Besuch der San-Martin-Brücke
Die San-Martin-Brücke ist eine mittelalterliche Steinbrücke im Westen von Toledo in Spanien. Ein erster Bau entstand an dieser Stelle im 13. Jahrhundert, wurde jedoch während des Bruderkriegs zwischen Pedro I. und Enrique II. zerstört. Die heutige Brücke geht auf den Wiederaufbau durch Erzbischof Pedro Tenorio am Ende des 14. Jahrhunderts zurück. Das gotische Bauwerk überspannt den Tajo mit fünf Bögen, von denen der größte eine Spannweite von 40 Metern erreicht.
Eine befestigte Brücke in Toledo
Die San-Martin-Brücke diente einst der Verteidigung, weshalb sie an beiden Enden von Wehrtürmen flankiert wird. Der neuere Turm stammt aus dem 16. Jahrhundert, war Teil der Stadtbefestigung und trägt das Wappen von Karl V. Der zweite Turm geht auf das 13. Jahrhundert zurück und entstand zeitgleich mit der ursprünglichen Brücke.
Seit 1921 steht das Bauwerk unter Denkmalschutz. Zum Sonnenuntergang bietet die Brücke einen ausgezeichneten Blick auf die Stadtmauern von Toledo sowie auf das Monasterio de San Juan de los Reyes (Kloster San Juan de los Reyes).
Die Legende der San-Martin-Brücke
Um die San-Martin-Brücke rankt sich eine Legende, die bis in die Zeit ihrer Errichtung zurückreicht. Sie dreht sich um eine Statue über dem mittleren Bogen, die eine Frau darstellen soll. Der Überlieferung nach bemerkte der verantwortliche Architekt am Vorabend der Einweihung einen Berechnungsfehler, der die Stabilität des Bauwerks gefährdete. Aus Sorge um seine Karriere und die Schande, die über seine Familie kommen würde, vertraute er sich seiner Frau an. Diese soll daraufhin in der Nacht eine Fackel genommen und das Bauwerk in Brand gesteckt haben, um den Fehler zu kaschieren.
Super schöne mittelalterliche Brücke, die uns über das Ufer des Tajo führt, um die Stadt und andere schöne und alte Gebäude zu bewundern. Für tolle Fotos ist gutes Wetter sehr zu empfehlen.