Ortasee: Bewertungen und praktische Tipps

Lac d'Orta

Den Ortasee besuchen

Der Ortasee, auf Italienisch auch Cusio genannt, zählt zu den Seen der oberitalienischen Seenplatte in der Region Piemont. Er ist vom bekannteren Lago Maggiore durch den Mont Mottarone getrennt. Von der Stadt Stresa aus bringt dich eine Seilbahn auf den Gipfel, von wo aus du einen Blick auf sieben in die Berge eingebettete Seen genießt. Es ist kaum vorstellbar, dass diese Landschaft ihre heutige Form durch eine Vergletscherung erhielt, die mehr als 20.000 Jahre zurückliegt.

 

Ein romantischer See in Italien

Der Ortasee ist von malerischen mittelalterlichen Dörfern wie Orta San Giulio umgeben. Mit der Piazza Mario Motta, einem zentralen Platz voller Bars, Restaurants und Eisdielen, der kleinen Kirche in warmen Gelbtönen und den engen Gassen wirkt Orta San Giulio wie ein kleines Juwel direkt am Wasser.

Direkt gegenüber liegt die Isola San Giulio, die einzige Insel im See. Der Legende nach war sie einst von Drachen und Schlangen bewohnt, bevor zwei griechische Brüder die Region evangelisierten und an der Stelle der heutigen basilique San Giulio (Basilika San Giulio) ihre 100. Kirche errichteten. Fähren verkehren regelmäßig zwischen Orta San Giulio und der Insel. Du kannst auch ans Westufer nach Pella übersetzen. Von dort aus lohnt sich ein Aufstieg zum sanctuaire Madonna del Sasso (Heiligtum Madonna del Sasso), einem beeindruckenden Gebäude, das spektakulär auf einem Felsen über dem See thront.

 

Aufstieg zum Sacro Monte

Ein weiteres Highlight am Ortasee ist der Pilgerweg zum Sacro Monte, der seit 2003 zum Unesco-Welterbe gehört. Der Weg führt an einundzwanzig Kapellen vorbei, die ab 1583 von der lokalen Bevölkerung errichtet wurden. Jede dieser Kapellen widmet sich einem Abschnitt aus dem Leben des Heiligen Franz von Assisi.

Bewertungen zu Ortasee

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