Die Machines de l'Ile de Nantes im Überblick
Auf dem Gelände der ehemaligen Werften von Nantes gelegen, bilden die Machines de l'Ile einen in Frankreich einzigartigen Ausstellungsort, der jedes Jahr mehr als 650.000 Besucher anzieht. Das von der Metropolregion Nantes im Rahmen einer umfassenden Stadterneuerung geförderte Projekt wurde von François Delarozière und Pierre Orefice ins Leben gerufen. Zur Eröffnung im Jahr 2007 erhielt es einen Thea Award, der als Oscar unter den Auszeichnungen für Themenparks gilt. Ob mit der Familie oder unter Freunden, egal welchen Alters, die Machines de l'Ile entführen dich in eine fantastische Welt, die von den Werken von Jules Verne und Leonardo da Vinci sowie der Geschichte der Stadt der Herzöge inspiriert ist.
Beginne deinen Besuch in der Galerie-laboratoire (Galerie-Labor). Es ist ein lebendiger Ort, an dem sich das Bestiarium der Maschinen ständig bewegt. Du erfährst dort alles über die Geschichte und Funktionsweise dieser seltsamen Kreaturen und kannst sie selbst ausprobieren, indem du auf dem Rücken eines riesigen Reihers durch die Galerie fliegst oder auf eine große Spinne kletterst. Wer nicht schwindelfrei ist, kann einen unterhaltsamen Flugsimulator testen. Setze deine Entdeckungstour durch die stillgelegten Werften an Bord des Grand éléphant fort, dem berühmten Dickhäuter aus Holz, Leder und Metall, der den Standort weltweit bekannt gemacht hat. Mit einer Höhe von 12 Metern und einem Gewicht von 48 Tonnen bietet er Platz für 50 Passagiere für eine außergewöhnliche Fahrt. Sei als Fußgänger vorsichtig, denn er trompetet und kann dich sogar mit seinem Rüssel mit Wasser bespritzen.
Das Carrousel des mondes marins (Karussell der Meereswelten) ist durch sein rotes Dach schon von weitem erkennbar und widmet sich ganz der maritimen Mythologie. Als architektonische Meisterleistung ragt es 25 Meter in die Höhe und erstreckt sich über drei Ebenen. Es ist faszinierend, eine klassische Fahrgeschäft-Runde zu drehen oder an einer der lehrreichen Führungen teilzunehmen. Verpasse zum Abschluss nicht die Terrasses de l'atelier, wo die Konstrukteure daran arbeiten, ihren Kreationen Leben einzuhauchen. Aktuell arbeiten sie am Arbre au Héron (Reiherbaum), einem gigantischen Projekt mit geschätzten Kosten von 35 Millionen Euro.
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