Val Thorens, ein Wintersportort mit Erfolgsgeschichte
Im französischen Département Savoyen, eingebettet in das Tarentaise-Tal, liegt das Skigebiet Val Thorens. Es ist Teil des riesigen Skigebiets Les Trois Vallées.
Geschichte
Ursprünglich verfolgte der Conseil général de la Savoie (Generalrat von Savoyen) Pläne für eine Station im Belleville-Tal, doch die Bevölkerung lehnte das Vorhaben massiv ab, sodass es zunächst verworfen wurde. Erst als der benachbarte Ort Courchevel entstand und sich als Erfolg erwies, wurde das Projekt durch den damaligen Bürgermeister Nicolas Jay wiederbelebt.
Im Oktober 1969 erteilte die Regierung die Genehmigung für den Bau der Station und die Erschließung des Skigebiets. Aufgrund von Protesten durch Umweltschützer und Bewohner des Tals wurde das Vorhaben jedoch deutlich reduziert, um den Nationalpark Vanoise nicht wie ursprünglich geplant zu beeinträchtigen.
Die Station öffnete offiziell zu Weihnachten 1971, und die erste örtliche Skischule wurde 1972 gegründet.
Das Skigebiet Val Thorens
Der Ort Val Thorens liegt auf einer Höhe von 2300 Metern, während das zugehörige Skigebiet bis auf 3230 Meter hinaufreicht. Die Station wurde mehrfach als beste Skistation der Welt sowie als beste Station Europas ausgezeichnet und gehört zu den beliebtesten Zielen für Wintersportler.
Das Freizeitangebot beschränkt sich nicht nur auf den Schnee. Es gibt ein großes Sport- und Freizeitzentrum, Bars, eine Bowlingbahn, Diskotheken, Rafting, Gleitschirmfliegen, Klettern und zahlreiche weitere Möglichkeiten.
Mit 300.000 Urlaubern pro Jahr zählt der Ort zu den bedeutendsten Skigebieten weltweit. Das Skigebiet Les Trois Vallées mit seinen 600 km Pisten ergänzt das Angebot von Val Thorens ideal. Ein Anlaufpunkt für alle, die den Wintersport suchen.
Mit Pisten auf über 3000m ist das eines der wenigen Skigebiete, in denen man fast garantiert jeden Winter Schnee findet.
Die Anlagen sind gut gepflegt und die Stimmung ist ziemlich lebhaft, mit einer Menge Aktivitäten abseits der Piste.