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Was tun in Usbekistan: die schönsten Sehenswürdigkeiten

Entdecke die Lieblingsziele unserer Mitglieder in Usbekistan, dazu Bewertungen, praktische Infos und Fotos von Reisenden...

Usbekistan im Überblick

Als legendäre Station an der Seidenstraße zieht Usbekistan Reisende in seinen Bann. Das zentralasiatische Land ist vor allem für seine drei historischen Metropolen bekannt: Samarkand, Chiwa und Buchara. Die prächtige Architektur und das kulturelle Erbe bilden den Kern jedes Besuchs.

Das legendäre Samarkand

Samarkand zählt zweifellos zu den bedeutendsten Städten Asiens. Dieser Knotenpunkt der Seidenstraße ist ein Pflichtstopp für jeden Usbekistan-Reisenden. Das Mausoleum Gur-e-Amir und die Nekropole Shah-i-Zinda, wo Angehörige des Eroberers Timur ruhen, gehören zu den architektonischen Höhepunkten. Samarkand ist ein Schmelztiegel der Kulturen, geprägt von griechischen, sassanidischen, muslimischen und mongolischen Einflüssen. Diese Atmosphäre spürst du am intensivsten auf den Basaren und beim Überqueren des Registan-Platzes, dem historischen Herzstück der Stadt.

Buchara und seine 140 Unesco-Welterbestätten

Buchara, auch Buxoro genannt, gehört zu den Juwelen des Landes. Die Stadt hat sich ihre mittelalterliche Struktur bewahrt, was sie architektonisch einzigartig macht. Mit 140 Stätten, die zum Unesco-Welterbe zählen, bietet Buchara ein enormes kulturelles Erbe. Die Ark, die ehemalige königliche Zitadelle, beherbergt einige der bedeutendsten Bauwerke. Nach dem Erkunden der unzähligen Markthallen, Medresen, Synagogen und Sufi-Heiligtümer kannst du dich in einer der komfortablen Unterkünfte der Stadt erholen.

Die befestigten Mauern von Chiwa

Chiwa ist die dritte Stadt, die man auf einer Reise durch Usbekistan gesehen haben muss. Die befestigte Stadt beeindruckt mit ihren massiven Mauern direkt am Rande der Karakum-Wüste. Die Architektur aus Lehmziegeln vermittelt den Eindruck, die Zeit sei hier seit Jahrhunderten stehen geblieben. Der Legende nach soll Sem, der Sohn Noahs, Chiwa gegründet haben, als er den Brunnen Keivah grub. Neben den prunkvollen Königspalästen mit ihren kunstvollen Mosaiken sind die ehemaligen Sklavenmärkte von historischem Interesse.

Festungen in der Wüste und ein ausgetrocknetes Meer

Neben den drei großen Städten bietet Usbekistan weitere lohnende Ziele. Die Stadt Schachrisabz, Geburtsort Timurs, ist für den beeindruckenden Ak-Saray-Palast aus dem 14. Jahrhundert bekannt. Landschaftlich prägt die Kysylkum-Wüste das Bild, die sich über fast 300.000 Quadratkilometer erstreckt. Die Oase Ellik Kala bietet den bizarren Anblick von fünfzig verlassenen Festungen. Ebenso faszinierend ist der Aral-See. Einst das viertgrößte Binnengewässer der Welt, ist er heute ein Schiffsfriedhof mit einer mysteriösen Atmosphäre.

Die beste Reisezeit

Usbekistan ist ganzjährig bereisbar, wobei das Frühjahr und der Herbst besonders angenehm sind. Die Temperaturen sind dann mild und deutlich erträglicher als in der Sommerhitze. Für Trekkingtouren in den Bergen solltest du jedoch die Monate Juli und August wählen.

Anreise und Mobilität

Flüge von Europa nach Taschkent kosten ab 500 Euro. Die Flugzeit beträgt mit Zwischenstopp im Schnitt zehn Stunden. Einmal im Land angekommen, sind Busse oder ein Mietwagen praktische Optionen für die Weiterreise. Auch Inlandsflüge können sinnvoll sein, um lange Distanzen bequem zu überbrücken.

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