Shangai

Was tun in China: Top 10 Sehenswürdigkeiten & Aktivitäten

Entdecke die Lieblingsziele unserer Mitglieder in China, dazu Bewertungen, praktische Infos und Fotos von Reisenden...

Die 5 schönsten Städte in China

#1 Hongkong +8 Empf.

Hongkong, der Name bedeutet wörtlich „Hafen der Düfte“, ist ein faszinierender Knotenpunkt zwischen den Kulturen und eine Sonderverwaltungszone der Volksrepublik China. Die Metropole liegt inmitten eines Archipels aus 250 kleinen Inseln. Das oft als „asiatisches Manhattan“ bezeichnete Hongkong besticht durch seine eigene Identität, die von Feng Shui, einer legendären Filmindustrie und einer großen Begeisterung für Pferderennen geprägt ist. Zwischen der beeindruckenden Skyline und dem geschäftigen Hafen bietet die Stadt eine einzigartige Atmosphäre, ein reiches kulturelles Erbe und unzählige Einkaufsmöglichkeiten. Wer eine Pause vom Trubel braucht, findet Entspannung an den Stränden oder in einem der 21 Nationalparks. Auch kulinarisch ist die Stadt eine Reise wert, besonders wegen der Dim Sum, die traditionell in kleinen Bambuskörben serviert werden.

Das Klima ist subtropisch-feucht bei einer Jahresdurchschnittstemperatur von 21°C.

Eine Stadt, die niemals stillsteht

Nimm die berühmte Standseilbahn aus dem Jahr 1888, um auf den Peak Victoria (554 Meter über dem Meeresspiegel) zu gelangen. Der Panoramablick über die Stadt ist spektakulär. Die beiden markantesten Punkte in der Skyline sind der Two IFC Tower auf der Seite von Hongkong und das ICC-Gebäude auf der Seite von Kowloon.

Besuche anschließend die beeindruckende Voliere im Edward Youde Aviary im Hong Kong Park, in der rund 3000 Vögel leben, darunter viele farbenprächtige Arten. Ein Spaziergang durch diese Anlage bei Vogelgezwitscher ist ein idealer Kontrast zum Großstadtlärm.

Wenn du Zeit hast, lohnt sich ein Abstecher in den Süden nach Aberdeen. Hier leben die Tanka, ein traditionelles Volk der Fischer, das früher fast ausschließlich auf dem Wasser wohnte. Eine Fahrt mit einem Sampan durch den Hafen dauert etwa 20 Minuten und gibt einen guten Einblick in das Leben auf dem Wasser.

Für den Weg nach Kowloon solltest du den Star Ferry nehmen. Diese kurze Überfahrt zwischen den Inseln findet 450 Mal täglich statt und ist ein Erlebnis für sich. Auf der anderen Seite angekommen, ist das Hong Kong Museum of Art ein lohnendes Ziel. Ganz in der Nähe befindet sich für Filmfans die Star Avenue, das lokale Pendant zum Hollywood Boulevard.

Schlendere danach durch die Shanghai Street (MTR Station Jordan), wo du Straßenfriseure, traditionelle Apotheken und alte Geschäfte findest, die ein sehr authentisches Bild von China vermitteln.

Am Abend lockt der Nachtmarkt in der Temple Street mit seinem Mix aus Kitsch, kantonesischen Liedern und Wahrsagern. Eine Alternative ist das Viertel Lan Kwai Fong mit seiner hohen Dichte an Bars und Restaurants. Wer etwas Besonderes erleben möchte, besucht mittwochs zwischen 19:00 und 22:30 Uhr die Happy Valley Racecourse. Tausende Hongkonger kommen hierher, um zu wetten und die elektrisierende Stimmung bei den Rennen zu genießen.

Wenn du die Stadt von oben sehen möchtest, bietet der 46. Stock des Central Plaza (Wan Chai) einen tollen Blick auf die Bucht und den Victoria Peak. Alternativ lockt die Aussichtsplattform Sky 100.

Natur und Spiritualität

Die Insel Lantau ist doppelt so groß wie die Insel Hongkong und bietet eine völlig andere Kulisse mit weißen Sandstränden und ruhigen Wanderwegen. Sie ist in 40 Minuten mit der Fähre ab dem Pier in Central zu erreichen. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind der große Tian-Tian-Buddha und das Po Lin Kloster.

