Parc National de Banff (Alberta)

Was tun in Kanada: Top 20 Sehenswürdigkeiten & Aktivitäten 2026

Entdecke die Lieblingsziele unserer Mitglieder in Kanada, dazu Bewertungen, praktische Infos und Fotos von Reisenden...

Die 5 schönsten Städte in Kanada

#1 Montreal +164 Empf.

Montréal vereint Gegensätze, bei denen du an einem Nachmittag von den Kopfsteinpflastergassen der Altstadt zu den bunten Wandmalereien im Plateau wechselst. Die Stadt ist geprägt von ihrer kulturellen Vielfalt und einem markanten Rhythmus zwischen eisigen Wintern und lebhaften Sommern. Zwischen Parks, Museen und dem Nachtleben bietet die Metropole in Québec eine urbane Energie, die Raum für Ruhe lässt.

#2 Québec +114 Empf.

Als einzige befestigte Stadt nördlich von Mexiko pflegt Québec sein französisches Erbe mit Stolz. In den kopfsteingepflasterten Gassen der von der UNESCO geschützten Altstadt, in der gehobenen Gastronomie mit regionalen Zutaten und bei Ausflügen in die umliegende Natur zeigt sich der Charakter dieser Provinzhauptstadt. Durch die vier ausgeprägten Jahreszeiten erlebst du die Stadt jedes Mal anders, vom verschneiten Winter bis zum leuchtenden Indian Summer. Ein Ziel, das sein historisches Erbe und modernen Zeitgeist ganz selbstverständlich vereint.

#3 Toronto +24 Empf.

Toronto fühlt sich an wie eine Weltreise am Ufer des Lake Ontario. An einem einzigen Tag wechselst du zwischen dem geschäftigen Chinatown, den Straßencafés von Little Italy, dem alternativen Flair des Kensington Market und den Galerien in Queen West. Der CN Tower überragt dieses Mosaik aus 150 Stadtvierteln, in denen über 230 ethnische Gruppen leben. Ob bei einem intensiven Eishockeyspiel, in erstklassigen Museen oder bei einem Ausflug auf die Toronto Islands, die kanadische Metropole hinterlässt bei jedem Besucher einen bleibenden Eindruck.

#4 Vancouver +14 Empf.

Vancouver liegt zwischen Pazifik und Bergen und ist der ideale Ausgangspunkt, um die Natur Kanadas zu erleben, etwa im Stanley Park oder auf der Grouse Mountain. Die Stadt verbindet das historische Viertel Gastown mit moderner Skyline und spiegelt so ihre multikulturelle Prägung wider. Von hier aus erreichst du zudem unkompliziert Whistler oder die Insel Vancouver.

#5 Victoria +12 Empf.

Victoria ist die Hauptstadt von British Columbia und liegt auf Vancouver Island, wo sie mit ihrem britisch geprägten Charakter eine Besonderheit in Kanada darstellt. Die Stadt bietet mit den Butchart Gardens prachtvolle Gartenanlagen, eine imposante viktorianische Architektur am Inner Harbour und erstklassige Möglichkeiten zur Walbeobachtung im Pazifik, alles bei dem mildesten Klima des Landes. Wer authentischen Genuss sucht, kommt bei der lokalen Meeresfrüchteküche und einer Vielzahl an Mikrobrauereien voll auf seine Kosten.

Ranking der 15 von der Redaktion ausgewählten Aktivitäten in Kanada

#1 Mont-Royal-Park (Montreal) +20 Empf. 4.8/5

Mitten in Montreal, in der Provinz Québec, erhebt sich der Mont-Royal-Park. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts dient das Areal als Stadtpark. Frederick Olmsted, der bereits den Central Park plante, gestaltete ihn naturnah. Heute bietet der Aussichtspunkt belvédère Kondiaronk einen unvergleichlichen Blick auf die Stadt, während der lac des Castors (Bibersee) zu entspannten Stunden einlädt.

#2 Alter Hafen von Montreal (Montreal) +18 Empf. 4.8/5

Der Alte Hafen von Montreal ist ein geschichtsträchtiger Ort, an dem die maritime Vergangenheit der Stadt auf moderne Unterhaltung trifft. Direkt am Sankt-Lorenz-Strom gelegen, bietet er Ausblicke auf die Skyline, Familienangebote wie die Grande Roue (Riesenrad) und das Centre des sciences (Wissenschaftszentrum) sowie Ruhezonen. Ein kulturell geprägtes Ziel, das zu jeder Jahreszeit den dynamischen Geist von Montreal widerspiegelt.

