Palais Drottningholm

Was tun in Schweden: Top 8 Sehenswürdigkeiten & Aktivitäten

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Die 4 schönsten Städte in Schweden

#1 Stockholm +41 Empf.

Vierzehn Inseln, ein See, der in die Ostsee mündet, und ein Licht, das jede Jahreszeit neu definiert. Stockholm verbindet historische Architektur, nordische Gastronomie und Natur, ohne den Besucher zu erdrücken. Gamla Stan mit seinen mittelalterlichen Gassen und Södermalm mit seinen kreativen Cafés zeigen zwei Gesichter, die doch perfekt zusammenpassen. Plane ein ordentliches Budget ein, denn die Preise sind hoch. Alles andere hält, was es verspricht.

#2 Göteborg +15 Empf.

Göteborg ist die zweitgrößte Stadt in Schweden. Sie liegt an der Westküste, geografisch günstig zwischen Dänemark und Oslo, der Hauptstadt von Norwegen. Die Stadt ist eine gelungene Mischung aus urbanem Flair und unberührter Natur. Das Zentrum ist überschaubar, und die vorgelagerten Schäreninseln erreichst du mit der Fähre in wenigen Minuten. Als bedeutendster Hafen Skandinaviens beherbergt Göteborg an den Kais heute moderne, kosmopolitische Viertel, die viel Raum für alternative Kulturen bieten. Ein Besuch im Kunstzentrum Röda Sten überzeugt davon sofort. Und wie wäre es mit einem Abstecher in den Freizeitpark Liseberg, der bald seinen 100. Geburtstag feiert?

Eine skandinavische Stadt mit vielen Facetten

Starte deinen Rundgang im pulsierenden Herzen der Stadt, dem Viertel Nordstaden rund um die Haltestelle Brunnsparken. Ein Besuch im Stadsmuseum lohnt sich, um mehr über die Historie zu erfahren. Die im 17. Jahrhundert von König Charles IX gegründete Stadt zog damals viele Niederländer an, die für die ersten Kanalsysteme verantwortlich waren. Das Netz aus Wasserwegen erinnert heute ein wenig an Amsterdam. Am Götaplatsen solltest du dem Konstmuseum einen Besuch abstatten, das mit seinen umfangreichen Sammlungen nordischer Kunst aus dem 19. Jahrhundert beeindruckt. Spaziere anschließend am Hafen entlang bis zu einer der architektonischen Kuriositäten der Stadt, dem Feskekörka. Die Markthalle hat die Form einer Kirche und beherbergt die Stände der Fischhändler.

Weiter geht es in das Viertel Haga. Das ehemalige Arbeiterviertel hat sich sein historisches Gesicht mit den typischen skandinavischen Holzhäusern bewahrt. Neben dem studentischen Treiben in den Straßen findest du hier zahlreiche Cafés für eine Fika, die traditionelle schwedische Kaffeepause mit Gebäck. Ein echtes Muss in Schweden.

Natur und Meer allgegenwärtig

Göteborg bietet viel Grün, etwa im 137 Hektar großen Park Slottskogen. Dort gibt es einen Tierpark, in dem du mit etwas Glück Elche entdecken kannst. Auch der Aufstieg zum Skansen Kronan lohnt sich, um den Blick über die Dächer der Stadt bis hin zum Hafen und dem Meer schweifen zu lassen.

Ein absolutes Highlight sind die Schäreninseln vor der Stadt. Jede Insel ist ideal zum Wandern oder Schwimmen geeignet, die Natur ist weitgehend unberührt und die kleinen Dörfer mit ihren Holzhäusern wirken fast wie aus dem Bilderbuch. Für ausgedehnte Spaziergänge empfiehlt sich die Insel Styrsö, eine der größten im Archipel.

Wann ist die beste Reisezeit?

Göteborg ist besonders im Juni und Juli eine Reise wert. Das Klima ist mild und die Tage sind extrem lang, mit Sonnenuntergängen, die oft erst nach 23:00 Uhr stattfinden.

