Genève et son jet d'eau

Top 9 der schönsten Städte in der SchweizRanking 2026

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Die Lieblingsstädte in der Schweiz unserer Mitglieder, von der Redaktion empfohlen

#1 Genf +41 Empf.

Genf widerlegt das Klischee einer unterkühlten Schweizer Stadt. Mit Blick auf den Genfersee und den Mont-Blanc bietet die kosmopolitische Metropole eine Altstadt mit Kopfsteinpflastergassen, Parks für entspannte Picknicks zwischen Museumsbesuchen und eine überraschende alternative Szene. Vom ikonischen Jet d'Eau über die Gänge des Palais des Nations und die Bains des Pâquis, in denen man ganzjährig badet, bis hin zu traditionsreichen Chocolatiers verbindet Genf schweizerische Präzision mit einer Lebensart, die an die französische Leichtigkeit erinnert.

#2 Bern +10 Empf.

Obwohl Bern für eine europäische Hauptstadt vergleichsweise klein ist und weniger als 150.000 Einwohner zählt, vereint sie alle Institutionen der Schweizer Bundesregierung. Sanft an die Aar geschmiegt, bewahrt die Stadt zahlreiche Schätze wie ihre historische Altstadt, die zum Unesco-Weltkulturerbe gehört. Nur einen Katzensprung von den Alpen und dem prachtvollen Naturpark Gantrisch entfernt, bietet Bern eine ideale geografische Lage und viele Sehenswürdigkeiten für eine Reise in die Schweiz.

Die elegante Berner Altstadt

Die meisten Gassen und die sechs Kilometer langen Lauben der Berner Altstadt stammen aus dem 14. Jahrhundert. Die Stadt ist voller alter Sandsteingebäude, darunter das Berner Münster, eine seit 1528 reformierte Kirche im gotischen Stil, deren Bau 1421 begann. Das Portal des Gebäudes ist besonders eindrucksvoll: Von Erhart Küng gemeißelt, besteht es aus 294 Figuren, die Szenen und Gestalten des Jüngsten Gerichts darstellen. Erklimme die 312 Stufen des Kirchturms für ein fantastisches Panorama über die Stadt und ihre Umgebung mit den Alpen im Hintergrund.

Ein weiterer bedeutender Ort in Bern ist der weite Bundesplatz mit seinen 26 Wasserspielen, die jeweils einen der Kantone der Schweiz repräsentieren. Hier findest du auch das Bundeshaus, den Sitz der Schweizer Politik, mit seinen markanten grünen Kuppeln. Beim Spaziergang durch die Innenstadt stößt du unweigerlich auf die Zytglogge, den Glockenturm. Vier Minuten vor jeder vollen Stunde erwachen Figuren wie der Bär, der goldene Hahn, der Narr und Chronos an der Fassade zum Leben.

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Bern

Wenn du Gärten und Natur magst, führt dein Weg zum Rosengarten. Neben Hunderten von Rosen- und Irisarten bietet diese Grünanlage tolle Ausblicke auf die Altstadt unten am Fluss. Der Rosengarten liegt direkt oberhalb des berühmten Bärengraben, dem Wahrzeichen der Stadt. Für Familien und Kinder lohnt sich ein Abstecher in den Tierpark Dählhölzli, wo du seltene Arten wie Leoparden, Wölfe oder Papageitaucher beobachten kannst.

Kulturell hat Bern einiges zu bieten. Dazu gehört das Zentrum Paul Klee, das in einem auffälligen, geschwungenen zeitgenössischen Gebäude von Renzo Piano untergebracht ist. Das Kunstmuseum zeigt ebenfalls bedeutende Werke renommierter Künstler und ist bereits seit 1879 geöffnet. Mehr über das Leben und Genie des berühmten Physikers erfährst du im Einstein-Haus in einer Wohnung, in der Albert Einstein einst lebte.

Wann reisen?

Bern ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert. Besuche die Stadt zum Beispiel am vierten Montag im November, wenn der traditionelle Zibelemärit stattfindet, ein originelles Volksfest, bei dem die Zwiebel in all ihren Facetten gefeiert wird.

Wie hinkommen?

Am besten reist du mit dem Flugzeug nach Zürich oder Genf an und fährst von dort aus mit dem Zug weiter nach Bern; auch ab Lausanne ist die Verbindung per Bahn unkompliziert.

Must-See

#3 Lugano +5 Empf.

