Obelisque de Buenos Aires
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Was tun in Argentinien: Top 18 Sehenswürdigkeiten & Aktivitäten

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Die 3 schönsten Städte in Argentinien

#1 Buenos Aires +121 Empf.

Die argentinische Hauptstadt vereint kosmopolitische Energie mit einer Mischung aus europäischer Eleganz und lateinamerikanischer Leidenschaft. In den gepflasterten Gassen von San Telmo hallen Tangoklänge wider, während Puerto Madero mit futuristischen Hochhäusern und Palermo mit seinen weitläufigen Grünanlagen ganz andere Facetten zeigen. Es ist eine Stadt der Kontraste, in der man beim gemeinsamen Asado zur Ruhe kommt und die Nächte in den Milongas verbringt.

#2 Ushuaia +4 Empf.

Die südlichste Stadt der Welt, das Feuerland, das Ende der Welt. Bezeichnungen für Ushuaia gibt es viele, und jede einzelne beflügelt die Fantasie von Reisenden. Schon bei Namen wie Kap Hoorn oder Magellanstraße denkt man an abenteuerliche Seefahrten. Heute ist Ushuaia ein beliebtes Reiseziel und für Touristen deutlich einfacher zu erreichen als früher.

Eine außergewöhnliche Lage

Am äußersten südlichen Ende des amerikanischen Kontinents gelegen, nimmt Ushuaia eine strategische Position zwischen Chile und Argentinien ein. Die Stadt dient zudem als beliebter Ausgangspunkt für Exkursionen zur Isla Yécapasela und weiter in Richtung Antarktis. Ushuaia profitiert von einer beeindruckenden Naturkulisse. Eingebettet zwischen dem Wasser der Bucht und dem Beagle-Kanal auf der einen Seite sowie hohen, schneebedeckten Bergen auf der anderen, bietet die Stadt unzählige Möglichkeiten für Wanderungen und Ausflüge.

Bevor du die Umgebung erkundest, lohnt sich ein Abstecher in die höher gelegenen Stadtviertel, etwa zum Parc du Centenaire, um den Blick über die Bucht zu genießen. Ein informativer Besuch im Museo Maritimo vermittelt einen guten Einblick in die Geschichte der Seefahrt rund um das Archipel. Direkt an das Museum angeschlossen ist ein ehemaliges Gefängnis, das an die harten Bedingungen erinnert, unter denen Menschen dort über Jahrhunderte überleben mussten.

Naturwunder am Ende der Welt

Der Tren del fin del mundo (Zug am Ende der Welt) ist eine der bekanntesten Attraktionen in Ushuaia. Die Geschichte dahinter ist düster, denn die Gleise wurden einst von Häftlingen verlegt, die Holz transportieren mussten. Seit 1952 wird die kleine Bahn nicht mehr für diesen Zweck genutzt, befördert heute aber Touristen auf einer malerischen Strecke.

Ein weiteres Muss bei einem Besuch in Ushuaia ist eine Schiffsfahrt auf dem Beagle-Kanal, bei der du den Leuchtturm Les Eclaireurs sowie die Vogel- und Seelöweninseln besichtigen kannst. Zudem hast du die Möglichkeit, in die Nähe der Isla Martillo zu fahren, um dort die zahlreichen Pinguinkolonien zu beobachten.

Das Highlight ist zweifellos der Nationalpark Tierra del Fuego. Er erstreckt sich über 63.000 Hektar am südlichsten Ende der Andenkette. Dieses Gebiet beheimatet eine bemerkenswerte Flora und Fauna. Du kannst den Park im Rahmen geführter Touren besuchen oder ihn auf eigene Faust mit einem Mietwagen erkunden. Die Senda Costera ist ein acht Kilometer langer Wanderweg, der einige der schönsten Aussichtspunkte des Archipels miteinander verbindet.

Beste Reisezeit

Ushuaia ist ganzjährig erreichbar, wobei der Zeitraum von Oktober bis März die beste Reisezeit für Wanderungen und Tierbeobachtungen ist.

