Baie de Ramla à Gozo

Was tun in Malta: die schönsten Sehenswürdigkeiten

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Die 2 schönsten Städte in Malta

#1 Valletta

Valletta, die Hauptstadt von Malta, beeindruckt mit ihrem dichten historischen Erbe und einer echten mediterranen Atmosphäre. Die im 16. Jahrhundert gegründete Stadt bietet eine markante Barockarchitektur, verwinkelte Gassen und weite Ausblicke auf das Meer. Da alles fußläufig erreichbar ist, lässt sich die Stadt hervorragend zu Fuß erkunden, egal ob bei einem Besuch kultureller Stätten, einem Spaziergang entlang der Küste oder in den belebten Gassen. Ein ideales Ziel für alle, die Geschichte und Kultur suchen.

#2 Sliema -1 Empf.

An der Ostküste von Malta liegt Sliema, ein lebendiger Küstenort direkt vor den Toren von La Valette. Nur 5 km von der Hauptstadt entfernt, herrscht hier eine ganz andere Stimmung, die manche als ausgesprochen feierfreudig bezeichnen würden. Das einstige Fischerdorf weiß zu überzeugen: Mit seiner außergewöhnlichen Uferpromenade und einem dichten touristischen Angebot zieht es das ganze Jahr über ein internationales Publikum an. Wer die belebten Hauptstraßen verlässt, entdeckt jedoch eine andere Seite des Ortes. In den ruhigeren Vierteln offenbart sich ein historisches Erbe mit charakteristischer Architektur und bemerkenswerten Gebäuden, die Sliema authentischer wirken lassen, als man auf den ersten Blick vermuten könnte.

Leben am Wasser

Von Saint Julian's bis Gzira erstreckt sich die fast fünf Kilometer lange Uferpromenade, die das pulsierende Herz der Stadt bildet. Der Hafen ist nach wie vor ein Ort für Fischer und Kreuzfahrtschiffe. Obwohl das Meer allgegenwärtig ist, sucht man Sandstrände vergeblich. Stattdessen nutzt man hier die Felsküste, die für den Zugang zum Wasser entsprechend erschlossen wurde. Einige Badeplätze verfügen über Treppen oder Leitern, die direkt in das Mittelmeer führen. Besonders malerisch ist Fond Ghadir mit seinen historischen römischen Becken, die einst zur Salzgewinnung dienten. Die von Cafés und Restaurants gesäumte Promenade ist Tag und Nacht ein beliebter Treffpunkt für Spaziergänger. An der Spitze des Anlegers erinnert das Fort Tigné an die wehrhafte Vergangenheit der Stadt. Die imposante, 1793 von den Chevaliern de Malte errichtete Festung mit ihrem kreisförmigen Turm gilt als einer der ersten polygonalen Bauten ihrer Art. Tigné war der Name eines der Ritter, heute trägt auch das riesige, geschäftige Einkaufszentrum Tigné Point diesen Namen. Nicht zu verwechseln mit dem Pont Tigné, der einen der schönsten Ausblicke auf die Hauptstadt bietet und an dem Paare Schlösser anbringen, um ihre Liebe zu besiegeln. Auf der gegenüberliegenden Seite unterstreicht die Insel Manoel mit ihrem bastionierten Fort aus dem Jahr 1755 die Kulisse und ist absolut einen Besuch mit der Fähre wert.

Charme viktorianischer Architektur

Wer in Richtung Triq It-Torri unterwegs ist, kommt an ihr nicht vorbei: der Saint Julian's Tower, ein markanter Wachturm aus dem Jahr 1658. Um Sliema wirklich kennenzulernen, sollte man die bekannten Einkaufsmeilen wie die Bisazza Street hinter sich lassen. In Straßenzügen wie der Santa Marija finden sich noch ältere Quartiere mit farbenfrohen Balkonen, die die prachtvollen Fassaden aus der viktorianischen Ära zum Leuchten bringen. Während der Tour Portomaso Business als höchster Wolkenkratzer Maltas ein Symbol für das wirtschaftliche Zentrum ist, repräsentiert die Kirche Stella Maris eine andere Facette des kulturellen Erbes. Sie wurde ab 1853 erbaut und im Laufe der Zeit mehrfach umgestaltet. Abschließend bieten die städtischen Parks wahre Inseln der Ruhe. Im Independance Garden wird dir das sicher auffallen, wenn du dir die Parkbänke mit den dort heimischen Katzen teilst.

Beste Reisezeit

Die Temperaturen sind von April bis November sehr mild, wobei selbst die Wintermonate oft sonnige Tage bieten. Juni und September sind ideal, um die große Hitze und den größten Touristenandrang zu vermeiden. Ende Februar bringt der Karneval Farbe in die Straßen, und zwischen April und Mai ist das Internationale Feuerwerksfestival ein absolutes Highlight.

Anreise

Von Deutschland, Österreich oder der Schweiz aus erreichst du Malta am besten mit dem Flugzeug. Der internationale Flughafen befindet sich in Luqa, etwa 12 km von Sliema entfernt. Von dort aus stehen Busse und Taxis für die Weiterreise zur Verfügung.