Lugano ist eine Stadt im Kanton Tessin im italienischsprachigen Süden der Schweiz. Umgeben von den Bergen Monte Brè und San Salvatore erstreckt sich die Stadt am Luganersee, nahe der Grenze zwischen der Schweiz und Italien. Lugano ist eine wohlhabende Stadt und zählt zu den wichtigsten Finanz- und Kongresszentren des Landes. Das milde, fast mediterrane Klima verdankt sie ihrer südlichen Lage am Südrand der Alpen. Dies sorgt für eine üppige, subtropische Vegetation, die du im Parco Ciani, einer direkt am See gelegenen Parkanlage, bestaunen kannst. Nutze den Spaziergang für etwas Kultur: Im Park befinden sich sowohl die Villa Ciani mit ihren Kunstausstellungen als auch das kantonale Naturhistorische Museum.

Die Highlights von Lugano

Mit ihren alten Renaissancegebäuden rund um die Piazza della Riforma und der für die Lombardei typischen, fußgängerfreundlichen Altstadt versprüht Lugano unverkennbar das Flair von Norditalien. Bewundere die für die Region charakteristische Kathedrale San Lorenzo, bevor du zum Seeufer hinabspazierst, wo charmante Arkaden mit zahlreichen Boutiquen und Restaurants auf dich warten. Besonders exklusive Geschäfte findest du in der Via Nassa.

Nicht weit entfernt liegt die sehenswerte Kirche Santa Maria degli Angioli, die ein beeindruckendes Passions- und Auferstehungsfresko von Bernardino Luini, einem Schüler von Leonardo da Vinci, beherbergt. Kulturinteressierte kommen im Museo d'arte della Svizzera Italiana (MASI) für Bildende Künste sowie im LAC, einem Zentrum für zeitgenössische Kunst, voll auf ihre Kosten.

Auch das Kulturenmuseum mit ethnografischen Einblicken in Europa, Asien und Afrika lohnt einen Besuch. Das Hermann-Hesse-Museum in einem traditionellen Haus unweit von Lugano widmet sich dagegen dem Leben und Werk des Schriftstellers.

Eine außergewöhnliche Naturkulisse

Lugano besticht durch eine beeindruckende Naturlandschaft. Neben dem See, der zu einem Sprung ins kühle Nass einlädt, ist die Stadt von Bergen umgeben. Darunter befindet sich der Monte San Salvatore, der an den Zuckerhut von Rio de Janeiro erinnert. Zwei Bergbahnen bringen dich in die Höhe. Die eine führt vom Stadtteil Cassarate auf den Monte Brè und eröffnet Zugang zu schönen Wanderwegen sowie dem Olivenweg am Seeufer. Die andere startet in Lugano-Paradiso und fährt auf den Monte San Salvatore: Oben angekommen genießt du einen weiten Panoramablick über die Stadt und ihre Naturkulisse bis zu den höchsten Gipfeln der Alpen im Westen.

Wann ist die beste Reisezeit?

Das Klima in Lugano ist sehr mild, sodass sich eine Reise zu jeder Jahreszeit lohnt. Lediglich die Monate Januar und Februar sind tendenziell kühler und niederschlagsreicher.

Wie kommt man hin?

Lugano ist von Zürich und Mailand aus in weniger als zwei Stunden direkt mit dem Zug oder Bus zu erreichen, was die Stadt zu einem idealen Reiseziel macht.

#4 Zürich +4 Empf.

Weit entfernt vom Klischee einer reinen Banken und Luxusmetropole präsentiert sich Zürich als äußerst lebenswerte Stadt, die sich perfekt für ein verlängertes Wochenende anbietet. Die größte Stadt der Schweiz besticht durch eine malerische Altstadt und eine außergewöhnliche Lage zwischen See und Bergen.

Geschichte, Genuss und Kunst

Die Zürcher Altstadt lässt sich am besten zu Fuß erkunden. Sie teilt sich in zwei Hälften, die durch die Limmat getrennt werden. Auf der rechten Uferseite fällt sofort das romanische Grossmünster ins Auge, dessen Doppeltürme das Stadtbild prägen. Drüben auf der linken Seite schlängelst du dich durch die mittelalterlichen Gassen der Schipfe, bewunderst historische Häuser mit kunstvollen Fassaden und stöberst in kleinen Handwerksläden. Die Fraumünsterkirche lohnt sich vor allem wegen ihrer berühmten Kirchenfenster von Marc Chagall und Augusto Giacometti, dem Cousin des bekannten Bildhauers. Von der Lindenhof-Eingangshof aus, die von rund 90 Linden beschattet wird, hast du einen tollen Blick über den Fluss und die Dächer der Altstadt.