Zum Reiseführer Angebote ansehen-7%AVYGEO7

#3 Montmorency-Fall (Québec) +17 Empf. 4.8/5

Der 83 Meter hohe Montmorency-Fall bietet eine beeindruckende Kulisse nahe der Innenstadt von Québec. Das Panorama lässt sich von einer Hängebrücke oder über Wanderwege erleben. Im Winter lockt der gefrorene Wasserfall zum Klettern. Das historische Manoir Montmorency eignet sich ideal für eine kulturelle oder kulinarische Pause. Ein Ort, der Natur und Geschichte verbindet.

#4 Uhrturm von Montreal (Montreal) +16 Empf. 5/5

Der Uhrturm von Montreal ist ein markantes Wahrzeichen am Quai de l'Horloge im Vieux-Port (alter Hafen). Der 1922 errichtete neoklassizistische Bau erinnert an die im Zweiten Weltkrieg gefallenen Seeleute. Auf 45 Metern Höhe bietet der Turm einen weiten Blick über den Sankt-Lorenz-Strom. Das integrierte Museum und Ausstellungen machen den Ort zu einem festen Bestandteil des Hafens.

#5 Botanischer Garten Montreal (Montreal) +14 Empf. 4.7/5

Der Botanische Garten Montreal wurde 1931 gegründet und zählt mit 75 Hektar sowie 22.000 Pflanzenarten zu den größten Anlagen weltweit. Auf dem Gelände locken zehn Gewächshäuser und zwanzig Themengärten. Der als nationale historische Stätte anerkannte Ort beeindruckt besonders durch seine chinesischen, japanischen und indigenen Gärten sowie das herbstliche Lichterfest Jardins de lumière.

#6 Château Frontenac (Québec) +12 Empf. 5/5

Das Fairmont Le Château Frontenac ist weit mehr als nur ein Hotel. Mit seiner mittelalterlichen Schlossarchitektur überragt es die Stadt Québec und gilt als eines der bekanntesten Wahrzeichen von Kanada. Die reiche Geschichte und der Ausblick auf den Sankt-Lorenz-Strom begeistern Besucher. Ob für einen Aufenthalt oder zur Besichtigung der historischen Architektur, es ist der ideale Ausgangspunkt für Erkundungen im Vieux-Québec (historische Altstadt).

Zum Reiseführer Angebote ansehen

#7 Museum der Zivilisation in Québec (Québec) +12 Empf. 5/5

Das Musée de la civilisation (Museum der Zivilisation) in Québec liegt direkt im Vieux-Québec. Es beleuchtet Geschichte und Anthropologie durch wechselnde Ausstellungen. Ein Bereich ist den First Nations gewidmet, während interaktive Schauen aktuelle Themen aufgreifen. Die moderne Architektur von Moshe Safdie fügt sich nahtlos in das historische Erbe ein. Ein bereichernder Stopp für historisch interessierte Reisende.

#8 Nationalbibliothek von Québec (Montreal) +11 Empf. 4.5/5

Die Grande Bibliothèque, das 2005 eröffnete Hauptgebäude der BAnQ (Nationalbibliothek von Québec), beherbergt mit 4 Millionen Dokumenten die größte frankophone Sammlung in Nordamerika. Die markante Architektur mit Holzkammern und 6.200 Glaslamellen macht das Haus zu einem kulturellen Anziehungspunkt. Besucher nutzen kostenlosen Zugang, 2.500 Sitzplätze, vielfältige Kulturveranstaltungen sowie moderne Technik für alle Altersgruppen.

#9 Archäologie- und Geschichtsmuseum Montreal (Montreal) +11 Empf. 4.5/5

Das Pointe-à-Callière, cité d'archéologie et d'histoire (Archäologie- und Geschichtsmuseum Montreal), wurde 1992 direkt am Gründungsort von Montreal eröffnet. Diese historische Stätte führt dich durch vier Jahrhunderte Geschichte, von unterirdischen Ausgrabungen bis hin zu Multimedia-Shows. Als bedeutendstes Archäologiemuseum in Kanada zieht es jährlich über 350.000 Besucher an und zeigt wechselnde Ausstellungen von Weltrang.