Für Familien mit Kindern ist das Disneyland im Nordosten der Insel ein Ziel, das unter anderem mit vielen Attraktionen rund um Toy Story punktet. Eine Alternative dazu ist der Ocean Park.

Lamma Island liegt 30 Minuten Fährfahrt von Central entfernt. Es ist eine bergige Insel, auf der es keine Autos gibt, was sie zu einem perfekten Ort für einen ruhigen Ausflug macht.

Zum Entspannen bieten sich die Strände der Repulse Bay oder der Deep Water Bay an. Etwas weiter südlich liegt Stanley, ein Ort, der bei den Einheimischen sehr beliebt ist und eine entspannte, ruhige Atmosphäre bietet.

Wann ist die beste Reisezeit?

Die angenehmsten Monate für einen Besuch sind der frühe Frühling zwischen März und April sowie der späte Herbst von Oktober bis November.

Anreise

Fluggesellschaften wie Air China bieten Verbindungen nach Hongkong mit Zwischenstopp in Peking an. Weitere Fluggesellschaften, die Hongkong ab Europa mit Zwischenstopp anfliegen, sind unter anderem Air France, Cathay Pacific, China Eastern Airlines, Qatar Airways und Turkish Airlines.

Unterwegs vor Ort

Das MTR-Netz (U-Bahn), Busse und Fähren decken die Stadt hervorragend ab. Sehr praktisch ist die Octopus-Karte, eine Prepaid-Karte, mit der du alle öffentlichen Verkehrsmittel problemlos nutzen kannst.

#2 Shanghai +8 Empf.

Was vor 30 Jahren noch ein Fischerhafen war, hat sich zum Finanzzentrum von China entwickelt. Shanghai, wörtlich übersetzt als „über dem Meer“, beeindruckt durch seine schiere Größe. Die Stadt wird vom Fluss Hangpu geteilt: In Pudong fühlt man sich wie in Manhattan, während in Puxi ein authentischeres Flair herrscht. Am Bund und im charmanten ehemaligen französischen Viertel lassen sich die Spuren der früheren ausländischen Konzessionen entdecken. Shanghai ist ein Anziehungspunkt für junge Menschen, die nach Erfolg streben. Die Stadt ist weltoffen, entspannt und bietet ein enormes Angebot. Dank zahlreicher Museen und zahlloser Einkaufsmöglichkeiten kommt hier garantiert keine Langeweile auf.

Das Klima ist subtropisch: Die Winter sind mild, die Sommer sehr heiß und feucht.

Entspannt am Bund

Der Bund, dessen Name im Englischen für „schlammiges Flussufer“ steht, ist eine der bekanntesten Uferpromenaden in China. Die Art-déco- und neoklassizistischen Fassaden könnten in ihrer Anmutung an Chicago in den 1930er-Jahren oder an die Hafenfront von Hamburg erinnern. Am frühen Morgen sieht man hier zahlreiche Einheimische beim Tai-Chi.

Besichtige die prächtige Pudong Development Bank, die von Briten errichtet wurde. Die massiven Bronzelöwen, die kunstvollen Türen, der Carrara-Marmor und die beeindruckenden Mosaike sind sehenswert. Ganz in der Nähe beherbergt das Zollhaus eine Nachbildung der Big-Ben-Uhr. Rund 750 Meter entfernt ist die Waibaidu-Brücke ein beliebter Ort für frisch vermählte Paare, die sich dort fotografieren lassen.

Nimm an einer Bootsfahrt auf dem Huangpu teil, der dreimal so breit wie die Seine ist. Besonders abends lohnt sich das, denn bis 23:00 Uhr glitzert die Skyline in tausend Lichtern. Die Anlegestelle Shiliu Pu (Ebene B1, Schalter 1) ist ein guter Startpunkt. Die Fahrt dauert 30 bis 50 Minuten. Alternativ kannst du den Ausblick bei einem Drink in der 32. Etage des Hyatt Hotels oder in der 66. Etage des Royal Meridien genießen. Auch die Außenterrasse der Bar Rouge ist einen Besuch wert.