Das Viertel ist zudem der ideale Ort, um in einem traditionellen Lokal ein deftiges Käsefondue zu genießen. Wer es käsig mag, kommt bei Sorten wie Greyerzer, Vacherin und Appenzeller voll auf seine Kosten. Zum Abschluss gönnst du dir am besten echte Schweizer Schokolade. Die Confiserie Sprüngli zählt zu den bekanntesten Adressen in Zürich und der ganzen Schweiz. Das Ganze lässt sich anschließend im Thermalbad Zürich verdauen oder bei einem Museumsbesuch. Das Schweizerische Landesmuseum zeigt eine große Sammlung zur helvetischen Kulturgeschichte, während das Kunsthaus Zürich mit Meisterwerken vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart aufwartet. Etwas ausgefallener sind das FIFA Museum oder das Haus Konstruktiv für konkrete und digitale Kunst.

Natur direkt vor der Haustür

Abseits vom Trubel der Einkaufsstraßen zeigt sich in Zürich die landschaftliche Schönheit der Schweiz von ihrer besten Seite. Die Stadt liegt direkt am 42 Kilometer langen Zürichsee, der im Sommer ein beliebter Treffpunkt zum Schwimmen ist. Ein 3 Kilometer langer Uferweg zieht Spaziergänger und Jogger an. Alternativ nimmst du eines der Schiffe für eine kleine Rundfahrt. Bist du im November vor Ort, solltest du die Expovina nicht verpassen: eine Weinmesse, die direkt auf Schiffen auf dem See stattfindet. Wer die Natur sucht, plant am besten einen Ausflug in die Voralpen ein. Zahlreiche Wanderwege warten auf dich, doch auch ohne große Bergtour kommst du auf deine Kosten: Der Zürcher Hausberg, das Uetliberg auf 869 Metern Höhe, lässt sich ganz bequem zu Fuß oder mit der Uetlibergbahn erreichen.

Die beste Reisezeit

Für eine Reise nach Zürich eignen sich die Monate Juni bis August am besten, wenn das Wetter sonnig und mild ist. Von November bis März wird es kühler, wobei die Temperaturen in der Stadt selten extrem tief fallen.

Anreise

Ein Flug von Frankfurt nach Zürich dauert rund 1 Stunde und kostet je nach Buchung ab 120 €*. Alternativ nimmst du den Zug: Von Frankfurt aus bist du in knapp 4 Stunden direkt am Hauptbahnhof Zürich, von Basel oder Bern aus geht es natürlich noch schneller. Mit dem Auto fährst du von Stuttgart aus in rund 2 Stunden und 30 Minuten in die Schweizer Metropole.

Must-See

#5 Luzern +2 Empf.

Luzern ist eine Stadt in der Zentralschweiz, die am Ufer des Vierwaldstättersees liegt. Die Luzerner Altstadt ist besonders gut erhalten und weist zahlreiche Anlagen aus dem Mittelalter auf, darunter die Museggmauer, eine 870 Meter lange Wehrmauer, die die Stadt einst vor Angreifern schützte. Als Wahrzeichen von Luzern gilt die Kapellbrücke, die den Fluss Reuss überquert. Sie ist eine prachtvolle überdachte Holzbrücke mit zahlreichen Wandmalereien aus dem 17. Jahrhundert. In der Mitte der Brücke thront der Wasserturm, ein mittelalterlicher, 34 Meter hoher Turm.

Eine schöne Stadt im Herzen der Schweiz

Schlendere durch die verwinkelten Gassen der Altstadt und über die verschiedenen Plätze, um die vielfältigen historischen Spuren von Luzern zu entdecken. Der Weinmarkt beispielsweise ist ein eleganter öffentlicher Platz mit einem schönen Brunnen aus dem Jahr 1481. Gleich daneben beeindruckt der Hirschenplatz durch die Qualität seiner zahlreichen verzierten Fassaden, von denen viele unter Denkmalschutz stehen.