#10 Quartier Petit Champlain (Québec) +10 Empf. 5/5

Direkt am Fuß des Cap Diamant liegt das Quartier Petit Champlain, die älteste Einkaufsstraße Nordamerikas. Mit seinen gepflasterten Fußgängerzonen, der französischen Architektur aus dem 18. Jahrhundert und 45 Handwerksläden ist das Viertel ein Kernstück von Québec. Im Winter verwandeln Lichterketten die Gassen in eine Kulisse, die an einen Weihnachtsfilm erinnert.

#11 Zitadelle von Québec (Québec) +10 Empf. 5/5

Die Zitadelle von Québec thront auf dem Cap Diamant und ist eine der größten britischen Festungen in Nordamerika. Sie ist bis heute in Betrieb und gewährt durch ihre Wälle, Kasernen und das Museum einen Einblick in die Militärgeschichte von Kanada. Die Anlage ist nur mit einer Führung zugänglich und bietet einen weiten Blick auf den Sankt-Lorenz-Strom.

Zum Reiseführer Angebote ansehen

#12 Casino de Montréal (Montreal) +10 Empf. 4.5/5

Das größte Casino Kanadas liegt mitten im Sankt-Lorenz-Strom auf der Île Notre-Dame. Es befindet sich im ehemaligen französischen Pavillon der Weltausstellung von 1967 und erstreckt sich über mehrere Ebenen. Auf 9 Etagen finden sich 150 Spieltische, 3000 Spielautomaten und ein riesiger Keno-Bereich. Das Casino umfasst zudem 5 Restaurants sowie einen Veranstaltungssaal mit 500 Plätzen.

#13 Museum der Schönen Künste Montreal (Montreal) +10 Empf. 4.5/5

Das Musée des beaux-arts de Montréal (Museum der Schönen Künste Montreal), Mitte des 19. Jahrhunderts gegründet, ist ein kulturelles Zentrum in Kanada. Dank privater Schenkungen und öffentlicher Gelder wuchs die Fläche auf 53.000 m². Die Sammlung vereint seit 150 Jahren über 38.000 Werke, darunter Pissarro, Monet, Rodin, César und Renoir.

#14 Redpath-Museum (Montreal) +10 Empf. 4.5/5

Auf dem Campus der McGill University in Montreal befindet sich das älteste naturkundliche Museum in Kanada. Das Redpath-Museum wurde anlässlich des 25. Dienstjubiläums von Sir John William Dawson errichtet. Über eine Million Exponate aus den Bereichen Paläontologie, Biologie, Ethnologie, Mineralogie und Geologie warten auf Entdecker. Ein Highlight sind die drei ägyptischen Mumien, von denen die älteste 3500 Jahre alt ist.

#15 Dufferin-Terrasse (Québec) +10 Empf. 5/5

Die 430 Meter lange Holzpromenade über dem Sankt-Lorenz-Strom bietet das wohl bekannteste Panorama von Québec. Der Zugang ist das ganze Jahr über kostenlos. Unter den Dielen verbirgt sich eine archäologische Krypta, während im Winter eine hundertjährige Rodelbahn mit bis zu 70 km/h lockt. Von hier startet zudem die Standseilbahn zum Quartier du Petit-Champlain.

Kanada: Gletscher, Metropolen und endlose Weite

Zehn Millionen Quadratkilometer. Diese Zahl ist kaum zu greifen. Kanada erstreckt sich über sechs Zeitzonen, was eine komplette Reise durch das Land in nur zwei Wochen schlicht unmöglich macht. Es ist ein Land, in dem Entfernungen in Fahrstunden gemessen werden, Seen so groß wie Belgien sind und die ungezähmte Natur den Takt vorgibt. Zwischen kosmopolitischen Städten und beinahe menschenleeren arktischen Regionen bietet das Land zwei völlig gegensätzliche Welten.

Für wen ist Kanada das Richtige?

Diese Reise ist ideal für Liebhaber weiter Landschaften, die stundenlange Autofahrten nicht scheuen. Wer tropische Strände oder ein dichtes kulturelles Programm wie in Europa sucht, ist hier falsch. Kanada begeistert Wanderer, Landschaftsfotografen, Fans langer Roadtrips und all jene, die davon träumen, Bären oder Elche in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten. Die Sprachbarriere ist gering: Englisch ist weit verbreitet, und Französisch im Québec macht das Reisen für frankophone Gäste sehr komfortabel.

