Palais Drottningholm

Was tun in Schweden: Top 8 Sehenswürdigkeiten & Aktivitäten

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Die 4 schönsten Städte in Schweden

#1 Stockholm +41 Empf.

Vierzehn Inseln, ein See, der in die Ostsee mündet, und ein Licht, das jede Jahreszeit neu definiert. Stockholm verbindet historische Architektur, nordische Gastronomie und Natur, ohne den Besucher zu erdrücken. Gamla Stan mit seinen mittelalterlichen Gassen und Södermalm mit seinen kreativen Cafés zeigen zwei Gesichter, die doch perfekt zusammenpassen. Plane ein ordentliches Budget ein, denn die Preise sind hoch. Alles andere hält, was es verspricht.

#2 Göteborg +15 Empf.

Göteborg ist die zweitgrößte Stadt in Schweden. Sie liegt an der Westküste, geografisch günstig zwischen Dänemark und Oslo, der Hauptstadt von Norwegen. Die Stadt ist eine gelungene Mischung aus urbanem Flair und unberührter Natur. Das Zentrum ist überschaubar, und die vorgelagerten Schäreninseln erreichst du mit der Fähre in wenigen Minuten. Als bedeutendster Hafen Skandinaviens beherbergt Göteborg an den Kais heute moderne, kosmopolitische Viertel, die viel Raum für alternative Kulturen bieten. Ein Besuch im Kunstzentrum Röda Sten überzeugt davon sofort. Und wie wäre es mit einem Abstecher in den Freizeitpark Liseberg, der 2023 seinen 100. Geburtstag gefeiert hat?

Eine skandinavische Stadt mit vielen Facetten

Starte deinen Rundgang im pulsierenden Herzen der Stadt, dem Viertel Nordstaden rund um die Haltestelle Brunnsparken. Ein Besuch im Stadsmuseum lohnt sich, um mehr über die Historie zu erfahren. Die 1621 von König Gustav II. Adolf gegründete Stadt zog damals viele Niederländer an, die für die ersten Kanalsysteme verantwortlich waren. Das Netz aus Wasserwegen erinnert heute ein wenig an Amsterdam. Am Götaplatsen solltest du dem Konstmuseum einen Besuch abstatten, das mit seinen umfangreichen Sammlungen nordischer Kunst aus dem 19. Jahrhundert beeindruckt. Spaziere anschließend am Hafen entlang bis zu einer der architektonischen Kuriositäten der Stadt, dem Feskekörka. Die Markthalle hat die Form einer Kirche und beherbergt die Stände der Fischhändler.

Weiter geht es in das Viertel Haga. Das ehemalige Arbeiterviertel hat sich sein historisches Gesicht mit den typischen skandinavischen Holzhäusern bewahrt. Neben dem studentischen Treiben in den Straßen findest du hier zahlreiche Cafés für eine Fika, die traditionelle schwedische Kaffeepause mit Gebäck. Ein echtes Muss in Schweden.

Natur und Meer allgegenwärtig

Göteborg bietet viel Grün, etwa im 137 Hektar großen Park Slottskogen. Dort gibt es einen Tierpark, in dem du mit etwas Glück Elche entdecken kannst. Auch der Aufstieg zum Skansen Kronan lohnt sich, um den Blick über die Dächer der Stadt bis hin zum Hafen und dem Meer schweifen zu lassen.

Ein absolutes Highlight sind die Schäreninseln vor der Stadt. Jede Insel ist ideal zum Wandern oder Schwimmen geeignet, die Natur ist weitgehend unberührt und die kleinen Dörfer mit ihren Holzhäusern wirken fast wie aus dem Bilderbuch. Für ausgedehnte Spaziergänge empfiehlt sich die Insel Styrsö, eine der größten im Archipel.

Wann ist die beste Reisezeit?

Göteborg ist besonders im Juni und Juli eine Reise wert. Das Klima ist mild und die Tage sind extrem lang, mit Sonnenuntergängen, die oft erst nach 23:00 Uhr stattfinden.

