Schloss Schönbrunn: Bewertungen, Preise 2026 und exklusiver Promo-Code

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4.8/5 8 Bewertungen
Schönbrunner Schloßstraße 47, 1130 Wien, Österreich
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Führung durch Schloss und Gärten ab 50,22 €*
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Serres de schönbrunn
Vue depuis la Gloriette
Schönbrunn et son parc

Schönbrunn, das Versailles der Habsburger, wo noch heute Mozart nachklingt

Ein sechsjähriges Kind spielt Cembalo im Spiegelsaal. Der kaiserliche Hof hält den Atem an. Wir schreiben das Jahr 1762 und der junge Mozart hat gerade sein erstes Konzert vor Kaiserin Maria Theresia gegeben. Dieses Schloss mit seinen 1.441 Räumen sah die Geburt von Kaisern, empfing Napoleon als Hauptquartier und diente als Kulisse für das tragische Schicksal von Sisi.

Drei Jahrhunderte europäischer Geschichte konzentrieren sich hier zwischen ockergelben Mauern und Gärten, die bis zum Horizont reichen.

Warum Schloss Schönbrunn besuchen?

Als Sommerresidenz der Habsburger seit 1696 übertrifft dieses Rokoko-Schloss, das seit 1996 zum Unesco-Welterbe gehört, viele europäische Königssitze an Größe und Pracht. Kaiser Franz Joseph wurde hier 1830 geboren und hauchte hier 86 Jahre später sein Leben aus. Zwischen diesen Wänden wurden Entscheidungen getroffen, die Europa prägten, oft zwischen zwei Walzern und höfischen Intrigen.

Das Anwesen erstreckt sich über 160 Hektar. Vierzig Räume sind für die Öffentlichkeit zugänglich, jeder zeugt von der kaiserlichen Vorliebe für Vergoldungen, Böhmische Kristallleuchter und orientalische Lackarbeiten. Die Gärten, seit 1779 frei zugänglich, bieten Brunnen, geometrische Sichtachsen und einen Hügel, der von der Gloriette gekrönt wird.

Die Räume, die das Imperium erzählen

Das Millionenzimmer und die chinesischen Kabinette

Die Rosenholz-Vertäfelungen im Millionenzimmer zählen zu den kostbarsten Europas. Maria Theresia ließ dort persische und indische Miniaturen in goldene Rahmen von seltener Feinheit einfügen. Die angrenzenden chinesischen Kabinette offenbaren mit ihren schwarzen Lackarbeiten und Paneelen aus bemalter Seide die damalige Faszination für den Orient. Diese Räume lassen sich bei der Standardtour durch Glastüren betrachten.

Das Vieux-Laque-Zimmer und das Andenken an eine verlorene Liebe

Dieser intime Raum besticht durch seine melancholische Atmosphäre. Maria Theresia ließ ihn nach dem Tod ihres Gemahls im Jahr 1765 als Hommage umgestalten. Die asiatischen Lackpaneele mit ihren dunklen Reflexen und die Familienporträts bilden einen starken Kontrast zur Opulenz der anderen Säle. Viele Besucher eilen hastig in Richtung der Großen Galerie, doch dies ist einer der bewegendsten Orte im Schloss.

Die Große Galerie und die Appartements von Franz Joseph

Dieser 40 Meter lange Ballsaal mit seinen freskengeschmückten Decken war Schauplatz des Wiener Kongresses von 1814 bis 1815. Der Kontrast zum Schlafzimmer von Franz Joseph ist bemerkenswert: ein schmales Eisenbett in einer Ecke, ein schlichter Betstuhl daneben. Der Kaiser arbeitete bereits ab vier Uhr morgens und schlief allein, seinem Reich ebenso ergeben wie seiner Sisi, die den Hof so oft sie konnte mied.

Tipp vom Experten: Kommen Sie pünktlich zur Öffnung um 8:30 Uhr und nutzen Sie das Hietzinger Tor anstelle des Haupteingangs. Reisegruppen treffen meist ab 10:30 Uhr ein, wodurch die Große Galerie oft überlaufen ist. Dienstags und mittwochs ist es in der Regel am ruhigsten.

