Vulkan-Nationalpark: Bewertungen, Preise 2026 und praktische Tipps

Führungen und Ausflüge ab 56 €*
Buchung empfohlen
Jetzt buchen
Parc National des Volcans au Rwanda (photo de Nick Schillan)

Aug in Aug mit den Berggorillas

Im Morgengrauen hängt der Nebel noch an den Hängen des Karisimbi und des Bisoke, zwei der fünf schlafenden Vulkane, die diese Ecke in Ruanda prägen. Dann, im Rascheln von Bambus, taucht eine schwarze Silhouette zwischen den Blättern auf. Die Stille danach, wenn dich ein Silberrücken nur wenige Meter entfernt mustert, bleibt lange nach der Rückkehr im Gedächtnis.

Warum sich der Vulkan-Nationalpark lohnt

Dieses 160 km² große Schutzgebiet bewahrt eine der letzten Populationen von Berggorillas weltweit, eine Art, die in den 1980er Jahren schon als dem Untergang geweiht galt. Genau hier führte die Primatenforscherin Dian Fossey fast zwei Jahrzehnte lang ihre wegweisenden Forschungen durch, ehe sie 1985 ermordet wurde. Ihr Grab nahe ihrem ehemaligen Forschungscamp Karisoke lässt sich bis heute besuchen.

Die Schutzbemühungen haben sich ausgezahlt: Die Population der Berggorillas liegt im grenzüberschreitenden Virunga-Ökosystem, das sich Ruanda mit Uganda und der Demokratischen Republik Kongo teilt, inzwischen wieder bei über tausend Tieren.

Das Gorillatrekking als streng geregeltes Erlebnis

Jeden Morgen teilen sich die Besucher in kleine Gruppen von maximal acht Personen auf, begleitet von Rangern und Fährtenlesern, die die genauen Wanderwege jeder Familie kennen. Der Aufstieg fällt sehr unterschiedlich aus: Manchmal läuft man nur dreißig Minuten, manchmal mehrere Stunden durch dichte, schlammige Vegetation an den Vulkanhängen.

Ist die Gorillafamilie aufgespürt, ist das Beobachten auf eine Stunde in respektvollem Abstand beschränkt. Dieser Rahmen schmälert die Intensität des Moments keineswegs: Wenn ein Jungtier in den Zweigen tollt oder sich ein dominanter Bulle gemächlich unter den Seinen bewegt, hinterlässt das einen bleibenden Eindruck.

Das Trekking zu den Goldmeerkatzen

Der Park beherbergt zudem Gruppen von Goldmeerkatzen, die sich im Bambus verstecken und weit weniger bekannt sind. Diese Wanderung ist körperlich meist zugänglicher als das Gorillatrekking und zieht Familien oder Reisende an, die ein ergänzendes Erlebnis zu einem deutlich niedrigeren Preis suchen.

Darüber hinaus bietet der Park die Besteigung des Bisoke an, dessen Gipfel auf über 3.700 Metern Höhe liegt und einen Kratersee beherbergt, sowie Wanderungen zu den Gräbern von Dian Fossey und dem historischen Forschungscamp.

Geheimtipp: Reserviere dein Permit für das Gorillatrekking viele Monate im Voraus beim Rwanda Development Board (ruandische Behörde für Entwicklung), denn die täglichen Kontingente sind streng begrenzt und in der Hauptsaison (Juni bis September sowie Dezember bis Februar) schnell ausverkauft.

Vorteile

  • Beobachtung von Berggorillas in freier Wildbahn mit professioneller und strenger Begleitung
  • Intaktes Ökosystem mit reicher Biodiversität (Büffel, Waldelefanten, endemische Vogelarten)

Nachteile

  • Sehr teure Gorillapermits und streng limitierte Tageskontingente
  • Körperliche Anstrengung je nach Standort der Gorillafamilien teilweise hoch
  • Lange und wasserfeste Kleidung einplanen, da Schlamm und Brennnesseln an den Hängen an der Tagesordnung sind
Führungen und Ausflüge ab 56 €*Buchung empfohlen
Verfügbarkeit prüfen

Wie viel Zeit du für diese Aktivität einplanen solltest

Planse 1 vollen Tag ein, wenn du das Gorilla-Trekking machen möchtest, und bis zu 2 bis 3 Tage, wenn du den Ausflug mit der Besteigung eines Vulkans oder der Beobachtung von Goldmeerkatzen verbinden willst.

*Angaben können sich ändern

Bewertungen zu Vulkan-Nationalpark

Zu diesem Ort wurde noch keine Bewertung veröffentlicht.
Sei der Erste! Deine Erfahrungsberichte helfen anderen Reisenden und können Spenden für Vereine sammeln.