Sigiriya au Sri Lanka
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Was tun in Sri Lanka: Top 3 Sehenswürdigkeiten & Aktivitäten 2026

Entdecke die Lieblingsziele unserer Mitglieder in Sri Lanka, dazu Bewertungen, praktische Infos und Fotos von Reisenden...

Die 2 schönsten Städte in Sri Lanka

#1 Colombo

Als wirtschaftliches Zentrum Sri Lankas überrascht Colombo mit krassen Gegensätzen. Hier treffen die chaotischen Märkte von Pettah auf das entspannte Treiben am Galle Face Green bei Sonnenuntergang und buddhistische Tempel mit eklektischer Architektur. Fans von Geoffrey Bawa finden in der Stadt die Wiege des tropischen Modernismus. Bei Gerichten wie zischendem Kottu Roti oder scharfem Krabbenfleisch nach Jaffna-Art zeigt sich die lokale Küche von ihrer intensiven, unvergesslichen Seite.

#2 Sri Jayawardenepura Kotte

Sri Jayawardenepura Kotte ist die eher unbekannte legislative Hauptstadt Sri Lankas, die hinter ihrer modernen Fassade die Überreste des letzten vereinten singhalesischen Königreichs bewahrt. Zwischen den königlichen Ruinen aus dem 15. Jahrhundert, geschützten Feuchtgebieten mit zahlreichen Zugvogelarten und lebhaften Nachtmärkten am Diyawanna-See bietet dieses Ziel abseits der üblichen Routen geschichtsinteressierten Reisenden und Naturfreunden einen spannenden Einblick.

Die von der Redaktion ausgewählte Aktivität in Sri Lanka

#1 Adams Peak (Ratnapura) +1 Empf. 4/5

Der Adam’s Peak, auch als Sri Pada bekannt, ist ein heiliger Berg in Sri Lanka mit einer Höhe von über 2.243 Metern. Gläubige verschiedener Religionen verehren den Gipfel wegen eines mythischen Fußabdrucks. Der nächtliche Aufstieg belohnt dich mit einem beeindruckenden Sonnenaufgang, bei dem der Berg einen dreieckigen Schatten wirft. Ein unvergessliches kulturelles und natürliches Erlebnis.

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Sri Lanka, die Insel, auf der jeder Kilometer eine Geschichte erzählt

Das metallische Klappern von Klingen auf heißen Eisenplatten ist bei Einbruch der Dunkelheit in jeder Garküche des Landes zu hören. Dieser unverwechselbare Rhythmus kündigt die Zubereitung von kottu an, einem ikonischen Gericht, das die Energie dieser Insel perfekt einfängt. Sri Lanka will nicht einfach nur gefallen: Es zieht jeden in seinen Bann, der bereit ist, sich auf das organisierte Chaos und die feuchte Hitze einzulassen.

Ist die Insel der tausend Gesichter das Richtige für dich?

Sri Lanka zieht unterschiedlichste Reisende an. Kultur- und Geschichtsinteressierte kommen bei den jahrtausendealten Ruinen des kulturellen Dreiecks auf ihre Kosten. Surfer suchen je nach Saison die Wellen an der Süd- oder Ostküste. Fotografen lassen sich von den Teeplantagen und goldfarbenen Tempeln verzaubern. Wer den direkten Austausch mit Einheimischen sucht, wird von der sri-lankischen Gastfreundschaft nachhaltig beeindruckt sein.

Dieses Land erfordert jedoch eine gewisse Anpassungsfähigkeit. Die Hitze ist konstant: In Colombo werden regelmäßig 37°C bei über 90% Luftfeuchtigkeit erreicht. Die Fortbewegung ist langsam, die Busse sind überfüllt und die Züge selten pünktlich. Wer die Schweizer Effizienz oder durchgehend klimatisierte Räume erwartet, wird in Sri Lanka frustriert sein. Alleinreisende Frauen sollten zudem wissen, dass manche weniger touristische Regionen neugierige Blicke auf sich ziehen können, auch wenn das Land insgesamt als sicher gilt.

