Skyline d'Oulan-Bator (photo de Uuganbayar Otgonbayar)

Was tun in Ulan Bator: die schönsten Aktivitäten & Highlights 2026

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Ulaanbaatar, die kälteste Hauptstadt der Welt

Minus 25 Grad im Januar, rauchende Jurtenkamine in den Hügeln und ein Stadtzentrum, in dem gläserne Hochhäuser auf heruntergekommene Sowjetbauten treffen.

Ulaanbaatar gleicht keiner anderen asiatischen Hauptstadt. Wer hier landet, reist oft sofort weiter in die Wüste Gobi oder in die Steppen des Khentii-Gebirges. Das ist ein Fehler, denn die Stadt verdient zwei oder drei Tage Aufmerksamkeit, zwischen buddhistischen Klöstern, die die kommunistischen Säuberungen überstanden haben, und Märkten, auf denen noch heute mit rohem Kaschmir gehandelt wird.

Eine Destination für dich?

Wenn du vor oder nach einem Steppentrek ein rauhes, chaotisches und abseitiges Pflaster suchst, hat Ulaanbaatar einiges zu bieten. Die Stadt gefällt allen, die unperfekte Hauptstädte schätzen, die sich noch nicht für den Massentourismus glattgebügelt haben.

Wer dagegen Wert auf gepflegte Stadtbilder, eine malerische Altstadt oder ein entspanntes Tempo legt, wird vermutlich enttäuscht sein. Der Verkehr ist berüchtigt und die Luftverschmutzung im Winter massiv.

Das spricht für die Destination:

  • Reisende auf dem Weg in die Gobi oder die mongolischen Steppen
  • Geschichtsinteressierte mit Fokus auf Sowjetgeschichte und tibetischen Buddhismus
  • Liebhaber rauer Märkte und von Kaschmir-Shopping

Das spricht dagegen:

  • Suche nach einer intakten historischen Altstadt
  • Empfindlichkeit gegenüber starker Luftverschmutzung im Winter
  • Präferenz für Ruhe und flüssigen Verkehr

Überschaubares Budget mit deutlichen Kontrasten

Ungefähres Budget pro Person in Ulaanbaatar
Kategorie Betrag
Übernachtung im Hostel 8 bis 15 €
Nacht in einem komfortablen Hotel 40 bis 80 €
Essen in einer einfachen Kantine 3 bis 6 €
Mahlzeit in einem Touristenrestaurant 10 bis 20 €
Tagesbudget Backpacker 20 bis 30 €
Tagesbudget Komfort 60 bis 100 €

Ungefähre Preisangaben, Änderungen vorbehalten

Praktische Realitäten vor der Abreise

Außerhalb der touristischen Zonen kommst du mit Englisch nicht weit: Ein paar Brocken Mongolisch oder eine Übersetzungs-App auf dem Smartphone sind von Vorteil. Die touristische Infrastruktur konzentriert sich auf den Süchbaatar-Platz und das gehobene Viertel Zaisan, während der Rest der Stadt durch sowjetisch geprägte Architektur mit teils kaputten Gehkanten und wenig fremdenfreundlicher Beschilderung bestimmt wird.

Der Autoverkehr ist eine echte Herausforderung, denn Staus verwandeln eine kurze Fahrt schnell in eine Stunde Geduldprobe. Plane für deine Wege im Stadtgebiet reichlich Puffer ein.

Die Luftverschmutzung im Winter

Von November bis März sorgt das Heizen mit Kohle in den Jurten rund um die Stadt für einen dichten Smog, der laut diversen Studien zu den schlimmsten weltweit zählt. Wenn du empfindliche Atemwege hast, legst du deine Reise am besten auf die Monate zwischen Mai und September.

Der Süchbaatar-Platz und das monumentale Zentrum

Alles dreht sich um den Süchbaatar-Platz, der auch Dschingis-Khan-Platz genannt wird und von einer Reiterstatue von Dschingis Khan vor dem Regierungsgebäude überragt wird. Das ist der logische Startpunkt für eine Erkundung zu Fuß.

Das Gandantegchinlen-Kloster

Nur wenige Gehminuten entfernt hat dieses tibetisch-buddhistische Kloster die stalinistischen Säuberungen der 1930er-Jahre überlebt, bei denen fast alle Tempel des Landes dem Erdboden gleichgemacht wurden. Hier triffst du auf Mönche in safrangelben Roben und auf eine 26 Meter hohe, mit Blattgold überzogene Statue von Migjid Janraisig.

Ein Tipp unter Freunden: Komm morgens früh zwischen 8:00 und 9:00 Uhr zum Gandantegchinlen-Kloster, um den Gebeten der Mönche ohne den Trubel der Reisegruppen beizuwohnen.

Das Nationalmuseum und der Bogd-Khan-Palast

Das Nationalmuseum der Mongolei zeichnet die Geschichte des Landes von den Anfängen der Menschheit bis zum mongolischen Weltreich nach, ergänzt durch eine Abteilung mit traditionellen Trachten verschiedener Ethnien.

Etwas weiter südlich blieb auch der Winterpalast des Bogd Khan, dem letzten buddhistischen Herrscher des Landes, von der Zerstörung verschont. Heute zeigt er eine Sammlung religiöser und diplomatischer Artefakte.