Anreise

Für die Anreise von Buenos Aires, der Hauptstadt Argentiniens, gibt es zwei Möglichkeiten. Die erste ist die Anreise mit dem Auto über die Ruta Nacional 3. Plane dafür mindestens drei Tage ein, wirst dafür aber mit den Weiten Patagoniens belohnt. Alternativ kannst du einen Flug ab Buenos Aires nehmen, der je nach Fluggesellschaft zwischen 3 und 5 Stunden dauert.

#3 Puerto Iguazú +4 Empf.

Stell dir das ohrenbetäubende Tosen hunderter Wasserfälle vor, die in die Tiefe stürzen, den feinen Nebel, der sich wie ein tropischer Schleier auf deine Haut legt, und dieses Gefühl, vor einer Naturgewalt vollkommen klein zu sein. Willkommen im Norden von Argentinien, wo der subtropische Dschungel auf einen Fluss trifft, der völlig außer Rand und Band gerät.

Das Eingangstor zum Naturspektakel

Die Kleinstadt mit ihren 80.000 Einwohnern hat nur eine Bestimmung: dir den Zugang zu den Wasserfällen zu ermöglichen. Lass dich davon nicht täuschen, denn genau diese funktionale Ausrichtung macht sie zur idealen Basis. Kein unnötiger Schnickschnack, keine Fassade: Man kommt hierher für die Natur, Punkt.

Dieser Ort ist perfekt für Liebhaber weiter Naturlandschaften, Fotografen auf der Jagd nach dem perfekten Motiv und Familien, die ihre Kinder beeindrucken wollen, ohne den Urlaub kompliziert zu gestalten. Die touristische Infrastruktur ist eingespielt, der Transport bestens organisiert und alles darauf ausgelegt, deinen Besuch so einfach wie möglich zu machen. Wenn du hingegen ein pulsierendes Nachtleben oder eine anspruchsvolle urbane Erfahrung suchst, wirst du hier nicht fündig werden.

Zum Budget

Plane mit etwa 50 bis 100 Dollar pro Tag inklusive Unterkunft. Das Ticket für den Nationalpark kostet umgerechnet etwa 30 Dollar (ca. 28 Euro).

Die Hauptattraktion: Der Nationalpark und seine legendären Wasserfälle

Die Wasserfälle von Iguazú bilden ein natürliches Amphitheater aus 275 Kaskaden, die sich über fast 3 Kilometer erstrecken. Auf der argentinischen Seite erwarten dich drei Hauptrouten. Der obere Rundweg führt dich oberhalb der Wasserfälle entlang und bietet spektakuläre Tiefblicke. Plane für diese Wanderung über die hervorragend ausgebauten Metallstege etwa 1,5 Stunden ein.

Der untere Rundweg bringt dich mitten hinein ins Geschehen. Hier stehst du direkt am Fuß der Fälle, wirst von der Gischt durchnässt und das Wasser dröhnt in deinen Ohren. Das ist unmittelbar, rau und absolut unvergesslich. Rechner mit 2 Stunden und akzeptiere, dass du selbst mit Regenjacke nass wirst.

Der absolute Höhepunkt ist jedoch die Garganta del Diablo, der Teufelsschlund. Ein ökologischer Zug bringt dich zu einem Steg, der weit über diese hufeisenförmige Kaskade hinausragt, die 150 Meter breit und 80 Meter hoch ist. Das Wasser stürzt mit einer solchen Wucht in den Abgrund, dass ein permanenter Nebelschleier entsteht. Es ist hypnotisch, beängstigend und wunderschön zugleich.

Ein Tipp unter Freunden: Sei direkt zur Parköffnung um 8:00 Uhr da. Du wirst die Garganta del Diablo für eine gute Stunde fast für dich allein haben und das Morgenlicht auf den Wasserfällen ist magisch. Vermeide unbedingt die Osterfeiertage und den Juli, wenn die Warteschlangen bis zu 2 Stunden erreichen können.