Ein überschaubares Budget für Asien

Sri Lanka bietet ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Plane etwa 25 bis 40 Euro pro Tag für eine komfortable Reise ein, inklusive Übernachtungen in Gästehäusern, lokalen Mahlzeiten und Transport. Wichtige Sehenswürdigkeiten wie Sigiriya kosten etwa 27 Euro Eintritt, was bei mehreren Besichtigungen im kulturellen Dreieck den Geldbeutel spürbar belasten kann.

Tempel und Ruinen: 3.000 Jahre Geschichte unter freiem Himmel

Sri Lanka beherbergt acht UNESCO-Welterbestätten. Die Festung Sigiriya ragt als 200 Meter hoher Felsmonolith aus den Ebenen empor. Ihre Fresken der himmlischen Jungfrauen und die Gartenanlagen zeugen vom architektonischen Genie von König Kassapa im 5. Jahrhundert. Der Aufstieg dauert etwa 1:30 Stunden und bietet einen weiten Blick über den umliegenden Dschungel.

Nur wenige Kilometer entfernt bietet Pidurangala eine weniger überlaufene Alternative. Für lediglich 500 LKR (ca. 1,50 Euro) erklimmst du einen benachbarten Felsen, der den besten Blick auf Sigiriya selbst bietet. Starte in der Morgendämmerung, um der Hitze zu entgehen und den Sonnenaufgang zu bewundern.

Tipp vom Experten: Reserviere deine Zugtickets für die Strecke Kandy-Ella mindestens 30 Tage im Voraus über die offizielle Website der sri-lankischen Eisenbahn. Die Plätze in der 2. Klasse sind oft innerhalb weniger Stunden ausverkauft.

Die Höhlen von Dambulla beherbergen den größten Höhlentempel des Landes. In fünf aufeinanderfolgenden Grotten finden sich hunderte Buddha-Statuen und jahrhundertealte Wandmalereien. Der Zahntempel in Kandy bewahrt hingegen die heiligste Reliquie des sri-lankischen Buddhismus auf.

Das Hochland: Tee, Nebel und schwindelerregende Panoramen

Ella hat sich als das beliebteste Ziel für Reisende in den Bergen etabliert. Das Dorf auf über 1.000 Metern Höhe bietet eine willkommene Abkühlung nach der Küstenhitze. Die Wanderung zum Little Adam's Peak dauert eine Stunde und gibt den Blick auf grüne Täler frei. Die Nine Arch Bridge, die in den 1920er Jahren vollständig aus Ziegelsteinen erbaut wurde, ist zum ikonischen Fotomotiv Sri Lankas geworden.

Wer anspruchsvollere Wanderungen sucht, sollte sich in die Knuckles-Bergkette begeben. Diese UNESCO-Region wird von den meisten Touristenströmen ignoriert. Die Pfade führen durch Nebelwälder, in denen endemische Eidechsen- und Vogelarten leben. Ein Abstecher nach Riverston mit seinem Aussichtspunkt namens Mini World's End lohnt sich.

Nuwara Eliya, das kleine England

Nuwara Eliya überrascht mit kolonialer Architektur und kühlen Temperaturen. Nachts kann das Thermometer unter 10°C fallen. Teeplantagen überziehen die umliegenden Hügel. Besuche eine Fabrik, um den Prozess von der Pflanze bis zum fertigen Ceylon-Tee zu verstehen, dem drittwichtigsten Exportgut des Landes.

Küsten und Lagunen: Strände für jeden Geschmack

An der Südküste konzentrieren sich die am besten erschlossenen Badeorte. Mirissa zieht Reisende mit goldenen Stränden, Strandbars und Walbeobachtungstouren zwischen November und April an. Unawatuna und Weligama eignen sich mit ihren konstanten Wellen hervorragend für Surfanfänger.

Für mehr Ruhe empfiehlt sich die Ostküste. Trincomalee mit den Stränden von Nilaveli und Uppuveli ist vom Massentourismus weitgehend verschont geblieben. Arugam Bay an der Ostküste lockt von Mai bis September fortgeschrittene Surfer mit erstklassigen Riff-Wellen.

Tipp vom Experten: Die Halbinsel Kalpitiya im Nordwesten ist noch ein Geheimtipp. Bei Bootsausflügen in der Morgendämmerung lassen sich hunderte Delfine beobachten, zudem herrschen dort exzellente Bedingungen zum Kitesurfen.