Anreise

Göteborg verfügt über einen internationalen Flughafen und ist ab Frankfurt, München und Berlin gut angebunden; der Flug dauert rund anderthalb Stunden.

#3 Jönköping +2 Empf.

Jönköping liegt am Südufer des Vätternsees in der Provinz Småland in Schweden. Im Jahr 1284 erhielt der Ort von König Magnus III. seine Stadtrechte in der ältesten erhaltenen Stadturkunde Schwedens. Der Bau des Göta-Kanals im 19. Jahrhundert, der den Vänernsee und den Vätternsee mit der Ostküste des Landes verbindet, besiegelte den wirtschaftlichen Aufschwung und machte die Stadt zu einem bedeutenden Industrie- und Handelszentrum. Das 1844 von Gustaf Erik Pasch patentierte Sicherheitszündholz wurde ab dem folgenden Jahr in Jönköping von Johan Edvard Lundström industriell gefertigt, und dessen Fabrik brachte der Stadt großen Wohlstand. Heute hat sich Jönköping als wichtiger Universitätsstandort etabliert und bewahrt zugleich ein sehenswertes industrielles Erbe.

Was gibt es in Jönköping zu tun?

Jönköping ist eine mittelgroße Stadt mit typisch schwedischen Vorzügen. Starte deinen Rundgang im Zentrum, wo du die Sophienkirche (Sofiakyrkan) entdeckst, deren neugotischer Baustil für viele protestantische Gotteshäuser des Landes steht. Danach zieht es dich in das ehemalige Industrieviertel am Seeufer, das aus alten, teils renovierten Backsteingebäuden besteht. Hier befindet sich das Zündholzmuseum (Tändsticksmuseet), das im Tändsticksområdet untergebracht ist, dem historischen Zündholzviertel. Dieses Kulturinstitut beleuchtet die in Jönköping entstandene Erfindung und deren Entwicklung im Laufe der Zeit. Auch das Länsmuseum ist einen Besuch wert und widmet sich der Geschichte und den Traditionen der Region Småland. Wenn du die Stadt von oben sehen möchtest, besuche den Stadtpark Stadsparken, eine grüne Oase mit Freizeiteinrichtungen und einem Tiergehege, von der aus du einen Blick auf den Vätternsee hast.

Der Vätternsee, einer der größten Seen Schwedens

Jönköping erstreckt sich am Ufer des Vätternsees, dem zweitgrößten See des Landes mit einer Fläche von fast 2.000 km². Er misst 120 Kilometer in der Länge und 30 Kilometer in der Breite. Du kannst wunderbar am Wasser spazieren gehen oder darin baden, aber auch ein Kanu, ein Kajak oder ein Stand-up-Paddle ausleihen.

Verpasse nicht die Insel Visingsö, die du von dem malerischen Ort Gränna mit seinen hübschen Holzhäusern aus erreichst. Die Insel liegt im östlichen Teil des Sees, etwa 40 Kilometer von Jönköping entfernt, und ist per Fähre in einer 25-minütigen Überfahrt angebunden. Der Legende nach wurde die Insel von einem Riesen geschaffen, der einen Klumpen Erde ins Wasser warf, damit seine Gefährtin trockenen Fußes den See überqueren konnte. Visingsö ist ein ruhiger, idyllischer Ort voller typisch schwedischer Landschaften. Da die Insel schon im Mittelalter besiedelt war, findest du dort zudem einige alte Burgruinen und sogar Spuren aus prähistorischer Zeit.

Wann ist die beste Reisezeit?

Für eine Reise nach Jönköping eignen sich vor allem die Frühlings- und Sommermonate, denn dann spielt das Wetter mit und die Tage sind deutlich länger. Die Zeit rund um das schwedische Midsommarfest Ende Juni ist perfekt, um die lokalen Bräuche hautnah zu erleben.

Wie kommt man hin?

Jönköping liegt im Süden von Schweden, zwischen den beiden Metropolen Stockholm und Göteborg. Dank dieser Lage ist die Stadt sowohl mit dem Auto als auch mit dem Zug oder Bus hervorragend erreichbar.