Die brasilianische Seite und ergänzende Erlebnisse

Ein Abstecher nach Brasilien, um die Wasserfälle aus der Panorama-Perspektive zu sehen, ist fast Pflicht, wenn du zwei Tage Zeit hast. Der Blickwinkel ist grundverschieden: Während dich die argentinische Seite mitten in die Fälle eintauchen lässt, bietet dir die brasilianische Seite einen spektakulären Gesamtüberblick. Ein halber Tag reicht aus. Denke daran, die Einreisebestimmungen für Brasilien zu prüfen.

Für Adrenalinjunkies kombiniert die Gran Aventura eine Fahrt im Geländewagen durch den Dschungel mit einer Schlauchbootfahrt, die dich direkt unter die Wasserfälle bringt. Du wirst von Kopf bis Fuß nass, aber der Nervenkitzel ist es wert. Buche im Voraus, besonders in der Hochsaison.

Wenn du eine kulturelle Pause suchst, bietet der Besuch einer Guarani-Gemeinschaft Einblicke in das Leben der indigenen Bevölkerung. Es ist authentisch, respektvoll und das Geld kommt direkt den Familien zugute. Die Wanda-Minen, 40 Kilometer entfernt, zeigen Amethyste und Quarze in Tagebau-Steinbrüchen, ein Ausflug, der besonders Kindern gefällt.

Ein Tipp unter Freunden: Für ein wirklich einzigartiges Erlebnis solltest du die Garganta del Diablo bei Vollmond besuchen. Der Park öffnet an ausgewählten Abenden und du kannst Mondregenbögen im Nebel der Wasserfälle sehen. Magisch und poetisch.

Die Tierwelt des subtropischen Waldes beobachten

Der Wald rund um die Wasserfälle beheimatet über 400 Vogelarten. Tukane lassen sich in der Nähe der Wanderwege leicht fotografieren, während Nasenbären (coatis), die an langschwänzige Waschbären erinnern, bei Touristen um Futter betteln. Füttere sie bitte nicht, auch wenn sie noch so niedlich aussehen.

Für Ornithologie-Fans starten früh am Morgen spezialisierte Exkursionen in verschiedene Parkbereiche. Das Biocentro Iguazú ist ein Schutzzentrum, in dem du Schmetterlinge, Reptilien und gerettete Vögel aus nächster Nähe beobachten kannst.

Wo essen und trinken in Puerto Iguazú?

Der unbestrittene Star auf den lokalen Tellern ist der Surubí, ein Wels aus dem Fluss Paraná, der bis zu 50 Kilo schwer werden kann. Sein weißes, zartes Fleisch passt zu vielen Zubereitungsarten, probiere ihn aber am besten gegrillt auf der Plancha mit einer cremigen Soße. Das bife de chorizo (argentinisches Rumpsteak) ist natürlich omnipräsent, zart und schmackhaft wie überall im Land.

Was die Adressen angeht, ist La Rueda seit 1975 eine Institution. Ihr Surubí Garganta del Diablo, überzogen mit einer Garnelensoße, rechtfertigt allein schon den Besuch. Rechne mit etwa 25 Dollar (ca. 23 Euro) für ein Hauptgericht. El Quincho del Tío Querido ist der Tempel des Grillfleischs, mit Achuras (Innereien), die jeden Liebhaber begeistern werden. AQVA bietet eine kreativere Küche, die lokale Fische mit modernen Techniken in einem eleganten Ambiente nahe des Busterminals kombiniert.

Für eine entspanntere Stimmung geht es zur La Feirinha, einem brasilianischen Straßenmarkt auf der Avenida Brasil. Plastiktische, Bier für 2 Dollar (ca. 1,80 Euro), großzügige Picadas (Wurst- und Käseplatten) und garantiert lokale Atmosphäre. La Docta, auf demselben Markt, serviert exzellente Empanadas und einfache Grillgerichte.

Wo übernachten in Puerto Iguazú und Umgebung?

Du hast drei Hauptoptionen. Im Stadtzentrum, rund um die Avenida Victoria Aguirre und den Busbahnhof, findest du die Mehrheit der Mittelklassehotels. Praktisch für Restaurants und den Bus zu den Wasserfällen, der alle 20 Minuten abfährt. Das Hotel Saint George bietet das beste Preis-Leistungs-Verhältnis mit seinem Pool, der nach einem Tag in der schwülen Hitze sehr willkommen ist.

