Mysore

Was tun in Mysore: Top 7 Aktivitäten & Highlights 2026

Du suchst Inspiration für Mysore? Entdecke das Ranking der Aktivitäten, die unsere Reise-Community am meisten empfiehlt: historische Stätten, kulturelle Besuche, Orte zum Spazieren und Entspannen...

Ranking der 7 Aktivitäten, die unsere Mitglieder am meisten empfehlen

#1 St. Philomena Kirche +8 Empf. 5/5

Die zwei 52 Meter hohen Zwillingstürme prägen mit ihrem markanten neugotischen Stil das Stadtbild von Mysore. Inspiriert durch den Kölner Dom, beeindruckt das Gebäude mit farbenfrohen Glasfenstern und einem hoch aufragenden Kirchenschiff. Besuche unbedingt die unterirdische Krypta. Dieser ruhige Ort wird oft übersehen und bietet die beste Gelegenheit, die Architektur in aller Stille zu betrachten.

#2 Daria Daulat Bagh Palast +8 Empf. 5/5

Dieser 1784 erbaute Sommerpalast aus Teakholz bietet einen seltenen Einblick in die Geschichte des Sultanats. Die Innenwände sind mit bemerkenswert gut erhaltenen Wandmalereien geschmückt, die epische Schlachten gegen britische Truppen zeigen. Ein friedlicher Ort in einem geometrischen Garten, ideal um den Prunk des berühmten Herrschers Tipu Sultan in Mysore zu entdecken.

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#3 Sri-Ranganathaswamy-Tempel +8 Empf. 5/5

Ein heiliges Labyrinth aus sieben konzentrischen Mauern, kunstvoll gemeißelten Türmen und Hallen mit tausend Säulen. Der Legende nach durchquerte ein geraubtes Götterbild ganz Indien, um in den Sri-Ranganathaswamy-Tempel zurückzukehren. Ein lebendiger Ort, an dem sich tägliche religiöse Inbrunst mit monumentaler Architektur aus der Zeit verschiedener Dynastien verbindet.

#4 Chamundi-Tempel +8 Empf. 5/5

Auf einem Hügel thront dieses Heiligtum der Göttin Durga und beeindruckt mit seinem goldenen Gopuram, der sieben Stockwerke in die Höhe ragt. Pilger erklimmen die tausend traditionellen Stufen und passieren dabei den massiven Nandi-Stier aus schwarzem Granit. Zwischen Weihrauch und rituellen Gesängen bietet der Ort einen eindrucksvollen Panoramablick über das gesamte Tal.

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#5 Vogelreservat Ranganathittu +8 Empf. 5/5

Das Vogelreservat Ranganathittu, im Volksmund Pakshi Kashi von Karnataka genannt, ist das größte Vogelschutzgebiet des Bundesstaates. Auf sechs Inseln im Fluss Kaveri, 16 km von Mysore entfernt, leben über 170 Vogelarten. Seit 2022 ist das Gebiet als Ramsar-Gebiet geschützt. Bootsfahrten führen zu Störchen, Pelikanen, Ibissen, Krokodilen und Ottern. Beste Reisezeit: Juni bis November zur Brutzeit sowie Dezember bis März für Zugvögel.

#6 Zoo von Mysore +8 Empf. 5/5

Der Zoo von Mysore wurde 1892 gegründet und zählt zu den ältesten Anlagen in Indien. Auf über 60 Hektar leben mehr als 150 Tierarten, darunter weiße Tiger, Asiatische Elefanten und Giraffen. Besucher schätzen die großzügigen Gehege sowie das Schutzprogramm für Geier. Ein Rundgang dauert 3 bis 4 Stunden. Tipp: Komme früh, um den Andrang zu vermeiden.

#7 Palast von Mysore +8 Empf. 5/5

Der Palast von Mysore, einstiger Sitz der Maharajas, ist ein prächtiger indo-sarazenischer Bau aus dem späten 19. Jahrhundert. Besuche den prunkvollen Kalyana Mantapa und die Durbar Hall. Jeden Sonntagabend und zum Dussehra-Fest erstrahlt das Gebäude mit 90 000 Glühbirnen. Ein Besuch bietet tiefe Einblicke in den royalen Glanz und die Geschichte von Karnataka.

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Die Karte der Highlights in Mysore

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Mysore, die Stadt, die nach Jasmin und Sandelholz duftet

In Mysore verströmen die Straßen rund um den Devaraja-Markt schon am frühen Morgen eine Mischung aus Kurkuma, frischem Jasmin und Sandelholz. Diese Stadt im Karnataka war einst die Hauptstadt eines Fürstenstaates und bewahrt sich bis heute eine leicht nostalgische, königliche Eleganz, geprägt von ockerfarbenen Palästen und breiten, von Bäumen gesäumten Alleen.