#4 Malmö +2 Empf.

Malmö ist die drittgrößte Stadt Schwedens im Süden des Landes, genauer gesagt in der Provinz Schonien. Einst stark landwirtschaftlich geprägt, wuchs die Region im Mittelalter vor allem durch den Heringshandel rasant. Die ältesten Spuren menschlicher Zivilisation in Skandinavien wurden ganz in der Nähe von Malmö in Segebro entdeckt, wo Ausgrabungen Funde aus der Zeit um 9000 v. Chr. zutage förderten. Die Stadt blickt auf eine bewegte Geschichte mit zahlreichen Territorialkonflikten zwischen Schweden und Dänemark zurück. Während der Industrialisierung erlebte Malmö einen enormen Aufschwung und gehörte zu den ersten Städten mit Eisenbahnanschluss: Die Strecke von Lund nach Malmö wurde bereits 1856 eröffnet.

Eine mittelalterliche Stadt

Malmös Geschichte reicht weit zurück, doch die jüngere Entwicklung ist vor allem mit der Verbindung zur dänischen Hauptstadt Kopenhagen über eine der längsten Brücken Europas, die Öresund-Brücke, verknüpft, wodurch ein gemeinsamer Ballungsraum entstanden ist. Zu den Sehenswürdigkeiten gehört die mittelalterliche Festung Malmöhus, die von einem historischen Wassergraben umgeben ist. Heute beherbergt sie das Stadtmuseum sowie eine Kunstgalerie. Rund um die Anlage erstreckt sich eine weitläufige Parkanlage, die 1872 von König Oscar II. eingeweiht wurde.

Das von Kanälen eingefasste Stadtzentrum ist ausgesprochen malerisch. Ein guter Startpunkt ist der Platz Lilla Torg, eine gemütliche, von Lokalen und Restaurants gesäumte Ecke. Ganz in der Nähe erhebt sich die gotische St.-Petri-Kirche aus dem 14. Jahrhundert mit ihren Strebepfeilern und den gut erhaltenen mittelalterlichen Deckenfresken.

Stortorget ist der älteste öffentliche Platz der Stadt und beeindruckt mit historischen Gebäuden aus dem 16. Jahrhundert, darunter das imposante Rathaus. Von hier aus gehst du direkt in die Södergatan, die zentrale Einkaufsstraße von Malmö. Für Kulturinteressierte lohnt sich ein Abstecher zum Form/Design Center in einem charmanten Fachwerkhaus oder zum Museum für moderne und zeitgenössische Kunst.

Ein Blick in die Stadt von morgen

Malmö hat sich als Testfeld für urbane Zukunftsmodelle einen Namen gemacht: Das Öko-Viertel Västra Hamnen wird vollständig mit erneuerbaren Energien versorgt. Hier ragt auch der Turning Torso in die Höhe, ein spektakuläres, um 90 Grad gedrehtes Hochhaus mit 190 Metern Höhe.

Für eine Auszeit an der frischen Luft bietet sich die Küstenpromenade von Ribersborg an, die mit einem zwei Kilometer langen Strand und einem Freiluft-Meerwasserbad lockt. Auch die Parks der Stadt sind einen Besuch wert, wie der lebendige Folkets Park mit seinen Attraktionen oder der ruhigere Pildammsparken, dessen Teiche von großen Trauerweiden gesäumt werden.

Wann ist die beste Reisezeit?

Am angenehmsten ist es im Frühling und Sommer. In der letzten Augustwoche findet in der Stadt jeweils ein großes Musikfestival statt.

Wie kommt man hin?

Malmö besitzt mit dem Flughafen Malmö-Sturup einen kleineren Airport, der jedoch keine Direktflüge aus dem deutschsprachigen Raum anbietet. Meistens reist du ohnehin über Kopenhagen an und nimmst von dort aus das Auto, den Zug oder den Bus über die Öresundbrücke. Vor Ort lässt sich die Stadt am besten mit dem Fahrrad erkunden, denn Malmö verfügt über ein 490 Kilometer langes Radwegenetz.