Die Dschungel-Lodges, die alle im Naturschutzgebiet Iryapú einige Kilometer außerhalb der Stadt liegen, bieten totale Naturimmersion. Hütten auf Stelzen, Affengeschrei zum Aufwachen, Pools mit Blick auf das Blätterdach. Loi Suites und Aldea de la Selva sind bewährte Optionen mit Spa und Restaurant vor Ort. Rechne mit 150 bis 300 Dollar (ca. 140 bis 280 Euro) pro Nacht.

Für ein wirklich exklusives Erlebnis ist das Gran Meliá Iguazú das einzige Hotel direkt im argentinischen Nationalpark. Du hast Zugang zu den Wasserfällen vor und nach den Öffnungszeiten, wenn die Wege menschenleer sind. Es ist teuer (ab 300 Dollar / ca. 280 Euro), aber einzigartig.

Wie kommt man hin und wie bewegt man sich fort?

Der internationale Flughafen Cataratas (Code IGR) liegt 20 Kilometer vom Zentrum entfernt. Es gibt täglich mehrere Flüge von Buenos Aires mit Aerolíneas Argentinas, Flybondi und JetSmart (1 Stunde 45 Minuten Flugzeit). Vom Flughafen kosten Sammel-Shuttles etwa 10 Dollar (ca. 9 Euro) und brauchen 30 bis 45 Minuten. Taxis kosten etwa 15 Dollar (ca. 14 Euro) für eine Direktfahrt.

Um den Nationalpark zu erreichen, fahren öffentliche Busse vom Terminal alle 20 bis 30 Minuten zwischen 7:15 Uhr und 20:15 Uhr. Die Fahrt dauert 20 Minuten und kostet weniger als einen Dollar (ca. 0,90 Euro). Im Park bringt dich ein kostenloser ökologischer Zug zu den verschiedenen Rundwegen. Ein Mietwagen ist absolut nicht nötig, es sei denn, du möchtest die Umgebung erkunden (Wanda-Minen, Jesuitenmissionen von San Ignacio).

Für die brasilianische Seite gibt es Busverbindungen ab dem Terminal oder du nimmst ein Taxi, das sich um die Zollformalitäten kümmert (rechne mit 30 bis 40 Dollar / ca. 28 bis 37 Euro). Trage immer deinen Reisepass bei dir.

Wann ist die beste Reisezeit?

Die idealen Zeiträume sind April bis Mai und September bis Oktober. Die Temperaturen sind mit angenehmen 25°C moderat, es ist weniger los auf den Wegen und der Wasserstand der Fälle ist optimal. Der Südsommer (Dezember bis Februar) ist sehr heiß und feucht (30 bis 35°C), mit viel Regen und vielen Touristen. Der Winter (Juni bis August) bleibt mild (20 bis 24°C tagsüber), zieht aber während der Ferien im Juli die argentinischen Massen an.

Vermeide unbedingt Ostern und die zwei Wochen im Juli, wenn du Warteschlangen verabscheust. Die Regenzeit (November bis März) kann den Durchfluss des Flusses gefährlich anschwellen lassen, was Aktivitäten wie Bootsfahrten absagen kann, aber ein noch beeindruckenderes Spektakel bietet.

Ranking der 15 von der Redaktion ausgewählten Aktivitäten in Argentinien

#1 Kathedrale von Buenos Aires (Buenos Aires) +8 Empf. 4.5/5

Wenn es ein untypisches argentinisches Bauwerk gibt, dann die Kathedrale von Buenos Aires. Von außen erinnert sie mit ihren neoklassizistischen Säulen eher an einen antiken Tempel. Dennoch ist sie die wichtigste katholische Kirche der Stadt und Sitz des Erzbistums Buenos Aires. Wie im französischen Panthéon ruhen hier bedeutende Nationalhelden. Papst Franziskus amtierte hier von 1998 bis 2013 als Erzbischof.