Nur einen Steinwurf entfernt erstreckt sich die Altstadt mit ihren flachen Häusern über weniger als 2 km. Besuche den Konfuzius-Tempel, eine Oase der Ruhe inmitten des Großstadtdschungels, sowie den wunderschönen Yu-Garten, dessen Name für „Frieden“ und „Komfort“ steht. Wer es kurios mag, schaut beim Grillenmarkt Wan Shang Market vorbei, wo Insektenkämpfe mitunter zum Gegenstand von Wetten werden.

Pudong, das Schaufenster des chinesischen Aufstiegs

Von den riesigen Glastürmen aus genießt du einen schwindelerregenden Panoramablick. Zur Auswahl stehen der Shanghai Tower, das dritthöchste Gebäude der Welt, der Jin Mao Tower, der an das Empire State Building erinnert, das Financial center building, das wegen seiner Form oft als Flaschenöffner bezeichnet wird und besonders populär ist, sowie der Oriental Pearl TV Tower mit seinen drei rosafarbenen Kugeln. Letzterer beherbergt zudem das Stadtgeschichtsmuseum und ein Aquarium.

Renmin Guangchang, der bei Einheimischen beliebte Platz des Volkes

Die Nanjing Donglu ist die belebteste Fußgängerzone in Shanghai. Die Geschäfte haben bis 22:00 Uhr geöffnet. Zu den bekanntesten Kaufhäusern gehören das Shanghai n°1 Departement Store, das benachbarte Xin Shi Jie sowie der Fashion Store. Für den Hunger zwischendurch empfiehlt sich die Shanghai First Foodhall. Wenn du die Straße weitergehst, erreichst du den Platz des Volkes, Renmin Guangchang, eine weitläufige Anlage mit einem grünen Park. Kurios: Samstagvormittags treffen sich hier Eltern ohne ihre Kinder für den sogenannten Heiratsmarkt.

Besuche das riesige Museum von Shanghai, der Eintritt ist frei. Wenn du Zeit hast, lohnt sich ein Blick in die futuristische Oper, die von einem französischen Architekten entworfen wurde, sowie in das Stadtplanungszentrum: Im 2. Stock ist ein riesiges Modell des Shanghai von 2020 ausgestellt. Eine kleine Touristenbahn an der Kreuzung zur Henan Zhonglu ermöglicht eine bequeme Erkundung des Viertels.

Die ehemalige französische Konzession

Schlendere von der mit Platanen gesäumten Huaihai-Allee in Richtung Taikang Lu. Am besten besuchst du das Viertel am späten Nachmittag, wenn die Büros schließen. Die malerischen Gassen mit ihren zahlreichen kleinen Läden bieten eine entspannte Atmosphäre. Wenn du Zeit hast, schaue im Okura Garden Hotel vorbei. Es handelt sich um den ehemaligen französischen Sportclub, der später zum Kulturpalast des Volkes umgewandelt wurde. Der Garten ist sehenswert: Am Wochenende treffen sich dort Chinesen, um Drachen steigen zu lassen, was neben Mah-Jong zu ihren liebsten Freizeitbeschäftigungen zählt.

Am Abend sind die Viertel Xiantiandi und Huaihai Lu am lebhaftesten.

Etwas außerhalb befindet sich der Jadebuddha-Tempel (mit einer 2 Meter hohen Statue), der berühmteste buddhistische Tempel der Stadt. Ebenfalls sehenswert ist der Lu Xun-Park in der ehemaligen japanischen Konzession mit seinem Seerosenteich.

Mit Kindern unterwegs

Besuche Disneyland oder das Wissenschaftsmuseum, das in seiner Art an die Cité des Sciences in Paris erinnert. Zudem ist der Zirkus von Shanghai einer der renommiertesten der Welt.

Wann ist die beste Reisezeit?

Die besten Reisezeiten sind das Frühjahr von Ende April bis Anfang Juni sowie der Herbst in den Monaten September und Oktober.

Wie kommt man hin?

Air France, Air China und China Eastern Airlines bieten tägliche Direktflüge ab Paris Charles de Gaulle an. Die Fluggesellschaften Emirates, Etihad Airways, KLM, Lufthansa und Thai Airways bieten Verbindungen mit Zwischenstopps in Dubai, Abu Dhabi, Amsterdam, Frankfurt/München/Zürich und Bangkok an.

