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Thailand in 15 Tagen: Unsere Route vom Norden bis in den Süden

Aus dem Französischen übersetzt — Original auf Französisch lesen

In 15 Tagen von Bangkok nach Phuket: Mein vollständiger Reiseplan, detailliertes Budget und Tipps, um das Beste von Thailand zu entdecken.

Zwei Wochen, um Thailand von Norden nach Süden zu durchqueren. Es ist möglich und es ist absolut magisch. Ich hatte das Glück, diese Reise zu machen, die mich von den goldenen Tempeln in Bangkok bis zu den türkisfarbenen Gewässern von Phuket führte, vorbei an den grünen Bergen von Chiang Mai.

In diesem umfassenden Guide teile ich meine Route Tag für Tag, meine persönlichen Highlights und vor allem meine praktischen Tipps, damit auch ihr dieses Abenteuer erleben könnt. Packt eure Koffer: Das Land des Lächelns wartet auf euch!

Wie viel Zeit braucht man, um Thailand zu entdecken?

Paradiesische Landschaft in Thailand

Zwei Wochen sind genau das, was ihr braucht, um die drei Facetten Thailands zu erkunden: die urbane Hektik von Bangkok, die kulturelle Gelassenheit des Nordens und das entspannte Strandleben im Süden. Mit weniger Zeit werdet ihr nur hetzen, ohne wirklich etwas genießen zu können. Mit mehr Zeit riskiert ihr, euch zu verzetteln.

Was diese Route so machbar macht, ist das hervorragende Netz an günstigen Inlandsflügen. Für etwa 30 bis 50€ pro Strecke mit Fluggesellschaften wie AirAsia oder Nok Air könnt ihr in einer Stunde zurücklegen, wofür man mit dem Bus 10 Stunden bräuchte. Ein wertvoller Zeitgewinn, wenn jeder Tag zählt.

💡 Mein Budget-Tipp: Bucht eure Inlandsflüge mindestens 2 bis 3 Wochen im Voraus. Die Preise können sich verdoppeln, wenn ihr bis zur letzten Minute wartet!

Meine komplette Route: Thailand von Nord nach Süd

Hier ist, wie ich meine 15 Tage organisiert habe, um das Beste des Landes zu sehen, ohne mich jemals gehetzt zu fühlen. Diese Route wechselt zwischen kulturellen Entdeckungen und Momenten der Entspannung, mit einem Crescendo hin zu den paradiesischen Stränden am Ende der Reise.

15-Tage-Route Thailand: Zusammenfassung Tag für Tag
Tage Ziel Highlights
Tag 1-3 Bangkok Großer Palast, Wat Pho, Wat Arun, Street Food
Tag 4-6 Chiang Mai Tempel, Elefantenschutzgebiet, Kochkurse
Tag 7 Chiang Rai Weißer Tempel, Blauer Tempel, Goldenes Dreieck
Tag 8-10 Phuket Strände, Big Buddha, Altstadt, Massagen
Tag 11-13 Phi Phi Inseln / Krabi Maya Bay, Schnorcheln, Kajakfahren
Tag 14-15 Rückkehr nach Bangkok Shopping, letzte Besichtigungen, Rückflug

Tag 1 bis 3: Bangkok, der asiatische Kulturschock

Die Landung in Bangkok bedeutet, sofort in eine Welt einzutauchen, in der hochmoderne Wolkenkratzer auf jahrtausendealte Tempel treffen. Die thailändische Hauptstadt kann einen mit ihrem chaotischen Verkehr und den Düften von Jasmin und Street Food zunächst überfordern. Aber man verfällt ihr sehr schnell.

Der Große Palast und der Smaragd-Buddha

Großer Palast von Bangkok

Das ist DAS absolute Muss. Pünktlich um 8:30 Uhr (zur Öffnungszeit) schritt ich durch die Tore dieses atemberaubenden Komplexes, der den Wat Phra Kaew beherbergt, den heiligsten Tempel Thailands. Der Smaragd-Buddha strahlt trotz seiner kleinen 76 Zentimeter eine unglaubliche Aura aus.

⚠️ Kleiderordnung obligatorisch: Schultern und Knie müssen bedeckt sein. Packt eine leichte Hose und ein T-Shirt mit Ärmeln ein, sonst müsst ihr vor Ort ein Outfit kaufen (und glaubt mir, die touristischen "Elefantenhosen" sind nicht gerade der Inbegriff von gutem Geschmack).

