Besuch im Museum der zerbrochenen Beziehungen
Mitten im Herzen der kroatischen Hauptstadt findest du das bekannte Museum der zerbrochenen Beziehungen, das seit 2010 in Zagreb beheimatet ist. Wer sich für außergewöhnliche Ausstellungen interessiert, ist hier genau richtig, denn das Museum widmet sich den Geschichten gescheiterter Liebesbeziehungen. Es befindet sich in der Altstadt von Zagreb, untergebracht in einem traditionellen Barockgebäude, dem Kulmer Palace.
Ein innovatives Museum für das Ende von Liebesbeziehungen
Die Ursprünge des Museums liegen in der persönlichen Trennung von Olinka Vištica und Dražen Grubišić. Ihr Konzept bestand darin, einen Ort zu schaffen, an dem Gegenstände aus vergangenen Beziehungen einen Platz finden. Die ausgestellten Exponate wirken auf den ersten Blick eher gewöhnlich: ein Gartenzwerg, ein Fahrrad, Spielzeug oder ähnliche Alltagsgegenstände.
Jedes dieser Objekte ist jedoch mit einer intensiven emotionalen Ebene verknüpft. Begleitet werden die Stücke von kleinen Schildern, die die Geschichte der Liebe erzählen, für die der jeweilige Gegenstand als Zeuge fungiert. Im Jahr 2011 wurde das Museum der zerbrochenen Beziehungen mit dem Kenneth Hudson Preis ausgezeichnet, der es als innovativstes Museum Europas würdigte.
Emotionen nach einer Trennung inszenieren
Das Museum setzt darauf, ganz normale Objekte von anonymen Menschen auszustellen. Der Kontrast zwischen der Alltäglichkeit der Exponate und der Tiefe der vermittelten Gefühle macht den besonderen Reiz des Ortes aus. Besucher haben die Möglichkeit, sich in diese Geschichten hineinzuversetzen und Empathie zu empfinden.
Das Ziel des Museums ist es zudem, die globalen, historischen, politischen und sozialen Dimensionen aufzuzeigen, die jeden Einzelnen prägen und unsere intimsten Beziehungen beeinflussen. Die kathartische Wirkung, die von den Räumlichkeiten ausgeht, lässt niemanden unberührt. Ein Beleg für den Erfolg dieses Konzepts ist die Eröffnung einer Zweigstelle des Museums in Los Angeles im Jahr 2016.
Öffnungszeiten
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Ich persönlich fand den Besuch in diesem Museum richtig gut, weil es sich wirklich von allem abhebt, was man sonst so kennt. Es inszeniert Trennungen anhand von Objekten und Erfahrungsberichten. Ich fand das super sympathisch und habe gar nicht gemerkt, wie die Zeit verflogen ist. Man kann sich leicht mit den erzählten Geschichten identifizieren, die manchmal lustig und manchmal sehr traurig sind.