Vom Flughafen aus nimmst du am besten den Maglev, einen Magnetschwebezug, und steigst dann in die U-Bahn-Linie 2 um. Die Fahrt ins Stadtzentrum dauert etwa 45 bis 60 Minuten.

Wie kommt man vor Ort voran?

Die Stadt lässt sich am besten zu Fuß und mit der U-Bahn erkunden. Kaufe dir ein Tagesticket für ca. 18 CNY (ca. 2 Euro) oder ein 3-Tage-Ticket für 45 CNY (ca. 6 Euro).

#3 Juyongguan +6 Empf.

Der Juyongguan-Pass nordwestlich von Peking ist ein historischer Abschnitt der Chinesischen Mauer, der einst eine zentrale Verteidigungsrolle spielte. Da er weniger stark besucht wird als Badaling, erlebst du hier die Festungsanlagen und die Cloud Platform in einer ruhigeren Atmosphäre. Die bergige Umgebung lädt zu Wanderungen ein. Der Aufstieg ist anstrengend, bietet aber beeindruckende Ausblicke, die besonders im Herbst bei leuchtender Laubfärbung zur Geltung kommen.

#4 Peking +4 Empf.

Als Hauptstadt der Volksrepublik China ist Peking, das oft auch Beijing genannt wird, eine Stadt der Superlative. Das politische und kulturelle Zentrum befindet sich in einem rasanten Wandel, der Reisende mit einem echten Kulturschock konfrontiert. Auf der einen Seite steht die hochmoderne Welt mit futuristischen Wolkenkratzern und glitzernden Einkaufszentren, auf der anderen Seite bewahrt die Stadt ihre Traditionen durch antike architektonische Schätze und die Hutong, die historischen Gassen der Altstadt. Ob Tai Chi in den Parks am frühen Morgen, kleine Läden für traditionelle chinesische Medizin oder die ungewöhnlichen Aromen der lokalen Küche: Lass dich von dieser jahrtausendealten Zivilisation mitreißen. Die Verständigung auf Englisch ist in den großen Hotels und touristischen Zentren meist möglich, aber außerhalb davon stößt man schnell an Grenzen.

Das Klima ist kontinental geprägt und wartet mit starken Temperaturschwankungen auf: Die Winter sind sehr kalt und trocken, während die Sommer heiß und feucht ausfallen.

Ein außergewöhnliches Erbe

Der riesige, 40 Hektar große Tian'Anmen-Platz ist das politische und historische Herz der Stadt. Hier finden sich stalinistisch geprägte Bauten wie das Mausoleum von Mao, das Gebäude der Großen Halle des Volkes, vor dem die chinesische Flagge weht, und das Nationalmuseum Chinas, das zu den größten Museen der Welt zählt. Ganz in der Nähe bildet die ungewöhnliche Architektur des Opernhauses von Peking einen Kontrast zur strengen Feierlichkeit der Umgebung.

Die Gugong, die Verbotene Stadt, diente fünf Jahrhunderte lang als kaiserliche Residenz. Der Komplex umfasst 9.000 Räume, die mit kostbaren Materialien wie Steinen aus Peking, Marmor aus Shanghai, Holz aus Yunnan und Sichuan sowie Ziegeln aus Shandong ausgestattet sind. Die Anlage folgt dem Grundriss eines traditionellen chinesischen Hauses und besticht durch vollkommene Symmetrie. Überall finden sich Symbole für Langlebigkeit, Wohlstand und Harmonie, die sich in Toren, Höfen, Statuen, Palästen und Gärten widerspiegeln. Im Anschluss an die Verbotene Stadt bietet der Kohlehügel einen weiten Blick über die Anlage und ist besonders am Wochenende ein lebendiger Treffpunkt für Straßenkünstler.

Erklimme die steilen Stufen des Trommelturms und verliere dich danach in den umliegenden hutongs, um ein authentisches Stück Peking zu erleben. Am Abend bietet das Red Theatre eine beeindruckende Show mit Mönchen und kung-fu.

Der Himmelstempel Tiantian ist ein Wahrzeichen der Stadt und liegt in einem Park mit 4.000 Zypressen. Besonders sehenswert sind die filigranen Verzierungen des dreifachen blauen Daches und die kreisrunde Rotunde aus Holz, die den Himmel symbolisch mit der Erde verbindet.