Zaisan und die Hügel über der Stadt

Das auf einem Hügel im Süden der Stadt thronende Zaisan-Denkmal bietet einen weiten Blick über Ulaanbaatar und das Tal. Das kreisrund gestaltete Mosaik erinnert an sowjetische und mongolische Soldaten, ein Überbleibsel der kommunistischen Ära, das im Baustil der Umgebung noch stark präsent ist.

Im Viertel direkt am Fuße des Hügels ballen sich moderne Restaurants und Neubauten, was einen krassen Gegensatz zum historischen Zentrum bildet.

Der Schwarze Markt und der lokale Alltag

Der unter dem Namen Schwarzer Markt bekannte Naran-Tuul-Markt ist ein Labyrinth unter freiem Himmel, in dem es schlicht alles gibt: Filzstiefel, Reitsättel, traditionelle Messer und vor allem Kaschmir zu Preisen, die deutlich unter denen der Boutiquen für Touristen liegen. Handeln ist hier Pflicht und ein wachsames Auge auf die Wertsachen ebenfalls.

Wo essen und trinken in Ulaanbaatar?

Das Nationalgericht Buuz, gedämpfte Teigtaschen mit Schaf- oder Rindfleisch, bekommst du an jeder Ecke von der Garküche bis zum formellen Restaurant. Das Khorkhog genannte Fleisch, das traditionell mit heißen Steinen im Topf geschmort wird, ist eher besonderen Anlässen oder Ausflügen in die Steppe vorbehalten.

Einen Eindruck von der modernen Gastroszene vermittelt das Viertel Zaisan mit Cafés und Fusionsküche, die bei jungen Einheimischen und Expatriates beliebt sind.

Wo übernachten in Ulaanbaatar und Umgebung?

Rund um den Süchbaatar-Platz konzentriert sich der Großteil der Mittelklasse- und Luxushotels, was den Fußweg zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten erleichtert. Wer es ruhiger mag und moderne Lokale schätzt, zieht ins Viertel Zaisan, muss dafür aber längere Wege in die historische Stadtmitte in Kauf nehmen.

Für ein anderes Erlebnis sorgen touristische Jurtencamps in den Außenbezirken, die als sanfter Übergang vor der Abreise in die weite Steppe dienen.

Wie kommt man nach Ulaanbaatar?

Der saisonal direkt aus einigen europäischen Städten angeflogene Flughafen Ulaanbaatar liegt rund 50 Kilometer südlich des Zentrums; alternative Verbindungen führen über Seoul, Peking oder Istanbul. Von Europa aus musst du je nach Route mit einer reinen Flugzeit von etwa 9 bis 12 Stunden rechnen.

Die Transsibirische beziehungsweise Transmongolische Eisenbahn verbindet die Stadt zudem auf Schienen mit Russland und China, was für Fans von Fernreisen im Zug eine zwar langsame, aber unvergessliche Option darstellt.

Wie kommt man in Ulaanbaatar von A nach B?

Das Zentrum lässt sich problemlos zu Fuß erkunden, aber für die Wege in Randbezirke wie Zaisan oder zum Flughafen ist ein fahrbarer Untersatz nötig. Städtische Busse sind vorhanden, für ortsunkundige Besucher ohne Sprachkenntnisse aber kaum verständlich.

Lokale Fahrdienst-Apps sind weit verbreitet und deutlich verlässlicher als spontan herbeigewinkte Taxis, bei denen die Tarife oft frei verhandelt werden.

Wann ist die beste Reisezeit für Ulaanbaatar?

Die ideale Reisezeit reicht von Juni bis September, wenn das Wetter mild ist und die Luft atembar bleibt. Das im Juli stattfindende Naadam-Fest prägt die Stadt mit traditionellem Ringkampfwettbewerb, Bogenschießen und Pferderennen, zieht allerdings auch viele Reisende an.

Meide nach Möglichkeit die Monate von Dezember bis Februar: Die extreme Kälte geht mit einer extremen Smogbelastung einher, die das Atmen über Wochen hinweg erschwert.

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  • Gesamt 1/5
  • Mit Familie 1/5
  • Als Paar 1/5
  • Mit Freunden 5/5

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Wenig interessant

Diese Stadt ist dreckig! Sehr verschmutzt. Ich muss zugeben, dass meine Erfahrung sehr schlecht war, und ich werde die Details auslassen und mich darauf konzentrieren, die positiven Punkte zu finden. Ich denke, man braucht Zeit, um sich an diese Stadt zu gewöhnen. Man spürt deutlich, dass sich alles an versteckten Orten abspielt. Diese Stadt muss erkundet werden. Aber eigentlich gibt es dort nichts zu sehen. Bleiben Sie so kurz wie möglich und machen Sie sich auf, die Wüste Gobi zu entdecken! Gehen Sie auf die Nomaden zu, sie sind außergewöhnlich. Die Mongolei ist wunderschön, die Hauptstadt ist schrecklich.

5
Empfiehlt nicht :
Gesamtnote :
Mit Familie :
Als Paar :
Mit Freunden :

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