Wie kommt man hin?

Göteborg verfügt über einen internationalen Flughafen und ist aus dem deutschsprachigen Raum sowie von Frankreich aus sehr gut angebunden. Von Paris aus dauert der Flug beispielsweise nur etwa zwei Stunden.

#3 Jönköping +2 Empf.

Jönköping liegt am Südufer des Vättern in der Provinz Småland, Schweden. Die Stadt wurde 1284 durch ein königliches Dekret von Magnus III. offiziell in das schwedische Reich eingegliedert. Ihren wirtschaftlichen Aufschwung verdankt sie vor allem dem Bau des Göta-Kanals im 19. Jahrhundert, der die Seen Vänern und Vättern mit der Ostküste des Landes verband und Jönköping zu einem bedeutenden Industrie- und Handelszentrum machte. Weltbekannt wurde die Stadt 1844, als Gustaf Erik Pasch hier das Sicherheitszündholz erfand. Heute präsentiert sich die Stadt als lebendiger Universitätsstandort mit einem spannenden industriellen Erbe.

 

Was gibt es in Jönköping zu erleben?

Jönköping bietet eine überschaubare Größe und eine Atmosphäre, die typisch schwedisch ist. Dein Rundgang beginnt am besten im Stadtzentrum bei der Sofiakyrkan (Sophienkirche), deren neugotischer Baustil für viele protestantische Kirchen im Land charakteristisch ist. Danach lohnt ein Abstecher in das alte Industrieviertel direkt am See. Hier finden sich liebevoll restaurierte Backsteingebäude, in denen heute unter anderem das Tändsticksmuseet (Streichholzmuseum) untergebracht ist. Es erzählt die Geschichte der lokalen Erfindung und ihrer Entwicklung. Ebenfalls sehenswert ist das Länsmuseet, das tief in die Traditionen und die Geschichte der Region Småland eintaucht. Für einen Panoramablick über die Stadt und den Vättern ist der Stadsparken die erste Adresse. Der Stadtpark bietet neben weitläufigen Grünflächen auch einen kleinen Tierpark und verschiedene Attraktionen.

 

Der Vättern, einer der größten Seen Schwedens

Die Lage am Vättern prägt Jönköping maßgeblich. Mit einer Fläche von fast 2.000 km² ist er der zweitgrößte See des Landes und erstreckt sich über 120 Kilometer Länge bei einer Breite von 30 Kilometern. Das Ufer lädt zu langen Spaziergängen ein, und im Sommer ist der See ein beliebter Ort zum Baden. Wer es aktiver mag, kann sich vor Ort problemlos ein Kanu, Kajak oder Stand-up-Paddle-Board mieten.

Ein absolutes Muss ist ein Ausflug zur Insel Visingsö. Die Fähre startet in Gränna, einem charmanten Ort, der für seine pittoresken Holzhäuser bekannt ist. Die Überfahrt dauert nur 25 Minuten. Der Legende nach wurde die Insel Visingsö von einem Riesen geschaffen, der einen Erdhaufen ins Wasser warf, damit seine Gefährtin trockenen Fußes den See überqueren konnte. Heute ist die Insel ein ruhiger, idyllischer Ort mit typisch schwedischen Landschaften, mittelalterlichen Burgruinen und sogar Funden aus prähistorischer Zeit.

 

Die beste Reisezeit

Für einen Besuch in Jönköping eignen sich das Frühjahr und der Sommer am besten. Dann sind die Temperaturen angenehm mild und die Tage deutlich länger als im Winter. Besonders das Midsommar-Fest Ende Juni bietet dir die perfekte Gelegenheit, die lokalen Traditionen hautnah mitzuerleben.

 

Anreise

Jönköping liegt zentral in Schweden, genau zwischen den beiden Metropolen Stockholm und Göteborg. Dank dieser Lage ist die Stadt hervorragend an das Verkehrsnetz angebunden und lässt sich unkompliziert mit dem Auto, dem Zug oder dem Bus erreichen.

#4 Malmö +2 Empf.

