Den Viktualienmarkt besuchen
Der Viktualienmarkt ist der größte unter freiem Himmel gelegene Markt in München und ganz Deutschland. Ursprünglich war er ein kleiner Bauernmarkt am Marienplatz, der im Jahr 1807 durch ein Dekret des bayerischen Königs Maximilian I. an seinen heutigen Standort verlegt wurde. Heute erstreckt sich der Viktualienmarkt auf 22.000 m² und umfasst 140 Stände. Auch wenn er primär ein Lebensmittelmarkt ist, finden sich dort ebenso Kunsthandwerker und Floristen.
Bayerische Spezialitäten probieren
Neben einer großen Auswahl an frischen Produkten wie Gemüse, Obst, Fleisch oder Fisch findest du auf dem Viktualienmarkt garantiert ein bayerisches oder deutsches Gericht, das deinen Geschmack trifft. Zwischen verschiedenen Käsesorten, Brezeln, Würsten und Bier zeigt sich die lokale Gastronomie von ihrer besten Seite, mit Klassikern wie der bekannten Münchner Suppenküche, einer traditionellen Suppe aus München.
In der Mitte des Platzes thront der Maibaum. Diese Tradition stammt aus keltischen Zeiten und diente im Mittelalter dazu, die auf dem Markt vertretenen Handwerke und Berufe anzuzeigen, um wandernden Händlern und potenziellen Lehrlingen Orientierung zu bieten.
Ein zentraler Treffpunkt in München
Der Viktualienmarkt ist zu jeder Tageszeit ein belebter Ort. Seit die Behörden den Bereich bereits 1975 zur Fußgängerzone erklärten, entwickelte er sich schnell zu einem festen Treffpunkt. Um das lokale Lebensgefühl aufzunehmen, solltest du dich an einen der Tische im Biergarten setzen und ein oder zwei Biere bestellen. Diese Freiluftgastronomie ist eine Münchner Tradition und ein Erlebnis, das bei einem Besuch in der bayerischen Landeshauptstadt dazugehört.
Ein perfekter Ort, um die bayerische Küche zu probieren und gute Produkte zu kaufen. Man findet dort einfach alles, Würste, Sauerkraut, Biere, aber auch Gebäck für das Frühstück. Bei einer Stadtbesichtigung ist es angenehm, dort zu bummeln und eine kleine Pause einzulegen, auch wenn es nicht allzu viele Sitzplätze gibt. Ich fand die Atmosphäre sehr gesellig, die Händler sind gegenüber Ausländern sehr aufgeschlossen. Als Souvenir habe ich ausgezeichneten Käse mitgenommen.