Ranking der 4 von der Redaktion ausgewählten Aktivitäten in Schweden

#1 Königliches Schloss Stockholm (Stockholm) +7 Empf. 4/5

Das Königliche Schloss Stockholm, auch Kungliga Slottet genannt, ist seit dem 18. Jahrhundert die Residenz der schwedischen Königsfamilie. Das Bauwerk im italienischen Barockstil entstand in 74 Jahren und wurde 1771 fertiggestellt. Heute beherbergt es zwei Museen, die Kronjuwelen, eine Kirche, eine Bibliothek sowie prunkvolle Salons. Ein Muss für Fans von Kunst und Geschichte.

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#2 Riddarholmskirche (Stockholm) +7 Empf. 3/5

Direkt bei Gamla Stan, der Altstadt von Stockholm, liegt auf der kleinen, ruhigen Ritterinsel die Riddarholmskirche. Sie ist das einzige erhaltene mittelalterliche Sakralgebäude der schwedischen Hauptstadt und diente bis in die 1950er Jahre als Grablege der schwedischen Könige. Die Insel, die einst von Gustav Vasa befestigt wurde, bietet dir einen hervorragenden Blick auf das berühmte Rathaus. Achte am Nordpfeiler auf die Statue des Stadtgründers, des Herzogs Birger Jarl.

Umgeben von schmucken, farbenfrohen Palästen ist die elegante gotische Backsteinarchitektur ein idealer Orientierungspunkt. Besonders auffällig sind der gusseiserne Glockenturm aus dem Jahr 1840, die 100 Meter hohe, filigrane Turmspitze aus Eisen und Beton sowie die kleinen Türmchen oberhalb der Seitenkapellen.

Die Kirche wurde im 13. Jahrhundert errichtet und war Teil eines Klosters, in dem Franziskanermönche fast 300 Jahre lang lebten, bevor das Gebäude in eine protestantische Kirche umgewandelt wurde. Heute beherbergt sie 17 Herrschergräber, die sich auf die Kapellen von Gustav II. Adolf, Karoliner und Bernadotte verteilen. Zu den bekanntesten Ruhestätten gehören die von Birger Jarls Sohn Magnus III. von Schweden, dessen Regierungszeit den Kirchenbau einleitete, sowie Karl VIII. von Schweden, der auch König von Norwegen war. Ebenfalls hier bestattet sind Gustav II. Adolf, der als Löwe aus Mitternacht bekannt wurde, und Friedrich I. von Schweden, der zudem Fürst von Finnland war. Auch einige Königinnen fanden hier ihre letzte Ruhe.

Neben den Grabmälern kannst du die Wappen der Ritter des Königlichen Seraphinenordens bewundern, die die Wände schmücken. Diesem Orden gehören bedeutende internationale Persönlichkeiten an, darunter auch ehemalige französische Präsidenten. Tickets kannst du bequem vorab online erwerben. Beachte, dass der Eintritt mit der Stockholm Card kostenlos ist und es ermäßigte Kombitickets für den Besuch mit dem Königlichen Schloss gibt. Da die Riddarholmskirche kein aktives Gotteshaus mehr ist, finden hier regelmäßig Konzerte statt, für die du dich vor Ort oder online informieren kannst.

#3 Nordisches Museum Stockholm (Stockholm) +7 Empf. 5/5

Das Nordiska Museet (Nordisches Museum) in Stockholm wurde 1873 von Arthur Hazelius gegründet. Der imposante Bau im Stil der dänischen Renaissance beherbergt eine umfassende Sammlung zur schwedischen Kulturgeschichte. Entdecke Exponate zu Mode, Handwerk und Ernährung. Das Museum liegt auf der Insel Djurgården, die Besucher mit einem Zoo und weiteren Attraktionen lockt.