#2 Obelisken von Buenos Aires (Buenos Aires) +7 Empf. 4.5/5

Der Obelisk von Buenos Aires thront mitten auf der Plaza de la República und ist das Wahrzeichen der argentinischen Hauptstadt. Die imposante Säule wurde 1936 zum 400. Stadtjubiläum errichtet. Heute ist das Monument bei Einheimischen beliebt und dient, ähnlich wie die Plaza de Mayo, oft als zentraler Treffpunkt bei bedeutenden öffentlichen Veranstaltungen und Feierlichkeiten.

#3 Casa Rosada (Buenos Aires) +7 Empf. 4.5/5

Im Herzen von Buenos Aires thront die Casa Rosada, der offizielle Sitz der argentinischen Regierung. Ihren Namen verdankt das Gebäude der markanten rosafarbenen Fassade, die im 19. Jahrhundert durch eine Mischung aus Kalk und Rinderblut entstand. Direkt an der Plaza de Mayo gelegen, ist der Ort seit Jahrzehnten ein zentraler Schauplatz für politische Proteste und gesellschaftliche Bewegungen.

#4 Friedhof Recoleta (Buenos Aires) +6 Empf. 5/5

Ein Friedhofsbesuch klingt zunächst makaber, doch der Friedhof Recoleta in Buenos Aires ist ein Muss. In einem der elegantesten Viertel der Stadt gelegen, fungiert das Gelände mit seinen über 4.000 prachtvollen Gräbern als ein Freilichtmuseum der argentinischen Geschichte. Die ruhigen Gartenanlagen unterstreichen den distinguierteren Charakter dieses außergewöhnlichen Ortes in der argentinischen Hauptstadt.

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#5 Café Tortoni (Buenos Aires) +6 Empf. 5/5

Kaffee ist in Argentinien eine echte Institution, geprägt durch italienische Einflüsse. Das Café Tortoni in Buenos Aires ist dabei ein Muss für jeden Besucher. Das Lokal setzt voll auf Nostalgie und lässt die Atmosphäre des vergangenen Jahrhunderts wieder aufleben. Ein idealer Ort für Reisende, die neben dem Genuss auch in die Geschichte eintauchen möchten.

#6 Palacio Barolo (Buenos Aires) +6 Empf. 4/5

Bei einem Aufenthalt in Buenos Aires gehört der Palacio Barolo zum Pflichtprogramm. Das Gebäude besticht durch seine ungewöhnliche geometrische Form. Mit einer Höhe von 100 Metern und 18 Etagen war das Monument lange das höchste Bauwerk in ganz Südamerika. Das Design ist kein Zufall, denn der Architekt ließ sich bei der Gestaltung von Dantes Göttlicher Komödie inspirieren.

#7 Cabildo von Buenos Aires (Buenos Aires) +6 Empf. 5/5

Das am Plaza de Mayo gelegene Cabildo von Buenos Aires ist ein bedeutendes koloniales Denkmal und Museum zur Geschichte Argentiniens. Die Ausstellung zeigt Artefakte, Gemälde und Dokumente aus der Kolonialzeit und beleuchtet die Ereignisse der Mai-Revolution von 1810. Vom Obergeschoss aus hast du einen hervorragenden Blick über den Platz. Ein wichtiger Ort, um die politische Vergangenheit von Buenos Aires zu verstehen.

#8 Parque Centenario von Buenos Aires (Buenos Aires) +6 Empf. 5/5

Lust auf einen entspannten Spaziergang in Buenos Aires? Ein Abstecher zum Parque Centenario ist fast schon Pflicht. Die zehn Hektar große Grünanlage ist eine echte Oase inmitten der argentinischen Metropole mit ihren rund 13 Millionen Einwohnern. Neben erholsamen Momenten im Gras oder am Wasser beeindrucken hier historische Denkmäler wie das faszinierende Wetteranzeige-Monument. Auch das Amphitheater ist für Kulturinteressierte einen Besuch wert.

#9 Plaza Dorrego (Buenos Aires) +6 Empf. 5/5

Die Plaza Dorrego liegt mitten im lebendigen Viertel San Telmo und zählt zu den bekanntesten Orten in Buenos Aires. Im 19. Jahrhundert bildete sie das Herz der wichtigsten Wohngegend der argentinischen Hauptstadt. Heute ist der Platz vor allem ein Ort zum Verweilen, an dem du Tangotänzern zusiehst, die hier für die Besucher auftreten.