Der Eintritt kostet 500 Baht (etwa 13€), was im Vergleich zu anderen Tempeln teuer erscheinen mag. Aber der architektonische Reichtum rechtfertigt diesen Preis voll und ganz. Plant 2 bis 3 Stunden ein, um alles in Ruhe zu erkunden.

Wat Pho: Der riesige liegende Buddha

Liegender Buddha im Wat Pho

Nur zehn Gehminuten vom Großen Palast entfernt beherbergt der Wat Pho einen 46 Meter langen, liegenden Buddha, der mit Blattgold überzogen ist. Die Atmosphäre ist hier friedlicher, und es ist zudem die Wiege der traditionellen Thai-Massage. Die angeschlossene Massageschule bietet übrigens Behandlungen zu günstigen Preisen für müde Besucher an.

Eintritt: 200 Baht (5€). Verpasst nicht die 108 Bronzeschalen entlang des Buddhas: Eine Münze in jede davon zu legen, soll Glück bringen.

Wat Arun: Der Tempel der Morgenröte

Auf der anderen Seite des Chao Phraya, den man nach einer kurzen Fährüberfahrt (4 Baht!) erreicht, bietet der Wat Arun einen ganz anderen Anblick. Sein fast 80 Meter hoher zentraler Prang, der mit tausenden bunten Porzellanstückchen verziert ist, glitzert herrlich in der Sonne. Steigen Sie die steilen Treppen hinauf, um einen Panoramablick über Bangkok zu genießen.

Khao San Road und Street Food

Khao San Road

Wenn der Abend anbricht, geht es ab ins Backpacker-Viertel. Auch wenn die Khao San Road extrem touristisch ist, bleibt die Stimmung elektrisierend. Es ist vor allem die perfekte Gelegenheit, sich durch das thailändische Street Food zu probieren: dampfendes Pad Thai für 40 Baht (1 €), Satay-Hähnchenspieße, Mango Sticky Rice...

Für ein authentischeres Erlebnis sollten Sie sich in Richtung Chinatown (Yaowarat) begeben, wo die Einheimischen bis tief in die Nacht hinein speisen.

Tag 4 bis 6: Chiang Mai, das spirituelle Herz des Nordens

Ein Flug von einer Stunde und fünfzehn Minuten ab Bangkok und ich befinde mich in einer völlig anderen Welt. Chiang Mai strahlt pure Gelassenheit aus. Umgeben von Bergen ist die ehemalige Hauptstadt des Königreichs Lanna bekannt für ihre 300 Tempel, ihre Nachtmärkte und die Begegnungen mit Elefanten.

Die unverzichtbaren Tempel

Vue panoramique à Doi Suthep

Es ist unmöglich, alle zu besichtigen, aber drei davon verdienen definitiv Ihre Aufmerksamkeit:

  • Wat Chedi Luang: beeindruckender Chedi aus dem 15. Jahrhundert, der durch ein Erdbeben teilweise zerstört wurde, aber immer noch majestätisch wirkt
  • Wat Phra Singh: der am meisten verehrte Tempel in Chiang Mai, mit seinen außergewöhnlichen Wandmalereien
  • Doi Suthep: auf 1.000 Metern Höhe gelegen, bietet dieser goldene Tempel einen atemberaubenden Blick über die Stadt

Für den Doi Suthep sollten Sie einen halben Tag einplanen. Der Tempel will verdient sein: Nach 20 Minuten kurvenreicher Fahrt müssen noch 309 Stufen erklommen werden (oder man nimmt für 50 Baht die Standseilbahn). Aber die Belohnung oben ist einfach fantastisch!

Ein Tag mit Elefanten: So wählen Sie ein ethisches Schutzgebiet

Elephant Nature Park

Das war das Erlebnis, auf das ich mich am meisten gefreut, vor dem ich aber auch am meisten Respekt hatte. Nicht alle Schutzgebiete sind gleich, und manche setzen unter dem Deckmantel der "Rettung" grausame Praktiken fort.

Nach langer Recherche habe ich mich für den Elephant Nature Park entschieden, der von Lek Chailert gegründet wurde, einer Ikone des Elefantenschutzes in Thailand. Dieses Schutzgebiet beherbergt über 75 gerettete Elefanten auf einer Fläche von 250 Acres. Man reitet dort niemals auf den Elefanten, man beobachtet sie, füttert sie und lernt ihre Geschichte kennen.

