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Auckland & Neuseeland in 10 Tagen: Der ultimative Roadtrip mit dem Camper

Aus dem Französischen übersetzt — Original auf Französisch lesen

Neuseeland in {nb} Tagen? Unser Van-Roadtrip ab Auckland: Route, Tipps und Budget für dein Abenteuer auf der Nordinsel!

Unser unvergesslicher Roadtrip auf der Nordinsel

Nach einem intensiven Monat auf den staubigen Straßen Australiens hatten mein Mann und ich ein unbändiges Verlangen nach frischer Luft, sattem Grün und Landschaften, die einen nicht erschlagen. Neuseeland rief nach uns! Da wir nur 10 Tage Zeit hatten, war Effizienz das A und O. Um dieses Abenteuer in völliger Freiheit zu erleben und die legendären Landschaften der Nordinsel auf uns wirken zu lassen, war die Lösung schnell gefunden: ein Campingbus, von den Einheimischen liebevoll Van genannt.

Keine Sorge, man kann sie mieten! Wir haben unseren direkt in unserer Ankunftsstadt in Empfang genommen: Auckland. Natürlich haben wir verschiedene Angebote verglichen, da es in diesem Land absolut üblich ist, so zu reisen. Hier ist der Link zu der Seite, die wir für unsere Wohnmobilvermietung in Auckland genutzt haben: Wohnmobilvermietung in Auckland. Diese Entscheidung war der Startschuss für eine unserer schönsten Reisen, ein Trip, bei dem uns jeder Abend einen neuen Garten mit Blick auf die Welt schenkte.

Auckland, Ausgangspunkt unseres Roadtrips

Planung unseres 10-Tage-Roadtrips: Tipps und Budget ab Auckland

Ein Roadtrip ab Auckland und Umgebung lässt sich nicht völlig dem Zufall überlassen. Eine gute Vorbereitung ist die Garantie für eine reibungslose und stressfreie Reise vor Ort.

Warum ein Wohnmobil der Schlüssel zur Erkundung der Nordinsel ist

Seien wir ehrlich: Neuseeland ist das Land der Wohnmobile schlechthin. Sich für diese Art des Reisens zu entscheiden, bedeutete für uns absolute Freiheit. Die Freiheit, für das Frühstück vor einem spiegelglatten See anzuhalten, spontan die Route zu ändern oder beim Rauschen der Wellen einzuschlafen.

Unser Wohnmobil war mehr als nur ein Fahrzeug; es war unser Zuhause auf Rädern, unser Kokon. Das Netz an Campingplätzen ist fantastisch, von voll ausgestatteten Holiday Parks bis hin zu naturbelasseneren Stellplätzen, die vom DOC (Department of Conservation) verwaltet werden und oft in traumhafter Kulisse liegen.

Route, Budget und Linksverkehr: Was man wissen muss

Linksverkehr? Man gewöhnt sich schneller daran, als man denkt, versprochen! Vor allem, wenn die vorbeiziehende Landschaft so atemberaubend ist. Was das Budget betrifft, hier eine kleine Orientierungshilfe, was unser 10-Tage-Abenteuer gekostet hat:

Ausgabenposten Geschätztes Budget (für 2 Personen) Unsere Anmerkungen
Miete des Vans 800 - 1200 € Variiert stark je nach Saison und Modell.
Kraftstoff 300 - 400 € Benzin ist nicht billig, aber der Van war recht sparsam.
Campingplatz-Übernachtungen 250 - 350 € Durch den Wechsel zwischen kostenpflichtigen Plätzen und kostenlosen DOC-Plätzen.
Aktivitäten und Besichtigungen 400 - 500 € Der größte Posten neben dem Van (Höhlen, Geysire...).
Verpflegung 250 € Der Vorteil, wenn man selbst kocht!

Nicht vergessen:

  • Die App CamperMate: eine Goldgrube, um Campingplätze, Wasserstellen, öffentliche Toiletten usw. zu finden.

