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Was tun in Girona: die schönsten Aktivitäten & Highlights

Du suchst Inspiration für Girona? Entdecke unsere Tipps und ausgewählten Aktivitäten, um deinen Aufenthalt in Girona in vollen Zügen zu genießen.

Die von unseren Mitgliedern am meisten empfohlene Aktivität

#1 Schloss Gala Dalí in Púbol +1 Empf. 5/5

1970 erwarb Salvador Dalí das mittelalterliche Schloss Gala Dalí in Púbol bei Girona, um es seiner Frau Gala als Palast zu widmen. Der Künstler gestaltete die Ruine in seinem unverkennbaren Stil um. Seit 1996 ist der Ort, an dem Gala bis 1982 lebte und beigesetzt wurde, für die Öffentlichkeit zugänglich. Ein Besuch dieses mystischen, barocken Refugiums offenbart die tiefe Verbundenheit des legendären Paares.

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Die Karte der Highlights in Girona

Girona besuchen: Ein authentisches Erlebnis

Girona wird oft für seine hohe Lebensqualität gelobt. Die Stadt gibt sich nach außen hin zurückhaltend, doch ihre vielfältigen Vorzüge reichen weit über die Grenzen Kataloniens hinaus, dessen nördliche Hauptstadt sie ist. Zwischen 1295 und 1809 wurde die Stadt dreizehn Mal belagert. Diese bewegte Geschichte hat ihr ebenso viele historische Zeugnisse wie Charme verliehen. Während ihr kulturelles Erbe das Fundament bildet, sorgt eine moderne Dynamik dafür, dass sie im Herzen des Ter-Tals, umgeben von einer beeindruckenden Naturkulisse, ein erstklassiges Reiseziel bleibt.

Eine beeindruckende historische Altstadt

Vier Flüsse durchziehen das Stadtgebiet, wobei der Onyar zweifellos der bekannteste ist. Die Fassaden der farbenfrohen Häuser spiegeln sich in den Ocker- und Ziegeltönen des Wassers wider, ein Anblick, der an ein Gemälde der Impressionisten erinnert. Elf Brücken führen über den Fluss, doch eine sticht besonders hervor: Die pont de les Pescateries Velles aus dem Jahr 1877 leuchtet in kräftigem Rot und wurde von keinem Geringeren als Gustave Eiffel entworfen.

Der Onyar bildet zudem die natürliche Grenze zwischen dem modernen Teil und der historischen Altstadt, dem Barri Vell. Das Viertel bewahrt noch immer die Grundrisse der römischen Stadt Gerunda. Sei bereit für steile Gassen, Treppen und zahlreiche Entdeckungen. Die Stadtmauern umschließen diesen Teil und bieten den wohl besten Panoramaweg. Der Pfad führt vom Paseo Arqueológico bis zu den Jardines de la Muralla und versetzt einen in eine andere Zeit. Über allem thront die Kathedrale Santa Maria mit ihrer imposanten Präsenz. Sie vereint verschiedene Stile: romanisch beim Turm, barock bei der Fassade und gotisch beim 23 Meter hohen Kirchenschiff. Der Aufstieg über die monumentale Freitreppe lohnt sich in jedem Fall.

Die sakrale Architektur ist hier außergewöhnlich. Verpasse nicht das Couvent Sant Doménech mit seinen Gärten, das romanische Kleinod des Monastère San Pere de Galligants oder die Bäder aus dem Jahr 1194. Letztere sind im orientalischen Stil gehalten, von römischen Thermen inspiriert und besitzen eine Kuppel, durch die das Tageslicht fällt. Über die rue de la Força gelangst du in El Call Jueu, das jüdische Viertel. Es ist ein Labyrinth aus Bögen, mittelalterlichen Schätzen und kleinen, zwischen den Steinen schwebenden Grünflächen. Fans der Serie Game of Thrones werden die Kulisse am rechten Ufer sofort wiedererkennen.

Kultur mit Charakter

Girona verfügt über zahlreiche Museen. Das Museum für Stadtgeschichte präsentiert die Vergangenheit auf anschauliche Weise. Einzigartig ist das Musée du cinéma, das auf 500 Jahren Geschichte rund 30.000 Objekte zur Entwicklung der Bildkunst ausstellt. Im ehemaligen Bischofspalast beherbergt das Musée d'art bemerkenswerte romanische und gotische Sammlungen.

An der Rambla de la Libertat kannst du unter den Arkaden bummeln, da dieser Bereich für Fußgänger reserviert ist. Die Geschäfte bieten kreatives Kunsthandwerk und lokale Spezialitäten. Es gibt sogar einen Laden, der sich auf touron spezialisiert hat. Überall locken zudem Läden mit regionalen Produkten wie Olivenöl oder Sardellen. Die Restaurants rund um die Plaça Independència sind sehr einladend. Probiere die süße Wurst la botifarra dolça oder die mit Fleisch gefüllten, panierten Kartoffeln. Für den kleinen Hunger zwischendurch ist der xuico, ein mit Creme gefülltes Gebäck, die perfekte Wahl.

Obwohl Girona eine Stadt ist, befindest du dich mitten in der Costa Brava, einer Region, in der die Natur den Ton angibt. Der Parc Devesa ist mit seinen Bananenstauden die grüne Lunge der Stadt und dient zudem als Veranstaltungsort für lokale Märkte. Bevor du abreist, solltest du unbedingt den Platz der Kirche San Feliu besuchen. Dort wartet die berühmte Löwinnen-Statue: Der Legende nach musst du ihren Hintern küssen, um sicherzugehen, dass du eines Tages wieder nach Girona zurückkehrst.

Anreise

Girona ist hervorragend angebunden. Der Flughafen ist einer der wichtigsten des Landes und bietet tägliche Direktverbindungen. Er liegt 11 km vom Zentrum entfernt und ist über Pendelbusse erreichbar. Das Schienennetz ist sehr gut ausgebaut, mit TGV- oder AVE-Verbindungen, die Girona an französische Städte wie das nur 100 km entfernte Perpignan sowie an das spanische Hochgeschwindigkeitsnetz anbinden. Mit dem Auto ist die Stadt über die Autobahn AP-7 direkt aus Frankreich erreichbar.

Die beste Reisezeit

Das mediterrane Übergangsklima ist von März bis November ideal. Die Winter sind meist mild, aber regenreich, während der Sommer heiß und sonnig ist, wobei man mit Wetterumschwüngen aufgrund der nahen Pyrenäen rechnen sollte. Mitte Mai findet das zehntägige Fest le Temps des fleurs statt, das zahlreiche Besucher anzieht. Auch die Osterwoche ist ein bedeutender Zeitraum in der Stadt, der weit über die religiöse Bedeutung hinausgeht.

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Terrasse de la maison musée Gala Dalí à Pubol
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Der Ruf wird dem Ort nicht gerecht

Ich hatte vorher noch nie etwas über Girona gehört. Es war für uns einfach nur ein Zwischenstopp während eines Aufenthalts im Norden Spaniens. Ich war sehr angenehm überrascht. Es gibt eine mittelalterliche Altstadt, die über dem Fluss thront, die gepflasterten Gassen, die alten Häuser, die Stadtmauern und die kleinen Tapas-Restaurants haben einen Hauch von Authentizität, den die vielen Badeorte, die an der Küste aus dem Boden geschossen sind, nicht (oder nicht mehr?) haben. Trotzdem ist das Meer auch nicht allzu weit weg.
Sehenswert

9
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