Anzeichen für ein ethisches Schutzgebiet

  • Kein Reiten auf Elefanten
  • Die Elefanten leben in Gruppen und bewegen sich frei
  • Keine Shows oder Tricks
  • Informationen zur Geschichte jedes Tieres

Red Flags, was Sie vermeiden sollten

  • Angebotene Elefantenritte
  • Angekettete oder isolierte Elefanten
  • Mal- oder Fußball-Shows
  • Erzwungener Kontakt mit Elefantenbabys

Rechnen Sie mit etwa 2.500 Baht (65 €) für einen ganzen Tag inklusive Transport, Mittagessen und Aktivitäten. Es ist eine Investition, aber das Erlebnis ist unvergesslich und Ihr Geld finanziert direkt den Tierschutz.

📅 Buchen Sie im Voraus! Der Elephant Nature Park ist oft schon Wochen vorher ausgebucht. Ich hätte meinen Platz fast verpasst, weil ich erst 10 Tage vorher gebucht habe.

Thailändischer Kochkurs: meine Lieblingsaktivität

Ein Tipp vorab: Verlassen Sie Chiang Mai nicht, ohne einen Kochkurs besucht zu haben. In einem halben Tag habe ich gelernt, ein grünes Curry, Pad Thai und eine Tom-Yum-Suppe zuzubereiten. Alles beginnt mit einem Besuch auf dem lokalen Markt, um die frischen Zutaten auszuwählen.

Durchschnittspreis: 1.000 bis 1.500 Baht (25-40€) für einen 4- bis 5-stündigen Kurs inklusive Essen. Und glauben Sie mir, hausgemachtes Pad Thai schmeckt ganz anders als das aus den Restaurants!

Tag 7: Ausflug nach Chiang Rai und zum Goldenen Dreieck

Ein Tag reicht aus, um Chiang Rai bei einem Ausflug von Chiang Mai aus zu entdecken (3 Stunden Fahrt). Zwei außergewöhnliche Tempel machen die Reise absolut lohnenswert.

Der Weiße Tempel (Wat Rong Khun)

Weißer Tempel in Chiang Rai

Dieser zeitgenössische Tempel, erschaffen vom Künstler Chalermchai Kositpipat, ist ein surreales Kunstwerk. In makellosem Weiß gehalten und mit Spiegeln besetzt, glitzert er in der Sonne, als wäre er einem Traum entsprungen. Aber Vorsicht vor Überraschungen: Im Inneren vermischen sich buddhistische Wandmalereien mit Referenzen aus der Popkultur (ja, es gibt tatsächlich Batman und Hello Kitty zu sehen).

Der Blaue Tempel (Wat Rong Suea Ten)

Blauer Tempel

Weniger bekannt, aber ebenso spektakulär, beherbergt dieser Tempel in elektrischem Blau einen weißen Buddha, der einen wunderbaren Kontrast zu den azurblauen Wänden bildet. Der Eintritt ist kostenlos und es sind deutlich weniger Besucher unterwegs als am Weißen Tempel.

Das Goldene Dreieck

An der Grenze zwischen Thailand, Laos und Myanmar gelegen, war dieser Zusammenfluss des Mekong einst das Zentrum des Opiumhandels. Heute ist es vor allem ein symbolträchtiger Fotospot und ein Ort voller Geschichte. Das kleine Opium-Museum ist einen Stopp wert, um diese bewegte Vergangenheit zu verstehen.

Tage 8 bis 10: Phuket, zwischen Stränden und Nachtleben

Phuket

Ein Direktflug von Chiang Mai (etwa 2 Stunden) und schon bin ich auf der größten Insel Thailands. Ich hatte bereits bei einer früheren Reise neun wundervolle Tage auf Phuket verbracht und konnte es kaum erwarten, zurückzukehren.

Patong: Der Strand, der niemals schläft

Mein Hotel lag am berühmten Patong Beach (was auf Thailändisch "Bananenplantage" bedeutet). Es ist DER belebteste Strand Phukets: Umrahmt von einer tiefen Bucht und gesäumt von grünen Bergen bietet er trotz des Trubels eine exotische Kulisse.