Die Infrastruktur ist hervorragend. Die Straßen sind gut ausgebaut, die öffentlichen Verkehrsmittel in den Städten effizient und Unterkünfte für jedes Budget verfügbar. Aber Vorsicht: Inlandsflüge sind teuer und manche Regionen bleiben abgeschieden. Das Klima variiert je nach Saison und Region extrem. Der Indian Summer ist im Herbst ein optisches Highlight, doch im Winter können die Temperaturen auf klirrende -30°C fallen.

Ein solides Budget einplanen

Kanada zählt zu den teureren Destinationen in Nordamerika. Rechne mit etwa 100 bis 200 kanadischen Dollar pro Tag, wenn du vernünftig reist. Die Kosten für Unterkünfte schwanken zwischen 35-60 CAD auf dem Campingplatz, 100-200 CAD in einer Jugendherberge oder via Airbnb und 200-300 CAD für ein ordentliches Hotel. Eine Mahlzeit im Restaurant schlägt mit 20-30 CAD zu Buche, wobei Selbstverpflegung die Kosten drastisch senkt. Nationalparks erheben Eintrittsgebühren, und ein Mietwagen ist für die Erkundung entlegener Regionen unverzichtbar.

Die kanadischen Rocky Mountains: Gigantische Landschaften

Fangen wir mit dem Offensichtlichen an: Banff und seine türkisfarbenen Seen ziehen die Massen an. Lake Louise und Moraine Lake sind in der Hochsaison ab Tagesanbruch überlaufen. Es ist ratsam, Parkplätze Tage im Voraus zu reservieren oder vor 6:00 Uhr morgens vor Ort zu sein. Diese Orte sind zwar absolut sehenswert, doch der Andrang kann das Erlebnis trüben.

Die Lösung? Weiterfahren bis zum Jasper Nationalpark, der weniger frequentiert, aber ebenso spektakulär ist. Der Maligne Lake mit seinen bewaldeten Inseln ist den Umweg definitiv wert. Zwischen Banff und Jasper erstreckt sich der Icefields Parkway über 232 Kilometer als traumhafte Panoramastraße. Hinter jeder Kurve warten Gletscher, Wasserfälle oder schneebedeckte Gipfel. Plane einen ganzen Tag, besser zwei, für Fotostopps und kurze Wanderungen ein. Am Athabasca-Gletscher kannst du mit einem Guide direkt auf das Eis.

Tipp vom Experten: Der Yoho Nationalpark, direkt neben Banff gelegen, wird oft übersehen. Der Emerald Lake bietet atemberaubende Spiegelungen der Berge und ist deutlich weniger überlaufen.

Der kanadische Westen jenseits der Rockies

Vancouver verbindet modernes Stadtleben mit direkt zugänglicher Natur. Im Stanley Park radelst du mit Blick auf die Berge, Granville Island bietet eine riesige Auswahl an Essensständen und die Strände von Kitsilano füllen sich, sobald die Sonne hervorkommt. Die Stadt ist das Tor zu Vancouver Island und seinen Regenwäldern. Tofino an der Westküste der Insel ist ein Anziehungspunkt für Surfer und Liebhaber rauer Ozeanstürme.

Weiter nördlich bietet der Yukon eine fast mondartige Landschaft und zwischen September und März die Chance auf Nordlichter. Dawson City, die alte Hauptstadt des Goldrauschs, hat sich ihren Saloon-Charakter und die Western-Atmosphäre bewahrt. Das Territorium ist über den Alaska Highway mit dem Auto erreichbar, aber die Entfernungen sind gewaltig: Rechne mit 20 Stunden Fahrt von Vancouver aus.

Ostkanada: Französischsprachige Städte und monumentale Fälle

Montréal verbindet europäische Architektur mit nordamerikanischem Lebensgefühl. Die Altstadt (Vieux-Montréal) überzeugt mit Kopfsteinpflaster und Fassaden aus dem 18. Jahrhundert. Die Stadt pulsiert im Rhythmus ihrer Sommerfestivals, vom Jazz Fest bis zum Juste pour rire. Québec, kleiner und beschaulicher, wirkt wie eine nach Nordamerika verpflanzte französische Stadt. Die Stadtmauern, die einzigen nördlich von Mexiko, umschließen ein historisches Zentrum, das zum UNESCO-Welterbe gehört. Das Château Frontenac thront markant auf einer Klippe über dem Sankt-Lorenz-Strom.