Ebenfalls interessant ist die große Moschee Niujie Libaisi, deren religiöse Ausrichtung sich erst auf den zweiten Blick durch koranische Inschriften an den Wänden offenbart. Als größte Moschee der Stadt liegt sie inmitten eines modernen Viertels, das eine bedeutende muslimische Gemeinschaft beheimatet.

Der tibetische Lama-Tempel Yonghe gong unterscheidet sich architektonisch deutlich von den anderen Tempeln der Stadt. Der Höhepunkt des Besuchs ist die riesige Bronzestatue des Gründers dieser lamaistischen Schule.

Bezaubernde Orte

Um die Seele und den Zauber des Sommerpalastes zu erleben, empfiehlt sich ein Besuch am frühen Morgen (täglich 6:30 bis 18:00 Uhr), idealerweise unter der Woche, um den Andrang zu vermeiden. Er liegt an einem künstlich angelegten See und ist von einem Areal mit 420.000 Bäumen umgeben, von denen über 1.000 bereits hundertjährig sind.

Wenn du Zeit hast, solltest du im Beihai-Park die tibetischen Fresken, die Insel der Hortensien und den weißen dagoba bewundern. Ebenso angenehm sind Spaziergänge an den Seen Qianhai und Houhai im Viertel Shichahai, auch bekannt als die Seen der zehn Klöster. Die Atmosphäre dort ist sehr lebendig, geprägt von majong-Spielern, Volkstänzern und den Klängen der erhu, einer chinesischen Laute mit sehr hohen, klagenden Tönen.

Chang Cheng, die Große Mauer, ist das ultimative Symbol für die architektonische Kühnheit der chinesischen Zivilisation. Mit einer geschätzten Länge zwischen 9.000 und 21.000 Kilometern bleibt der Aufstieg ein unvergessliches Erlebnis. Der Abschnitt Badaling ist durch eine Seilbahn erschlossen und daher am bequemsten, aber auch am stärksten besucht. Eine wildere Alternative bietet der Abschnitt Mutianyu, von dem man sogar mit einer Rodelbahn ins Tal fahren kann.

Wann ist die beste Reisezeit?

Die angenehmsten Monate für einen Besuch in Peking sind das Frühjahr und der Herbst.

Wie kommt man hin?

Air France, Air China und China Eastern Airlines bieten täglich Direktflüge von Paris Charles de Gaulle zum Flughafen Shoudu Jichang an, dessen Architektur an einen Drachen erinnert. Emirates, Etihad Airways, KLM, Lufthansa und Thai Airways bieten zudem Verbindungen mit Zwischenstopp in Dubai, Abu Dhabi, Amsterdam, Frankfurt, München, Zürich oder Bangkok an. Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise ein Visum; Reisende aus Österreich oder der Schweiz prüfen am besten die Bestimmungen für ihre Staatsangehörigkeit.

Wie bewegt man sich fort?

Die öffentlichen Verkehrsmittel sind das effizienteste Mittel, um die Stadt zu erkunden. Der Fahrpreis für die Metro ditie berechnet sich nach der zurückgelegten Strecke. Der Kauf einer Prepaid-Karte vom Typ Yikatong lohnt sich bei häufiger Nutzung schnell.

#5 Xi'an +3 Empf.

Xi'an bewahrt sein kaiserliches Erbe und bleibt gleichzeitig eine pulsierende Metropole. Während die Terrakotta-Armee ein Pflichtprogramm ist, offenbart sich die wahre Seele der ehemaligen Hauptstadt erst in den Gassen des muslimischen Viertels bei einer dampfenden Schale Suppe. Zwischen jahrtausendealten Stadtmauern und scharfen Aromen bietet Xi'an eine Authentizität, die man in den modernen Megastädten an der Küste oft vergeblich sucht.

Ranking der 5 von der Redaktion ausgewählten Aktivitäten in China

#1 Chinesische Mauer (Juyongguan) +3 Empf. 4/5

Was ist das massivste und gigantischste Bauwerk der Menschheitsgeschichte? Natürlich die Chinesische Mauer. Mit einer Gesamtlänge von 6.700 km und zahllosen Wachtürmen ist sie ein architektonisches Monument. Über 2.000 Jahre Bauzeit waren nötig, um das Reich gegen den Norden zu schützen. Heute ziehen die Befestigungen jährlich 15,5 Millionen Besucher an.