Suchen Sie hier tagsüber oder nachts nicht nach Ruhe. Es gibt immer Jet-Skis, die aufheulen, Straßenverkäufer, die Massagen, Sonnenbrillen und Hüte anbieten, oder Gruppen, die Beachvolleyball spielen. Es ist lebendig, für manche vielleicht sogar zu lebendig.

🏖️ Für mehr Ruhe: Gehen Sie zum Kalim Beach, der sich direkt an Patong anschließt. Dort geht es entspannter zu und Sie können die Surfer in den schönen Wellen beobachten. Vorsicht jedoch: Die Felsen sind scharfkantig, nehmen Sie Sandalen mit, wenn Sie ins Wasser gehen!

Ausflug mit dem Longtail-Boot: Die geheimen Strände

Für 400 Baht pro Stunde (etwa 10€) oder 1.000 Baht für den ganzen Tag können Sie ein Longtail-Boot mieten, die für die Region typischen traditionellen Langheckboote. Nach 10 Minuten Fahrt um die Südspitze von Patong entdecken Sie einsame Strände, die nur über das Meer erreichbar sind.

Diese unberührten Buchten sind viel ruhiger als der Hauptstrand, da Jet-Skis dort verboten sind. Das Wasser ist kristallklar und perfekt zum Schnorcheln.

Die Kunst der Thai-Massage

Ich wäre nicht von der Insel abgereist, ohne die traditionellen Thai-Massagen getestet zu haben. Und ich wurde nicht enttäuscht: Mein Hotel bot sie zu einem Spottpreis an, also ließ ich mich jeden Tag massieren. Eine Thai-Massage ist energiegeladen, fast schon sportlich. Am ersten Tag fand ich es intensiv, aber ab dem zweiten Tag war es ein wahrer Genuss! Die angestauten Verspannungen verschwinden wie durch Zauberhand.

Ich habe auch die Fisch-Pediküre ausprobiert: kleine Fische, die die abgestorbene Haut an den Füßen abknabbern. Es kitzelt und ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber es ist lustig, es zumindest einmal auszuprobieren!

Geheimtipp: Angebote für Reiseclubs

Eine kleine Anekdote: Auf einem der Märkte der Stadt wurden wir von einem Verkäufer angesprochen, der uns die Vorzüge eines Reiseclub-Modells anpreisen wollte. Der Deal war einfach: Wir hörten uns eine Stunde lang in der Agentur seine Präsentation an und erhielten dafür, unabhängig von unserer endgültigen Entscheidung, zwei Hin- und Rückfahrt-Tickets mit dem Jet-Boot zu einer paradiesischen kleinen Insel.

Wir haben uns also höflich angehört, was er zu sagen hatte, sein Angebot dankend abgelehnt und sind losgezogen, um unsere Badesachen für unseren kostenlosen Ausflug zu holen. Das war die Stunde unserer Zeit definitiv wert!

Tag 11 bis 13: Die Phi-Phi-Inseln und Maya Bay

Phi Phi Island

Von Phuket aus bringt Sie eine zweistündige Fährfahrt zu den legendären Phi-Phi-Inseln. Diese Karstformationen, die aus dem türkisfarbenen Meer ragen, wurden durch den Film "The Beach" mit Leonardo DiCaprio weltberühmt. Und trotz des Touristenansturms hat die Inselgruppe ihre Schönheit bewahrt.

Maya Bay: Das wiederentdeckte Paradies

Nachdem sie mehrere Jahre zur ökologischen Regeneration geschlossen war, ist die Maya Bay wieder geöffnet, allerdings mit strengen Auflagen: begrenzte Besucherzahlen, Badeverbot und zeitlich kontrollierte Aufenthalte. Das Ergebnis? Eine Bucht, die zu ihrer alten Pracht zurückgefunden hat, mit kristallklarem Wasser, in dem man manchmal sogar Schwarzspitzen-Riffhaie beobachten kann.

🌅 Tipp gegen den Massenansturm: Entscheiden Sie sich für einen Ausflug zum Sonnenaufgang (Abfahrt gegen 6:30 Uhr). Sie erreichen die Maya Bay gegen 7 Uhr, direkt nach der Öffnung, wenn noch deutlich weniger los ist. Die klassischen Touren treffen erst ab 10 Uhr ein.

Eintrittsgebühr für den Nationalpark: 400 Baht in bar (in den meisten Touren nicht enthalten).