Malmö ist die drittgrößte Stadt in Schweden und liegt im Süden des Landes in der Provinz Skåne. Die Region war schon immer landwirtschaftlich geprägt, erlebte aber ab dem Mittelalter durch den Heringshandel einen enormen Aufschwung. Die ältesten Spuren menschlicher Zivilisation in Skandinavien finden sich in unmittelbarer Nähe bei Segebro, wo Ausgrabungen Siedlungsaktivitäten belegen, die bis auf 9000 v. Chr. zurückgehen. Die Stadt war Schauplatz zahlreicher Konflikte und territorialer Machtkämpfe zwischen Schweden und Dänemark. Mit der Industrialisierung entwickelte sich Malmö rasant und gehörte zu den ersten Städten mit Eisenbahnanschluss, als die Strecke Lund-Malmö im Jahr 1856 eröffnet wurde.

 

Eine Stadt mit mittelalterlichem Erbe

Malmös Geschichte ist lang, doch die moderne Entwicklung ist eng mit der Verbindung zur dänischen Hauptstadt Copenhague verknüpft. Der Bau einer der längsten Brücken Europas schuf eine grenzüberschreitende Metropolregion: den Öresund. Zu den wichtigsten Attraktionen zählt die mittelalterliche Festung Malmöhus, die von einem historischen Wassergraben umgeben ist. Heute beherbergt das Gebäude das Stadtmuseum und eine Kunstgalerie. Das gesamte Areal ist von einem weitläufigen Park umgeben, der 1872 von König Oscar II eingeweiht wurde.

Das von Kanälen durchzogene Stadtzentrum ist sehenswert. Ein Besuch am Lilla Torg lohnt sich, einem kleinen Platz, der von zahlreichen Bars und Restaurants gesäumt ist. Nicht weit entfernt steht die St.-Petri-Kirche, ein beeindruckendes gotisches Bauwerk aus dem 14. Jahrhundert, das mit Strebepfeilern und einem kunstvoll bemalten Deckenfresko aus dem Mittelalter besticht.

Stortorget ist der älteste öffentliche Platz in Malmö. Hier kannst du die historischen Gebäude aus dem 16. Jahrhundert bewundern, darunter das prächtige Rathaus. Von dort aus empfiehlt sich ein Spaziergang durch die Södergatan, die Haupteinkaufsstraße der Stadt. Wer sich für Design interessiert, sollte das Form/Design Center besuchen, das in einem charmanten Fachwerkhaus untergebracht ist. Auch das Museum für moderne und zeitgenössische Kunst ist ein fester Bestandteil für Kunstliebhaber.

 

Ein Symbol für die Stadt von morgen

Malmö dient oft als Modell für nachhaltige Stadtentwicklung. Das Öko-Viertel Västra Hamnen wird ausschließlich mit erneuerbaren Energien betrieben. Dort ragt auch der Turning Torso in den Himmel, ein architektonisch beeindruckender, gedrehter Wolkenkratzer mit einer Höhe von 190 Metern.

Für eine Auszeit lohnt sich ein Spaziergang entlang der Küste von Ribersborg. Hier findest du einen zwei Kilometer langen Strand sowie ein Meerwasserbad. Wer es grüner mag, sollte die städtischen Parks besuchen, wie den lebhaften Folkets Park oder den ruhigeren, von Teichen gesäumten Pildammsparken.

 

Beste Reisezeit

Die ideale Zeit für einen Besuch in Malmö sind das Frühjahr und der Sommer. In der letzten Augustwoche findet zudem ein großes Musikfestival statt.

 

Anreise

Malmö verfügt über einen eigenen Flughafen, den Flughafen Malmö-Sturup, der jedoch keine Direktverbindungen aus dem deutschsprachigen Raum bietet. Die meisten Reisenden kommen daher über Copenhague und überqueren die Öresundbrücke mit dem Auto, dem Zug oder dem Bus. Vor Ort ist das Fahrrad das beste Fortbewegungsmittel, denn die Stadt bietet ein hervorragendes Netz von 490 Kilometern an Radwegen.