  • Einen Reiseadapter und eine Mehrfachsteckdose, um alle Geräte aufzuladen.

  • Eine gute Playlist für die Fahrt!

Tag 1 und 2: Auckland, erste Schritte im Land der langen weißen Wolke

Viele Reiseführer empfehlen, 3 Tage in Auckland zu verbringen, aber um unsere Zeit zu optimieren, haben wir das Wichtigste in zwei ereignisreiche Tage gepackt. Das Ziel: den Puls der Stadt spüren, bevor wir dem Ruf der Wildnis folgen.

Aufstieg auf den Sky Tower: Die Stadt der Segel überblicken

Der Sky Tower in Auckland

Unsere erste Station, fast schon ein Ritual. Vom Gipfel des Sky Tower versteht man sofort, warum Auckland diesen Beinamen trägt. Die Stadt ist eine Landzunge zwischen zwei riesigen, glitzernden Buchten, übersät mit Dutzenden kleinen, schlafenden Vulkankegeln. Genau dort, mit der Nase an der Scheibe, wurde uns klar: "Da sind wir also."

Maritimes Flair am Viaduct Harbour und urbaner Lifestyle in Ponsonby

Viaduct Harbour © Jorge Royan

Der Viaduct Harbour ist einfach lebendig. Wir sind dort entlanggeschlendert, haben die beeindruckenden Segelboote des America's Cup bewundert und uns anschließend einen Flat White (die lokale Variante des Cappuccinos) direkt an der Marina gegönnt. Danach ein Szenenwechsel nach Ponsonby: ein Viertel mit dörflichem Charme, Designer-Boutiquen und wunderschönen Holzvillen. Das ist die andere Seite von Auckland, deutlich böhmischer und entspannter.

Tag 3: Übernahme unseres rollenden Zuhauses und Kurs auf Coromandel

Jetzt beginnt das Abenteuer erst richtig! Wir haben den Trubel von Auckland hinter uns gelassen und sind zu echten Nomaden geworden. Dieser Übergangstag war eine Mischung aus purer Vorfreude und hoher Konzentration.

Unser Camper „Kiwi“: Das erste Kennenlernen und die ersten Kilometer

Der Campingbus, die ideale Art, Neuseeland in eigenem Tempo zu entdecken

Die Übernahme unseres Campers war ein großer Moment. Wir haben ihn auf den Namen „Kiwi“ getauft. Kompakt, clever durchdacht, bestens ausgestattet... er war einfach perfekt. Unser erster Stopp war ein Pak'nSave-Supermarkt (eine lokale Institution), um den Kühlschrank zu füllen. Die ersten Kilometer auf der linken Straßenseite waren... interessant, aber die Aussicht auf die kommenden Landschaften hat unsere anfängliche Nervosität schnell verfliegen lassen.

Tage 4 und 5: Die Coromandel-Halbinsel, ein Paradies zwischen Strand und Wald

Die Halbinsel Coromandel ist ein echtes Juwel. Kurvenreiche Straßen, die sich an der Küste entlangschlängeln, Wälder voller Baumfarne und Strände wie aus dem Bilderbuch.

Unser eigenes Spa am Hot Water Beach graben

Hot Water Beach bei Whitianga

Das ist ein Erlebnis, das man auf keinen Fall verpassen darf. Ausgerüstet mit einer Schaufel, die wir für ein paar Dollar gemietet hatten, haben wir uns zu den Dutzenden anderen Hobby-Geologen an den Strand gesellt. Bei Ebbe gräbt man im Sand, und heißes Wasser sprudelt hervor, das sich mit dem kühlen Pazifikwasser vermischt. Sein eigenes Spa direkt vor der Brandung zu bauen, ist einfach magisch.

