Sainte-Maxime besuchen: ein entspannter Küstenort im Var
Zwischen Meer und Hügeln
Sainte-Maxime liegt an der Küste des Var und ist für seine ruhige Atmosphäre und das sonnige Klima bekannt. Der Ort wirkt deutlich weniger mondän als das benachbarte Saint-Tropez und bietet stattdessen ein familiäres, gelassenes Flair. Die Innenstadt mit ihren kleinen Gassen voller Boutiquen und Restaurants lädt zum Bummeln ein, während der Yachthafen der ideale Ausgangspunkt ist, um den Golf von Saint-Tropez zu erkunden.
Was gibt es in Sainte-Maxime zu sehen?
Im historischen Zentrum finden sich einige sehenswerte Gebäude wie die église Sainte-Maxime und der Tour Carrée. Der Turm aus dem 16. Jahrhundert beherbergt heute wechselnde Ausstellungen. Die promenade Simon-Lorière erstreckt sich entlang der Küste und bietet einen schönen Blick auf die Bucht. Etwas weiter landeinwärts liegt der Jardin des Myrtes, eine kleine, grüne Oase.
Wer die Natur liebt, findet auf dem Küstenwanderweg eine abwechslungsreiche Strecke mit Blick auf das Mittelmeer und die lokale Vegetation. Nur wenige Kilometer entfernt lädt das massif des Maures zu ausgedehnteren Wanderungen durch Wälder aus Korkeichen und Pinien ein.
Strände und Wassersport
Sainte-Maxime bietet mehrere Strände, darunter die plage de la Nartelle, die für ihren feinen Sand und das klare Wasser geschätzt wird. Hier säumen kleine Restaurants den Strand, in denen man direkt im Sand zu Mittag essen kann. Der plage du centre-ville ist zwar stärker besucht, liegt dafür aber besonders zentral.
Das Wassersportangebot ist vielfältig: Ob Stand-up-Paddling, Jet-Ski, Tauchen oder eine Bootsfahrt nach Saint-Tropez. Praktisch sind die Wassertaxis, die den Golf schnell überqueren und so den sommerlichen Straßenverkehr umgehen. Mit seinen Wasserrutschen ist der parc aquatique d'Aqualand ein beliebtes Ziel für Familien.
Lokale Gastronomie: Was man in Sainte-Maxime probieren sollte
Die provenzalische Küche steht in den lokalen Restaurants im Mittelpunkt. Zu den Klassikern zählt aïoli, ein Gericht aus Fisch und Gemüse, das mit einer kräftigen Knoblauch-Olivenöl-Sauce serviert wird. Die pissaladière, eine herzhafte Zwiebeltarte mit Sardellen, ist ein idealer Snack. Wer es süß mag, sollte die navettes provençales probieren, die mit Orangenblüten aromatisierten Kekse.
Wann ist die beste Reisezeit?
Die Zeit von Mai bis September ist ideal für einen Besuch in Sainte-Maxime: Die Temperaturen sind angenehm und das Meer lädt zum Baden ein. Im Juli und August ist es lebhafter, aber auch voller. Außerhalb der Saison bleibt das Klima mild und es geht deutlich ruhiger zu. Im Oktober zieht zudem mit den Voiles de Saint-Tropez ein bedeutendes nautisches Ereignis viele Zuschauer in die Region.
Anreise
- Mit dem Auto: Sainte-Maxime ist über die Autobahn A8 erreichbar. Man nimmt die Ausfahrt Le Muy und fährt von dort noch etwa 20 km weiter.
- Mit dem Zug: Der nächstgelegene Bahnhof befindet sich im 25 km entfernten Saint-Raphaël. Von dort geht es mit dem Bus oder Taxi weiter.
- Mit dem Flugzeug: Vom Flughafen Nice (Nizza) sind es etwa 90 km. Mit dem Auto oder Shuttlebus dauert die Fahrt ungefähr 1 Stunde und 30 Minuten.
Sainte-Maxime ist ein schöner Badeort an der Côte d'Azur! Es gibt einen Markt, den man jeden Donnerstagvormittag entdecken sollte. Sie können die sonnigen Strände und die provenzalische Landschaft genießen. Die Promenade entlang der Küste ist perfekt zum Entspannen, während das charmante Stadtzentrum voller Geschäfte und Cafés steckt. Wassersportaktivitäten und lokale Festivals bringen Dynamik in diese Stadt, die zahlreiche Angebote für Familien bereithält. Und wenn Sie mit dem Auto unterwegs sind, gibt es in der Umgebung viele Städte und Denkmäler zu besichtigen (und für die Sportlichen unter Ihnen gibt es großartige Wanderwege).