Hatsukaichi
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Wo übernachten in Hatsukaichi: die besten Viertel (2026)

Auf Miyajima in der Bucht von Hiroshima gibt es keinen einzigen Friedhof. Die gesamte Insel gilt als Gottheit, auf der jahrhundertelang weder geboren noch gestorben werden durfte. Das große zinnoberrote Torii steht nach wie vor im Wasser, und Hirsche laufen frei durch die Gassen.

Gebucht wird jedoch unter einem anderen Namen: Die Insel gehört zur Stadt Hatsukaichi, deren Zentrum auf dem Festland liegt. Zwei Bereiche prägen die Insel, das Viertel rund um den Schrein und das Tal von Momijidani. Rechne mit 180 bis 350 €* für ein Doppelzimmer im Ryokan inklusive Abendessen und ab 90 €* ohne Mahlzeiten.

Ich kann euch nur empfehlen, einen Tag für diesen Ausflug einzuplanen (oder vor Ort zu übernachten, um das Erlebnis zu verlängern).

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Die Karte der Viertel in Hatsukaichi

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Das Viertel rund um den Schrein Omotesandō, direkt am Torii

Für den ersten Besuch, ganz nah am Schrein

Das ist der Anblick, den jeder festhält: der Itsukushima-Schrein auf Pfählen, die fünfstöckige Pagode auf dem Hügel und die Einkaufsstraße Omotesandō, in der es nach frisch gebackenem Momiji Manju duftet. Du trittst aus dem Ryokan und stehst mitten im Geschehen, ohne Steigungen oder Busse, und teilst dir den Weg nur mit Reichen und Rehen. FloraC merkt in ihrer Bewertung an, dass „Das große Torii ist am frühen Morgen zu Fuß erreichbar, bevor das Wasser mit der Flut ansteigt.“ Wer hier übernachtet, bestimmt den Takt selbst. Die Kehrseite: Tagsüber strömen alle Besucher hier durch, und Zimmer mit Blick auf das Torii haben ihren Preis.

Was es im Viertel zu sehen & erleben gibt

Übernachten in diesem Viertel

Miyajima Kinsuikan Luxus

Ein traditionsreiches Onsen-Ryokan direkt am Wasser seit 1912, nur wenige Schritte von der Fähre entfernt. Es bietet heiße Quellen mit Meerblick, Zimmer mit Blick auf das Torii und ein Abendessen mit Meeresfrüchten aus der Bucht. Du schläfst zum Rauschen der Wellen ein.

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Hotel Kikunoya Mittelklasse

Ein renoviertes Haus fünf Minuten vom Schrein entfernt, bei dem die meisten Zimmer auf das große Torii blicken. Oben gibt es ein öffentliches Bad und dazu eine ausgezeichnete Küche mit Fisch und Meeresfrüchten, was den perfekten Mittelweg aus Hotelkomfort und Ryokan-Küche darstellt.

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Sakuraya Kleines Budget

Ein kleiner, familiengeführter Inn drei Minuten vom Anleger entfernt mit Tatamimatten, Futons und einigen Zimmern mit Meerblick. Die Unterkunft ist unkompliziert, gepflegt, zählt zu den günstigsten auf der Insel, und das Abendessen lässt sich optional dazubuchen.

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Pluspunkte

  • Torii, Schrein und Pagode direkt vor der Tür
  • Flaches Gelände, nahe am Anleger

Minuspunkte

  • Tagsüber am stärksten frequentiert
  • Zimmer mit Torii-Blick kosten extra
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Momijidani und der Berg Misen Das Ahorntal am Fuße des Gipfels

wegen der Ruhe, der Ahornbäume und des Aufstiegs zum Misen

Hinter dem Schrein geht es bergauf. Der Momijidani-Park reiht Ahornbäume und rote Brücken entlang des Wildbachs auf, die Seilbahn zieht hinauf zum Berg Misen und der Tempel Daishō-in breitet am Berghang seine Hunderte kleiner Buddhas mit Wollmützen aus. julies_journeys hebt in ihrer Bewertung ein Daishō-in hervor, das viele Besucher übersehen, „kostenlosen und noch wenig touristischen“. Die ältesten Ryokans der Insel verstecken sich hier im Grünen. Die Kehrseite: Jeder Weg führt bergwärts und abends bleibt nur der Speisesaal der Unterkunft.

