Mietwagen auf Madeira: Was du vor der Buchung wissen solltest
Funchal konzentriert die meisten Autovermietungen der Insel mit zwei zentralen Abholstationen: dem Flughafen Madeira (Cristiano Ronaldo, Code FNC) in Santa Cruz und dem Stadtzentrum von Funchal. Fast alle Besucher übernehmen ihr Fahrzeug direkt bei der Ankunft am Flughafen.
Die Insel ist überschaubar, aber ihr Relief ist gebirgig und zerklüftet. Ein Auto ist hier oft die einzige praktische Möglichkeit, um die Levadas, die Dörfer im Norden und die Aussichtspunkte im Inselinneren zu erkunden, die von Bussen nur schlecht oder gar nicht angefahren werden.
Warum das Autofahren auf Madeira anders ist
Das ist der entscheidende Punkt bei diesem Reiseziel: Die mad.").replace("mad."), mad.").replace("mad.").replace("madairischen Bergstraßen sind schmal, kurvig, weisen enge Haarnadelkurven auf und es gibt zahlreiche Tunnel. Einige Nebenstraßen haben nur eine Spur und sind mit Ausweichstellen versehen.
Das hat direkte Auswirkungen auf die Fahrzeugwahl und die Versicherung.
- Wähle am besten einen Kleinwagen oder ein Fahrzeug der Kompaktklasse, da diese in engen Haarnadelkurven und beim Parken in den Dörfern handlicher sind
- Ein Automatikgetriebe erleichtert das Fahren an steilen Hängen, ist bei der Anmietung jedoch meist teurer
- Prüfe, ob die Selbstbeteiligung auch Schäden an Felgen und am Unterboden abdeckt, die auf den schmalen Straßen der Insel keine Seltenheit sind
- Ein GPS oder eine Offline-App ist fast unverzichtbar, da der Handyempfang in einigen Bergregionen schlecht ist
Gut zu wissen: Vermeide nach Möglichkeit nächtliche Fahrten im Inselinneren. Die Straßen sind dort kaum beleuchtet und die Beschilderung in abgelegenen Gebieten oft spärlich.
Lokale Anbieter versus große Marken in Funchal
Am Flughafen von Funchal haben die großen internationalen Mietwagenfirmen ihre Schalter, die sich oft im selben Bereich wie die lokalen und regionalen portugiesischen Anbieter befinden. Diese Nähe macht den Preisvergleich vor Ort unkompliziert.
Die lokalen Autovermietungen von Madeira kennen die Besonderheiten der Insel genau: den Straßenzustand je nach Jahreszeit, schwierige Parksituationen und Tipps zu Mauttunneln. Ihre Flotte ist manchmal stärker auf kompakte Fahrzeuge ausgerichtet, die optimal zum Terrain passen.
Die internationalen Marken punkten mit standardisierten Abläufen und einer geregelten Schadensabwicklung, was besonders beruhigend ist, wenn du aus dem Ausland anreisst und Komplikationen bei Problemen vermeiden möchtest.
Saisonalität und Verfügbarkeit auf Madeira
Madeira zieht das ganze Jahr über Besucher an und bietet ein mildes, stabiles Klima, wodurch die saisonalen Preisschwankungen im Vergleich zu anderen Reisezielen mit ausgeprägter Hoch- und Nebensaison gering ausfallen.
Die touristischen Hauptreisezeiten liegen um Weihnachten und Neujahr (das Feuerwerk in Funchal zieht viele Menschen an) sowie im Sommer. Reserviere dein Fahrzeug für diese Zeiträume mehrere Wochen im Voraus, da der Mietwagenbestand auf der Insel durch ihre geografische Grösse begrenzt ist.
Mauttunnel und Schnellstraßen auf der Insel
Madeira verfügt über mehrere Tunnel und mautpflichtige Schnellstraßen (die VE-Strassen, die Funchal mit anderen Teilen der Insel verbinden). Die Bezahlung erfolgt in der Regel automatisch ohne Schranken, die Abrechnung läuft im Anschluss über den Autovermietgeber.
Manche Vermieter geben diese Mautgebühren zusammen mit einer zusätzlichen Bearbeitungsgebühr weiter. Frage am Schalter am besten direkt nach, wie Mautgebühren abgerechnet werden und ob es eine Pauschale oder einen Sender zum Aktivieren gibt.
Reiseprofile: Braucht man auf Madeira unbedingt ein Auto?
Ein Mietwagen lohnt sich, wenn du
- die Levadas, den Norden der Insel oder den Pico do Arieiro in deinem eigenen Tempo entdecken willst
- länger als 3 bis 4 Tage bleibst und mehrere Orte besuchen möchtest, die weit von Funchal entfernt sind
- ausserhalb des Stadtzentrums in einer Gegend untergebracht bist, die vom Busnetz kaum erschlossen wird
Ein Auto ist weniger sinnvoll, wenn du
- hauptsächlich in Funchal bleibst, wo du alles zu Fuss oder mit dem Taxi gut erreichst
- unsicher beim Fahren in den Bergen und auf schmalen, kurvigen Strassen bist
- nur sehr kurz (1 bis 2 Tage) bleibst, sodass sich die Eingewöhnungsphase auf der Insel kaum lohnt