Das Toronto Eaton Centre besuchen
Das größte Einkaufszentrum in Toronto beherbergt mehr als 125 Geschäfte, Bars und Restaurants. Benannt nach der mittlerweile nicht mehr existierenden Kaufhauskette Eaton, zieht es jährlich rund dreißig Millionen Besucher an.
Geschichte
Timothy Eaton initiierte das Projekt in den 1970er Jahren. Sein Unternehmen besaß damals fast alle Grundstücke und Gebäude in diesem Viertel und wollte diese gewinnbringend nutzen. Einzig das alte Rathaus und die Church of the Holy Trinity (Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit) gehörten nicht dazu. Dies brachte das Vorhaben zunächst zum Erliegen, da der Widerstand gegen den Abriss dieser beiden Gebäude so groß war, dass das Projekt bis 1976 auf Eis lag. Erst ein überarbeiteter Entwurf, der beide Gebäude integrierte, ermöglichte die Eröffnung des ersten Bauabschnitts im Jahr 1977. Der südliche Teil des Komplexes folgte 1979.
Das Eaton-Konzept
Das Einkaufszentrum gehörte zu den ersten dieser Art in einem nordamerikanischen Stadtzentrum und beherbergte seinerzeit den weltweit größten Kinokomplex mit 18 Sälen.
Der Komplex war als Erweiterung des Geschäftsviertels geplant, weshalb zwischen 1977 und 1992 mehrere Bürogebäude integriert wurden.
Die gläserne Dachkonstruktion, die an eine Mailänder Einkaufspassage erinnert, galt damals als revolutionär. Zahlreiche Einkaufszentren in den USA orientierten sich in den Folgejahren an diesem Design.
Natürlich ist der Ort ein reiner Konsumtempel, in dem du nahezu alles findest, was das Herz begehrt. Der Fokus liegt stark auf nordamerikanischen Marken. Neben Sephora und Decathlon prägen vor allem Filialen wie Gap, Abercrombie, American Eagle oder Apple das Bild.
Erwähnenswert ist zudem, dass das Zentrum über einen der größten Food-Courts in Nordamerika verfügt.
Wer gerne ausgiebig shoppen geht, kommt an diesem zentral gelegenen Ort in Toronto kaum vorbei.
Was als Erstes auffällt, ist das riesige Glasdach, das tagsüber für enorm viel Helligkeit im Inneren des Einkaufszentrums sorgt.
Dann ist da natürlich die Größe, die einen umhaut. Es ist viel weitläufiger als das, was wir in Frankreich haben, und das Eaton Centre wirkt gigantisch. Es gibt so viele Geschäfte, dass es schwierig sein kann, alles an einem Tag zu schaffen.
Was den Gastronomiebereich angeht, so ist dieser ebenfalls riesig und man kann zwischen vielen verschiedenen Küchenstilen wählen, was sehr angenehm ist.
Es ist wirklich ein Shopping-Erlebnis, das einen den Alltag vergessen lässt, vor allem, weil man dort eine ganze Reihe von Marken findet, die es in Frankreich so gut wie gar nicht gibt.