Übernachten in Mauritius
Hier dreht sich alles um die Windrichtung. Die Passatwinde wehen fast das ganze Jahr über aus Südost. Während sich auf der einen Seite das Wasser wie Spiegelglas im flachen Lagon ausbreitet, schlagen auf der anderen Seite die Wellen an den Strand. Der Monat deiner Reise bestimmt also, an welcher Küste du landest.
Drei Regionen folgen, vom geschützten Norden bis zur windigen Ostküste. Ein Zimmer direkt an der Lagune kostet zwischen 190 und 400 €*. Eine einfache Unterkunft im Norden liegt bei etwa 120 €*. An der Westspitze geht es ab 400 €* los.
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Der schönste Ort und einer der tollsten Strände auf Mauritius befindet sich in Trou aux Biches: weißer Sand und türkisfarbenes Wasser.
Wie viele Nächte pro Gegend?
Zwei Stunden Fahrt genügen, um von einer Küste zur anderen zu gelangen, und das Klima unterscheidet sich deutlich zwischen den beiden Seiten. Die bewährten Empfehlungen, Saison für Saison.
- Eine Woche im Südwinter (Juni bis September): Ganz im Norden die einzige Küste, die zu dieser Zeit vor den Passatwinden geschützt ist. Dies ist auch die Zeit der Wale, die Kriss im August sichtet.
- Eine Woche im Südsommer (November bis April): 4 Nächte im Osten für die großen Strände, 3 im Westen für Le Morne. Der Wind hat nachgelassen, der Osten zeigt sich wieder von seiner schönsten Lagunenseite.
- Zehn Tage: 3 Nächte im Norden, 4 im Westen, 3 im Osten. Zwei Stunden Fahrt zwischen den Stationen: Mauritius ist das einzige Ziel in dieser Reihe, bei dem drei Unterkünfte kaum Transportkosten verursachen.
- Kurzer Aufenthalt, 3 Nächte: Der Norden ohne zu zögern: diese Region ist wetterunabhängig, am besten angebunden und der einzige Ort, an dem du außerhalb des Hotels zu Abend essen kannst.
Auf einen Blick: unsere Empfehlungen nach Reiseprofil
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Die Karte der Gegenden in Mauritius
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Der Norden, von Trou aux Biches bis Grand Baie Nordwestküste
ideal für den ersten Aufenthalt und zum ganzjährigen Baden
Hier ist die Küste vor dem Wind geschützt, die Region funktioniert zu jeder Jahreszeit und ist der belebteste Teil der Insel: In Grand Baie ballen sich Restaurants und Geschäfte, während Trou aux Biches mit seinem kilometerlangen Strand punktet. Kriss bringt es auf den Punkt: weißer Sand, klares Wasser und seiner Meinung nach der beste Ort der Insel. Er weist darauf hin, dass man im August per Boot Wale «nur wenige Meter vom Strand entfernt» beobachten kann. Die Kehrw Medaille: Nirgendwo sonst gibt es so viel Beton und so viele Menschen.
Der schönste Ort und einer der tollsten Strände auf Mauritius befindet sich in Trou aux Biches: weißer Sand und türkisfarbenes Wasser.
Die Orte in dieser Gegend
Wo man in dieser Gegend übernachtet
Trou aux Biches Beachcomber Golf Resort & Spa Luxus
Drei Kilometer Strand und fünfunddreißig Hektar Gärten, direkt an dem Küstenstreifen, den Kriss empfiehlt. Das ist der Ort, den er für einen Sundowner nennt, und das größte Resort an dieser Küste.
Pluspunkte
- Der am wenigsten den Passatwinden ausgesetzte Küstenabschnitt, an dem das Schwimmen das ganze Jahr über möglich ist.
- Mehr Restaurants und Geschäfte als irgendwo sonst auf der Insel.
- Touren zur Walbeobachtung mitten im Südwinter.
Minuspunkte
- Das am stärksten urbanisierte Gebiet ohne das einsame Gefühl des Südens.
- Ein Hauptstrand, der tagsüber gut besucht ist
Der Westen, Le Morne und Tamarin Westküste
für die spektakuläre Lagune und den Windelsport
Die Bergkette stürzt direkt in die Lagune: der Morne Brabant, der zum Welterbe gehört, prägt den Horizont und liefert die meistfotografierte Kulisse der Insel. Genau hier treffen sich auch die Kitesurfer, weil der Wind hier ideal einfällt. Julien hat die sieben Kilometer lange Tour hin und zurück gewagt: „Starte sehr früh am Morgen, um der Hitze zu entgehen“, es ist physisch durchaus anspruchsvoll, aber „die Anstrengung wird mit einer unglaublichen Aussicht belohnt“. Nirgendwo sonst auf der Insel zahlt man so viel.
Der Aufstieg zum Gipfel ist eine 7 km lange Wanderung (Hin- und Rückweg). Startet sehr früh am Morgen, um der Hitze zu entgehen. Stellenweise etwas anstrengend, aber die Mühe wird durch eine unglaubliche Aussicht auf dem Gipfel belohnt.
Was man in dieser Gegend sehen und tun kann
Wo man in dieser Gegend übernachtet
LUX* Le Morne Resort Luxus
Am Fuß des Berges erwarten dich fünf Pools und ein Spa sowie Kitesurfen und Schnorcheln direkt vor Ort. So hast du ganz unkompliziert den Berg im Rücken und die Lagune vor der Nase.
