Parc des Princes: Bewertungen und praktische Tipps

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3.8/5 6 Bewertungen
24, rue du Commandant-Guilbaud , 75016 Paris, Frankreich
24, rue du Commandant-Guilbaud , 75016 Paris, Frankreich
Parc des Princes

Besuch im Parc des Princes

Über 100 Jahre im Wandel

Der Parc des Princes, heute das Zuhause von Paris Saint-Germain, begann seine Geschichte 1897 als Radrennbahn. Nach dem Umbau durch den Architekten Roger Taillibert im Jahr 1972 war das Stadion ein Vierteljahrhundert lang die größte Arena in Frankreich und bot rund 48.000 Sitzplätze. Auch wenn es heute von größeren Arenen überholt wurde, bleibt sein Status legendär. Als Schauplatz historischer Sportereignisse war es Zielankunft der Tour de France, Austragungsort unzähliger internationaler Fußballspiele, der ersten Rugby-League-Weltmeisterschaft sowie zahlreicher Konzerte.

Entgegen landläufiger Meinung hat das Stadion seinen Namen nicht berühmten Sportlern oder Künstlern zu verdanken, die dort auftraten. Der Name leitet sich direkt von seinem Standort ab. Im 18. Jahrhundert befanden sich in der Nähe die königlichen Jagdgebiete. Die Route des Princes führte damals durch dieses Gebiet zu den Naturflächen in der Gemeinde Boulogne-Billancourt. Diese Route wurde 1860 durch Napoleon III. in das Stadtgebiet von Paris eingegliedert.

Während die erste Version des Stadions noch 3.200 Plätze bot, konnten die Kapazitäten durch verschiedene Modernisierungen auf 47.929 Zuschauer gesteigert werden. Das Stadion zeichnet sich durch seine elliptische Form und die markante freitragende Dachkonstruktion aus. Für Flutlichtspiele sind 172 Scheinwerfer direkt in das Dach integriert. Ein Erweiterungsprojekt ist derzeit in Planung, wobei die Bauarbeiten nach den Olympischen Spielen 2024 beginnen könnten.

Ein Spiel besuchen oder das Stadion besichtigen

Das Stadion ist in vier Tribünenbereiche unterteilt, die im Uhrzeigersinn angeordnet sind: die Bereiche Auteuil (Tore I und H), Paris (Tore G, F, E, D, C, B, A), Boulogne (Tore P, O, V) sowie die Présidentielle-Francis Borelli (Tore N, M, L, K, J), benannt nach dem ehemaligen Vereinspräsidenten von 1978 bis 1991.

Besichtigungen des Parc des Princes sind gegen Eintritt möglich. Bei einem Rundgang lässt sich das Stadion in Ruhe erkunden, von den Logen und Umkleidekabinen bis hin zum Trophäensaal und den Konferenzräumen. Zu sehen sind dort auch Kultobjekte wie die Fußballschuhe von Zidane, das Trikot von Ronaldo und verschiedene Goldene Bälle. Das Personal vor Ort gibt während der Tour detaillierte Erklärungen und teilt kleine Anekdoten, was den Besuch besonders kurzweilig macht.

Öffnungszeiten

Täglich geöffnet von 9:00 bis 20:00 Uhr in der Sommersaison und von 10:00 bis 18:00 Uhr in der übrigen Zeit des Jahres. An Tagen vor einem Champions-League-Spiel, an Spieltagen selbst sowie am Tag nach einem Spiel bis 12:00 Uhr geschlossen.
Öffnungszeiten sind Richtwerte und können abweichen

Bewertungen zu Parc des Princes

Zusammenfassung der 6 Bewertungen
3.8/5
Durchschnittsnote
+17 Empf. +17 -0 Score gewichtet nach dem Expertise-Level der Beitragenden: Eine Empfehlung eines Mitglieds mit Level 3 zählt dreifach.
Empfehlungen insgesamt

Bewertungen nach Besuchsart

Mit Familie
3.4
Als Paar
2.6
Mit Freunden
4.3

Avygeo-Ranking

#247
weltweit
#215
in Europa
#115
in Frankreich
#32
in Paris

Nette Atmosphäre, aber...

Wenn bei einem großen Spiel im Parc des Princes eine wichtige Begegnung stattfindet, ist die Stimmung wirklich der Wahnsinn und jede Aktion auf dem Spielfeld lässt uns mitfiebern. Vorausgesetzt natürlich, man hat gute Plätze, denn wie in jedem Stadion macht es nicht viel Spaß, hinter den Toren zu sitzen. Die Umgebung rund um den Parc des Princes wirkt zudem nicht sehr vertrauenerweckend, trotz der starken Polizeipräsenz.

