Wissenswertes über die Hachiko-Statue, ein Symbol legendärer Treue
Mitten im Trubel des Stadtteils Shibuya in Tokio gelegen, ist die Statue von Hachiko weit mehr als nur ein Denkmal. Sie verkörpert eine wahre Geschichte, die Menschen in Japan und Reisende aus aller Welt bis heute tief berührt.
Die bewegende Geschichte hinter der Statue
Die Statue ehrt Hachiko, einen Akita Inu, der für seine außergewöhnliche Loyalität gegenüber seinem Besitzer, dem Professor Hidesaburo Ueno, bekannt wurde.
Jeden Tag nach der Arbeit wartete Hachiko geduldig vor dem Bahnhof Shibuya auf sein Herrchen. Nach dem plötzlichen Tod des Professors im Jahr 1925 kam der Hund fast zehn Jahre lang täglich an den Bahnhof, in der Hoffnung auf dessen Rückkehr. Die Geschichte dieser unerschütterlichen Treue bewegte die Anwohner so sehr, dass die Bronzestatue im Jahr 1934 errichtet wurde, noch kurz vor Hachikos eigenem Tod.
Ein populärer Treffpunkt
Heute ist die Statue ein markanter Orientierungspunkt in Tokio und dient vor allem als beliebter Treffpunkt. Du wirst hier viele Einheimische und junge Leute sehen, die sich verabreden, bevor sie in die umliegenden Geschäfte oder Cafés weiterziehen.
Es ist zudem der ideale Ausgangspunkt, um die berühmte Kreuzung von Shibuya zu beobachten, die als eine der belebtesten der Welt gilt und für sich genommen eine Sehenswürdigkeit darstellt. Beachte jedoch, dass es hier vor allem abends und an Wochenenden sehr voll werden kann, was die stille Atmosphäre, die man mit der ursprünglichen Geschichte verbindet, manchmal etwas überlagert.
Was gibt es in der Umgebung zu entdecken?
Nachdem du ein Foto an der Statue gemacht hast, lohnt sich ein Streifzug durch die unmittelbare Umgebung. Du findest dort das Einkaufszentrum Shibuya 109, ein Mekka für aktuelle Modetrends der japanischen Jugend, oder das modernere Shibuya Scramble Square, das von seiner Aussichtsplattform einen beeindruckenden Panoramablick bietet.
Nicht weit entfernt liegt das Szeneviertel Harajuku mit seinen exzentrischen Boutiquen und Themen-Cafés, das sich perfekt für einen ausgedehnten Spaziergang eignet. Wenn du nach etwas Ruhe suchst, bietet der Meiji-jingu Schrein, der nur wenige U-Bahn-Stationen entfernt liegt, eine willkommene Auszeit in einer grünen, entspannten Umgebung.
Hachiko ist die rührende Geschichte von diesem Hund, der an der Station auf sein Herrchen gewartet hat. Da kann man einfach nicht anders, als weich zu werden. Was die Statue selbst angeht, so ist sie ziemlich klein und nicht unbedingt leicht zu finden. Außerdem ist es dort nicht gerade ruhig. Sie dient als Treffpunkt, deshalb ist extrem viel los drumherum. Zudem ist es eine Raucherzone. Kurz gesagt, man kann sie sich ansehen, wenn man sowieso in der Nähe ist, aber für einen extra Abstecher lohnt sie sich nicht.