Grande Anse des Salines

Was tun in Sainte-Anne: die schönsten Aktivitäten & Highlights 2026

Du suchst Inspiration für Sainte-Anne? Entdecke unsere Tipps und ausgewählten Aktivitäten, um deinen Aufenthalt in Sainte-Anne in vollen Zügen zu genießen.

Die von unseren Mitgliedern am meisten empfohlene Aktivität

#1 Plage des Salines +2 Empf. 5/5

Auf Martinique erreichst du nach nur 5 Minuten Fahrt von Sainte-Anne einen Traumstrand. Die Plage des Salines zählt zu den schönsten Küstenabschnitten der gesamten Antillen und zieht jährlich 2 Millionen Besucher an. Weißer Sand, kristallklares Wasser, blaues Meer und Kokospalmen prägen das Bild. Schnorchle durch exotische Riffe, wandere zur Anse de la Prune oder genieße lokale Spezialitäten in einem der Strandrestaurants.

Die Karte der Highlights in Sainte-Anne

Sainte-Anne, das Postkarten-Martinique

Zwei Millionen Besucher pro Jahr. Diese Zahl wirkt fast unwirklich, wenn man bedenkt, dass Sainte-Anne gerade einmal 5.000 ständige Einwohner zählt. Die südlichste Gemeinde Martiniques zieht die Massen aus einem einfachen Grund an: Hier befindet sich der plage des Salines, jener kilometerlange, von Kokospalmen gesäumte weiße Sandstrand, der in jedem Reisebüro der Welt als Idealbild dient.

Doch es wäre ein Fehler, Sainte-Anne nur auf dieses eine Bild zu reduzieren. Hinter der Postkartenidylle verbirgt sich ein lebendiges kreolisches Dorf, spektakuläre Wanderwege und eine Gastronomieszene, die weit mehr als nur einen kurzen Strandbesuch wert ist.

Sainte-Anne: Ein Badeparadies, aber nicht nur das

Wenn du von weißem Sand, türkisfarbenem Wasser und perfekt ausgerichteten Palmen träumst, wirst du in Sainte-Anne fündig. Die Gemeinde vereint die größte Anzahl an Stränden auf ganz Martinique. Familien mit Kindern finden hier ideale Bedingungen: ruhiges Meer, flaches Wasser und zahlreiche Restaurants sowie Lolos in unmittelbarer Nähe. Wer einfach nur entspannen möchte, kommt voll auf seine Kosten.

Wer hingegen touristische Hotspots meidet, könnte vor allem an den Wochenenden an den Salines enttäuscht sein. Der Parkplatz ist überfüllt, fliegende Händler sind allgegenwärtig und ein schattiges Plätzchen zu finden, wird zur Herausforderung. Zudem fehlt es dem Ort an einem klassischen Nachtleben. Wenn du das wilde, bergige Martinique suchst, bist du im Norden der Insel besser aufgehoben.

Ein französisches Ziel ohne komplizierte Einreise

Da Martinique ein französisches Übersee-Département ist, benötigen deutsche Staatsangehörige lediglich einen Personalausweis. Überall wird Französisch gesprochen, oft auch Kreolisch. Ein Mietwagen ist fast unerlässlich, da die Busverbindungen unzuverlässig sind. Für ein Taxi vom Flughafen solltest du bei Vorabreservierung mit etwa 50 Euro rechnen, nach Taxameter kann es das Doppelte kosten.

Ein komfortables, aber planbares Budget

Sainte-Anne ist nicht das günstigste Pflaster auf Martinique, aber durchaus bezahlbar. Rechne mit zwischen 70 und 150 Euro pro Nacht für eine Ferienwohnung oder ein Gîte, 15 bis 25 Euro für ein komplettes kreolisches Essen und 5 Euro Parkgebühr am Pointe Marin. Die Strände sind kostenlos und die schönsten Wanderrouten kosten keinen Eintritt.

