White Island: Bewertungen, Preise und praktische Tipps

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Whakaari/White Island - Baie de Plenty, Whakatane, Neuseeland
Whakaari/White Island - Baie de Plenty, Whakatane, Neuseeland
Panoramalflug über die Insel ab 310 NZD (ca. 173 Euro)*
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Volcan de White Island

White Island besuchen: Die verbotene Vulkaninsel, die aus der Luft fasziniert

Vor der Küste der Bay of Plenty spuckt eine Insel seit 150.000 Jahren ihre giftigen Dämpfe in den neuseeländischen Himmel. Whakaari, wie sie auf Māori heißt, ist der aktivste marine Vulkan der Erde. Nach der Tragödie im Dezember 2019 ist das geologische Freiluftlabor heute ausschließlich aus der Luft zugänglich.

Warum bleibt White Island trotz des Betretungsverbots unvergesslich?

Die 325 Hektar große Insel verkörpert die rohe Kraft der neuseeländischen Natur. Sie liegt 48 Kilometer vor der Küste von Whakatane, gehört zum Pazifischen Feuerring und strahlt eine faszinierende tellurische Energie aus. Ihren englischen Namen verdankt sie den weißen Dampfwolken, die Kapitän James Cook 1769 bemerkte und die eine geologische Hölle in surrealen Farben verbargen.

Der Ausbruch im Dezember 2019 war eine tragische Erinnerung an die Gewalt dieses ständig aktiven Vulkans. Zweiundzwanzig Menschen kamen ums Leben, was den beliebten Touristenort in ein unzugängliches Naturschutzgebiet verwandelte. Das Verbot des landseitigen Zugangs verstärkt paradoxerweise die geheimnisvolle Ausstrahlung und die magnetische Anziehungskraft des Ortes.

Eine außerirdische Landschaft, nur aus der Luft sichtbar

Überflüge offenbaren eine Kulisse wie aus einem Science-Fiction-Film: ein riesiger Krater mit bunten Wänden, Seen aus türkisfarbenem Schwefelsäurewasser und Fumarolen, die aus leuchtend orangefarbenem und gelbem Boden emporsteigen. Die Schwefelablagerungen erzeugen eine weltweit einzigartige Farbpalette, die einen harten Kontrast zum tiefen Blau des Pazifiks bildet.

Die Piloten navigieren vorsichtig um die Gasfahnen herum und bieten atemberaubende Perspektiven auf diesen natürlichen Kessel. Der Hauptkrater mit einem Durchmesser von mehreren hundert Metern brodelt in ständiger Aktivität, in der sich giftige Dämpfe und glühendes Material vermischen.

Ein Tipp vom Experten: Wähle einen Flug am Vormittag, um die Nachmittagswolken zu vermeiden, die den Krater oft verdecken. Die beste Sicht hast du in der Regel zwischen 8:00 und 11:00 Uhr.

Industrielle Überreste als Zeugen einer vergangenen Epoche

Aus der Luft sind noch die Ruinen der ehemaligen Schwefelmine zu erkennen, die 1914 nach einem tödlichen Erdrutsch aufgegeben wurde. Die rostigen Strukturen, die von korrosiven Gasen zerfressen sind, zeugen von den vergeblichen Versuchen der Menschen, sich gegen die Naturgewalten zu behaupten. Sie verleihen der ohnehin surrealen Landschaft eine postapokalyptische Note.

Außergewöhnliche Meeresfauna in einer feindlichen Umgebung

Paradoxerweise wimmeln die Gewässer rund um die giftige Insel nur so vor Leben. Kolonien von Basstölpeln nisten an den Klippen und nutzen die thermischen Aufwinde. Gemeine Delfine und Orcas sind in diesen nährstoffreichen vulkanischen Gewässern regelmäßig anzutreffen.

Der Meeresboden um Whakaari zählt zu den beliebtesten Zielen neuseeländischer Taucher. Unterseeische hydrothermale Quellen schaffen einzigartige Ökosysteme, in denen Arten gedeihen, die an extreme Bedingungen angepasst sind. Außergewöhnliche Sichtweiten und eine bemerkenswerte Artenvielfalt gleichen die Risiken aus, die mit der vulkanischen Aktivität verbunden sind.

Der markante Kontrast zu Moutohora

Überflüge beinhalten oft Moutohora (Whale Island), ein Naturschutzgebiet, das nur wenige Kilometer entfernt liegt. Dieser erloschene Vulkan, der mit üppiger Vegetation bedeckt ist, bietet einen spektakulären Kontrast zu seinem sterilen und rauchenden Nachbarn. Dieses Nebeneinander veranschaulicht perfekt die Dualität von Schöpfung und Zerstörung durch vulkanische Kräfte.

Das Flugerlebnis zwischen Nervenkitzel und Staunen

Leichtflugzeug-Rundflüge ab Whakatane dauern meist eine Stunde und bieten eine stabilere Plattform für die Fotografie. Hubschrauberflüge sind zwar teurer, erlauben aber spektakulärere Manöver und Flüge in geringerer Höhe rund um den aktiven Krater.

Der Geruchssinn begleitet das Visuelle: Selbst in mehreren hundert Metern Höhe dringt der charakteristische Schwefelgeruch in die Kabine und verleiht dieser Erkundung aus der Luft eine einzigartige sinnliche Dimension. Die Piloten passen ihre Flugbahn ständig der Intensität der Gasaustritte an.

Ein Tipp vom Experten: Verzichte auf diesen Überflug, wenn du empfindlich auf starke Gerüche reagierst oder zu Reisekrankheit neigst. Die thermischen Turbulenzen um die Insel können insbesondere am Nachmittag stark sein.

Die ständige wissenschaftliche Überwachung

Das Netzwerk GeoNet überwacht die seismische und vulkanische Aktivität von Whakaari in Echtzeit mithilfe automatisierter Stationen. Diese ständige Wachsamkeit ermöglicht es, die Genehmigungen für Überflüge je nach Warnstufe anzupassen. Die gesammelten Daten tragen weltweit zum Verständnis aktiver Vulkane bei und helfen bei der Risikoprävention.

Panoramalflug über die Insel ab 310 NZD (ca. 173 Euro)*Buchung empfohlen
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Öffnungszeiten

Tägliche Rundflüge, abhängig von den Wetterbedingungen und der vulkanischen Aktivität. Die Abflüge finden in der Regel zwischen 8:00 und 16:00 Uhr statt.
Öffnungszeiten sind Richtwerte und können abweichen

*Angaben können sich ändern

Bewertungen zu White Island

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Wundervolles Erlebnis

Ein Ausflug nach White Island kostet zwar ein kleines Vermögen, ist aber eine außergewöhnliche Erfahrung! Die Bootsfahrt dauert etwas lange, aber sobald man ankommt, läuft man mit viel Aufregung und gleichzeitig einem mulmigen Gefühl über diese Vulkaninsel, da es sich um einen aktiven Vulkan handelt.

Die Guides sind sehr gut ausgebildet. Wenn ihr Glück habt, bekommt ihr vielleicht die Gelegenheit, den Schwefel und das Wasser auf der Insel zu probieren.

Eine einzigartige Erfahrung in einer wunderschönen Umgebung, ich kann es nur empfehlen!

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