Eglise Anastase de Santorin

Top 5 der schönsten Dörfer in GriechenlandRanking 2026

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Die Lieblingsdörfer in Griechenland unserer Mitglieder, von der Redaktion empfohlen

#1 Santorin +40 Empf.

Eine Insel, die aus einer Katastrophe entstand und von Feuer und Wasser geformt wurde. Auf den ockerfarbenen Klippen von Santorin thronen makellos weiße Dörfer über einer Caldera in einem fast unwirklichen Blau. Die Sonnenuntergänge hier gelten als legendär, die Reben wachsen in kleinen Körben direkt auf dem Vulkangestein und die Kirschtomaten haben ein Aroma, das man nirgendwo sonst findet. Eine Kulisse wie am Ende der Welt, nur eben als paradiesische Version.

#2 Delphi +25 Empf.

Delphi schmiegt sich an die Hänge des Parnassgebirges und blickt direkt auf den Golf von Korinth. Das tausende Jahre alte Heiligtum, in dem einst die Pythia ihre Orakel verkündete, ist heute ein beeindruckender archäologischer Ort. Neben den historischen Ruinen bietet das Bergdorf Zugang zu legendären Wanderwegen wie dem Pfad zur Korykischen Grotte. Die Umgebung lockt mit Kontrasten: vom hochgelegenen Bergort Arachova bis zum maritimen Galaxidi. Wer Geschichte, unberührte Natur und lokale Spezialitäten sucht, findet hier eine entschleunigte Seite Griechenlands.

#3 Milos +6 Empf.

Milos überrascht mit Landschaften, die an Science-Fiction-Filme erinnern: von Erosion geformte weiße Felsen, Strände mit rotem Sand, der durch vulkanische Aktivität aufgeheizt ist, und Fischerdörfer mit bunten Türen direkt am Wasser. Die Insel, auf der die Venus von Milo gefunden wurde, hat sich ihren ursprünglichen Charakter bewahrt und ist weit entfernt vom Trubel auf Santorin oder Mykonos. Hier erkundest du Meereshöhlen mit dem Boot, schwimmst in geheimen Buchten und beobachtest von den Ruinen eines venezianischen Kastro aus, wie die Sonne im Ägäischen Meer versinkt.

Must-See

#4 Monemvasia +3 Empf.

Wer diese Stadt im Süden des Peloponnes betritt, begibt sich auf eine Zeitreise. Eine Geschichte wie die von Monemvasia ist nur wenigen Orten vergönnt. Im 6. Jahrhundert gegründet, entwickelte sich die einstige Festung des Byzantinischen Reiches dank ihres Hafens und des berühmten Malvasia-Weins, der in ganz Europa geschätzt wurde, zu einem bedeutenden Handelszentrum. Die Stadt trotzte der ersten venezianischen Invasion im Jahr 1204, überstand eine dreijährige Blockade zu Lande und zu Wasser, Hunger, Kaperfahrten, Plünderungen, türkische Piratenüberfälle und die osmanische Eroberung. Seit 1821 wieder griechisch, ist der Ort heute ein Anziehungspunkt mit Charakter. Seine ungewöhnliche Lage macht ihn einzigartig: Die Altstadt klebt an einem Felsen, während sich der moderne Teil auf dem Festland erstreckt. Das griechische kleine Gibraltar ist ein Ort, der jeden Besucher in seinen Bann zieht.

Eine mittelalterliche Stadt auf einem Felsen

Ein Damm verbindet den Felsen mit dem Festland. Hinter den venezianischen Mauern verbirgt sich le Kastro. Die befestigte Stadt, die in eine Ober- und eine Unterstadt gegliedert ist, ist für Fahrzeuge gesperrt, was der märchenhaften Stimmung nur zugutekommt. In den verwinkelten Gassen mit ihren Steinbögen erwartet man fast, hinter der nächsten Ecke auf Ritter zu treffen. Alle Häuser sind aus Stein gebaut und die mittelalterliche Architektur ist erstaunlich gut erhalten. Die belebte rue Mesi Odos mit ihren kleinen Läden führt direkt zum zentralen Platz, der mit seinen Bäumen und der Felswand im Hintergrund eine beeindruckende Kulisse bietet. Die église Christos Elkomenos aus dem 17. Jahrhundert mit ihrem Glockenturm grenzt daran an, ein ehemaliges byzantinisches Kloster direkt am Meer. Ein steiler Weg führt zum Gipfel. Man durchquert ein massives verstärktes Tor, vorbei an blühender Vegetation und den Ruinen eines ancien hammam du XVIIe siècle, bis man am Rande der Klippe die imposante byzantinische Kirche Sainte Sophie oder Agia Sofia aus dem Jahr 1150 erreicht. Ihre Wandmalereien sind ebenso sehenswert wie der Ausblick auf die Unterstadt und deren architektonische Schätze.