Cathedral Cove: Unter dem Bogen der Wunder

Cathedral Cove

Nach einer etwa 40-minütigen Wanderung durch das Buschland erreichten wir Cathedral Cove. Die Ankunft ist spektakulär: Ein riesiger, von den Elementen geformter Kalksteinbogen bildet ein natürliches Tor zu einem Strand mit feinem Sand. Das Wasser hat ein unwirkliches Blau. Wir fühlten uns ganz klein, wie Charaktere aus Die Chroniken von Narnia (der Film wurde übrigens genau hier gedreht).

Tage 6 und 7: Reise zum Mittelpunkt der Erde in Rotorua und Taupo

Wir haben die Küste verlassen und sind in eine völlig andere Welt eingetaucht. Willkommen in der geothermischen Zone. Hier lebt, dampft und grollt die Erde. Die Luft ist von einem charakteristischen Schwefelgeruch erfüllt, der einem sofort bestätigt: Man ist hier an einem absolut einzigartigen Ort.

Rotorua: Zwischen majestätischen Geysiren und Maori-Kultur

Pohutu-Geysir in Te Puia

Wir haben einen ganzen Tag im Te Puia Park verbracht. Zu sehen, wie der Pohutu-Geysir über 30 Meter in die Höhe schießt, ist eine unvergessliche Machtdemonstration der Natur. Am Abend nahmen wir an einem immersiven Erlebnis in einem Maori-Dorf teil, inklusive traditionellem Hangi-Essen (im Erdofen gegart) und einer mitreißenden Haka-Darbietung (ja, das gibt es nicht nur beim Rugby!). Ein Moment voller Verbundenheit.

Die visuelle Wucht der Huka Falls und die Ruhe am Lake Taupo

Huka-Wasserfall

In der Nähe von Taupo sind die Huka Falls ein pures Wunder. Stellen Sie sich vor, wie jede Sekunde das Volumen eines olympischen Schwimmbeckens mit ohrenbetäubendem Getöse in die Tiefe stürzt. Das Wasser hat ein fast unwirkliches, elektrisches Blau. Nur wenige Kilometer weiter bietet der Lake Taupo, ein ehemaliger Supervulkan so groß wie ein Binnenmeer, einen Anblick absoluter Ruhe und Gelassenheit.

Tag 8: Die stille Magie der Waitomo-Höhlen

Dieser Tag war einem der poetischsten Erlebnisse unserer Reise gewidmet, in der Nähe von Te Kuiti.

Unter einem Sternenhimmel aus Glühwürmchen

Grottes de Waitomo

Nach einem kurzen Fußmarsch in der Waitomo-Höhle stiegen wir in ein kleines Boot. Und dann: absolute Stille. In der Dunkelheit begann sich die Decke mit tausenden blau-grünen Lichtpunkten zu füllen, wie eine lebendige Galaxie. Es sind keine Sterne, sondern tausende Glühwürmchen. Es war ein Moment reiner Kontemplation, still und zutiefst bewegend.

Tag 9 und 10: Rückkehr nach Auckland und Zeit für ein Fazit

Alles Schöne hat einmal ein Ende. Der Kreis hatte sich geschlossen, das Herz war voller Bilder und der Kopf voller Erinnerungen.

Eine letzte Nacht am Ozean

Wir haben unseren letzten Campingplatz sorgfältig ausgewählt: ein kleiner Stellplatz direkt vor der Tasmansee. Das letzte Abendessen im Van, mit dem Rauschen der Wellen im Hintergrund, schmeckte bereits nach glücklicher Nostalgie.

Zehn Tage im Wohnmobil: Unser Fazit

Dieser Roadtrip ab Auckland war ein voller Erfolg. Die zehn Tage sind wie im Flug vergangen, aber wir hatten das Gefühl, die Seele der Nordinsel berührt zu haben. Die Freiheit, die uns der Van bot, hat eine einfache Reise in ein echtes Abenteuer verwandelt, unser Abenteuer. Wenn wir es noch einmal machen könnten? Wir würden sofort wieder unterschreiben, diesmal aber für drei Wochen.

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