Die Gärten und der Aufstieg zur Gloriette

Der Park öffnet bereits um 6:30 Uhr, lange vor dem Schloss. Die Lindenalleen, die geometrischen Beete des Großen Parterres und der Neptunbrunnen lohnen einen Besuch in der frühen Morgenstunde, wenn das flache Licht lange Schatten auf die Skulpturen wirft. Die Römische Ruine und der Obelisk, die im 18. Jahrhundert als dekorative Gartenarchitektur errichtet wurden, sind unerwartete Entdeckungen abseits der Hauptwege.

Der Aufstieg zur Gloriette dauert etwa eine Viertelstunde. Diese neoklassizistische Kolonnade, die 1775 zur Feier eines militärischen Sieges von Maria Theresia erbaut wurde, bietet einen weiten Blick auf das Schloss, die Blumenbeete und die Dächer von Wien in der Ferne. Das Café im mittleren Bogen serviert die Sisitorte, eine Mandel-Orangen-Torte zu Ehren der Kaiserin.

Nicht verpassen im Park:

  • Das Labyrinth samt angrenzendem Spielplatz
  • Das Palmenhaus, eine monumentale Gewächshauskonstruktion aus Eisen und Glas im viktorianischen Stil
  • Der Tiergarten Schönbrunn, 1752 gegründet und der älteste noch bestehende Zoo der Welt
  • Der Kronprinzengarten, zugänglich mit einem separaten Ticket, für seine französischen Gartenanlagen

Weitere Erlebnisse

Die Kaiserliche Wagenburg, untergebracht in den ehemaligen Stallungen, zeigt die Fahrzeuge, die Sisi und europäische Würdenträger transportierten. Der mit Blattgold überzogene Krönungswagen beeindruckt durch seine schiere Größe. Das Marionettentheater im linken Schlossflügel bewahrt eine Tradition des 18. Jahrhunderts mit Aufführungen von Mozarts Zauberflöte. Am Abend finden in der Orangerie klassische Konzerte statt, bei denen Werke von Mozart und Strauss in eben jenem Rahmen erklingen, in dem die Komponisten einst selbst auftraten.

Führung durch Schloss und Gärten ab 50,22 €*Buchung empfohlen
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Öffnungszeiten

Das Schloss ist täglich zu folgenden Zeiten geöffnet: - November bis März: 8:30 bis 17:00 Uhr - April bis Juni sowie September bis Oktober: 8:30 bis 17:30 Uhr - Juli und August: 8:30 bis 18:30 Uhr. Der letzte Einlass erfolgt 45 Minuten vor Schließung. Der Schlosspark ist täglich ab 6:30 Uhr zugänglich. Die Schließzeiten variieren je nach Saison und liegen bei 17:30 Uhr im Winter sowie 21:00 Uhr im Sommer.
Öffnungszeiten sind Richtwerte und können abweichen

*Angaben können sich ändern

Bewertungen zu Schloss Schönbrunn

Zusammenfassung der 8 Bewertungen
4.8/5
Durchschnittsnote
+32 Empf. +32 -0 Score gewichtet nach dem Expertise-Level der Beitragenden: Eine Empfehlung eines Mitglieds mit Level 3 zählt dreifach.
Empfehlungen insgesamt

Bewertungen nach Besuchsart

Mit Familie
4.3
Als Paar
5
Mit Freunden
4.8

Avygeo-Ranking

#41
weltweit
#40
in Europa
#1
in Österreich
#1
in Wien

Wunderschöne Räume, aber von außen eher banal

Zahlreiche Räume zu besichtigen, mit den Möbeln aus der Zeit, wirklich großartig und prunkvoll.
Dagegen hat mich das Äußere des Schlosses nicht beeindruckt, ebenso wenig wie der Garten.