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#2 Terrakotta-Armee (Xi'an) +3 Empf. 4/5

Die 1974 zufällig von Bauern entdeckte Terrakotta-Armee wurde erschaffen, um Kaiser Qin Shi Huang im Jenseits zu schützen. Das über 2.000 Jahre alte archäologische Meisterwerk in Xi'an umfasst drei beeindruckende Gruben mit tausenden einzigartigen Soldaten- und Pferdestatuen sowie ein interaktives Museum. Ein historischer Schatz, der tiefe Einblicke in Handwerk und Glauben der Qin-Dynastie gewährt.

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#3 Verbotene Stadt (Peking) +2 Empf. 4.5/5

Die Verbotene Stadt im Zentrum von Peking ist ein riesiger Kaiserpalast aus dem 15. Jahrhundert. Auf 72 Hektar verteilen sich fast 980 Gebäude. Einst den Ming und Qing Kaisern vorbehalten, zeigt der Komplex heute den prunkvollen Alltag am Hof. Das UNESCO Welterbe beherbergt das Palastmuseum (Gugong Bowuyuan). Ein Aufstieg im nahegelegenen Jingshan Park bietet den besten Überblick.

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#4 Shanghai Ozeanarium (Shanghai) +2 Empf. 5/5

Das im Stadtteil Lujiazui gelegene Shanghai Ozeanarium entführt dich in weltweite Ökosysteme, von Australien bis zur Arktis. Mit 155 Metern Länge bietet der Unterwassertunnel den längsten Blick Asiens auf Haie, Rochen und Korallenriffe. Interaktive Bereiche und Schaufütterungen machen den Besuch zu einem Erlebnis für Familien und Freunde der Unterwasserwelt.

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#5 Großer Buddha von Leshan (Leshan) +1 Empf. 5/5

Der Große Buddha von Leshan zählt zweifellos zu den beeindruckendsten Monumenten der alten chinesischen Kultur. Zwischen 713 und 803 unter der Leitung des Mönchs HǎiTōng errichtet, sollte die Statue die Wasser der Min beruhigen. Heute, 12 Jahrhunderte später, wirkt die 71 Meter hohe Figur noch immer gewaltig. Aktuelle Restaurierungen schützen das Denkmal vor Umwelteinflüssen.

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China bereisen: Ein Reich, in dem die Antike auf die Moderne trifft

Stell dir ein Land vor, in dem futuristische Wolkenkratzer neben jahrtausendealten Tempeln stehen und Riesenpandas gemütlich Bambus kauen, während Hochgeschwindigkeitszüge mit 350 km/h an dir vorbeiziehen. China ist kein gewöhnliches Reiseziel, sondern ein völlig eigener Kosmos. Mit einer Fläche von 9,6 Millionen Quadratkilometern und 4 000 Jahren Geschichte konfrontiert dich das Reich der Mitte mit einer faszinierenden Realität: einer uralten Zivilisation, die den Fortschritt angenommen hat, ohne ihre Wurzeln zu kappen.

Ist China das richtige Reiseziel für dich?

China lässt niemanden kalt. Es begeistert neugierige Reisende, die echte Abenteuer suchen und bereit sind, ihre gewohnten Perspektiven herauszufordern. Wer eine durchgeplante Reise mit garantierten Abläufen erwartet, ist hier falsch. Die Sprachbarriere kann den Kauf eines Bahntickets zur Odyssee machen, die Menschenmassen an Sehenswürdigkeiten übersteigen oft das Vorstellungsvermögen und die Luftqualität in manchen Megametropolen kann überraschen. Doch gerade diese Komplexität sorgt für die nachhaltigsten Eindrücke.

Geschichtsinteressierte finden hier Schätze wie die Terrakotta-Armee oder die Grande Muraille (Chinesische Mauer). Feinschmecker entdecken eine Küche, die um Welten vielseitiger ist als das, was man aus lokalen Restaurants kennt. Und wer Ruhe sucht, verliert sich in den Gärten von Suzhou oder der Karstlandschaft von Guilin.