Der Norden: Jaffna und die tamilische Kultur

Die Region um Jaffna war lange Zeit aufgrund des Bürgerkriegs für Besucher gesperrt, öffnet sich aber zunehmend. Die Stadt im Norden bietet eine Atmosphäre, die sich radikal vom Rest des Landes unterscheidet. Die tamilische Kultur dominiert, hinduistische Tempel ersetzen buddhistische Stupas und die Küche ist deutlich schärfer und würziger.

Der Nallur Kandaswamy Tempel beeindruckt durch seine farbenfrohen Zeremonien. Auf der Insel Nainativu, die per Boot erreichbar ist, befinden sich ein bedeutender Hindu-Tempel sowie Nagadeepa, einer der heiligsten Orte des Buddhismus. Die Küche von Jaffna ist die Reise wert: Das lokale Krabbencurry kann sich mit den besten Küchen Asiens messen.

Sri Lanka auf dem Teller: Gewürze, Kokosnuss und explosive Aromen

Die sri-lankische Küche basiert auf drei Säulen: Reis, Kokosnuss und Gewürzen. Eine traditionelle Mahlzeit besteht aus einer Portion Reis, umgeben von fünf bis acht kleinen Beilagen. Jedes Curry hat eine eigene Note: cremiges Dhal, geschmortes Jackfrucht-Curry, würzige Rote Bete oder mit Chili verfeinertes Kokos-Sambol.

Kottu Roti ist das Streetfood schlechthin. Die Mischung aus gehacktem Fladenbrot, Gemüse und Fleisch, die zusammen auf der Platte gegrillt wird, verströmt unwiderstehliche Aromen. Hoppers, schüsselförmige Pfannkuchen mit knusprigem Rand, werden zum Frühstück oft mit einem Ei in der Mitte serviert. Pol Sambol, ein Würzmittel aus geriebener Kokosnuss, Limette und Chili, begleitet fast jede Mahlzeit. Vegetarier finden hier ein Paradies, da die Mehrheit der Currys fleischlos ist.

Wann ist die beste Reisezeit für Sri Lanka?

Sri Lanka kann ganzjährig bereist werden, doch die Monsunzeiten bestimmen die Route. Von Dezember bis März sind die Westküste, der Süden und die zentralen Berge zu empfehlen. Von Mai bis September bieten die Ostküste und der Norden das beste Wetter. Februar und März bieten sonniges Klima auf der gesamten Insel.

Die Hochsaison an der Südküste erstreckt sich von Dezember bis Februar. Die Unterkunftspreise können sich in dieser Zeit verdoppeln und die Strände sind gut besucht. Um den Massen zu entgehen, eignen sich die Monate März, April oder September bis Oktober.

Wie kommt man nach Sri Lanka?

Es gibt keine Direktflüge von Deutschland aus. Zwischenstopps erfolgen meist in Dubai mit Emirates oder in Doha mit Qatar Airways. SriLankan Airlines bietet wöchentlich zwei bis drei Direktflüge von Paris an. Rechne mit 650 bis 850 Euro für Hin- und Rückflug in der Economy-Klasse, je nach Saison und Buchungszeitpunkt.

Das elektronische Visum kostet etwa 50 USD (ca. 46 Euro) und muss vor der Abreise online beantragt werden. Es erlaubt einen Aufenthalt von 30 Tagen, der vor Ort verlängert werden kann. Alle internationalen Flüge landen am internationalen Flughafen Bandaranaike, der 35 km nördlich von Colombo liegt.

Wie bewegt man sich in Sri Lanka fort?

Der Zug bleibt das malerischste Transportmittel. Die Strecke zwischen Kandy und Ella führt durch Teeplantagen und über die berühmte Nine Arch Bridge. Tickets in der 2. Klasse kosten je nach Entfernung zwischen 2 und 12 Euro. Busse decken das ganze Land für wenige Cent pro Kilometer ab, doch der Komfort ist einfach und die Fahrten sind lang.

Tuk-Tuks sind ideal für lokale Strecken. Nutze die App PickMe, um Preisverhandlungen zu vermeiden. Die Anmietung eines Autos mit Fahrer kostet etwa 50 bis 70 Euro pro Tag und bietet Familien spürbaren Komfort. Selbst zu fahren erfordert starke Nerven, da die Verkehrsregeln eher als Empfehlungen denn als Pflichten betrachtet werden.

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