#10 Usina del Arte in Buenos Aires (Buenos Aires) +6 Empf. 5/5

Die Usina del Arte im Viertel La Boca ist ein Kulturzentrum in einem sanierten ehemaligen Elektrizitätswerk. Das Haus bietet ein breites Programm mit Tango, Jazz, klassischer Musik, zeitgenössischer Kunst sowie Workshops für Kinder. Mit seiner markanten Architektur und den interaktiven Angeboten ist das Zentrum ein wichtiger Anlaufpunkt für das kulturelle Leben in Buenos Aires.

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#11 La Bombonera (Buenos Aires) +3 Empf. 4.5/5

Die Bombonera, das legendäre Stadion der Boca Juniors, prägt das Stadtviertel La Boca in Buenos Aires. Mit ihrer markanten Hufeisenform ist die Arena weltweit für ihre elektrisierende Atmosphäre bekannt. An Spieltagen verwandeln die hinchas (argentinische Fußballfans) das Stadion in ein Meer aus Gelb und Blau, den Farben des Vereins, für den einst Diego Armando Maradona auflief.

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#12 Frauenbrücke (Buenos Aires) +3 Empf. 3/5

Buenos Aires hat sechs Brücken, doch die Frauenbrücke (Puente de la Mujer) ist das bekannteste Wahrzeichen der argentinischen Hauptstadt. Sie ist mehr als eine reine Verbindung, sondern ein architektonisches Denkmal mit markanten Kurven. Die Konstruktion erinnert zudem an die Frauen, die die bewegte Geschichte von Argentinien maßgeblich geprägt haben.

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#13 Argentinische Iguazú-Wasserfälle (Puerto Iguazú) +3 Empf. 5/5

Die Iguazú-Wasserfälle gehören seit 1984 zum UNESCO-Welterbe und liegen mitten im tropischen Regenwald. Das Naturschauspiel besteht aus 275 einzelnen Wasserfällen, die sich über eine Breite von 3 Kilometern erstrecken. Besonders beeindruckend ist die Garganta del Diablo (Teufelsschlund), in die gewaltige Wassermassen aus über 80 Metern Tiefe in die Tiefe stürzen.

#14 Caminito-Museum (Buenos Aires) +3 Empf. 5/5

Lateinamerikanische Städte bestechen durch ihre bunten Häuser mit ungewöhnlichen Formen. Das Caminito-Museum in Buenos Aires greift diesen speziellen urbanen Stil auf. Die lebensgroße Nachbildung der farbenfrohen Gebäude von La Boca erinnert an die italienische Vergangenheit der Stadt. Diese 100 Meter lange Straße gilt als das erste Freilichtmuseum der Welt.

#15 Iguazú-Nationalpark (Puerto Iguazú) +1 Empf. 5/5

Der Iguazú-Nationalpark erstreckt sich über 67.620 Hektar im äußersten Nordosten von Argentinien. Seit seiner Gründung im Jahr 1934 ist dieses Naturschutzgebiet weltweit bekannt. Besucher bestaunen hier die gewaltigen Wasserfälle, während die subtropische Artenvielfalt zu ausgedehnten Erkundungen einlädt. Die Reise lässt sich zudem nahtlos in den brasilianischen Teil, den Iguaçu-Nationalpark, fortsetzen.

Argentinien entdecken: Zwischen weiten Ebenen und kultureller Vielfalt

Argentinien besticht durch seine extremen Kontraste. Das Spektrum reicht von den Gipfeln der Anden über die schier endlosen Weiten der Pampa bis hin zu den Gletschern in Patagonien und der Energie lebendiger Metropolen. Das südamerikanische Land ist tief in seiner Geschichte und seinen Traditionen verwurzelt und bietet Reisenden eine authentische Erfahrung.