Die Strände: Zwischen Mythos und Realität

Die Grande Anse des Salines hat ihren Ruf verdient. Dieser perfekte Halbmond aus hellem Sand erstreckt sich über mehr als einen Kilometer, eingerahmt von einem jahrhundertealten Kokoswald. Das Wasser ist glasklar und flach, ideal für Kinder. Die Magie wirkt jedoch am besten unter der Woche und in den frühen Morgenstunden. Am Wochenende strömen die Einheimischen zum Familienpicknick herbei, was dem Ort manchmal eine Jahrmarktsatmosphäre verleiht. Hinter dem Strand bietet der Étang des Salines eine ruhige Alternative: Ein Steg führt durch die Mangroven, wo man Silberreiher, Winkerkrabben und Fischadler beobachten kann.

Tipp vom Experten: Sei vor 9:00 Uhr an den Salines, wenn du einen Platz im Schatten ergattern willst. Der Parkplatz ist schnell belegt. Wenn du an einem Sonntagnachmittag kommst, fahr lieber direkt weiter zur Anse Trabaud, die wilder und weniger überlaufen ist.

Die Pointe Marin, näher am Ortskern gelegen, ist eine familienfreundliche Alternative. Das Wasser ist dort noch ruhiger, es gibt viele Restaurants und die Sonnenuntergänge sind beeindruckend. Der Parkplatz ist kostenpflichtig, aber praktisch. Die Anse Caritan, diskret und flach, ist ideal für Familien, die Ruhe suchen. Die Anse Michel hingegen ist mit ihrem stetigen Wind der Lieblingsort für Kitesurfer und Windsurfer.

Die Trace des Caps: Wandern am Atlantik

Sainte-Anne ist mehr als nur ein Badeort. Der Wanderweg Trace des Caps, einer der bekanntesten Wege auf Martinique, beginnt hier. Dieser 34 Kilometer lange Küstenpfad führt an der Atlantikküste entlang und bietet eine beeindruckende Vielfalt: weiße Sanddünen, von Wellen gepeitschte Klippen, Mangroven und trockene Savannen.

Du musst nicht die gesamte Strecke laufen. Ein Abschnitt von 2 bis 3 Stunden reicht aus, um die Savane des Pétrifications zu erreichen, ein wüstenähnliches Plateau, das einen krassen Kontrast zum Rest der Insel bildet. Der rissige Boden, die knorrigen Bäume und das nahezu völlige Fehlen von Vegetation erzeugen eine fast unwirkliche Atmosphäre. Es ist eine der geologisch ältesten Regionen Martiniques.

Tipp vom Experten: Starte früh am Morgen und nimm mindestens 2 Liter Wasser pro Person mit. Die Sonne brennt stark und Schatten ist auf einigen Abschnitten Mangelware. Da die Wanderung kein Rundweg ist, solltest du für den Rückweg ein Taxi oder eine Mitfahrgelegenheit organisieren.

Der Ortskern von Sainte-Anne: Mehr als nur Strand

Das Dorf selbst ist einen Besuch wert. Bunte kreolische Häuser säumen die ruhigen Gassen. Die église Notre-Dame de Sainte-Anne, ein denkmalgeschütztes Gebäude, zählt zu den ältesten Kirchen Martiniques. Sie wurde im 18. Jahrhundert erbaut, nach einem Zyklon im Jahr 1817 wiederaufgebaut und später erweitert. Direkt dahinter zieht der Calvaire de la Salette jeden 19. September über 5.000 Pilger an.

Der marché de Sainte-Anne belebt das Dorf an mehreren Vormittagen in der Woche. Tropische Früchte, Gewürze und lokales Kunsthandwerk machen ihn zum idealen Ort, um Colombo-Pulver, Bourbon-Vanille oder Guavenkonfitüre zu kaufen. Die Atmosphäre ist entspannt, weit weg von der hektischen Betriebsamkeit der Strände.

Wo kann man in Sainte-Anne essen und trinken?

Die lokale Kulinarik bewegt sich zwischen einfachen Strand-Lolos und gehobener Küche. Die Lolos, kleine informelle Buden direkt am Sand, servieren gegrillten Fisch mit der berühmten sauce chien, einer würzigen Sauce mit Gemüsepaprika. La Cour Créole im Ortszentrum bietet täglich wechselnde Gerichte je nach Marktangebot: colombo de poulet, féroce d'avocat oder fricassée de chatrou (Oktopusfrikassee). Alles wird umweltfreundlich verpackt und eignet sich perfekt für den Strand.

