Was tun in Togo: die schönsten Sehenswürdigkeiten

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Togo im Überblick

Togo ist ein vergleichsweise kleines Land in Westafrika und unter Reisenden überaus beliebt. Wer einmal dort war, kommt meist schnell in den Bann der abwechslungsreichen Landschaften und der herzlichen Gastfreundschaft der Einheimischen.

Lomé, die Perle Westafrikas

Lomé, die Hauptstadt des Landes, trug in den 1980er und 90er Jahren den Beinamen Perle Westafrikas. Dieser Ruf basierte auf der entspannten Atmosphäre im Stadtzentrum, den Stränden und den vielfältigen Restaurants. Auch wenn politische Unruhen in der Vergangenheit ihre Spuren hinterlassen haben, ist Lomé nach wie vor einen Besuch wert. Nimm dir ein paar Tage Zeit, um die Ruhe der Stadt und ihre direkte Lage am Meer zu genießen.

Der grand marché, der sich über mehrere Etagen einer Markthalle erstreckt, und das Village artisanal sind ideale Anlaufstellen, um die für Togo typischen Batiks und Holzschnitzereien zu finden. Der marché des féticheurs bietet einen faszinierenden Einblick in die Welt der Fetische und sogenannten Zaubertränke. Auch das musée national solltest du einplanen, wenn du mehr über das lokale Kunsthandwerk erfahren möchtest.

Voodoo, Handwerk und Fischerei

Das Dorf Togoville ist ein geschichtsträchtiger Ort, der tief von Voodoo und animistischen Traditionen geprägt ist. Von hier aus wurden einst Sklaven nach Haiti verschifft. Das Dorf ist bis heute ein Zentrum des Voodoo-Kults. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen die farbenfrohe Kathedrale, das Haus des Königs und eine Handwerkskooperative. Unweit davon liegt der lac Togo, der zum Schwimmen, für Wassersport oder einen Ausflug mit den Fischern einlädt. Mit etwas Glück lassen sich hier zahlreiche Vögel wie die Graupelikane beobachten. Weiter geht es nach Aného, einer ehemaligen Kolonialstadt, die besonders abends lebendig wird. Entlang des feinen Sandstrandes reihen sich hier die traditionellen Fischerhütten aus Holz und Palmblättern aneinander.

Berge, Wälder und Wasserfälle

Togo überrascht mit einer bemerkenswerten landschaftlichen Vielfalt. Die région des Plateaux zählt zu den schönsten Gegenden des Landes, geprägt von landwirtschaftlich genutzten Hügeln und dichten Teakwäldern. Hier kannst du in Wasserfällen baden oder das ländliche Leben hautnah kennenlernen. Ein besonderes Ziel ist Koutammakou, das Land der Tamberma. Diese Region gehört zum Unesco-Welterbe und ist für ihre Berglandschaften und Traditionen bekannt. Das Volk der Batammariba lebt hier in beeindruckenden tatas, die wie kleine Festungen gebaut sind.

Beste Reisezeit

Togo ist ganzjährig bereisbar, wobei die Regenzeit von Mai bis Oktober eher gemieden werden sollte. Auch zwischen März und Mai kann es durch die extreme Hitze anstrengend werden. Die beste Reisezeit liegt zwischen Dezember und März, wenn das Klima am angenehmsten ist.

Anreise

Die Anreise erfolgt in der Regel per Flug nach Lomé. Flüge ab Paris dauern etwa 6:30 Stunden und kosten meist zwischen 300 und 400 Euro. Alternativ ist die Einreise über die Nachbarländer Ghana oder Benin möglich, von wo aus regelmäßig Busse nach Togo verkehren. Da es sich um ein afrikanisches Land handelt, ist Französisch die Amtssprache, während Englisch in touristischen Gebieten oft weiterhilft. Deutsche Staatsangehörige benötigen ein Visum; Reisende aus Österreich oder der Schweiz prüfen am besten die Bestimmungen für ihre Staatsangehörigkeit beim Auswärtigen Amt oder der zuständigen Botschaft.

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Lomé
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