Mysore ist deutlich entspannter und weniger hektisch als das etwa drei Autostunden entfernte Bangalore. Reisende kommen wegen des Amba Vilas-Palastes, bleiben aber oft für die traditionellen Yogakurse, die Gewürzmärkte und das goldene Licht, das am späten Nachmittag über die Chamundi-Hügel fällt.

Ist dieses Ziel das Richtige für dich?

Mysore ist ideal für alle, die sich Zeit nehmen möchten, durch belebte Märkte schlendern wollen, ohne im Massentourismus unterzugehen, und sich für die indische Geschichte begeistern, ohne nur die klassischen Pfade in Rajasthan oder Kerala zu verfolgen. Zudem ist die Stadt eine Top-Adresse für Yoga-Fans, da sie als eine der Geburtsstätten des modernen Ashtanga gilt.

Wenn du hingegen nach Strand, ausschweifendem Nachtleben oder stark westlich geprägter Infrastruktur suchst, wirst du hier womöglich nicht glücklich. Mysore bleibt im Rhythmus eine typisch indische Stadt, in der dich stellenweise der Lärm und der Roller-Verkehr erwarten.

Geeignet für:

  • Liebhaber von Geschichte und indo-sarazenischer Architektur
  • Yoga- und Wellness-Begeisterte
  • Reisende, die eine ruhigere Alternative zu Bangalore oder Chennai suchen
  • Fans von Märkten und lokalem Kunsthandwerk wie Seide und Sandelholz

Weniger geeignet für:

  • Fans von intensivem Nachtleben
  • Reisende, die Strandurlaub oder pures Nichtstun suchen
  • Menschen, die mit indischem Stadtlärm und chaotischem Verkehr überfordert sind

Ein im Vergleich zu Europa günstiges Reiseziel

Indikatives Tagesbudget pro Person in Mysore
Posten Spanne
Übernachtung einfaches Hotel 8 bis 15 Euro
Übernachtung komfortables Hotel 25 bis 50 Euro
Streetfood (Thali, Dosa) 1 bis 3 Euro
Restaurantbesuch 5 bis 10 Euro
Transport und Aktivitäten pro Tag 5 bis 10 Euro
Tagesbudget Backpacker 15 bis 25 Euro
Tagesbudget Komfort 40 bis 70 Euro

Preise sind Richtwerte und können variieren.

Praktische Tipps für deine Reise

Zwischen März und Mai kann die Hitze drückend sein, mit Temperaturen, die häufig die 35°C-Marke überschreiten. In Hotels und an Sehenswürdigkeiten kommst du mit Englisch gut durch, auf den lokalen Märkten dominiert jedoch Kannada.

Die allgemeine Sicherheitslage ist gut, da Mysore als deutlich ruhiger als die großen indischen Metropolen gilt. Alleinreisende Frauen sollten dennoch die üblichen Vorsichtsmaßnahmen in Indien beachten: Meide nachts einsame Straßen und nutze bevorzugt Tuk-Tuks, die dir von deiner Unterkunft empfohlen werden.

Der Palast und das königliche Viertel

Der Amba Vilas-Palast ist das historische Herz der Stadt und vereint hinduistische, mogulische und gotische Einflüsse in einer wahren Explosion aus Kuppeln und farbigen Glasfenstern. Die nächtliche Beleuchtung am Sonntagabend mit fast 100.000 Glühbirnen zieht zwar viele Menschen an, ist aber ein unvergessliches Erlebnis.

Rund um den Palast erstreckt sich ein Viertel mit kolonialen Verwaltungsgebäuden und kleineren Tempeln wie dem Sri Chamarajendra-Tempel, die deutlich weniger überlaufen sind.

Geheimtipp: Um den großen Andrang am Sonntagabend zu vermeiden, besuche den Palast unter der Woche tagsüber und beobachte die Beleuchtung später nur von außerhalb der Tore, ohne für den abendlichen Einlass bezahlen zu müssen.

Devaraja Market und das bunte Treiben

Der Devaraja-Markt ist ein Fest für die Sinne und bietet einen direkten Einblick in den Alltag der Bewohner von Mysore. Blumenketten, Pyramiden aus farbigem Farbpulver für religiöse Rituale und Stände mit Sandelholz machen ihn zu einem der fotogensten überdachten Märkte in Südindien.

In den umliegenden Gassen findest du die landesweit geschätzte Mysore-Seide sowie Skulpturen aus Sandelholz, dem traditionellen Kunsthandwerk der Region.

Der Chamundi-Hügel und der Panoramablick

Auf etwa 1000 Metern Höhe thront der Chamundeshwari-Tempel über der Stadt. Du erreichst ihn zu Fuß über eine Treppe mit über 1000 Stufen, die von einer heiligen Stierstatue bewacht wird, oder ganz bequem mit dem Auto.

Der Ausblick über Mysore und die Umgebung, besonders zum Sonnenuntergang, ist den Weg selbst für diejenigen wert, die weniger an den religiösen Aspekten interessiert sind.

