Was tun in Vanuatu: die schönsten Sehenswürdigkeiten

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Vanuatu im Überblick

Vanuatu, vielen ist der Name dieses Inselstaates kaum ein Begriff, obwohl er wie ein verlorenes Paradies anmutet. Der Archipel liegt mitten im Pazifik, nicht weit von Neukaledonien und Australien entfernt. Weiße Traumstrände, aktive Vulkane und eine tief verwurzelte Kultur sind nur einige der Schätze, die dich dort erwarten.

Inselwelten für jeden Geschmack

Wer zum ersten Mal auf Vanuatu landet, könnte angesichts der achtzig Inseln den Überblick verlieren. Jede von ihnen bewahrt ihre eigene Identität und Traditionen, was sie zu einem faszinierenden Ziel für Kulturentdecker macht. Es ist möglich, einige der kastom-Dörfer zu besuchen, sofern man den Bewohnern mit dem gebotenen Respekt begegnet. Obwohl Vanuatu 2015 vom Zyklon Pam schwer getroffen wurde, hat sich der Archipel beeindruckend erholt. Die meisten Reisenden konzentrieren sich auf drei Hauptinseln: Efate, Tanna und Espiritu Santo.

Dein Weg führt dich fast zwangsläufig auf die Insel Efate, wo sich mit Port-Vila die Hauptstadt befindet. Hier herrscht eine entspannte Atmosphäre und die Einheimischen begegnen Gästen sehr aufgeschlossen. Nach einem Tag am Strand servieren dir kleine Restaurants direkt am Wasser exzellenten frischen Fisch. Da der Großteil der Insel von dichtem Tropenwald bedeckt ist, spielt sich das Leben vorwiegend an der Küste ab. Hier kannst du an Stränden entspannen oder beim Schnorcheln die farbenfrohe Korallenwelt erkunden.

Auf der Insel Tanna hast du die seltene Gelegenheit, den Mont Yasur zu bestaunen, einen Vulkan, der permanent aktiv ist. Der Berg gilt als heiliger Ort, an dem viele Inselbewohner die Stimme der Götter suchen. Wenn du möchtest, kannst du an geführten Touren bis zum Kraterrand teilnehmen. Was die lokale Kultur betrifft, solltest du dir eine traditionelle Tanzvorführung nicht entgehen lassen und unbedingt kava probieren, ein melanesisches Getränk, das aus gepressten Wurzeln gewonnen wird.

Espiritu Santo ist vor allem bei Tauchern für ihre spektakulären Reviere beliebt. Le Millenium Cave, le Blue Hole, le Coolidge, die Unterwasserwelt ist hier so artenreich, dass man aus dem Staunen kaum herauskommt. Zudem ist Espiritu Santo für ihre Töpferdörfer bekannt, in denen das Handwerk seit Generationen weitergegeben wird.

Wenn du abseits der bekannten Pfade unterwegs sein möchtest, bieten sich weitere Inseln an: Epi zur Beobachtung von Seekühen und Meeresschildkröten, Malekula für Dschungeltreks oder Pentecôte, wo du den rituellen naghol-Sprung erleben kannst, der vermutlich als Vorläufer des heutigen Bungeejumpings gilt.

Die beste Reisezeit

Die ideale Reisezeit für Vanuatu liegt in der Trockenzeit zwischen Mai und Oktober. Wer gelegentliche Schauer nicht scheut, kann das Archipel prinzipiell ganzjährig besuchen. Die Temperaturen sind das ganze Jahr über angenehm warm und laden jederzeit zum Baden ein.

Anreise

Direktflüge von Europa nach Port-Vila gibt es nicht. Dein Flug wird zwangsläufig ein bis zwei Zwischenstopps beinhalten, in der Regel über Ziele wie Dubai oder Singapur und anschließend Sydney. Rechne mit einer Reisezeit von mindestens 29 Stunden. Aber die lange Anreise lohnt sich.

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