Das Rumänische Athenäum besuchen
Unter seiner Kuppel ist die Akustik so präzise, dass sie oft als perfekt bezeichnet wird. Der Konzertsaal wurde 1889 in Bukarest eröffnet und das Rumänische Athenäum zählt heute zu den architektonisch bedeutendsten Gebäuden der Stadt. Die imposante, 41 Meter hohe Rotunde im neoklassizistischen Stil ist ein Zentrum für kulturelle Veranstaltungen wie klassische Musikfestivals und dient zudem als Sitz der Filharmonica George Enescu (George-Enescu-Philharmonie). Auf einem der 652 Plätze Platz zu nehmen, ist der beste Weg, um die Schönheit dieses Ortes zu erleben. Doch selbst ohne musikalische Begleitung ist das Gebäude durch seine prunkvolle Ausstattung ein Erlebnis für sich.
Vielfältige Einflüsse für ein einzigartiges Bauwerk
Das Gebäude scheint direkt aus dem umliegenden Park emporzuwachsen, wobei acht Säulen ihm das Aussehen eines antiken Tempels verleihen. Das Rumänische Athenäum besticht durch seine majestätische und zugleich faszinierende runde Form. Bevor es zu diesem bedeutenden Ort der Musik wurde, befand sich an dieser Stelle eine Reitbahn. Die Herausforderung bestand darin, das kreisförmige Fundament in ein architektonisches Meisterwerk zu verwandeln. Es bedurfte des gesamten Talents des französischen Architekten Albert Galleron, um dieses Vorhaben umzusetzen. Das Ergebnis ist beachtlich. Während man außen die Mosaike der rumänischen Herrscher bestaunen kann, zeigt sich bereits im Eingangsbereich eine bemerkenswerte Opulenz. Zwölf Säulen tragen das zentrale Gewölbe, und die barocke Kuppel, die den Bau krönt, offenbart ein Fresko von Petrescu. Es bildet bedeutende Szenen der rumänischen Geschichte ab, vom Kaiser Trajan bis zur Großen Rumänien. Die intellektuelle Elite wollte einen Ort schaffen, der den Künsten und der Kultur gewidmet ist. Mit dem Athenäum entstand ein nationales Symbol des Stolzes. George Enescu, der legendäre Dirigent, gab hier 1898 sein Debüt. Die Philharmonie, die heute seinen Namen trägt, ist dort ansässig und gibt pro Jahr mehr als 300 Konzerte. In diesen Räumlichkeiten entfalten sie eine besondere Wirkung, die den Zuhörer unmittelbar erreicht. Ein Besuch, der in Erinnerung bleibt.
Das ist wirklich ein wunderschönes Gebäude. Und das Innere ist sogar noch schöner! Man kann es tagsüber besichtigen, aber ich war dort, um ein Klavierkonzert zu hören. Es gibt oft sehr erschwingliche Konzerte, daher lohnt es sich meiner Meinung nach auf jeden Fall, um sowohl die Musik als auch die Kulisse zu genießen!