Hakone am Fuße des Fuji entdecken
Nur einen Katzensprung von Tokyo entfernt, ist die Region um Hakone ein beliebtes Ziel für alle, die eine Auszeit in der Natur, heiße Quellen und den ikonischen Blick auf den Fuji suchen. Die entspannte Atmosphäre und die kulturellen Schätze machen den Ort zu einem idealen Zwischenstopp, um eine ländlichere und authentischere Seite Japans zu erleben.
Der Ashi-See und der Blick auf den Fuji
Der Ashi-See ist das Wahrzeichen von Hakone. An klaren Tagen spiegelt sich der mont Fuji perfekt in der spiegelglatten Oberfläche. Eine ungewöhnliche Art, die Umgebung zu erkunden, ist eine Fahrt mit den Schiffen, die historischen Piratengaleeren nachempfunden sind. Am Ufer versteckt sich das Hakone-jinja Heiligtum im Wald, das man durch ein markantes, im Wasser stehendes Torii erreicht.
Die Thermalquellen von Hakone
Die Stadt ist berühmt für ihre Onsen, die traditionellen japanischen Thermalbäder. Besucher können das mineralhaltige, heiße Wasser in rustikalen Badehäusern oder Hotels mit privaten Wannen genießen. Zu den bekanntesten Adressen gehören das Hakone Yuryo, das mit seinem naturnahen Ambiente überzeugt, und das Tenzan Onsen, das mit mehreren Becken inmitten von Stein und Grün punktet.
Vulkanische Täler und Fumarolen in Owakudani
Owakudani ist ein beeindruckender Beweis für die vulkanische Aktivität der Region. In diesem Tal steigen überall Schwefeldämpfe aus den Fumarolen auf. Der Zugang erfolgt über die Hakone-Seilbahn, die einen fantastischen Ausblick auf die Umgebung bietet. Eine lokale Kuriosität sind die schwarzen Eier, die in den schwefelhaltigen Quellen gekocht werden und der Legende nach ein langes Leben schenken sollen.
Museen in Hakone
Trotz der überschaubaren Größe bietet Hakone eine beachtliche Dichte an Museen. Das Hakone Open-Air Museum präsentiert zeitgenössische Skulpturen in einer beeindruckenden landschaftlichen Kulisse. Das Pola Museum of Art beherbergt eine bedeutende Sammlung europäischer und japanischer Kunst, darunter Werke von Monet und Renoir.
Kulinarische Besonderheiten
Die wohl bekannteste Spezialität ist das Owakudani-Schwarzei, das eine markante schwarze Schale durch die Schwefeldämpfe erhält. Klassischer ist Yuba, eine feine Haut aus Sojamilch, die häufig in Ryokans serviert wird. Hakone ist zudem für seine Soba bekannt, die Buchweizennudeln, die hier mit dem besonders reinen Quellwasser der Region zubereitet werden.
Wo essen?
- Hatsuhana Soba (Miyanoshita): Bekannt für hausgemachte Soba-Nudeln.
- Amazake Chaya (Hakonemachi): Ein traditionelles Teehaus, das warmes Amazake serviert.
- Gora Brewery & Grill (Gora): Fusion-Küche mit Craft-Bieren und japanischen Grillgerichten.
Wo übernachten?
- Gora Kadan (Gora): Ein luxuriöser Ryokan mit privatem Onsen und erstklassiger Küche.
- Yumoto Fujiya Hotel (Hakone-Yumoto): Ein komfortables Hotel direkt am Bahnhof, ideal für den ersten Besuch.
- Hakone Highland Hotel (Sengokuhara): Perfekt für einen ruhigen Aufenthalt mitten in der Natur.
Wann ist die beste Reisezeit?
Hakone ist ganzjährig attraktiv, doch der Frühling von März bis Mai mit der Kirschblüte und der Herbst von Oktober bis November mit der leuchtenden Laubfärbung der Ahornbäume sind besonders reizvoll. Im Winter sind die heißen Außenbäder eine Wohltat.
Anreise
Von Tokyo aus erreicht man Hakone-Yumoto mit dem Romancecar der Odakyu-Linie in 1 h 30 für etwa 18 Euro. Alternativ kann man einen JR-Zug bis Odawara nehmen und dort in die Hakone-Tozan-Bahn umsteigen. Der Hakone Free Pass ist eine praktische Lösung für Reisende, um die verschiedenen Verkehrsmittel unkompliziert zu nutzen.
Unterwegs vor Ort
Der Hakone Free Pass deckt das gesamte Verkehrsnetz der Region ab, inklusive Busse, Seilbahnen, Züge und Schiffe. Taxis sind zwar verfügbar, aber eher teuer. Für die Erkundung der Naturpfade ist man zu Fuß am besten beraten.
Ah Evangelion, un monument de l'animation japonaise... à l'histoire birn compliquée à comprendre !