Überquere anschließend die historische Spreuerbrücke, die ebenfalls die beiden Ufer der Reuss verbindet, um auf die Südseite zu gelangen. Dort entdeckst du die prächtige Jesuitenkirche Luzern. Auch die Sammlung Rosengart ist einen Besuch wert, wo unter anderem hochwertige Werke der Maler Picasso und Klee ausgestellt sind. Setze den Weg weiter östlich in Richtung Seeufer fort, um das Kultur- und Kongresszentrum Luzern (KKL) zu bewundern, das 1999 vom international renommierten Architekten Jean Nouvel erbaut wurde. Im Inneren des Gebäudes wurde viel Wert auf Akustik gelegt, insbesondere bei der Schalldämmung des Konzertsaals, wobei der US-amerikanische Akustiker Russell Johnson unterstützte. In dieser Gegend findest du zudem die Abfahrtsorte für eine Schifffahrt mit dem Raddampfer auf dem See.

Zurück zur Natur in den Bergen

Luzern ist von Bergen eingerahmt, weshalb ein Ausflug auf den Pilatus und die Rigi fast schon Pflicht ist. Beide sind mit Seilbahnen erreichbar und bieten tolle Wanderwege sowie spektakuläre Aussichten auf die Stadt und das Umland.

Wenn du mehr über die Eiszeit erfahren möchtest, die die besondere Geologie der Region geprägt hat, lohnt sich ein Abstecher zum Gletschergarten.

Mehr über die Geschichte der Schweiz erfahren

Wer sich für die humanistischen Werte interessiert, die die Geschichte der Schweiz prägen, findet zwei Denkmäler, die besondere Aufmerksamkeit verdienen. Zum einen das Löwendenkmal, eine direkt in die Wand eines Sandsteinbruchs geschlagene Skulptur zu Ehren der Schweizergarde, die beim Schutz des französischen Königs Ludwig XVI. ihr Leben verlor. Gleich daneben wartet das Bourbaki-Panorama, eines der letzten erhaltenen Rundgemälde der Welt, das an ein dramatisches Kapitel des Deutsch-Französischen Krieges im 19. Jahrhundert erinnert.

Wann ist die beste Reisezeit?

Sowohl im Sommer als auch im Winter lohnen sich Ausflüge nach Luzern. Wenn es der Kalender erlaubt, solltest du das Lucerne Festival nicht verpassen. Das Festival für klassische Musik findet zu verschiedenen Jahreszeiten statt.

Wie kommt man hin?

Luzern ist hervorragend per Zug oder Bus an die wichtigsten Städte der Schweiz angebunden. Zudem verbindet die Autobahn A4 Luzern mit Zürich in nur fünfzig Minuten.

#6 La Chaux-de-Fonds +1 Empf.

La Chaux-de-Fonds liegt auf rund 1000 Metern Höhe mitten im Jura in der Schweiz, unweit von Neuchâtel. Die Stadt ist ein Paradebeispiel für durchdachte Stadtplanung. Nach einem verheerenden Brand im Jahr 1794 wurde sie nach den Entwürfen von Charles-Henri Junod schachbrettartig neu angelegt. Dieses neue Layout war gezielt auf die Bedürfnisse der Uhrenindustrie zugeschnitten, die in diesem Teil der Schweiz eine zentrale Rolle einnahm. Zudem ist die Stadt der Geburtsort des berühmten Architekten und Stadtplaners Le Corbusier, der hier mehrere Bauwerke hinterließ, darunter die Maison Blanche, die er für seine Eltern entwarf.

Uhrenstadt in der Schweiz

Ein Teil von La Chaux-de-Fonds gehört aufgrund seines einzigartigen, auf die Uhrenherstellung ausgerichteten Stadtbildes zum Unesco-Welterbe. Die Ende des 18. Jahrhunderts erfolgte Umgestaltung der Stadt ist bis heute spürbar, etwa an der Ausrichtung der ehemaligen Werkstätten sowie den breiten Avenuen und öffentlichen Plätzen, die den Arbeitsweg der Beschäftigten erleichtern sollten.

La Chaux-de-Fonds ist eine Station der Schweizer Uhrenstraße, die sich durch die Juraberge von Genf bis nach Basel zieht. Wer tiefer in die Geschichte und das Design der Zeitmesser eintauchen möchte, sollte das Musée International d’Horlogerie besuchen. Dort sind rund 4500 Exponate aus der Zeit vom 17. Jahrhundert bis heute ausgestellt.

Darüber hinaus prägte der Art Nouveau das Stadtbild des frühen 20. Jahrhunderts. Hier entwickelte sich eine lokale Spielart, der sogenannte Tannenstil (style sapin), bei dem Ornamente aus der Flora und Fauna des Jura im Mittelpunkt stehen.