Wo kann man in Mysore essen und trinken?

Mysore Pak, eine Süßigkeit auf Basis von Ghee, Zucker und Kichererbsenmehl, ist eine lokale Spezialität, die du in einer der traditionellen Konditoreien im Stadtzentrum probieren musst. Für eine vollwertige Mahlzeit ist ein vegetarisches Thali, serviert auf einem Bananenblatt, ein authentisches und günstiges Erlebnis.

Kaffeeliebhaber sollten den Filter Coffee aus Karnataka probieren. Er wird schaumig in einem kleinen Metallgefäß serviert und unterscheidet sich deutlich vom westlichen Espresso.

Wo übernachten?

Das Viertel rund um Nazarbad und den Bahnhof ist ein guter Kompromiss, um zentral und doch relativ ruhig zu wohnen. Hier gibt es einige Unterkünfte der mittleren Kategorie. Für einen authentischeren Aufenthalt bieten sich einige Gästehäuser in der Nähe des Palastes an, von denen aus du die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu Fuß erreichen kannst.

In der Umgebung, besonders in den grüneren Vororten nahe der Chamundi-Hügel, findest du ruhigere Optionen, die sich ideal für eine Kombination aus Stadtbesichtigung und Yoga-Retreat eignen.

Anreise nach Mysore

Der Flughafen Mysore (MYQ) bietet nur begrenzte Inlandsflüge an. Die meisten internationalen Reisenden kommen über Bangalore, das von vielen europäischen Städten direkt angeflogen wird. Von Bangalore erreichst du Mysore in etwa 3 Stunden mit dem Auto oder dem Zug.

Von Deutschland, Österreich oder der Schweiz aus solltest du mit einer Flugdauer von 10 bis 14 Stunden inklusive Zwischenstopp rechnen. Die Preise schwanken je nach Saison stark und liegen oft zwischen 500 und 900 Euro für einen Hin- und Rückflug.

Unterwegs vor Ort

Das historische Zentrum lässt sich problemlos zu Fuß erkunden, da die Wege zwischen Palast, Markt und den wichtigsten Tempeln kurz sind. Für längere Strecken sind Tuk-Tuks (Auto-Rikschas) das praktischste und günstigste Verkehrsmittel.

Apps wie Ola ermöglichen es dir, Taxis oder Rikschas zum Festpreis zu buchen, was dir das manchmal mühsame Verhandeln mit den Fahrern erspart.

Die beste Reisezeit

Die ideale Reisezeit liegt zwischen Oktober und März, wenn die Temperaturen moderat sind und du die Stadt gut zu Fuß erkunden kannst. Das Dasara-Festival im September oder Oktober verwandelt die Stadt in zehn Tage voller Feierlichkeiten und Lichterglanz, ein besonderes Erlebnis, allerdings auch die Zeit mit dem höchsten Besucheraufkommen.

Vermeide wenn möglich April und Mai, da die Hitze für ausgiebige Besichtigungen im Freien oft zu anstrengend wird.

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Mysore
Réserve ornithologique de Ranganathittu
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2 Bewertungen
+12
Empf.
  • Gesamt 5/5
  • Mit Familie 4/5
  • Als Paar 5/5
  • Mit Freunden 5/5

Zu den Aktivitäten

14 Bewertungen
+56
Empf.
  • Tempel +16 Empf.
  • Schlösser und paläste +16 Empf.
  • Naturdenkmäler +8 Empf.
  • Kirchen und kathedralen +8 Empf.

Eine Stadt und ihr Palast

Mysore ist eine Goldstadt in Südindien! Man kann hier gut essen, die Stadt ist weniger hektisch als andere Metropolen und man findet dort einzigartige Orte. Zuerst einmal ist der Palast ein absolutes Muss. Wahnsinnsarchitektur ist hier angesagt. Wenn ihr wie ich das Glück habt, kommt am späten Nachmittag, um die Beleuchtung unter dem Jubel der staunenden Besucher zu erleben. Tausende Glühbirnen erleuchten das Gelände, einfach herrlich! Ich mochte es auch, durch die Gänge des Marktes von Mysore zu schlendern, ein Tempel für Obst, Gemüse und vor allem Blumen, die in Tausenden verkauft werden, oft in Form von Girlanden, wunderschön!

78
Empfiehlt :
Gesamtnote :
Mit Familie :
Als Paar :
Mit Freunden :

Eine schöne Überraschung

Die Stadt Mysore war eine tolle Überraschung während meiner Reise durch Indien. Die Stadt ist ziemlich sauber und modern. Man fühlt sich dort sicher. Der Palast ist wirklich wunderschön. Zögern Sie nicht, ihn sich bei Nacht anzusehen, er ist komplett beleuchtet. Ich kann Ihnen nur empfehlen, ein oder zwei Tage in Mysore zu verbringen, Sie werden nicht enttäuscht sein.

7
Empfiehlt :
Gesamtnote :
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