Beijing: Machtzentrum und Hüter der Erinnerung

Die chinesische Hauptstadt erwischt dich direkt nach der Landung. Zwischen den schnurgeraden Prachtstraßen und den Hutongs (traditionellen Gassen), die der Modernisierung trotzen, erzählt Beijing zwei Geschichten gleichzeitig. Der Platz des Himmlischen Friedens, Tian'anmen, beeindruckt durch seine schiere Größe: 440 000 Quadratmeter, auf denen staunende Touristen und unbewegliche Wachen aufeinandertreffen.

Die Cité interdite (Verbotene Stadt), auch Gugong genannt, bleibt das absolute Muss. Die 980 Gebäude mit ihren goldenen Ziegeldächern bewahren die Geheimnisse von 24 Kaisern. Sei früh da, denn die 80 000 täglichen Besucher sorgen besonders nahe dem Drachenthron für ein bemerkenswertes Gedränge.

Die verborgenen Schätze der Hauptstadt

Der Tempel des Himmels Tiantan bietet morgens ein einzigartiges Schauspiel: Ab 6:00 Uhr praktizieren die Pekinger dort Tai-Chi, traditionelle Tänze und Operngesang. Diese spontane Gemeinschaft ist mehr wert als jeder Museumsbesuch.

Der Profi-Tipp: Um den Massen an der Chinesischen Mauer zu entgehen, solltest du den Abschnitt von Jinshanling ansteuern statt Badaling. Die dreistündige Wanderung zwischen den Wachtürmen bietet atemberaubende Panoramen ganz ohne die omnipräsenten Selfie-Sticks.

Shanghai: Das Labor der chinesischen Zukunft

Diese ehemalige internationale Konzession mit 24 Millionen Einwohnern sprengt alle urbanen Normen. Der Bund, die Art-déco-Promenade gegenüber den Wolkenkratzern von Pudong, symbolisiert diese faszinierende städtische Schizophrenie perfekt. Auf der einen Seite das in Stein gemeißelte koloniale Erbe, auf der anderen das China des 21. Jahrhunderts, das in den Himmel strebt.

Das Französische Viertel bewahrt sich mit seinen hundertjährigen Platanen und Cafés, in denen echte Croissants serviert werden, einen unerwarteten Charme. Eine europäische Blase mitten in Asien, die an Nachmittagen zum entspannten Bummeln einlädt.

Die Lebensart in Shanghai

Die Nachtmärkte zeigen die Seele der Stadt. Der Markt an der Dongtai Road mischt zweifelhafte Antiquitäten mit echten Fundstücken in einer Atmosphäre wie in einem asiatischen Souk. Es ist ein sensorisches Erlebnis: der Geruch von Gewürzen, Handeln auf Mandarin und unerwartete Entdeckungen.

Xi'an und die Wunder von Shaanxi

Diese ehemalige Hauptstadt von dreizehn Dynastien hütet im Untergrund das wohl bestgehütete Geheimnis des alten Chinas. Die Armée de terre cuite (Terrakotta-Armee) des ersten Kaisers Qin fasziniert durch ihre Präzision: Jedes Gesicht eines Soldaten ist ein Unikat, modelliert vor 2 200 Jahren von Handwerkern, über die man fast nichts weiß.

Die Stadtmauern der Altstadt, perfekt erhalten auf 14 Kilometern Länge, lassen sich wunderbar mit dem Fahrrad erkunden. Dieser erhöhte Weg bietet einen tollen Blick auf die Kontraste zwischen den historischen Vierteln und den modernen Erweiterungen, die an der umliegenden Landschaft nagen.

Der Profi-Tipp: Die Xiaochi (kleine Snacks) im muslimischen Viertel von Xi'an stehen der Pekinger Küche in nichts nach. Auf dem Nachtmarkt in der Beiyuanmen-Straße gibt es Teigtaschen, die mit ihren industriellen Verwandten absolut nichts gemein haben.

Die Postkartenlandschaften des Südens

Die Region um Guilin-Yangshuo macht Klischees zur Realität. Die Karstkegel, die wie grüne Kathedralen aus den Reisfeldern ragen, wirken wie die Kulisse eines Kampfkunstfilms. Eine Bootsfahrt auf dem Li-Fluss fühlt sich an wie ein lebendig gewordenes chinesisches Tuschegemälde, besonders wenn der Morgennebel die Gipfel einhüllt.