Chez Gracieuse nahe dem Cap Chevalier ist eine Institution für familiäre kreolische Küche. Das plateau de Gracieuse vereint Accras, Blutwurst, gefüllte Krabben, Flusskrebse und halbe Langusten. Sie liefern sogar auf die Insel Îlet Chevalier für dein Picknick. Das Le Delim's ist moderner und bietet eine mutige Fusionsküche von Chefköchin Marie-Claude. Ihre Cocktails auf Basis von AOC-zertifiziertem Martinique-Rum und hausgemachten Likören sind ebenfalls einen Versuch wert.

Wo übernachten in Sainte-Anne und Umgebung?

Das klassische Hotelangebot ist begrenzt. Der Club Med Les Boucaniers an der Pointe Marin bietet einen All-Inclusive-Service mit Privatstrand, ist jedoch hochpreisig. Der wahre Charme von Sainte-Anne liegt in den Gîtes und privaten Unterkünften. Die Résidence Anoli Lodges auf den Anhöhen bietet einen traumhaften Blick über die Bucht. Die Terres d'Ô verfügen über 15 abwechslungsreiche Unterkünfte, vom Studio bis zum Apartment mit drei Schlafzimmern.

Der Bereich um das Cap Chevalier bietet ruhigere Unterkünfte mit Pool und Meerblick. Rechne je nach Saison mit 70 bis 150 Euro pro Nacht. Buche zwischen Dezember und April mehrere Wochen im Voraus, da dies die Hochsaison ist und die besten Adressen schnell ausgebucht sind.

Wie kommt man nach Sainte-Anne und wie bewegt man sich fort?

Der aéroport international Aimé Césaire in Le Lamentin ist von Paris aus in 8,5 Stunden Direktflug erreichbar. Sainte-Anne liegt etwa 40 Kilometer südlich, was je nach Verkehrslage 45 Minuten bis eine Stunde Fahrt bedeutet. Eine location de voiture ist sehr zu empfehlen, da es am Flughafen und im Ort zahlreiche Anbieter gibt. Die Preise liegen je nach Saison bei 30 bis 50 Euro pro Tag.

Die Taxis-co, kleine Sammelbusse ohne festen Fahrplan, verbinden Fort-de-France mit Sainte-Anne für etwa 7 Euro, allerdings sind die Abfahrtszeiten eher zufällig. Vom Flughafen kostet ein Taxi bei Vorabreservierung etwa 50 Euro, auf dem Taxameter bis zu 90 Euro. Vor Ort lässt sich das Zentrum gut zu Fuß erkunden, doch für die verschiedenen Strände und Wanderungen bleibt das Auto unverzichtbar.

Wann ist die beste Reisezeit?

Die Trockenzeit von Dezember bis April bietet die besten Bedingungen: weniger Regen, angenehme Temperaturen um die 28°C und ein ruhiges Meer. Dies ist jedoch auch die touristische Hochsaison, was sich in den Preisen widerspiegelt. Die Zeit von Juni bis August kann ein guter Kompromiss sein, mit günstigeren Preisen, auch wenn gelegentliche tropische Schauer den Tag unterbrechen können.

Vermeide September und Oktober, den Höhepunkt der Hurrikan-Saison, da einige Einrichtungen schließen und die Wetterbedingungen unbeständig sein können.

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Ein Dorf wie aus dem Bilderbuch

Sainte-Anne liegt an der Südspitze von Martinique und wirkt wie ein Dorf aus dem Bilderbuch: malerische Gassen und Häuser, Strände und Buchten mit kristallklarem Wasser. Wenn man abseits der ausgetretenen Pfade unterwegs ist oder ein Boot nimmt, findet man Orte oder sogar kleine Inseln, die etwas weniger überlaufen sind.
Man kann dort problemlos eine Unterkunft für eine Woche mieten und die Karibik genießen.

6
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Gesamtnote :
Mit Familie :
Als Paar :
Mit Freunden :

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