Fidschi auf einen Blick
Kaum ein tropisches Reiseziel ist so verlockend wie die Fidschi-Inseln. Mit ihren 333 Inseln, die von dichtem Dschungel, langen Stränden und Mangroven gesäumt sind, erfüllen sie den klassischen Südseetraum. Auf den vielen Eilanden findet jeder Reisende seinen Rückzugsort, um für einige Tage oder Wochen den Alltag komplett hinter sich zu lassen.
Ozean, Grotten und Wassersport
Fidschi steht natürlich für Strände, die an Postkartenmotive erinnern. Besonders beliebt sind die Yasawa-Inseln mit ihrem strahlend weißen Sand und kristallklarem Wasser. Wer Abenteuer sucht, sollte Sawa-i-Lau besuchen. Dort verbirgt sich in einem Unterwassertunnel eine versteckte Grotte, deren Wände mit rätselhaften Inschriften und Gravuren verziert sind. Die Mamanuca-Inseln sind ebenso spektakulär und beherbergen zahlreiche Luxusresorts. Sie sind ein Anlaufpunkt für alle, die ein breites Angebot an Wassersport suchen. Bei Cloudbreak können Surfer ihre Fähigkeiten an beeindruckenden Wellen messen, die bis zu 25 Meter hoch werden können. Es ist ein Erlebnis für sich, den Profis dort bei der Arbeit zuzusehen. Wind- und Kitesurfer finden auf der Insel Nananu-i-Ra ideale Bedingungen, da dort die Winde besonders günstig stehen.
Wandern, Rutschen und Rafting
Der Ozean ist bei weitem nicht das einzige Highlight auf Fidschi. In den charmanten Nationalparks lässt es sich fernab der Touristenströme wunderbar wandern. Im Colo-i-Suva Forest Park, der am einfachsten zu erreichen ist, sowie in Bouma oder Koroyaniut führt der Weg an ruhigen Wasserläufen entlang, wo man mit etwas Glück prächtige Vögel beobachten kann. Für eine Portion Spaß sorgt die berühmte Waitavala Water Slide. Diese natürliche Felsrutsche befördert dich einen Wasserfall hinab direkt in die darunter liegenden Becken. Ein ganz anderes Landschaftsbild bieten die Namosi Highlands. Eine Rafting-Tour auf dem Fluss Wainikoroiluva ist ein unvergessliches Erlebnis, bei dem man durch majestätische Schluchten fährt. Auch die Dünen von Sigatoka sind einen Besuch wert, da sie unter Naturschutz stehen und sich ihre wilde Ursprünglichkeit bewahrt haben.
Plane unbedingt einen Stopp in Nadi ein, dem Ankunftsflughafen der meisten Reisenden. Die Stadt ist multikulturell geprägt und beheimatet eine Mischung aus Kirchen, Moscheen und hinduistischen Tempeln. Levuka, die ehemalige koloniale Hauptstadt, besticht durch ihren leicht nostalgischen Charme. Die Ortschaft Navala auf der Insel Viti Levu ist für ihre traditionellen bure bekannt, die typischen Häuser mit ihren markanten Palmdächern.
Beste Reisezeit
Fidschi kann ganzjährig bereist werden, da die Temperaturen konstant bei angenehmen 26 bis 30 Grad liegen. Wenn möglich, empfiehlt sich die Trockenzeit von Juni bis Oktober. Die Regenzeit von November bis April bringt zwar mehr Niederschlag, bietet dafür aber oft günstigere Preise bei den Unterkünften.
Anreise
Die Fidschi-Inseln liegen mitten im Südpazifik und sind daher recht abgelegen. Ein Flug nach Nadi, dem wichtigsten internationalen Flughafen, ist preislich intensiv, rechne mit mindestens 1.200 Euro. Die reine Flugzeit beträgt über 24 Stunden, wobei mindestens eine Zwischenlandung erforderlich ist.