Besuch der Topographie des Terrors
Die Topographie des Terrors ist ein kostenloses Museum in Berlin, das an die Gräueltaten des III. Reiches und seiner staatlichen Sicherheitsorgane zwischen 1933 und 1945 erinnert. Die Ausstellung gliedert sich in einen Innen- und einen Außenbereich. Das Museumsgelände befindet sich an historischem Ort, an dem einst die zentralen Dienststellen der Gestapo, der SS und des Reichssicherheitshauptamtes der NSDAP untergebracht waren.
Kostenlose Außenausstellung im Zentrum von Berlin
Die Topographie des Terrors ist als Gedenkort von zentraler Bedeutung, da hier die Entscheidungen zur systematischen Verfolgung und Vernichtung der europäischen Juden sowie der Sinti und Roma von Adolf Hitler und seinen Helfern getroffen wurden. Die 15 Informationstafeln im Außenbereich markieren die Stelle der ehemaligen Gestapo-Keller, in denen politische Gefangene inhaftiert und verhört wurden, bevor sie in Konzentrations- oder Vernichtungslager deportiert wurden.
Die Freiluftausstellung dokumentiert chronologisch die Machtübernahme der Nationalsozialisten in Deutschland und Europa ab 1933. Zudem sind auf dem Gelände noch erhaltene Abschnitte der Berliner Mauer zu sehen, die das Areal zwischen 1961 und 1989 durchschnitt.
Ein Ort des Gedenkens an die nationalsozialistischen Verbrechen
Das 2010 eröffnete Dokumentationszentrum schließt direkt an den Außenbereich an und präsentiert zahlreiche Exponate zur Planung und Durchführung der Verbrechen des III. Reiches. Die Ausstellung ist in fünf chronologische und thematische Bereiche unterteilt: die nationalsozialistische Machtübernahme, die Institutionen des Terrors, die Verfolgungspraxis innerhalb des Reiches, die Verbrechen in den besetzten europäischen Gebieten sowie das Ende des Krieges und die unmittelbare Nachkriegszeit.
Eine dritte Dauerausstellung befasst sich gezielt mit den Auswirkungen der NS-Herrschaft auf Berlin und seine Stadtgesellschaft.
Öffnungszeiten
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Dieser Erinnerungsort ist ein absolutes Muss, wenn Sie nach Berlin kommen. Es handelt sich um frei zugängliche Außengalerien, die an die Vergangenheit Deutschlands während des Zweiten Weltkriegs erinnern. Es ist ein Ort des Gedenkens, der sehr bewegend ist. Eine echte Pflichtaufgabe für das Gedächtnis, wenn man Berlin besucht.