JW Marriott Mauritius Resort Luxus
Panoramablick auf den Ozean und den Le Morne Brabant sowie fünf Restaurants. Die andere große Adresse an der Landspitze, die man wegen der imposanten Bergkulisse wählt.
Bellevue Tamarin Mittelklasse
Fünfzehn Gehminuten vom Sandstrand von Tamarin entfernt und deutlich günstiger als die Landspitze. Ein guter Kompromiss, um die Delfine zu beobachten, ohne das Budget eines Resorts sprengen zu müssen.
Pluspunkte
- Die eindrucksvollste Kulisse der Insel, in der sich Berg und Lagune treffen
- Das beste Revier für Kitesurfen und Windsurfen
- Die Delfine in der Bucht von Tamarin, ganz früh am Morgen
Minuspunkte
- Keine günstigen Unterkünfte direkt an der Landspitze
- Der Wind, der die einen anzieht und die anderen stört
Der Osten rund um Belle Mare Ostküste
für die längsten Strände außerhalb der Passatwindsaison
Die breitesten und weißesten Strände der Insel, an denen sich eine weite Lagune bis zum Riff erstreckt. Von hier aus starten die Boote zur Île aux Cerfs, die Julien als „einen der beliebtesten Ausflüge“ und „einfach traumhaft“ beschreibt. Wichtig zu wissen ist die Saisonalität: Von Juni bis September trifft der Passatwind diese Küste mit voller Wucht, weshalb das Meer hier deutlich rauer ist als im Norden. Im Südsommer verhält es sich genau umgekehrt.
Das ist einer der beliebtesten Ausflüge für Touristen, die auf Mauritius Urlaub machen. Die Île aux Cerfs ist einfach wunderschön. Ein Klassiker, den man gemacht haben muss.
Die Orte in dieser Gegend
Was man in dieser Gegend sehen und tun kann
Wo man in dieser Gegend übernachtet
Constance Belle Mare Plage Luxus
Zwei Kilometer Privatstrand, sieben Restaurants und zwei Golfplätze. Die erste Adresse an dieser Küste, wenn man das Resort gar nicht erst verlassen möchte.
LUX* Belle Mare Resort & Villas Luxus
Fahrräder, Pool und Terrasse mit Blick auf die Lagune. Eine Spur weniger formell als der Nachbar, bei gleichem Sand vor der Tür.
C Mauritius - All Inclusive Mittelklasse
Nur wenige Schritte vom Strand von Palmar entfernt, mit All-inclusive-Verpflegung. Das Konzept, das diese Küste zugänglich macht, wo sonst eher das gehobene Segment dominiert.
Pluspunkte
- Die weitläufigsten Strände der Insel und am wenigsten bebaut
- Der direkte Ausgangspunkt zur Île aux Cerfs und ihren Sandbänken
- Eine sehr breite Lagune, ideal für Kajakfahren und Schnorcheln
Minuspunkte
- Von Juni bis September den Passatwinden ausgesetzt: rauere See, Seegras am Ufer
- Abseits der Hotels kaum Infrastruktur: man speist dort, wo man schläft
Unsere Tipps für die richtige Buchung
- Die Küste sucht man nach dem Kalender aus, nicht nach dem Foto.: Von Juni bis September blasen die Passatwinde aus Südost: der Osten und der Süden bekommen den Wind ab, während der Norden windstille Bedingungen bietet. Von November bis April legt sich der Wind und der Osten blüht wieder auf, allerdings ist dies die Zeit für Regenfälle und Zyklone. Dasselbe Zimmer zum selben Preis liefert je nach Monat also ein völlig anderes Ferienerlebnis: Der Blick auf das Datum ist hier wichtiger als die Hotelbroschüre.
- Auf den Le Morne geht es im Morgengrauen.: Julien bringt es beim Aufstieg auf den Le Morne Brabant auf den Punkt: sieben Kilometer hin und zurück, „starte sehr früh am Morgen, um der Hitze zu entgehen“. Der Weg ist technisch nicht anspruchsvoll, zieht sich aber steil nach oben, und die Luftfeuchtigkeit macht den Nachmittag schweißtreibend. Wer direkt im Westen übernachtet, spart sich vor dem Start eine Stunde Autofahrt.
- Der Süden ist zum Entdecken da, weniger zum Übernachten.: Chamarel mit seinen farbigen Erdeformationen und Wasserfällen, Mahébourg samt Markttreiben und die Küstenstraße des wilden Südens: Das ist der urtümlichste Teil der Insel, gleichzeitig aber auch der mit dem dünnsten Unterkunftsangebot. Ein Tagesausflug dorthin vom Westen oder Norden aus verbindet das Beste aus beiden Welten, ohne lange nach einer Unterkunft suchen zu müssen, wo es kaum welche gibt.
- Im Juli oder August unwissend im Osten buchen: Genau in dieser Phase peitschen die Passatwinde dort das Wasser auf und spülen Algen an den Strand, während der Norden entspannt bleibt.
- Port Louis wegen seiner zentralen Lage wählen: Es ist ein geschäftiger Handelshafen ohne Badestrand, und durch den Berufsverkehr der Hauptstadt kämpft man sich morgens und abends jedes Mal aufs Neue.
- Sich auf den Süden für einen reinen Strandurlaub verlassen: Die Küstenabschnitte sind grandios, aber wenig geschützt, und die Hotelauswahl ist sehr überschaubar.