Ranking der 4 von der Redaktion ausgewählten Aktivitäten in Schweden

#1 Königliches Schloss Stockholm (Stockholm) +7 Empf. 4/5

Das Königliche Schloss Stockholm, auch Kungliga Slottet genannt, ist seit dem 18. Jahrhundert die Residenz der schwedischen Königsfamilie. Das Bauwerk im italienischen Barockstil entstand in 74 Jahren und wurde 1771 fertiggestellt. Heute beherbergt es zwei Museen, die Kronjuwelen, eine Kirche, eine Bibliothek sowie prunkvolle Salons. Ein Muss für Fans von Kunst und Geschichte.

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#2 Riddarholmskirche (Stockholm) +7 Empf. 3/5

Direkt bei Gamla Stan, der Altstadt von Stockholm, liegt auf der kleinen, ruhigen Ritterinsel die Riddarholmskirche. Sie ist das einzige erhaltene mittelalterliche Sakralgebäude der schwedischen Hauptstadt und diente bis in die 1950er Jahre als Grablege der schwedischen Könige. Die Insel, die einst von Gustav Vasa befestigt wurde, bietet dir einen hervorragenden Blick auf das berühmte Rathaus. Achte am Nordpfeiler auf die Statue des Stadtgründers, des Herzogs Birger Jarl.

Umgeben von schmucken, farbenfrohen Palästen ist die elegante gotische Backsteinarchitektur ein idealer Orientierungspunkt. Besonders auffällig sind der gusseiserne Glockenturm aus dem Jahr 1840, die 100 Meter hohe, filigrane Turmspitze aus Eisen und Beton sowie die kleinen Türmchen oberhalb der Seitenkapellen.

Die Kirche wurde im 13. Jahrhundert errichtet und war Teil eines Klosters, in dem Franziskanermönche fast 300 Jahre lang lebten, bevor das Gebäude in eine protestantische Kirche umgewandelt wurde. Heute beherbergt sie 17 Herrschergräber, die sich auf die Kapellen von Gustav II. Adolf, Karoliner und Bernadotte verteilen. Zu den bekanntesten Ruhestätten gehören die von Birger Jarls Sohn Magnus III. von Schweden, dessen Regierungszeit den Kirchenbau einleitete, sowie Karl VIII. von Schweden, der auch König von Norwegen war. Ebenfalls hier bestattet sind Gustav II. Adolf, der als Löwe aus Mitternacht bekannt wurde, und Friedrich I. von Schweden, der zudem Fürst von Finnland war. Auch einige Königinnen fanden hier ihre letzte Ruhe.

Neben den Grabmälern kannst du die Wappen der Ritter des Königlichen Seraphinenordens bewundern, die die Wände schmücken. Diesem Orden gehören bedeutende internationale Persönlichkeiten an, darunter auch ehemalige französische Präsidenten. Tickets kannst du bequem vorab online erwerben. Beachte, dass der Eintritt mit der Stockholm Card kostenlos ist und es ermäßigte Kombitickets für den Besuch mit dem Königlichen Schloss gibt. Da die Riddarholmskirche kein aktives Gotteshaus mehr ist, finden hier regelmäßig Konzerte statt, für die du dich vor Ort oder online informieren kannst.

#3 Nordisches Museum Stockholm (Stockholm) +7 Empf. 5/5

Das Nordiska Museet (Nordisches Museum) in Stockholm wurde 1893 von Arthur Hazelius gegründet. Der imposante Bau im Stil der dänischen Renaissance beherbergt eine umfassende Sammlung zur schwedischen Kulturgeschichte. Entdecke Exponate zu Mode, Handwerk und Ernährung. Das Museum liegt auf der Insel Djurgården, die Besucher mit dem Zoo Skansen und weiteren Attraktionen lockt.