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#4 Skansen (Stockholm) +2 Empf. 5/5

Das Skansen in Stockholm auf der Insel Djurgården ist das älteste völkerkundliche Freilichtmuseum der Welt. Hier wurden 150 historische Gebäude von Bauernhöfen bis zu Adelssitzen originalgetreu wiederaufgebaut. Der angrenzende Zoo zeigt 70 einheimische Arten wie Luchse, Rentiere, Otter und Bären. Das Gelände dient zudem als Veranstaltungsort, etwa für Konzerte oder den traditionellen Weihnachtsmarkt, der dort seit 1903 stattfindet.

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Schweden: Das Land des lagom und der weiten Horizonte

Stell dir ein Land vor, in dem du in derselben Woche einen dampfenden Kaffee in einem schicken Design-Café in Stockholm genießt, dich in eine Holzhütte am zugefrorenen See zurückziehst und anschließend im Norden Polarlichter bestaunst. Schweden ist genau diese Mischung aus kreativer Urbanität und Wildnis, soweit das Auge reicht. Es ist ein Ort, an dem die Lebensart auf Einfachheit und Ausgewogenheit basiert, dem berühmten Konzept des „lagom“.

Schweden: Ist das das richtige Ziel für dich?

Schweden ist ideal für Reisende, die weite Landschaften, elegante skandinavische Architektur und naturnahe Traditionen schätzen. Wer gerne zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs ist, moderne Museen besucht oder in außergewöhnlichen Unterkünften übernachtet, wird hier fündig. Ein Punkt, den man einplanen sollte: Die Lebenshaltungskosten sind hoch und einige Regionen sind ohne Auto nur schwer zu erreichen.

Das Land ist keineswegs nur etwas für Frostbeulen. Die milden Sommer mit ihren endlosen Tagen und zahlreichen Kulturfestivals verleihen dem Erlebnis eine ganz andere Note. Dennoch sollte man wechselhaftes Wetter mögen und beim Gepäck auf eine gute Regenjacke setzen.

Stockholm: Die Stadt auf dem Wasser

Erbaut auf vierzehn Inseln, die durch Brücken verbunden sind, ist Stockholm ein wahres Wasserjuwel. Starte deinen Rundgang im Stadtviertel Gamla Stan, dem mittelalterlichen Herz mit seinen ockerfarbenen Fassaden und verwinkelten Kopfsteinpflastergassen. Danach lohnt sich ein Abstecher zum Stadshuset, dem Rathaus, in dem jedes Jahr das Nobelpreis-Bankett stattfindet. Von dort aus hast du einen herrlichen Blick über die Bucht Riddarfjärden.

Kunstliebhaber kommen im Moderna Museet auf ihre Kosten, während Geschichtsinteressierte das Vasamuseet nicht verpassen dürfen, in dem ein erstaunlich gut erhaltenes Schiff aus dem 17. Jahrhundert ausgestellt ist. Gönn dir bei deinem Streifzug unbedingt eine fika, das schwedische Ritual, bei dem Kaffee auf Gebäck trifft, meist eine Zimtschnecke.

Ein Tipp unter Freunden: In Stockholm lohnt sich der Kauf des Stockholm Pass. Er deckt den Eintritt zu vielen Museen und Attraktionen ab, der Nahverkehr wird jedoch separat bezahlt, und er hilft dabei, die hohen Kosten vor Ort abzufedern.

Malmö und der kosmopolitische Süden

Direkt gegenüber von Dänemark gelegen, pulsiert Malmö mit einer multikulturellen Energie. Der markante Turning Torso, ein verdrehter Wolkenkratzer, dominiert das Stadtbild, in dem Design und Natur harmonisch nebeneinander existieren. Schlendere über den großen Platz Stortorget oder erkunde das Malmöhus, eine historische Festung, die heute mehrere Museen beherbergt.

Die Stadt ist auch für ihre entspannte Atmosphäre bekannt. Die Kanäle laden zu Bootsfahrten ein, und Parks wie der Kungsparken bieten ruhige grüne Oasen. Von hier aus ist man über die Brücke im Handumdrehen in Kopenhagen, was die Stadt zum perfekten Ausgangspunkt macht, um zwei Kulturen in einem Urlaub zu verbinden.