513
Empfiehlt :
Gesamtnote :
Mit Familie : N/A
Als Paar : N/A
Mit Freunden :

Ein kurzer, aber interessanter Besuch

Wir haben den Parc des Princes im Rahmen einer Fachkonferenz besucht und eine Führung durch die Kulissen bekommen: Spielfeld, Umkleidekabinen, Behandlungsräume sowie der Flur, in dem die Geschichte der PSG-Trikots dargestellt ist. Es war eine tolle Gelegenheit, die Originaltrikots aus so kurzer Distanz zu sehen. Die Führung dauert etwa zwanzig Minuten und ist eine nette Abwechslung im Tagesablauf.
Für Fußballfans oder einfach Neugierige ist es einen Abstecher wert.

350
Empfiehlt :
Gesamtnote :
Mit Familie :
Als Paar :
Mit Freunden :

Ein angenehmer Besuch mit der Familie

Egal ob Fußballfan oder nicht, egal ob PSG-Fan oder nicht, der Besuch ist echt sympathisch. Es ist immer beeindruckend, ein komplett leeres Stadion zu sehen. Wir haben es im Rahmen eines Escape Games besucht und fanden diesen Moment richtig gut. Umkleidekabinen, Trikots, Pokale und eine Runde durch die Zuschauerränge sowie direkt an den Spielfeldrand.
Ein Muss, egal ob ihr Anhänger seid oder nicht (leicht zu erreichen, da es eine U-Bahn-Anbindung gibt).

26
25/06/2025

Il y a des escape games au parc des princes ??? Merci pour le tuyau, ça peut être sympa pour les anniversaires d'enfants.

25/06/2025

Il y a des escape games au parc des princes ??? Merci pour le tuyau, ça peut être sympa pour les anniversaires d'enfants.

Empfiehlt :
Gesamtnote :
Mit Familie :
Als Paar :
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Ein magischer Ort für PSG Fans

Für langjährige PSG Anhänger gibt es ein Vorher und ein Nachher, was den Plan Leproux (ehemaliger Vereinspräsident) und den PSG betrifft.
Früher war die Stimmung mit den Ultras der zwei Kurven (Boulogne und Auteuil) extrem aufgeheizt, mit Gesängen und Anfeuerungsrufen während des gesamten Spiels, davor und danach. Aber es war auch elektrisierend, mit Spannungen, die manchmal in Gewalt oder sogar in dramatische Vorfälle umschlugen. Kurz gesagt, der Parc des Princes war damals nicht sicher.

Heute ist die Stimmung etwas steriler geworden (wobei es seit der Rückkehr einiger Ultras immerhin schon wieder etwas besser ist). Vor allem ist sie aber viel sicherer. Es ist mittlerweile völlig normal, als Paar oder mit der Familie und Kindern ins Stadion zu gehen.

Architektonisch gesehen kann man nicht leugnen, dass der Parc des Princes das am besten konzipierte französische Stadion ist, um die Stimmung auf den Tribünen zum Kochen zu bringen. Wenn man es schaffen würde, die Kapazität auf 60 000 Plätze zu erhöhen, wäre es perfekt! Aber gut, dafür müssten sich der PSG und die Stadtverwaltung erst einmal über den Verkauf des Stadions einig werden, und das ist alles andere als sicher.
21
Empfiehlt :
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Ein bisschen klein, aber eine richtig gute Akustik

Der Parc des Princes ist ein wenig klein im Vergleich zu den Ambitionen seines ansässigen Vereins (PSG) sowie der Größe des Pariser Ballungsraums (10 Millionen Einwohner). Ich möchte auch hinzufügen, dass die Tribünen relativ weit vom Spielfeldrand entfernt sind, besonders in den Kurven. Dafür finde ich die Außenansicht sehr schön, mit den Betonkanten, die das Stadion zu einem einzigartigen Bauwerk machen. Dieses Stadion ist übrigens in das Verzeichnis der historischen Denkmäler eingetragen, was, soweit ich das verstehe, verhindert, dass man ohne die Genehmigung des Architekten Roger Taillibert einfach irgendetwas an der Struktur verändert.

Das Dach und die Anordnung der Tribünen sind gut durchdacht, um die Stimmung und den Lärmpegel ordentlich nach oben zu treiben. Ein Stadion, das für den französischen Fußball mittlerweile historisch ist.

18
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Tolle Akustik, aber die Tribünen sind weit weg

Die Form der Ränge und des Daches lässt den Lärm und die Unterstützung der Fans richtig gut hallen. Das ist ein echter Vorteil für die Stimmung. Andererseits finde ich es schade, dass die Tribünen so weit vom Spielfeld entfernt sind, besonders in den Kurven. Das beeinträchtigt die Sicht.

15
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