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#4 Skansen (Stockholm) +2 Empf. 5/5

Das Skansen in Stockholm auf der Insel Djurgården ist das älteste Freilichtmuseum der Welt. Hier wurden 150 historische Gebäude von Bauernhöfen bis zu Adelssitzen originalgetreu wiederaufgebaut. Der angrenzende Zoo zeigt 70 nordische Arten wie Luchse, Rentiere, Otter und Bären. Das Gelände dient zudem als Veranstaltungsort, etwa für Konzerte oder den traditionellen Weihnachtsmarkt, der dort seit 1903 stattfindet.

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Schweden: Das Land des lagom und der weiten Horizonte

Stell dir ein Land vor, in dem du in derselben Woche einen dampfenden Kaffee in einem schicken Design-Café in Stockholm genießt, dich in eine Holzhütte am zugefrorenen See zurückziehst und anschließend im Norden Polarlichter bestaunst. Schweden ist genau diese Mischung aus kreativer Urbanität und Wildnis, soweit das Auge reicht. Es ist ein Ort, an dem die Lebensart auf Einfachheit und Ausgewogenheit basiert, dem berühmten Konzept des „lagom“.

Schweden: Ist das das richtige Ziel für dich?

Schweden ist ideal für Reisende, die weite Landschaften, elegante skandinavische Architektur und naturnahe Traditionen schätzen. Wer gerne zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs ist, moderne Museen besucht oder in außergewöhnlichen Unterkünften übernachtet, wird hier fündig. Ein Punkt, den man einplanen sollte: Die Lebenshaltungskosten sind hoch und einige Regionen sind ohne Auto nur schwer zu erreichen.

Das Land ist keineswegs nur etwas für Frostbeulen. Die milden Sommer mit ihren endlosen Tagen und zahlreichen Kulturfestivals verleihen dem Erlebnis eine ganz andere Note. Dennoch sollte man wechselhaftes Wetter mögen und beim Gepäck auf eine gute Regenjacke setzen.

Stockholm: Die Stadt auf dem Wasser

Erbaut auf vierzehn Inseln, die durch Brücken verbunden sind, ist Stockholm ein wahres Wasserjuwel. Starte deinen Rundgang im Stadtviertel Gamla Stan, dem mittelalterlichen Herz mit seinen ockerfarbenen Fassaden und verwinkelten Kopfsteinpflastergassen. Danach lohnt sich ein Abstecher zum Stadshuset, dem Rathaus, in dem jedes Jahr das Nobelpreis-Bankett stattfindet. Von dort aus hast du einen herrlichen Blick über die Bucht Riddarfjärden.

Kunstliebhaber kommen im Moderna Museet auf ihre Kosten, während Geschichtsinteressierte das Vasamuseet nicht verpassen dürfen, in dem ein erstaunlich gut erhaltenes Schiff aus dem 17. Jahrhundert ausgestellt ist. Gönn dir bei deinem Streifzug unbedingt eine fika, das schwedische Ritual, bei dem Kaffee auf Gebäck trifft, meist eine Zimtschnecke.

Der Profi-Tipp: In Stockholm lohnt sich der Kauf des Stockholm Pass. Er deckt den öffentlichen Nahverkehr sowie den Eintritt zu vielen Museen ab und hilft dabei, die hohen Kosten vor Ort abzufedern.

Malmö und der kosmopolitische Süden

Direkt gegenüber von Dänemark gelegen, pulsiert Malmö mit einer multikulturellen Energie. Der markante Turning Torso, ein verdrehter Wolkenkratzer, dominiert das Stadtbild, in dem Design und Natur harmonisch nebeneinander existieren. Schlendere über den großen Platz Stortorget oder erkunde das Malmöhus, eine historische Festung, die heute mehrere Museen beherbergt.

Die Stadt ist auch für ihre entspannte Atmosphäre bekannt. Die Kanäle laden zu Bootsfahrten ein, und Parks wie der Kungsparken bieten ruhige grüne Oasen. Von hier aus ist man über die Brücke im Handumdrehen in Kopenhagen, was die Stadt zum perfekten Ausgangspunkt macht, um zwei Kulturen in einem Urlaub zu verbinden.

