Das Masai-Mara-Nationalreservat besuchen
Das Masai-Mara-Nationalreservat ist der wohl bekannteste und meistbesuchte Nationalpark in Kenia. Wer für eine Safari anreist, kann in dieser Wildnis nicht nur die Tierwelt und die Vegetation beobachten, sondern trifft auch auf die Masaai, die hier regelmäßig ihre Viehherden weiden lassen.
Ebenen und Sumpflandschaften
Geologisch gesehen besteht das Schutzgebiet vor allem aus weitläufigen, hügeligen Savannenebenen. Das Areal wird im Westen durch den Oloololo-Steilhang und im Süden durch den Verlauf des Sand River begrenzt. Der Zusammenfluss verschiedener Wasserläufe, wie etwa des Talek und des Mara, bildet zudem feuchte Sumpfgebiete, die eine beachtliche Artenvielfalt begünstigen.
Die großen Wanderungen
Die zweimal jährlich stattfindende Wanderung von Gnus, Zebras und verschiedenen Gazellenarten, die den Mara-Fluss überqueren wollen, lässt sich hier hervorragend beobachten. Diese Überquerung sorgt regelmäßig für dramatische Szenen. Riesige Herden mit bis zu 10.000 Tieren müssen sich dabei Raubtieren wie Löwen, Krokodilen und Hyänen stellen, die an den Ufern auf den richtigen Moment für einen Angriff lauern.
Eine beeindruckende Artenvielfalt
Es überrascht nicht, dass Reisende aus aller Welt in das Masai-Mara-Nationalreservat strömen, um diese dynamische Tierwelt zu erleben. Sichtungen von Löwen, Leoparden, Elefanten, Büffeln oder Nashörnern bieten fast immer ein intensives Erlebnis. Vogelliebhaber kommen ebenfalls auf ihre Kosten, da auf dem riesigen Gelände des Nationalreservats mehr als 450 Vogelarten erfasst wurden.
Auch weniger bekannte Tiere sind einen Blick wert, darunter der Topi, die Elenantilope, die Oribi oder der Defassa-Wasserbock. Wer es klassisch mag, findet bei den Jagdszenen zwischen Löwen und Gazellen das typische Bild der afrikanischen Savanne. All diese Faktoren machen einen Ausflug in diese Region Kenias zu einem bleibenden Erlebnis.
Öffnungszeiten
*Angaben können sich ändern
Ich dachte, ich würde ein paar Tiere aus der Ferne sehen, aber überhaupt nicht, man kann zum Beispiel riesige Herden von Gnus oder Zebras sehen, und das ziemlich nah. Unsere Begleiter haben uns auch geholfen, Löwinnen zu entdecken, die sich versteckt auf die Lauer gelegt hatten. Ein Erlebnis, wenn man Tierdokumentationen mag.