Malta erleben: Eine Insel voller Geschichte mitten im Mittelmeer

Mitten im Mittelmeer liegt Malta, ein kompakter Archipel, der mit seiner bewegten Geschichte, abwechslungsreichen Landschaften und einem reichen kulturellen Erbe überzeugt. Wer eine Destination sucht, die Strände, malerische Dörfer und jahrtausendealte Überreste miteinander verbindet, ist hier genau richtig.

Valletta: Eine kompakte Hauptstadt mit dichter Geschichte

Valletta, die Hauptstadt des Landes, gehört zum UNESCO-Welterbe. Sie lässt sich hervorragend zu Fuß erkunden und bietet eine außergewöhnliche Dichte an historischen Gebäuden, Museen, Barockkirchen und befestigten Stadtmauern. Verpasse nicht die co-cathédrale Saint-Jean mit ihren Fresken von Caravage oder den beeindruckenden Ausblick von den Upper Barracca Gärten. Tagsüber geht es dort ruhig zu, während es abends, besonders in den Gassen der Strait Street, lebhaft wird.

Mdina und Rabat: Eintauchen in das Mittelalter

Nur etwa 15 Kilometer von Valletta entfernt liegt Mdina. Die Stadt, die auch als "stille Stadt" bekannt ist, war einst die Hauptstadt. In ihren engen Gassen fühlt man sich in eine perfekt erhaltene mittelalterliche Atmosphäre versetzt. Auch das benachbarte Rabat ist einen Besuch wert. Es ist etwas ruhiger und beherbergt die Katakomben von Saint-Paul sowie das Wignacourt Museum. Ein idealer Ort für einen entspannten Spaziergang, weit weg vom Trubel an der Küste.

Gozo und Comino: Inselausflüge

Nach nur 25 Minuten Fahrt mit der Fähre erreicht man die Hauptinsel Gozo, die ein deutlich ländlicheres Flair versprüht. Reisende schätzen die grüne Natur, die steilen Klippen und die Tempel von Ġgantija, die sogar noch älter sind als die ägyptischen Pyramiden. Für einen entspannten Tag ist die Insel Comino mit ihrer berühmten Blue Lagoon ein beliebtes Ziel. Aber Vorsicht: In der Hochsaison sorgt der große Andrang dafür, dass es dort kaum noch ruhig zugeht.

Strände und mehr

Malta ist kein klassisches Badeziel. Die Strände sind oft steinig oder recht klein, sieht man einmal von der Mellieħa Bay oder der Golden Bay ab. Der wahre Reiz liegt darin, in kristallklaren Buchten zu schwimmen oder zu tauchen, besonders an den Wracks nahe Cirkewwa. Wanderer finden an der Südwestküste Pfade entlang der Klippen, die spektakuläre Panoramaausblicke bieten.

Die maltesische Küche: Ein Mix aus mediterranen und arabischen Einflüssen

Die lokalen Spezialitäten spiegeln die Geschichte des Landes wider, mit Einflüssen aus Sizilien, England und Nordafrika. Auf den Speisekarten stehen oft einfache, aber geschmackvolle Gerichte. Der fenek, ein in Wein geschmorter Kaninchenbraten, gilt als Nationalgericht. Die pastizzi, ein mit Ricotta oder Erbsen gefülltes Blätterteiggebäck, sind der perfekte Snack für zwischendurch. Bei den Getränken ist das Cisk Bier allgegenwärtig, ebenso wie das Kinnie, eine Limonade aus Bitterorangen und Kräutern mit einem unverwechselbaren Geschmack.

Wann ist die beste Reisezeit?

Besonders angenehm sind das Frühjahr und der Herbst. Dann sind die Temperaturen mild, die Sonne scheint ausgiebig und es ist deutlich weniger voll als im Sommer. Der Winter bleibt zwar mild, ist aber feuchter. Wer kulturelle Veranstaltungen mag, sollte den carnaval de février in Valletta oder die zahlreichen religiösen Feste im Sommer besuchen, bei denen die Dörfer in einer typisch maltesischen Atmosphäre erstrahlen.

Wie kommt man hin?

Von vielen europäischen Flughäfen aus gibt es Direktverbindungen nach Malta. Die Flugzeit beträgt etwa 2h30, wobei die Preise je nach Saison zwischen 60 und 200€ für Hin- und Rückflug liegen. Der internationale Flughafen liegt rund zehn Kilometer von Valletta entfernt.

Wie kommt man vor Ort zurecht?

Das Bus-Netz ist auf der Hauptinsel gut ausgebaut, auch wenn die Fahrtzeiten wegen des Verkehrs und der Umstiege manchmal etwas länger ausfallen können. Ein Mietwagen bietet mehr Freiheit, besonders bei der Erkundung von Gozo. Achte jedoch auf den Linksverkehr. Die ferries zwischen den Inseln verkehren häufig und sind preiswert.

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