Wenn ihr nicht an Bergwanderungen gewöhnt seid, passt auf, denn dieser Aufstieg ist ziemlich anstrengend, mit vielen hohen Steinstufen. Aber ihr könnt auch mit der Seilbahn hochfahren und zu Fuß absteigen, falls eure Knie das mitmachen.

Was es im Viertel zu sehen & erleben gibt

Daishō-in-Tempel

Daishō-in-Tempel

+13 Empf.
Berg Misen

Berg Misen

+11 Empf.
Momijidani-Park

+7 Empf.

Übernachten in diesem Viertel

Iwaso Luxus

Das älteste Ryokan der Insel wurde 1854 als Teehaus für Pilger gegründet und liegt im Momijidani-Park direkt am Bach: historische Holzpavillons, Bäder, Kaiseki-Küche und ein Ahorngarten als einzige Nachbarschaft. Natsume Sōseki und Itō Hirobumi haben hier genächtigt.

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Miyajima Grand Hotel Arimoto Mittelklasse

Ein komfortables Onsen drei Minuten vom Eingang des Momijidani und ebenso nah am Schrein, mit Shuttleservice ab der Fähranlegestelle, großem Badbereich und Zimmer-Service beim Abendessen. Die richtige Wahl, um das Ryokan-Erlebnis ohne steile Anstiege zwischen Ortschaft und Tal zu genießen.

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Pluspunkte

  • Ahornbäume, Daishō-in und der Ausgangspunkt zum Misen direkt vor der Haustür
  • Absolute Ruhe abseits der Touristenströme

Minuspunkte

  • Ständiger Anstieg bei jedem Weg
  • Abends keine Alternativen außerhalb des Ryokans

Unsere Tipps für die richtige Buchung

  • Wirf vor der Buchung des Abendessens einen Blick auf die Gezeiten.: Bei Flut steht das große Torii im Wasser und wird von der Ufermauer aus fotografiert. Bei Ebbe läuft man bis zu seinen Pfeilern. Die Zeiten ändern sich täglich und lassen sich in jedem Gezeitenkalender nachlesen. Das ist der konkrete Vorteil einer Übernachtung auf der Insel: Du erlebst beides, das eine im Morgengrauen, das andere in der Dämmerung.
  • Mit der Seilbahn hinauf, auf dem Wanderweg hinunter.: Genau diesen Routenvorschlag teilt FloraC in ihrem Beitrag zum Mount Misen: mit der Seilbahn hinauf und zu Fuß wieder runter. Der Abstieg führt am Tempel Daishō-in mit seinen unzähligen Statuen vorbei und schont die Gelenke. Pack ausreichend Wasser und feste Schuhe ein; FloraC weist zudem darauf hin, dass einem auf dem Wanderweg gelegentlich Mamushi-Vipern begegnen können.
  • Auf der Insel oder auf dem Festland: Zehn Minuten Fährfahrt trennen Miyajima von Miyajimaguchi auf dem Festland, wo die Übernachtungspreise oft nur die Hälfte betragen. Den Unterschied macht nicht der Weg aus, sondern der letzte Abfahrtszeitpunkt: FloraC warnt davor, „Wenn Sie nicht auf Miyajima übernachten, achten Sie darauf, die Zeiten der letzten Fähren zu prüfen, damit Sie nicht unter Zeitdruck geraten.“. Wer direkt auf der Insel schläft, umgeht diese Einschränkung und genießt den Sonnenuntergang sowie die frühen Morgenstunden ganz ohne die Tagestouristen.
Wo du in Hatsukaichi besser nicht übernachtest (ehrlich gesagt)
  • Ein Zimmer ohne Aussicht im hinteren Teil des Ortes zu buchen, um ein paar Euro zu sparen, lohnt sich kaum: Man zahlt den Miyajima-Aufschlag, ohne die entsprechende Lage zu bekommen. Eine schlichtere Unterkunft mit Blick aufs Wasser ist die bessere Wahl.
  • Auf ein reges Nachtleben zu setzen: Sobald die Ausflügler abgereist sind, schließt die Einkaufsgasse Omotesandō und die Restaurants machen früh dicht. Den Abend verbringt man im Bad und bei einem Menü im Ryokan, meist im Rahmen der Halbpension. Wer nach Bars sucht, die länger geöffnet haben, übernachtet besser in Hiroshima und kommt nur für einen Tagesausflug her.
  • Mit schwerem Gepäck anzureisen: Die Gassen steigen an, die Ryokans im Tal von Momijidani besitzen oft keinen Aufzug und das letzte Stück vom Anleger legt man zu Fuß zurück. Am besten lässt du das große Gepäck im Schließfach in Hiroshima oder Miyajimaguchi.