Freizeit in La Chaux-de-Fonds

Kunstinteressierte finden im Musée des Beaux-Arts eine Sammlung schweizerischer und internationaler Werke, darunter Arbeiten von Matisse, Le Corbusier, Van Gogh und Pissarro. Das Quartier Général, das in den ehemaligen Schlachthöfen untergebracht ist, dient als Zentrum für Gegenwartskunst. Einen Einblick in die bäuerlichen Wurzeln der Uhrmacherei bietet das Musée Paysan et Artisanal, das den Alltag der Familien zeigt, in deren Stuben die ersten Uhren gefertigt wurden.

Für Familien und Tierfreunde ist der Zoo du Bois du Petit-Château ein lohnendes Ziel. Der Eintritt in dieses Naturareal, das neben heimischen Tieren auch ein Vivarium mit Reptilien und Amphibien beherbergt, ist kostenlos. Ein angegliedertes kleines Museum zeigt zudem Exponate zur afrikanischen Fauna.

Wann ist die beste Reisezeit?

Wer Schnee liebt, kommt im Winter voll auf seine Kosten. Um die Sehenswürdigkeiten der Stadt entspannt zu erkunden, sind jedoch die Monate Juni bis September am besten geeignet.

Anreise

Für die Anreise nach La Chaux-de-Fonds bieten sich Zugverbindungen oder ein Flug nach Genf an, von wo aus es mit dem Zug über Neuchâtel weitergeht. Praktisch: Es gibt eine direkte TER-Zugverbindung zwischen Besançon und La Chaux-de-Fonds, die etwa 1 Stunde und 45 Minuten dauert.

#7 Bagnes +1 Empf.

Hinter dem Namen Verbier verbirgt sich ein ganzes Tal, das vom internationalen Luxus der alpinen Chalets bis zu den dunklen Dächern von Le Châble reicht, wo noch die Glocken der Eringer Kühe erklingen. Freeride-Ski, Gletscher und ein lebhaftes Nachtleben im oberen Teil stehen stillen Almen und traditionellen Raclettekellern im Tal gegenüber, sodass du hier im Grunde zwei Welten in einer Gemeinde erlebst.

Must-Sees

#8 Saignelégier +1 Empf.

Saignelégier liegt auf einem Hochplateau über dem Doubs-Tal direkt an der Grenze zu Frankreich. Das Dorf bildet das Zentrum der Franches-Montagnes, einer rund 200 km² großen Hochebene im Jura. Der Name des Bezirks erinnert an eine Zeit, in der das Gebiet vom Fürstbischof von Steuern befreit wurde, um Siedler in die damals wegen ihres rauen Klimas als feindselig geltende Region zu locken. Die Umgebung von Saignelégier besticht heute durch ihre weiten Weiden, dichten Tannenwälder und eine fast unberührte Abgeschiedenheit, die an skandinavische Weiten erinnert.

Ein schönes Dorf im Juragebirge

Im 17. Jahrhundert war Saignelégier Sitz der Kastlane der Seigneurie de la Franche-Montagne. Davon zeugen noch heute einige stattliche Häuser sowie eine schlichte, aber elegante neobarocke Kirche.

Der eigentliche Reiz liegt jedoch in der Natur, den Wasserflächen und den Wanderwegen im parc naturel régional du Doubs. Ein Klassiker ist die beschilderte Wanderung vom Dorf zum Moorsee l’étang de la Gruère, einem ökologisch wertvollen Naturraum. Auf dem Weg dorthin lohnt ein Stopp im Centre Nature Les Cerlatez, das anschaulich erklärt, wie die für diese Region typischen Feuchtgebiete nach der letzten Eiszeit entstanden sind. Auch das étang des Royes, ein deutlich ruhigerer und wilderer See auf dem Gemeindegebiet, ist einen Abstecher wert.

Ein Paradies für Pferdefreunde

Reiter kommen in Saignelégier voll auf ihre Kosten, denn die Franches-Montagnes verfügen über ein Netz von mehr als 200 Kilometern Reitwegen. Wer es gemütlicher mag, kann im Dorf eine Ausfahrt mit dem Planwagen oder der Kutsche buchen. Um mehr über die einheimische Pferderasse zu erfahren, empfiehlt sich ein Besuch der Fondation pour le Cheval im benachbarten Weiler Le Roselet, wo alte Pferde, Ponys, Esel und Stuten mit ihren Fohlen ein Zuhause gefunden haben. Ein absoluter Höhepunkt im Kalender ist der jährlich im August stattfindende Marché-Concours national de chevaux, das größte Pferdefest der Schweiz.