Pileh Lagoon und Viking Cave

Die Ausflüge beinhalten meist weitere spektakuläre Stopps:

  • Pileh Lagoon: Eine Lagune mit unwirklich blauem Wasser, umgeben von Kalksteinfelsen. Perfekt zum Schnorcheln und Schwimmen.
  • Viking Cave: Eine Höhle, in der Schwalbennester geerntet werden (der Zutritt ist verboten, man kann sie aber vom Boot aus bestaunen).
  • Monkey Beach: Ein Strand, der von Makaken bevölkert ist. Halten Sie Abstand und füttern Sie die Tiere nicht!

Schnorcheln mit biolumineszentem Plankton

Wenn Sie über Nacht auf Phi Phi bleiben, sollten Sie sich die Sonnenuntergangstouren nicht entgehen lassen, die mit einem nächtlichen Bad im biolumineszenten Plankton enden. Jede Bewegung im Wasser erzeugt magische blaue Lichtfunken. Ein absolut märchenhaftes Erlebnis.

Tag 14-15: Rückkehr nach Bangkok und letzte Entdeckungen

Die Rückreise nach Bangkok bietet die Gelegenheit, die letzten Stunden in Thailand zu genießen. Falls Sie es zu Beginn Ihrer Reise nicht geschafft haben, ist jetzt der perfekte Zeitpunkt, um den Chatuchak-Markt (nur am Wochenende) mit seinen 15.000 Ständen zu besuchen oder in den riesigen, klimatisierten Einkaufszentren shoppen zu gehen.

Ehrlich gesagt fiel mir die Rückkehr in den Alltag nach der Landung in Paris sehr schwer. Begrüßt von Regen und Kälte, habe ich meine paradiesische Insel und das thailändische Lächeln schmerzlich vermisst...

Pauschalreise oder Individualreise: Was ist besser?

Diese Frage stellt man sich berechtigterweise vor einer solchen Reise. Da ich beide Varianten ausprobiert habe, hier meine Analyse.

Individualreise

Genau das habe ich für diesen Trip gemacht, und es ist in Thailand absolut machbar. Das Land verfügt über eine hervorragende touristische Infrastruktur, die Verkehrsmittel sind zuverlässig und erschwinglich, und mit ein paar Brocken Englisch kommt man überall wunderbar zurecht.

Vorteile einer Individualreise

  • Völlige Freiheit bei Tempo und Reiseroute
  • Budgetkontrolle, Möglichkeit zum Sparen
  • Authentische Begegnungen mit Einheimischen
  • Flexibilität, um an Lieblingsorten länger zu bleiben

Nachteile

  • Zeitaufwand für die logistische Planung
  • Potenzieller Stress bei unvorhergesehenen Ereignissen
  • Sprachbarriere in ländlichen Regionen
  • Risiko, unbekannte Geheimtipps zu verpassen

Die Entscheidung für eine Pauschalreise

Für eine erste Reise nach Asien oder wenn du dich lieber nicht um die Logistik kümmern möchtest, bietet eine geführte Rundreise echte Vorteile. Erfahrene Reiseleiter teilen Anekdoten und kulturelles Wissen, das in keinem Reiseführer steht. Alles ist durchgeplant: Transfers, Unterkünfte, Besichtigungen.

Agenturen wie Salaün Holidays haben interessante Angebote, wenn du deine Rundreise durch Thailand planst: Pakete von 12 bis 15 Tagen decken die wichtigsten Highlights ab (Bangkok, Ayutthaya, Chiang Mai, das Goldene Dreieck, die Strände im Süden). Rechne je nach Saison und Komfortniveau mit 1.800 bis 3.000 €, internationale Flüge sind oft inklusive.

Das ist eine besonders attraktive Option für Reisende, die ihre Entdeckungen maximieren möchten, ohne stundenlang Transportmöglichkeiten zu vergleichen oder mit lokalen Anbietern zu feilschen.

Budget: Was kosten 15 Tage in Thailand?

Thailand bleibt ein bemerkenswert erschwingliches Reiseziel, auch wenn die Preise in den letzten Jahren gestiegen sind. Hier ist eine realistische Einschätzung für einen „Mittelklasse“-Reisenden, der nicht jeden Baht umdreht, aber auch kein Geld zum Fenster hinauswirft.

