Roten Khmer, ist ein ehemaliges Folterzentrum, das in eine Gedenkstätte umgewandelt wurde. Der Ort ist fast so geblieben, wie er war, was e…

9 0

angenehm

Siem Reap ist der ideale Ausgangspunkt, um die Tempel von Angkor zu besuchen. Aber auch die Stadt selbst ist einen Aufenthalt wert. Sie ist lebendig, quirlig und sehr touristisch, mit zahlreichen Rest…

15 0

Beeindruckend

Ich habe die Tempel von Angkor bei einer geführten Wanderung in einer Gruppe besucht. Das ist eine wirklich einzigartige Erfahrung. Es gibt eine Vielzahl an Tempeln zu entdecken, manche sind besser er…

13 0

Einfach grandios und wunderschön

Die Bauwerke sind einfach erhaben und beeindruckend, sowohl was die Ausmaße als auch die Finesse der Details angeht. Einige Teile sind in schlechtem Zustand und teilweise vom Wald verschlungen, aber g…

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