Die legendäre Konzerthalle in Hollywood
Direkt im Herzen von Hollywood, am berühmten Sunset Boulevard, liegt das Hollywood Palladium, eine der bekanntesten Konzertadressen an der Westküste. Seit der Eröffnung ist dieser Ort ein zentraler Anlaufpunkt für große Konzerte und Veranstaltungen und hat die Kulturgeschichte von Los Angeles maßgeblich geprägt.
Große Bühne seit den 1940er Jahren
Das 1940 eröffnete Hollywood Palladium wurde von dem Architekten Gordon Kaufmann entworfen, der auch für den Hoover Dam bekannt ist. Mit einer Fläche von 1040 Quadratmetern war die Halle damals die größte ihrer Art in Los Angeles. Aufgrund ihrer einzigartigen Art-déco-Architektur wurde sie 2016 in das National Register of Historic Places (nationales Verzeichnis historischer Stätten) aufgenommen.
Ursprünglich startete das Palladium mit einem Maskenball anlässlich der Filmpremiere eines Werks der 20th Century Fox. Im Laufe der Jahrzehnte war es Schauplatz zahlreicher unvergesslicher Ereignisse, darunter Jazzkonzerte aus der Ära der Big Bands, Galas und Fernsehaufzeichnungen.
Das Palladium war ein wichtiger Zeitzeuge des musikalischen und kulturellen Wandels der Stadt und bot renommierten Künstlern unterschiedlichster Genres eine Bühne.
Umbau und Moderne
Nach einer Renovierung im Jahr 2008 konnte das Hollywood Palladium seinen historischen Charme bewahren und gleichzeitig mit moderner Technik ausgestattet werden.
Die Halle bietet Platz für bis zu 4.000 Personen und beherbergt heute eine große Bandbreite an Veranstaltungen, die von Rock, Hip-Hop und elektronischer Musik bis hin zu Galas und privaten Events reichen.
Die akustische Qualität und die technisch hochmoderne Ausstattung sorgen für ein intensives Erlebnis. Neben dem Hauptsaal verfügt das Palladium über VIP-Bereiche und Logen, die den Komfort für die Zuschauer erhöhen.
Die Außenfassade mit ihrem ikonischen Neon-Schriftzug bleibt bis heute ein starkes Symbol für das goldene Zeitalter von Hollywood.
Als ich dort war, konnte ich ein Konzert der Red Hot Chili Peppers sehen. Es ist selten, dass eine Band wie diese in einer so kleinen Halle spielt. Genau das macht für mich den Charme des Ortes aus.
Die Getränkepreise sind etwas übertrieben und man muss bei großen Konzerten ziemlich früh anstehen, um einen guten Platz zu bekommen, aber es lohnt sich wirklich. Es ist die Gelegenheit, einige große Bands mal anders als in einem Stadion zu sehen.