Besuch des Naturkundemuseum von Cape Cod
Das bescheidene Naturkundemuseum von Cape Cod befindet sich in Brewster im US-Bundesstaat Massachusetts. Der Fokus der Einrichtung liegt auf der lokalen Fauna, Flora und Archäologie.
Geschichte
Die Idee für dieses Museum reicht bis in den Februar 1954 zurück. Erster Präsident und Mitbegründer war der Naturforscher John Hay. Als engagierter Naturschützer und produktiver Autor verfasste er 18 Bücher in seinem Haus in Brewster und leitete das Museum von 1955 bis 1980.
Ursprünglich sollte das Museum Kindern und Erwachsenen Wissen über die heimische Tier- und Pflanzenwelt vermitteln. Zu Beginn war der Begriff Museum etwas hoch gegriffen, denn die Arbeit beschränkte sich auf einige mobile Ausstellungen in örtlichen Schulen.
Erst 1958 erwarb die Institution ihr erstes Grundstück in Brewster, auf dem 1960 das erste feste Gebäude errichtet wurde. Es war das erste dauerhafte Domizil für die Sammlung des Naturkundemuseum von Cape Cod und existiert bis heute unter dem Namen Sommerpavillon.
Im Jahr 1968 wurde ein weiteres Gebäude mit Büros, Ausstellungsflächen und einer Bibliothek eröffnet. Seit 2016 ist das Museum durch eine Schmetterlingsvoliere sowie lehrreiche Pfade erweitert worden, die Besuchern die Bedeutung von Bestäubern näherbringen.
Das Naturkundemuseum von Cape Cod
Das Museum umfasst eine Fläche von 1.600 Quadratmetern mit verschiedenen Ausstellungsräumen, der Verwaltung, einer Schmetterlingsvoliere, einem Aquarium mit 80 einheimischen Arten, Bienenstöcken sowie einer Sammlung präparierter Vögel.
Zudem gehören 32 Hektar Land zum Museum, die direkt an weitere 130 Hektar städtisches Naturschutzgebiet grenzen. Die Wanderwege führen durch Kiefernwälder, über einen Strand, durch Salzwiesen und einen Buchenwald. Dies bietet ideale Bedingungen, um die lokale Tierwelt zu beobachten.
Ein lohnendes Ziel für einen Ausflug.
Während unseres Aufenthalts auf Cape Cod haben wir das Naturkundemuseum der Stadt besucht. Es ist nicht besonders groß, aber dennoch einen Besuch wert.
Sie finden dort viele ausgestopfte Vögel aus der Region, die Gegend ist reich an Vögeln und das wird dort auch gezeigt.
In den Aquarien können Sie Flusskrebse, Schildkröten und Aale sehen. Dazu gibt es sehr interessante Infotafeln, die das Ökosystem der lokalen Sumpfgebiete erklären.
Zum Abschluss gab es eine kleine Führung hinunter zum Strand, bei der die lokale Natur besonders hervorgehoben wurde.
Ein sehr schöner Moment, den man gut mit der Familie verbringen kann.