Pamukkale besuchen, ein Natur- und Geschichtswunder
Die Travertinterrassen
Pamukkale ist berühmt für seine weißen Travertinterrassen, die durch kohlensäurehaltige Ablagerungen aus heißen Quellen entstanden sind. Diese natürlichen Formationen wirken wie Baumwolle oder Schnee und bieten eine Landschaft, die man so kaum ein zweites Mal findet. Auch wenn der Zugang heute zum Schutz des Geländes strikt reglementiert ist, darfst du auf ausgewählten Abschnitten barfuß laufen und die Thermalbecken nutzen, die für ihre wohltuende Wirkung auf Haut und Gesundheit bekannt sind.
Hierapolis: Das antike Erbe
Direkt oberhalb der Terrassen liegen die Ruinen von Hierapolis, einer ehemaligen griechisch-römischen Stadt. Du kannst dort das Theater erkunden, das bemerkenswert gut erhalten ist und einen weiten Blick über das Tal bietet. Die Nekropole zählt zu den größten in Kleinasien und ist ein eindrucksvolles Zeugnis der regionalen Geschichte. Auf dem Areal befindet sich zudem das sogenannte Kleopatra-Bad, ein antikes Becken, in dem man zwischen versunkenen Säulen aus der Römerzeit baden kann.
Die Umgebung von Pamukkale
Nur wenige Kilometer von Pamukkale entfernt liegt der Ort Karahayit, der für seine rötlich gefärbten Thermalquellen bekannt ist. Diese geologische Besonderheit ist weniger überlaufen und ein lohnendes Ziel. Wanderfreunde finden in den umliegenden Hügeln ruhige Pfade, die den Blick über die weite Ebene freigeben.
In den kleinen Restaurants der Region kannst du dich zudem durch lokale Spezialitäten probieren, wie zum Beispiel Gözleme, ein traditionelles Fladenbrot, das wahlweise mit Gemüse oder Käse gefüllt serviert wird.
Öffnungszeiten
*Angaben können sich ändern
Das Baumwollschloss, wie sie es hier nennen, ist einfach der Wahnsinn. Türkisfarbene Wasserbecken auf Terrassen über einem strahlend weißen Kalksteinboden, in denen man die Füße baden kann. Und direkt daneben die Ruinen von Hierapolis. Muss man gesehen haben!