Yunnan, die Provinz an der Grenze zu Tibet und Myanmar, zeigt ein anderes Gesicht Chinas. In Dali und Lijiang bewahren ethnische Minderheiten ihre architektonischen Traditionen. Die geschnitzten Holzhäuser und gepflasterten Kanäle bilden einen Gegenpol zur urbanen Eintönigkeit der großen Metropolen.

Chengdu: Das Reich der Pandas

Die Aufzuchtstation für Riesenpandas ist eine Pilgerstätte, um die tiefe Verbundenheit der Chinesen zu ihrem Nationalsymbol zu verstehen. Diese verspielten Fellknäuel, die von Millionen Besuchern gefilmt werden, verkörpern das sympathische China, das die industrielle Dimension des Landes für einen Moment vergessen lässt.

China auf dem Teller: Eine Symphonie regionaler Aromen

Vergiss alles, was du über chinesisches Essen zu wissen glaubst. Jede Region hat ihre eigene kulinarische Identität: Die Pekinger Küche setzt auf dunkle Saucen und Peking-Ente, die Küche von Sichuan bringt mit ihren Chilis und dem Sichuan-Pfeffer die Geschmacksknospen zum Glühen, während Kanton auf die Frische von Meeresfrüchten setzt.

Die Dim Sum aus Hong Kong, die in dampfenden Bambuskörbchen serviert werden, machen das Frühstück zu einem sozialen Ritual. Die Hot Pot-Gerichte aus Sichuan bringen Familien und Freunde um einen würzigen Fond zusammen, in dem jeder seine liebsten Zutaten selbst gart.

Street Food offenbart die Seele des Landes: Jianbing (gefüllte Pfannkuchen) zum Frühstück, Baozi (gedämpfte Teigtaschen) zu jeder Tageszeit und die unzähligen gegrillten Spieße, die abends die Nachtmärkte in Duft hüllen. Jeder Bissen erzählt eine Geschichte von Handwerkskunst, die über Generationen weitergegeben wurde.

Wann ist die beste Reisezeit für China?

Der Frühling (April bis Juni) und der Herbst (September bis Oktober) bieten ideale Bedingungen für eine Reise durch das Reich der Mitte. Die Temperaturen sind mild, es regnet wenig und die Natur zeigt sich von ihrer schönsten Seite.

Der Sommer bringt im Süden drückende Hitze und Monsunregen, ist aber ideal, um Tibet und die Höhenregionen zu erkunden. Der Winter verwandelt den Norden in eine sibirische Landschaft, offenbart aber die kristalline Schönheit der Chinesischen Mauer im Schnee.

Vermeide unbedingt die beiden Golden Weeks (die erste Oktoberwoche und das Chinesische Neujahrsfest im Januar oder Februar): 1,4 Milliarden Chinesen machen gleichzeitig Urlaub und verwandeln jedes Touristenziel in einen Ameisenhaufen.

Wie kommt man nach China?

Von Paris nach Peking dauert ein Direktflug 11 Stunden mit Air France oder Air China. Auch Shanghai und Guangzhou werden täglich direkt angeflogen. Die Airlines aus dem Golfraum (Emirates, Etihad) bieten Verbindungen via Dubai oder Abu Dhabi an, die oft günstiger, aber zeitaufwendiger sind.

Hong Kong ist ein interessantes alternatives Einfallstor, um den Süden des Landes zu erkunden, mit dem Vorteil, dass für Aufenthalte von weniger als 90 Tagen kein Visum erforderlich ist.

Wie bewegt man sich in China fort?

Das chinesische Schienennetz beeindruckt durch seine Effizienz. Die Hochgeschwindigkeitszüge verbinden die wichtigsten Metropolen mit bis zu 300 km/h bei bemerkenswertem Komfort. Die Strecke Peking-Shanghai in 4:30 Stunden ist eine technische Meisterleistung, die sich vor europäischen Verbindungen nicht verstecken muss.

Für kurze Strecken übertreffen die ultramodernen U-Bahnen in den Großstädten oft ihre westlichen Pendants. Mobile Apps und englische Beschilderungen erleichtern die Navigation enorm, selbst wenn man kein Chinesisch spricht.

Das Flugzeug bleibt für entlegene Regionen wie Xinjiang oder Tibet unverzichtbar. Das dichte Inlandsnetz bietet wettbewerbsfähige Preise, besonders wenn man im Voraus bucht.

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