Buenos Aires: Eine kosmopolitische Hauptstadt

Die dynamische, europäisch geprägte Metropole Buenos Aires bildet das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum. Stadtteile wie San Telmo, das mit seinen Kopfsteinpflasterstraßen und Antiquitätenmärkten an das historische Berlin erinnert, oder Palermo mit seinen Bars und der Street-Art-Szene versprühen einen ganz eigenen Charme. Die Plaza de Mayo mit der markanten Casa Rosada ist ein zentraler Ort, um die Geschichte des Landes zu verstehen. Wer in die lokale Kultur eintauchen möchte, sollte den Besuch einer Tango-Vorführung einplanen.

Patagonien: Wilde Landschaften und gewaltige Gletscher

Im Süden bietet Patagonien spektakuläre Natur. Der Nationalpark Glaciers mit dem berühmten Perito Moreno fasziniert durch seine massiven, ständig in Bewegung befindlichen Eisformationen. Weiter südlich liegt Ushuaia. Die Stadt am Ende der Welt dient als Ausgangspunkt für Touren zum Beagle-Kanal oder in Richtung Antarktis. Wanderer finden im Massiv des Fitz Roy bei El Chaltén einige der beeindruckendsten Pfade des Kontinents.

Die Iguazú-Wasserfälle: Ein Naturspektakel

An der Grenze zu Brasilien liegen die Iguazú-Wasserfälle, die zu den imposantesten der Welt gehören. Über 270 einzelne Kaskaden erstrecken sich hier über mehrere Kilometer inmitten einer dichten Vegetation. Die Gorge du Diable ist der höchste Punkt des Areals und beeindruckt durch ihre enorme Wucht und Lautstärke. Im umliegenden Nationalpark begegnen aufmerksame Besucher oft Tukanen und Nasenbären.

Mendoza: Weinbau vor der Andenkulisse

Die Provinz Mendoza im Westen des Landes ist weltbekannt für ihren Wein, allen voran für den Malbec. Zahlreiche Bodegas bieten Besichtigungen und Verkostungen an, bei denen man den Blick auf die gewaltige Andenkordillere genießen kann. Neben dem Wein zieht die Region Bergsteiger an. Hier befindet sich der Aconcagua, mit 6.961 Metern der höchste Gipfel Südamerikas.

Gastronomie: Wenn Fleisch das Hauptthema ist

Die argentinische Küche wird vom asado dominiert, einem Grillfest, bei dem Rindfleisch langsam über der Glut gart. Zu den Klassikern zählen die empanadas, kleine gefüllte Teigtaschen mit Fleisch oder Käse, sowie die milanesa, ein paniertes Schnitzel italienischer Prägung. Das Nationalgetränk ist der mate, ein bitterer Aufguss, der als soziales Ritual überall getrunken wird. Die Rotweine aus Mendoza sind die passende Begleitung zu jeder Mahlzeit.

Wann ist die beste Reisezeit?

Das Klima in Argentinien variiert stark je nach Region. Der Südsommer von Dezember bis Februar eignet sich am besten für Patagonien, während der Herbst von März bis April in der Region Mendoza besonders farbenprächtig ist. Für Buenos Aires und den Norden sind Frühling und Herbst die angenehmsten Jahreszeiten. Im Oktober findet in San Antonio de Areco die Fiesta de la Tradición statt, die die Kultur der Gauchos in den Mittelpunkt stellt.

Anreise

Von Europa aus gibt es Direktflüge nach Buenos Aires mit einer Flugzeit von etwa 13 Stunden. Die Preise liegen je nach Saison zwischen 700 und 1.200 Euro. Alternativ ist die Anreise nach Córdoba oder Mendoza möglich, wobei in der Regel ein Zwischenstopp in Buenos Aires oder einer anderen südamerikanischen Hauptstadt erforderlich ist.

Unterwegs vor Ort

Aufgrund der riesigen Distanzen ist das Flugzeug oft die schnellste Verbindung zwischen den Städten. Die komfortablen Fernbusse, bekannt als colectivos, sind eine günstige Alternative und verfügen für Nachtfahrten meist über verstellbare Sitze. In den Städten sind Taxis und Fahrdienste wie Uber verbreitet. Für Touren durch die Weinregionen oder abgelegene Gebiete ist ein Mietwagen empfehlenswert.

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Obelisque de Buenos Aires
Interior
Patio del museo

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