Wann ist die beste Reisezeit?

Das hängt ganz von deinen Plänen ab. Im Winter laden die verschneiten Landschaften zum Langlaufen und Schneeschuhwandern ein. Im Frühling und Sommer locken lange Wanderungen durch eine Naturlandschaft aus abgelegenen Bauernhöfen, Wiesen und tiefen Fichtenwäldern.

Anreise

Mit dem Auto erreichst du den Ort über die route 18, die direkt durch das Dorf führt. Alternativ verbindet eine Regionalbahn Saignelégier in 40 Minuten mit La Chaux-de-Fonds.

Must-See

#9 Lausanne

Als Hauptstadt des Kantons Waadt ist Lausanne die viertgrößte Stadt der Schweiz und liegt direkt am Nordufer des Genfersees. Die Stadt erstreckt sich über mehrere Hügel und ist von kleinen Wasserläufen durchzogen. Ihr Charakter wird durch das Zusammenspiel aus der mittelalterlichen Altstadt und der beeindruckenden Lage am See geprägt. Im 20. Jahrhundert entwickelte sich Lausanne zum Zentrum zahlreicher internationaler Sportverbände, allen voran das Internationale Olympische Komitee, das sich 1915 hier niederließ. Heute beherbergt die Stadt ein Olympisches Museum, das die Geschichte, Ursprünge und Werte der Spiele beleuchtet. Als wichtiger Bahnknotenpunkt und lebendige Studentenstadt überzeugt Lausanne durch ein vielseitiges Kulturangebot und zahlreiche Möglichkeiten für Aktivitäten in der Natur.

Die Landschaften von Lausanne

Lausanne ist eine Stadt der Panoramen. Aufgrund der hügeligen Topografie gibt es unzählige Aussichtspunkte, die den Blick auf den Genfersee und die dahinter aufragenden Alpen freigeben. Ein idealer Ort dafür ist die Esplanade de Montbenon, die eine der beeindruckendsten Aussichten über die Stadt bietet.

Die mittelalterliche Altstadt besticht durch die prachtvolle gotische Kathedrale Notre-Dame, die seit 1536 protestantisch ist. Im Inneren sind die alten Fresken und polychromen Ensembles aus dem 13. Jahrhundert sehenswert. Wenn du nach 22:00 Uhr in der Nähe bist, kannst du den traditionellen Ausruf des Nachtwächters hören. Ganz in der Nähe liegt die Place de la Palud, ein von historischen Gebäuden gesäumter Platz mit dem schönen Gerechtigkeitsbrunnen. Hier wurde 1798 die Unabhängigkeit Lausannes von Bern proklamiert. Auch das Palais de Rumine ist einen Besuch wert.

Für entspannte Stunden am Wasser lohnt sich ein Abstieg zum See. Die 1901 erbauten Quais d’Ouchy laden zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Hier finden sich Strände, Wassersportangebote, Schiffsanlegestellen und Grünflächen wie die Roseraie de la place du général Guisan oder der Parc du Denantou.

Kulturelle Aktivitäten in Lausanne

Lausanne punktet mit einer hohen Dichte an Museen, die Themen von Art Brut über Käseherstellung und zeitgenössische Architektur bis hin zu wissenschaftlichen Phänomenen abdecken. Ein zentraler Anlaufpunkt ist das Quartier Plateforme 10. Es vereint verschiedene Stiftungen sowie das Musée des Beaux-Arts, das Musée du Design et des Arts Appliqués und das renommierte Photo Elysée für Fotografie. Mit einem Kombiticket kannst du flexibel zwischen den Sammlungen wechseln und die verschiedenen Kunstformen auf dich wirken lassen.

Wann ist die beste Reisezeit?

Die wärmere Jahreszeit ist ideal für einen Besuch. Im Winter kann das Wetter in Lausanne ungemütlich werden und den Aufenthalt beeinträchtigen.

Anreise

Die Anreise mit dem Zug ist am bequemsten. Der TGV Lyria verbindet Paris in etwa vier Stunden direkt mit Lausanne. Alternativ kannst du bis Genf fliegen und von dort den Zug nehmen. Vor Ort bringen dich zwei Metrolinien effizient an dein Ziel.

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