Göteborg und die Westküste

Als zweitgrößte Stadt des Landes ist Göteborg für seine herzliche Art und den lebendigen Hafen bekannt. In Parks wie dem Slottskogen kannst du zwischen Museumsbesuchen, etwa im Konstmuseum oder im schwimmenden Schifffahrtsmuseum, wunderbar durchatmen.

Göteborg ist zudem das Tor zur Westküste. Folge der Küstenstraße Richtung Norden und entdecke bunte Fischerdörfer wie Fjällbacka oder Smögen. Diese Orte sind ideal, um frische Meeresfrüchte zu genießen oder einfach die roten Holzhütten zu betrachten, die sich entlang der Gewässer des Skagerrak reihen.

Der Profi-Tipp: Um Göteborg entspannt zu erkunden, ist das Fahrrad das beste Mittel. Die Stadt verfügt über ein hervorragend ausgebautes Netz an Radwegen und ein günstiges Leihsystem.

Natur und schwedische Traditionen

Jenseits der Städte zeigt Schweden sein wildes Gesicht. Im Norden ist Lappland das Reich der Polarlichter und verschneiten Weiten. Schneeschuhwanderungen, Hundeschlittentouren und Nächte im Eishotel versprechen ein authentisches Abenteuer in der Polarnacht.

Weiter südlich ziehen Inseln wie Öland Familien mit ihren weitläufigen Stränden und den von der UNESCO geschützten Naturreservaten an. Ein starker Kontrast dazu sind die tiefen Wälder im Zentrum des Landes, die mit ihren spiegelnden Seen und einsamen Holzhütten perfekt für einen Rückzug ins Grüne sind.

Der Profi-Tipp: Wenn du wie ein Einheimischer leben willst, miete dir eine stuga, eine klassische Holzhütte direkt am See. Einfachheit und echte Naturverbundenheit sind hier garantiert.

Schweden auf dem Teller: Nordische Genüsse

Die schwedische Küche setzt auf regionale Erzeugnisse: geräucherter Fisch, Hackbällchen, Kartoffeln und Wildbeeren. Der mit Dill marinierte Lachs, bekannt als Gravlax, ist ein Klassiker, ebenso wie die vielseitigen Zubereitungsarten des Hering.

Lass dir die smörgåsbord-Buffets nicht entgehen, bei denen man sich durch eine Vielzahl kleiner Gerichte probieren kann. Und natürlich führt kein Weg am fika vorbei, dem kulinarischen Ritual, das den schwedischen Alltag strukturiert. In den Cafés ist das gesellige Miteinander genauso wichtig wie das Gebäck selbst.

Wann ist die beste Reisezeit für Schweden?

Von Mai bis September zeigt sich das Land von seiner milderen Seite, was ideal für Wanderungen, Radtouren und den Besuch von Festivals ist. Der Winter ist rau, aber magisch und zieht alle an, die von Polarlichtern und Schneeaktivitäten träumen. Frühling und Herbst sind zwar feuchter, bieten dafür aber eine ruhige Atmosphäre abseits der sommerlichen Touristenströme.

Wie kommt man nach Schweden?

Es gibt zahlreiche Flugverbindungen von Europa aus mit Direktflügen nach Stockholm, Göteborg und Malmö. Mit dem Zug ist Schweden über Kopenhagen und die Öresundbrücke bequem erreichbar. Wer es abenteuerlicher mag, nimmt die Fähre von Deutschland, Polen oder Finnland aus.

Wie bewegt man sich in Schweden fort?

Das Eisenbahnnetz ist effizient und verbindet die großen Städte schnell miteinander. Um entlegenere Regionen zu erkunden, ist das Auto die beste Wahl, da die Straßen gut ausgebaut und mautfrei sind. In den Städten ist das Fahrrad das Fortbewegungsmittel Nummer eins, während Busse das Verkehrsangebot ergänzen. Eine wichtige Regel: Fußgänger und Radfahrer haben im schwedischen Straßenverkehr immer Vorrang.

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