Toronto ist eine echte multikulturelle Metropole. Wolkenkratzer, erstklassige Museen und abwechslungsreiche ethnische Viertel prägen das Bild. Der CN Tower bietet einen schwindelerregenden Ausblick, aber Kensington Market und das Distillery District vermitteln ein authentischeres Gefühl für den Charakter der Stadt. 90 Minuten entfernt stürzen die Niagarafälle mit 2.800 Kubikmetern pro Sekunde in die Tiefe. Das Grollen ist kilometerweit zu hören. Ausflugsboote fahren bis an den Fuß der Fälle und sorgen bei den Passagieren für eine ordentliche Dusche.

Tipp vom Experten: Die Halbinsel Gaspésie im Osten von Québec ist bei Reisenden aus Europa noch ein Geheimtipp. Der Nationalpark bietet spektakuläre Küstenwanderungen und der berühmte Rocher Percé ist ein ideales Fotomotiv.

Die Nordterritorien: Die letzte Grenze

Nunavut und die Nordwest-Territorien locken Abenteurer, die absolute Isolation suchen. Man kommt hierher, um Eisbären zu beobachten, zwischen Eisbergen zu paddeln oder unter Nordlichtern von seltener Intensität zu schlafen. Iqaluit, die Hauptstadt von Nunavut, ist nur per Flugzeug von Ottawa oder Montréal aus erreichbar. Die Preise sind hoch: Ein Flug kann 1000-1500 CAD für einen einfachen Flug kosten.

Diese Regionen erfordern eine gründliche Vorbereitung. Dienstleistungen sind rar, die Temperaturen fallen im Winter auf -40°C und der Sommer ist kurz. Doch das Erlebnis ist unvergesslich: Die Wanderung durch die arktische Tundra, das Treffen auf Karibus oder die Begegnung mit den Gemeinschaften der Inuit verändern die eigene Perspektive. Der Auyuittuq Nationalpark beherbergt Gletschertäler, die es mit denen in Norwegen aufnehmen können.

Wildtiere: Bären, Wale und Elche

Kanada bietet eine beeindruckende Tierwelt, aber Begegnungen sind nie garantiert. In den Rockies zeigen sich Grizzlys und Schwarzbären vor allem im Frühjahr und Sommer. Halte Abstand und mache beim Wandern auf dich aufmerksam. Elche sind eher in Québec und British Columbia anzutreffen, oft in der Morgendämmerung in der Nähe von Seen.

Für die Beobachtung von Walen ist Tadoussac am Sankt-Lorenz-Strom zwischen Juni und Oktober die erste Adresse. Belugas, Finnwale und Zwergwale ziehen den Fluss hinauf. An der Pazifikküste bieten Tofino und Telegraph Cove die besten Chancen, Orcas und Grauwale zu sehen. Die Preise für solche Ausflüge liegen bei rund 100-150 CAD pro Person.

Kanadische Küche: Herzhaft und großzügig

Die kanadische Küche ist deftig und sättigend. Die Poutine, das Nationalgericht aus Québec, besteht aus einer Schicht Pommes frites, frischem Käsebruch und brauner Bratensauce. Ein einfaches, tröstliches Gericht, das nach einem Skitag perfekt ist. Restaurants variieren es heute mit Pulled Pork, Hummer oder sogar Bisonfleisch. Bei den Süßspeisen regiert der Ahornsirup. Kanada produziert 71% der weltweiten Menge, hauptsächlich in Québec. Er kommt nicht nur auf Pancakes, sondern findet sich auch in Marinaden oder Desserts wie dem Pouding chômeur.

Die Küsten bieten Meeresfrüchte von bemerkenswerter Frische. Hummer aus Nova Scotia, Lachs aus British Columbia, Austern von Prince Edward Island. Die Bagels aus Montréal, die erst gekocht und dann im Holzofen gebacken werden, stehen denen aus New York in nichts nach. Der Montréaler Stil ist etwas dichter und süßer. Die Tourtière, eine Fleischpastete aus Québec, wärmt an kalten Winterabenden. Auch Craft-Beer ist im ganzen Land ein großes Thema, mit Mikrobrauereien in nahezu jeder Stadt.

Wann ist die beste Reisezeit für Kanada?

Die Frage hängt von deinen Zielen ab. Der Sommer (Juni bis September) garantiert angenehmes Klima und Zugang zu allen Parks. Es ist allerdings auch die Hauptsaison: Massenansturm, hohe Preise und eine notwendige Reservierung Monate im Voraus. Die Temperaturen liegen meist zwischen 20 und 30°C, ideal zum Wandern.