Strände und kulinarische Genüsse

Das moderne Viertel namens Géryfa wirkt nach den Erlebnissen auf dem Felsen fast unscheinbar, besitzt aber mit seinem kleinen Fischerhafen und der Marina durchaus Charme. Die Restaurants servieren die Spezialitäten von la Laconie, darunter gongues, eine lokale Nudelspezialität, saïtia, herzhafte Käsefladen, oder die berühmten Mandelsüßigkeiten. Honig, Olivenöl, Met und natürlich der Wein dürfen bei keinem Essen fehlen. Wer baden möchte, findet am Strand von Portello fast direkt unterhalb der Stadtmauern eine Möglichkeit, wobei Sandliebhaber den nur wenige Kilometer entfernten Pori Beach bevorzugen. Ein echtes Juwel ist die Insel l'île d'Elafonisos, die per Fähre erreichbar ist. Mit ihren paradiesischen Stränden und dem kristallklaren Wasser versprüht sie fast karibisches Flair und ist der kleine Geheimtipp in der Umgebung von Monemvasia. Ein absolut magisches Reiseziel.

Beste Reisezeit

Von April bis November ist das Klima ideal, wobei es im August sehr heiß werden kann und der Ort touristisch gut besucht ist. Die Nebensaison ist perfekt, um die Stadt in aller Ruhe zu genießen. Im Juli finden anlässlich des Befreiungsfestes schöne Veranstaltungen statt.

Anreise

Monemvasia liegt 322 km von Athen entfernt und ist per Bus erreichbar. Der nächstgelegene Flughafen befindet sich in Kalamata, 100 km entfernt. Während der Saison werden dort Direktflüge angeboten.

#5 Mykonos -1 Empf.

Der Name Mykonos weckt weltweit sofort Bilder von ausgelassenen Partynächten. Als wohl bekannteste Insel der Kykladen verwandelt sie sich im Juli und August vor der Kulisse der Ägäis in eine riesige Bühne, auf der DJs und Festivals das Leben rund um die Uhr bestimmen. Doch die Insel hat weit mehr zu bieten, wie ein Blick auf ihre Hauptstadt schnell zeigt. Mykonos, von den Einheimischen Chora genannt, besitzt einen zeitlosen griechischen Charme mit einer pittoresken Architektur und unverwechselbaren Vierteln. Der Tourismus ist hier der wichtigste Wirtschaftszweig, jährlich besuchen 50.000 Menschen das Eiland.

Die Romantik des alten Hafens

Im Labyrinth der verwinkelten Gassen ist die Manto-Platz ein zentraler Orientierungspunkt. Der Platz ist nach einer Heldin des Unabhängigkeitskrieges benannt, an die eine Büste aus Marmor erinnert. Er liegt im Herzen des alten Hafens, der heute nur noch von kleinen Booten genutzt wird und mit seinen Uferpromenaden zum Flanieren einlädt. Nur wenige Schritte entfernt liegt Klein-Venedig, das ikonische Viertel der Stadt. Es ist auch unter dem Namen Alefkandra bekannt und bietet mit seiner romantischen Bucht und den Häusern aus dem 18. Jahrhundert, die direkt am Wasser stehen, das klassische Postkartenmotiv der Insel. In den zahlreichen Bars und Restaurants lässt sich die lokale Küche bestens kennenlernen. Ein Klassiker zum Aperitif ist kopanisti, ein würziger Käse, der oft mit mostra, einem Zwieback mit Tomaten, serviert wird. Zu den lokalen Spezialitäten zählen außerdem louza, getrocknetes Schweinefilet, frische Meeresfrüchte, rafiolia, kleine süße oder herzhafte Gebäckstücke, sowie Honigkuchen. Von den Terrassen aus sieht man sie fast immer: die strahlend weißen Kato Mili mit ihren Strohdächern, die auf einem Hügel thronen. Die sieben Windmühlen aus dem 16. Jahrhundert sind das Wahrzeichen der Insel. Im Zentrum dokumentiert das Ägäische Schifffahrtsmuseum die Entwicklung der Seefahrt in der Ägäis und zeigt sogar einen Leuchtturm im Garten.

Die Architektur der Kykladen

Auf dem Weg in die Altstadt beherbergt das Archäologische Museum bedeutende Funde aus den Ausgrabungen auf Rheneia, darunter Grabbeigaben, Skulpturen und Keramiken. Im Viertel Kastro zeigt sich die typische Architektur, die Mykonos so besonders macht. Weiß getünchte Häuser mit farbenfrohen Türen und Fensterläden, oft in kräftigem Blau, und üppig blühende Bougainvilleen in den Gassen machen den Geist der Kykladen überall spürbar. Die älteste und berühmteste Kirche der Stadt fügt sich perfekt in dieses Bild ein: Die weiße Panagia Paraportiani leuchtet zwischen dem Azurblau des Himmels und des Meeres. Ihre Form ist weltweit einzigartig und gilt als architektonisches Meisterwerk. Natürlich sind die Strände das Highlight von Mykonos. Das Wasser ist kristallklar, der Sand fein. Der zentralste Strand ist Megali Ammos, der allerdings oft überlaufen ist. Wer es ruhiger mag, weicht eher auf Mirsini Beach aus.

Wann ist die beste Reisezeit

Von Mai bis Oktober sind die Temperaturen ideal für einen Besuch. In der Nebensaison kann der Wind unangenehm stark werden und das Wasser ist meist zu kalt zum Baden. Juli und August sind die Monate der intensiven Partys, die du meiden solltest, wenn du eher einen ruhigen Urlaub suchst.

Anreise

Von Athen aus verkehren Fähren nach Mykonos, entweder ab dem Hafen Piräus oder ab dem näher gelegenen Rafina. Der Flughafen liegt 4 km außerhalb der Stadt und bietet in der Saison Direktverbindungen aus verschiedenen europäischen Städten an.

Must-See

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