32
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Ein kleines Versailles

Die Besichtigung des Schlosses und seiner Gärten ist wirklich sehr angenehm. Ich persönlich habe eine Führung gebucht, die ich euch nur empfehlen kann. Man erfährt eine Menge über das Leben von Sisi und ihrem Ehemann, was weit entfernt von dem ist, was man im Fernsehen sieht. Die ausgestellten Kutschen sind sehr beeindruckend. Dieser Besuch ist ein absolutes Muss, wenn ihr in der Stadt Wien seid.

15
10/04/2025

Ils exposent des caresses !!!?

10/04/2025

Ils exposent des caresses !!!?

Empfiehlt :
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Mitten im Leben der Habsburger

Ich habe das Schloss Schönbrunn als ein Wiener Versailles erlebt. Es hat mich sowohl durch das prunkvolle Schloss als auch durch den romantischen Park begeistert, der mich emotional direkt in das Leben der Kaiserin Sisi zurückversetzt hat. Die Führung durch die Grand Tour war extrem lehrreich und hat mir viel über die Habsburger Familie vermittelt. Besonders gut gefallen haben mir der prächtige Spiegelsaal und die chinesischen Kabinette mit ihren lackierten Trennwänden, die in diesem imperialen Dekor richtig überraschend wirken. Direkt neben dem Schloss hat mich das außergewöhnliche Wagenburg-Museum mit seiner riesigen Sammlung beeindruckt. Als Zeugen der Geschichte sind die goldene Kutsche von Sisis Hochzeit und die kolossale schwarze Kutsche, die für kaiserliche Begräbnisse genutzt wurde, am majestätischsten.

11
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Lohnt sich mit einer Führung

Sehr interessante Besichtigung mit einem Guide, der uns viel über das "wahre" Leben der Kaiserin Sisi und ihres Mannes Franz Joseph beigebracht hat. Wir sind durch mehrere Räume der Privatgemächer des Kaiserpaares gegangen und der Guide hat die Gelegenheit genutzt, uns zahlreiche Anekdoten über die Geschichte und die Geschichten der Habsburger zu erzählen. Zum Abschluss gab es noch einen Besuch im riesigen Garten und den Aufstieg zur Gloriette mit einem schönen Blick auf das Schloss und die Stadt Wien am Horizont.

6
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Schöne Anlage, aber ein bisschen wenig Fantasie

Wird als das schönste Schloss Österreichs angepriesen, aber ich war ein wenig enttäuscht. Der Garten ist super, aber die Fassade vom Schloss selbst wirkte auf mich ein bisschen schlicht, es fehlte ihr einfach ein wenig an Fantasie.

8
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Fesselnd

Dieses wunderschöne kaiserliche Schloss bietet einen faszinierenden Einblick in die Geschichte und Größe Österreichs. Die Gärten sind atemberaubend, mit ihren bunten Blumenbeeten und eleganten Brunnen. Das Innere des Schlosses ist genauso beeindruckend, mit seinen prunkvollen, reich verzierten Räumen und kostbaren Kunstgegenständen. Die Führung war informativ und fesselnd und hat mich buchstäblich in die Zeit des Kaiserreichs zurückversetzt.

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Majestätisches Schloss und wunderschöne Gärten

Einer der schönsten Orte in Wien. Ein großer, wunderschön angelegter Garten, ein beeindruckendes Schloss, das gleichzeitig imposant und elegant ist. Lange Warteschlangen für die Besichtigung des Innenbereichs, aber es lohnt sich. Ein absolutes Muss in der österreichischen Hauptstadt.

7
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Wunderschön!

Ich hatte das Glück, an einem wunderschönen Sommertag dort zu sein. Ich habe mit den Gärten begonnen, um zur Gloriette zu gelangen, bin nach oben gestiegen und habe super Fotos gemacht. Als alle Besucher die Terrasse überquerten, um zum Schloss zu gehen, setzten sie sich ins Gras (auch wenn es offiziell verboten war) und so konnte man das schöne Wetter in dieser tollen Kulisse genießen. Das Schloss ist auch sehr schön (es lohnt sich, den Eintritt online zu buchen, um Warteschlangen zu vermeiden), auch wenn ich etwas frustriert darüber war, dass man keine Fotos machen durfte! Alles in allem eine sehr schöne Erinnerung.

5
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