Der Herbst (September bis Oktober) verwandelt Ostkanada in ein impressionistisches Gemälde. Die Wälder in Québec und Ontario leuchten in Rot, Orange und Gelb. Dieses als Indian Summer bekannte Phänomen lockt fast so viele Besucher an wie der Sommer. Der Winter (Dezember bis März) ist ideal für Skifahrer und Jäger von Nordlichtern. Whistler und Mont-Tremblant gehören zu den besten Skigebieten. Stelle dich auf Temperaturen von -20°C bis -30°C in den Prärien und in Québec ein. Der Frühling ist die touristisch schwächste Saison, mit günstigeren Preisen, aber unbeständigem Wetter.

Wie kommst du nach Kanada?

Direktflüge von Paris erreichen Montréal in 7 Stunden und Toronto in 8 Stunden. Vancouver erfordert 10-11 Flugstunden. In der Hochsaison liegen die Ticketpreise bei etwa 600 bis 1000 Euro für Hin- und Rückflug. November und Mai bieten die besten Tarife, manchmal unter 500 Euro. Air France, Air Canada und Air Transat bedienen die meisten Verbindungen.

Europäer benötigen für Aufenthalte unter sechs Monaten kein Visum, aber die eTA (Elektronische Einreisegenehmigung) ist zwingend erforderlich. Sie kostet 7 kanadische Dollar und kann online beantragt werden. Die Antwort erfolgt meist innerhalb von 72 Stunden, oft sogar sofort. Warte nicht zu lange, da es vereinzelt zu unerklärlichen Verzögerungen bei der Bearbeitung kommen kann.

Wie kommt man in Kanada voran?

Die kanadischen Distanzen erfordern Strategie. Inlandsflüge verbinden die großen Städte schnell: Toronto-Vancouver in 4,5 Stunden, rechne aber mit 300-500 CAD pro Strecke. WestJet und Flair Airlines bieten oft günstigere Tarife als Air Canada. Die Bahn spielt eine untergeordnete Rolle, außer auf der Strecke Québec-Montréal-Toronto, wo VIA Rail regelmäßig verkehrt. Die Fahrt Montréal-Toronto dauert 5 Stunden und kostet 80-150 CAD.

Ein Mietwagen ist für die Erkundung von Parks und abgelegenen Regionen unerlässlich. Die Preise beginnen bei 50-80 CAD pro Tag, Benzin nicht inbegriffen. Benzin kostet etwa 1,50-1,70 CAD pro Liter, was 20-25% teurer ist als in den USA. Die Straßen sind in hervorragendem Zustand, aber die Entfernungen sind ermüdend: Vancouver-Banff dauert 10 Stunden, Montréal-Toronto 5,5 Stunden. In den Städten funktionieren die öffentlichen Verkehrsmittel gut. Montréal, Toronto und Vancouver verfügen über effiziente U-Bahnen.

Finde die besten Preise für deine Reise nach Kanada

Hotels und Unterkünfte Flüge Mietwagen Maßgeschneiderte Reisen

Top-Fotos der Mitglieder

Parc National de Banff (Alberta)
Petit ruisseau
Jardin botanique de Montréal

Neueste Bewertungen

Eine internationale Erfahrung

Ich habe ein Jahr lang in dieser Stadt gelebt und kann sie als Expatriate absolut empfehlen, auch wenn man hier nicht unbedingt eine authentische Erfahrung "à la canadienne" macht, sondern eher eine i…

101 0

Multikulturell

Die Definition einer multikulturellen Stadt schlechthin. Die Bevölkerung, die Architektur und die Küche vermischen sich hier und machen diese Stadt so besonders, gleichzeitig attraktiv und verwirrend.…

114 0

Um hoch hinaus zu kommen!

Es gibt nichts Besseres, um abzuschalten und mal richtig frische Luft zu schnappen! Ich fand es toll, dort Eichhörnchen zu zählen, die Stadt von oben zu beobachten und meine Joggingrunde zu drehen! Ei…

23 0

Das pulsierende Herz der Stadt

Bummeln, Schlittschuhlaufen, Feiern, mit den Designern plaudern, eine Runde mit dem Riesenrad drehen, Zipline fahren... Es ist das pulsierende Herz von Montreal. Sicherlich sehr touristisch, aber es g…

21 0

Ein belebter Ort

Von der Terrasse aus hat man einen tollen Blick auf das Schloss und den Fluss. Es ist der perfekte Ort für einen Spaziergang, um den Straßenkünstlern zuzuhören oder ein Eis zu essen. Unter der Terrass…

16 0