Häufige Fragen: wo übernachten in Hatsukaichi

Welcher Stadtteil eignet sich am besten für die erste Nacht auf Miyajima?
Das Viertel rund um den Schrein. Das Torii, der Itsukushima-Schrein, die Pagode und die Einkaufsmeile Omotesandō liegen nah beieinander, weshalb du von überall zu Fuß zurückkommst. Momijidani etwas weiter oben passt besser für eine zweite Nacht, wenn du die Ruhe suchst und früh zum Mount Misen aufbrechen möchtest.
Wo übernachtet man auf Miyajima zu moderaten Preisen?
Direkt auf der Insel starten kleine Ryokans wie das Sakuraya bei etwa 90 €* pro Zimmer, das Abendessen kommt meist extra hinzu. Wer wirklich knausern muss, schläft auf dem Festland in Miyajimaguchi, wo sich die Preise oft halbieren, und nimmt einfach die erste Morgenfähre für die zehnminütige Überfahrt.
Ist Miyajima ein gutes Reiseziel für Familien?
Ja. Die frei herumlaufenden Hirsche begeistern Kinder, das Aquarium an der Seto-Inlandsee füllt einen regnerischen Nachmittag und das Zentrum lässt sich gut zu Fuß erkunden. Zwei Dinge gibt es zu beachten: Die Tiere dürfen nicht gefüttert werden, da sie sich gerne über Stadtpläne und Snacks hermachen, und für den Weg auf den Misen nimmt man mit Kindern besser die Seilbahn statt den Fußweg.
Wo kann man in Miyajima abends ausgehen?
Nirgendwo, oder fast nirgendwo. Die Einkaufsstraßen schließen mit der Abreise der letzten Tagesgäste. Der Abend gehört dem heißen Bad, dem Kaiseki-Menü im Ryokan und einem Spaziergang mit einer Laterne zum beleuchteten Torii. Wer Bars sucht, muss den Weg nach Hiroshima auf sich nehmen.
Braucht man auf Miyajima ein Auto?
Nein, es wäre sogar hinderlich. Die Insel erkundet man zu Fuß, und die Ryokans bieten kaum Parkplätze. Man reist mit dem Zug nach Miyajimaguchi und nimmt dann die zehnminütige Fähre. Von Hiroshima aus dauert die Fahrt mit der Straßenbahn oder dem JR-Zug zum Anleger etwa vierzig Minuten. Ein eventuelles Auto bleibt auf dem Festland.
Was kostet eine Übernachtung in Miyajima?
Für zwei Personen zahlt man in einem Ryokan 180 bis 350 EUR (ca. 29.500 bis 57.000 JPY), wobei ein Kaiseki-Abendessen und Frühstück bereits inbegriffen sind, wie beispielsweise im Iwaso. Ein einfaches Zimmer mit Meerblick ist ab (ca. 14.700 JPY) ohne Verpflegung zu haben. Zur Zeit der herbstlichen Ahornblattfärbung und während der Kirschblüte ziehen die Preise stark an.

Über den Autor

Bill
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Mitglied seit 02/2013

Es gab eine Zeit, in der ich davon träumte, eine digitale Nomadin zu sein. In dieser Phase habe ich die erste Version von Avygeo (einem Anagramm von voyage) erdacht und e…

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