Geschätztes Budget für 15 Tage in Thailand (pro Person)
Ausgabenposten Budget Kleines Budget
Internationale Flüge (Hin/Zurück) 600-900€ 500-700€
Inlandsflüge (3-4 Strecken) 120-180€ 80-120€
Unterkunft (14 Nächte) 500-700€ 150-300€
Verpflegung 250-350€ 100-150€
Aktivitäten und Eintritte 200-300€ 100-150€
Lokale Verkehrsmittel 80-120€ 40-60€
GESAMT 1.750-2.550€ 970-1.480€

💰 Spartipp: Thailändische Geldautomaten berechnen etwa 220 Baht (6€) pro Abhebung. Hebe lieber größere Beträge auf einmal ab oder nutze eine Karte, die diese Gebühren erstattet (wie N26 oder Revolut).

Wann ist die beste Reisezeit für Thailand?

Die ideale Reisezeit liegt zwischen November und Februar: angenehme Temperaturen, geringe Luftfeuchtigkeit, kaum Regen. Das ist allerdings auch die touristische Hochsaison mit höheren Preisen und volleren Sehenswürdigkeiten.

März und April sind heiß (35°C und mehr), aber durchaus machbar. Meide jedoch den Norden in den Monaten März und April: Es ist die „Burning Season“, in der die Luftqualität aufgrund von landwirtschaftlichen Brandrodungen drastisch abnimmt.

Der Monsun (Mai bis Oktober) bringt tägliche Schauer, die jedoch oft kurz und vorhersehbar sind. Die Preise fallen und die Strände leeren sich. Das ist mein Geheimtipp für einen günstigeren Urlaub!

⚠️ Wichtig: Die Maya Bay schließt jedes Jahr vom 1. August bis zum 30. September zur ökologischen Regeneration. Plane entsprechend, wenn das ein Muss auf deiner Liste ist.

Praktische Tipps vor der Abreise

Visum und Formalitäten

Deutsche Staatsbürger profitieren von einer Visumbefreiung für Aufenthalte von maximal 30 Tagen. Ein Reisepass, der noch 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist, reicht aus. Es sind keine vorherigen Schritte erforderlich.

Gesundheit und Impfungen

Es sind keine Impfungen vorgeschrieben, aber Hepatitis A und Typhus werden empfohlen. Schließe eine Reiseversicherung ab, die medizinische Kosten und einen Rücktransport abdeckt: Behandlungen in Privatkliniken können sehr teuer werden.

Was du einpacken solltest

  • Leichte und atmungsaktive Kleidung
  • Angemessene Kleidung für Tempel (lange Hosen/Röcke, Schultern bedeckt)
  • Sonnencreme mit LSF 50 (in Europa oft günstiger als in Thailand)
  • Wirksames Mückenschutzmittel
  • Reiseadapter (Steckertypen A, B und C werden akzeptiert)
  • Kopie von Reisepass und Versicherung

Unverzichtbare Apps

  • Grab: Das lokale Uber, zuverlässig und transparent bei den Preisen
  • 12Go Asia: Zur Buchung von Bussen, Zügen und Fähren
  • Google Maps: Funktioniert auch offline sehr gut
  • XE Currency: Um schnell Baht umzurechnen

Mein Fazit: Reichen 15 Tage wirklich aus?

Ja und nein. Zwei Wochen reichen aus, um einen Vorgeschmack auf das Wesentliche Thailands zu bekommen und zu verstehen, warum dieses Land Reisende aus aller Welt so sehr fasziniert. Aber seien wir ehrlich: Sie werden mit dem unwiderstehlichen Wunsch zurückkehren, wiederzukommen.

Denn Thailand, das sind auch Koh Samui mit seinen Kokospalmen, Koh Tao mit seiner Unterwasserwelt, Pai mit seinem Hippie-Flair, Ayutthaya mit seinen majestätischen Ruinen, Khao Sok mit seinem Primärdschungel... Allesamt Ziele, die eine weitere Reise wert sind.

In der Zwischenzeit werden Ihnen diese zwei Wochen unvergessliche Erinnerungen bescheren: der Duft von Jasmin in den Tempeln, das Lächeln der Thailänder, der Geschmack eines selbst zubereiteten Pad Thai, der Blick eines geretteten Elefanten, die Sanftheit eines Strandes bei Sonnenuntergang.

Also, bereit für die Reise?

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