Die Basteibrücke besuchen
Die Basteibrücke liegt im Tal der Elbe in der Sächsischen Schweiz, einer Region südöstlich von Dresden direkt an der Grenze zur Tschechischen Republik. Eingebettet in die zerklüfteten Felsformationen des Nationalparks Sächsische Schweiz, beeindruckt die Basteibrücke durch ihre Ausmaße: Sie ist 76,5 Meter lang und thront in einer Höhe von 194 Metern über der Elbe, was einer Gesamthöhe von 305 Metern über dem Meeresspiegel entspricht. Diese Kulisse zieht seit zwei Jahrhunderten Künstler und Reisende gleichermaßen an.
Eine Sandsteinbrücke im Basteigebirge
Die Felsformationen der Bastei bestehen aus hohen Sandsteintürmen, die vor Jahrmillionen durch Erosion geformt wurden. Im Mittelalter wurde auf dem Gipfel dieser Felsen eine Burganlage errichtet, die den Namen Bastei erhielt, was so viel wie Bastion bedeutet. Eine erste Holzbrücke wurde 1826 für den Tourismus errichtet. Im Jahr 1850 wurde sie durch die heutige Sandsteinbrücke ersetzt, ein beeindruckendes Bauwerk mit sieben Bögen, das sich eng an die Felsen schmiegt und es Besuchern noch heute ermöglicht, die Ruinen der alten Burg zu erkunden.
Das Naturreservat im Elbsandsteingebirge erkunden
Der Fußweg zum Gipfel dauert vom Ort Rathen aus etwa vierzig Minuten. Unterwegs eröffnen sich immer wieder Aussichtspunkte auf die Windungen der Elbe, die sich tief unten durch das Tal schlängelt. Vom Gipfel bietet sich ein Panoramablick über die Felslandschaft: Wer genau hinsieht, kann mit etwas Glück Kletterer entdecken, die die Gipfel erklimmen oder sich oben ausruhen.
Die Wanderung zur Basteibrücke ist ein absolutes Muss! Bei uns in Frankreich eher unbekannt, ist es ein Ort, der von Touristen aus Osteuropa sehr stark besucht wird. Der Weg dorthin ist ziemlich einfach und vor Ort sind die Ausblicke auf die Natur einfach herrlich. Wenn man ganz genau hinsieht, kann man sogar Kletterer dabei beobachten, wie sie die Felsen erklimmen.
Kurz gesagt, ein Ort in Deutschland, den man gesehen haben muss!