Göteborg und die Westküste

Als zweitgrößte Stadt des Landes ist Göteborg für seine herzliche Art und den lebendigen Hafen bekannt. In Parks wie dem Slottskogen kannst du zwischen Museumsbesuchen, etwa im Konstmuseum oder im schwimmenden Schifffahrtsmuseum, wunderbar durchatmen.

Göteborg ist zudem das Tor zur Westküste. Folge der Küstenstraße Richtung Norden und entdecke bunte Fischerdörfer wie Fjällbacka oder Smögen. Diese Orte sind ideal, um frische Meeresfrüchte zu genießen oder einfach die roten Holzhütten zu betrachten, die sich entlang der Gewässer des Skagerrak reihen.

Ein Tipp unter Freunden: Um Göteborg entspannt zu erkunden, ist das Fahrrad das beste Mittel. Die Stadt verfügt über ein hervorragend ausgebautes Netz an Radwegen und ein günstiges Leihsystem.

Natur und schwedische Traditionen

Jenseits der Städte zeigt Schweden sein wildes Gesicht. Im Norden ist Lappland das Reich der Polarlichter und verschneiten Weiten. Schneeschuhwanderungen, Hundeschlittentouren und Nächte im Eishotel versprechen ein authentisches Abenteuer in der Polarnacht.

Weiter südlich ziehen Inseln wie Öland Familien mit ihren weitläufigen Stränden und den von der UNESCO geschützten Naturreservaten an. Ein starker Kontrast dazu sind die tiefen Wälder im Zentrum des Landes, die mit ihren spiegelnden Seen und einsamen Holzhütten perfekt für einen Rückzug ins Grüne sind.

Ein Tipp unter Freunden: Wenn du wie ein Einheimischer leben willst, miete dir eine stuga, eine klassische Holzhütte direkt am See. Einfachheit und echte Naturverbundenheit sind hier garantiert.

Schweden auf dem Teller: Nordische Genüsse

Die schwedische Küche setzt auf regionale Erzeugnisse: geräucherter Fisch, Hackbällchen, Kartoffeln und Wildbeeren. Der mit Dill marinierte Lachs, bekannt als Gravlax, ist ein Klassiker, ebenso wie die vielseitigen Zubereitungsarten des Herings.

Lass dir die smörgåsbord-Buffets nicht entgehen, bei denen man sich durch eine Vielzahl kleiner Gerichte probieren kann. Und natürlich führt kein Weg am fika vorbei, dem kulinarischen Ritual, das den schwedischen Alltag strukturiert. In den Cafés ist das gesellige Miteinander genauso wichtig wie das Gebäck selbst.

Wann ist die beste Reisezeit für Schweden?

Von Mai bis September zeigt sich das Land von seiner milderen Seite, was ideal für Wanderungen, Radtouren und den Besuch von Festivals ist. Der Winter ist rau, aber magisch und zieht alle an, die von Polarlichtern und Schneeaktivitäten träumen. Frühling und Herbst sind zwar feuchter, bieten dafür aber eine ruhige Atmosphäre abseits der sommerlichen Touristenströme.

Wie kommt man nach Schweden?

Von allen großen deutschen Flughäfen gibt es Direktflüge nach Stockholm, Göteborg und Malmö. Mit dem Zug ist Schweden über Kopenhagen und die Öresundbrücke bequem erreichbar. Wer es abenteuerlicher mag, nimmt die Fähre von Deutschland, Polen oder Finnland aus.

Wie bewegt man sich in Schweden fort?

Das Eisenbahnnetz ist effizient und verbindet die großen Städte schnell miteinander. Um entlegenere Regionen zu erkunden, ist das Auto die beste Wahl, da die Straßen gut ausgebaut und mautfrei sind. In den Städten ist das Fahrrad das Fortbewegungsmittel Nummer eins, während Busse das Verkehrsangebot ergänzen. Eine wichtige Regel: Fußgänger und Radfahrer haben im schwedischen Straßenverkehr immer Vorrang.

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Bewertungen von Reisenden

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