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Was tun in Kap Verde: Top 4 Sehenswürdigkeiten & Aktivitäten

Entdecke die Lieblingsziele unserer Mitglieder in Kap Verde, dazu Bewertungen, praktische Infos und Fotos von Reisenden...

Die 3 schönsten Städte in Kap Verde

#1 São Vicente +14 Empf.

São Vicente ist eine lebendige Insel der Kapverden, die vor allem für ihre Musikszene bekannt ist. Mindelo, das urbane Zentrum, besticht mit einer Mischung aus kolonialer Architektur, geschäftigen Märkten und täglichen Morna-Konzerten in den Bars. Wer Entspannung oder Wassersport sucht, findet an Stränden wie Praia da Laginha oder São Pedro ideale Bedingungen. Zudem locken Wanderungen auf den Monte Verde und hochkarätige Festivals Reisende an, die eine authentische kulturelle Erfahrung inmitten einer vulkanischen Küstenlandschaft suchen.

#2 Sal

Auf Sal reduziert sich die Kulisse auf das Wesentliche: heller Sand, türkisfarbenes Meer und eine stetige Brise, die Kitesurfer und Windsurfer anzieht. Das Leben spielt sich vor allem in Santa Maria ab, wo du neben dem Strand zahlreiche Bars und Bootsausflüge findest. Ein weiteres Ziel auf der Insel sind die salines de Pedra de Lume, in denen du dich dank der hohen Salzkonzentration im Wasser wie bei einem Bad im Toten Meer einfach treiben lassen kannst.

#3 Praia

Als Hauptstadt der Kapverden bietet Praia das volle afrikanische Stadtleben: ein geschäftiges Treiben auf dem Sucupira-Markt, das historische Viertel Plateau und eine Küste voller bunter Fischerboote. Die Stadt ist der ideale Ausgangspunkt für einen Besuch der zum Unesco-Welterbe gehörenden Cidade Velha und eignet sich bestens für neugierige Reisende, die weniger an den klassischen Strandurlaub denken.

Die von der Redaktion ausgewählte Aktivität in Kap Verde

#1 Strand von Santa Maria (Sal)

Praia de Santa Maria ist der weiße Sandstrand auf der Insel Sal. Auf zwei Kilometern Länge erwartet dich türkisfarbenes Wasser mit ganzjährig 23 bis 24 Grad. Die stetigen Passatwinde machen den Ort zu einem Hotspot für Kitesurfen, während das Baden ruhig bleibt. Das Dorf Santa Maria mit seinen Restaurants und Wassersportangeboten erreichst du bequem zu Fuß.

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Kap Verde: Atlantisches Afrika mit tausend Gesichtern

Zehn vulkanische Inseln ragen etwa 600 Kilometer vor der Küste Senegals aus dem Atlantik. Hier trifft schwarze Lava auf weißen Sand, schroffe Gebirge stürzen in den türkisfarbenen Ozean und die Rhythmen der Morna hallen durch verwinkelte Kopfsteinpflastergassen. Kap Verde ist weder rein afrikanisch noch europäisch oder karibisch. Es ist ein Schmelztiegel, der eine eigene Identität zwischen portugiesischem Erbe und westafrikanischen Wurzeln geformt hat.

Ist das die richtige Reise für dich?

Das Land richtet sich an Reisende, die Authentizität suchen und keinen Wert auf glitzernden Luxus legen. Wer von All-inclusive-Resorts und Pool-Animation träumt, wird hier nicht fündig.

Kap Verde belohnt all jene, die sich auf holprige Straßen einlassen, bei Einheimischen übernachten und in kleinen Lokalen den Eintopf Cachupa essen. Der Archipel zieht Wanderer an (Santo Antão ist ein Trekking-Paradies), Kitesurfer (Sal und Boa Vista bieten Weltklasse-Bedingungen) sowie Liebhaber von Live-Musik, die in den Bars von Mindelo bis in die frühen Morgenstunden verweilen.

Ein Hinweis vorab: Die Infrastruktur auf einigen Inseln ist einfach. Bergstraßen können anstrengend sein, Fährverbindungen zwischen den Inseln fallen bei starkem Wind gelegentlich aus und in der Regenzeit (August bis September) verwandeln sich manche Wanderpfade in reißende Bäche.

Die Lebenshaltungskosten sind höher als man für Westafrika vermuten würde, da fast alles importiert werden muss. Doch wer diese Umstände akzeptiert, wird mit einer rauen Schönheit und einer unvergleichlichen menschlichen Wärme belohnt.

Santo Antão und Fogo: Inseln mit Charakter

Insel Santo Antão

Santo Antão verkörpert das gebirgige, landwirtschaftlich geprägte Kap Verde. Von der Fähre, die dich nach einer einstündigen Überfahrt von Mindelo in Porto Novo absetzt, entdeckst du eine durch Erosion geformte Landschaft. Die Straße in Richtung Ribeira Grande schlängelt sich durch atemberaubende Kulissen: grüne Täler mit Zuckerrohrfeldern, an Berghänge geschmiegte Dörfer und terrassierte Gärten, die der Schwerkraft trotzen.

Die Wanderwege sind spektakulär. Die Tour von Cova nach Paul führt dich in einen Krater, der in einen üppigen Garten verwandelt wurde. Der drei- bis vierstündige Marsch durch Bananen-, Papaya- und Kaffeepflanzungen ist anspruchsvoll, bietet aber einen ständigen Ausblick. Die Einheimischen brennen hier ihren handwerklichen Grogue in traditionellen Destillen.

Ein Tipp vom Insider: Engagiere für Wanderungen einen lokalen Guide. Sie kennen nicht nur die besten Routen, da manche Wege schlecht markiert sind, sondern öffnen dir auch Türen zu Privathäusern, um hausgemachten Grogue zu probieren und einen Kaffee zu teilen.

Insel Fogo

Fogo beeindruckt auf eine andere Art. Die Insel beherbergt einen aktiven Vulkan, der zuletzt 2014-2015 Lava spuckte. Du kannst den Krater des Pico do Fogo (2.829 Meter), den höchsten Gipfel des Archipels, besteigen. Der Aufstieg beginnt vor Sonnenaufgang, um den Wolken zu entgehen, die sich ab dem späten Vormittag bilden. Plane 4 bis 5 Stunden für den Aufstieg durch vulkanische Asche ein. Die Beine brennen, aber der Ausblick vom Gipfel reicht über den gesamten Archipel.

Am Fuße des Vulkans erwacht das Dorf Chã das Caldeiras langsam wieder zum Leben. Die Bewohner haben ihre Häuser nach dem Ausbruch mit Lavasteinen wieder aufgebaut. Hier wird auf vulkanischem Boden Wein angebaut, der überraschend gut schmeckt. Lokale Kellereien bieten Verkostungen in einer mondähnlichen Umgebung an.

Sal und Boa Vista: Das Kap Verde der Strände

Diese beiden flachen Inseln zeigen die touristische Seite des Archipels. Sal zieht Kitesurfer aus aller Welt nach Ponta Preta und Kite Beach. Von November bis Juni wehen die Passatwinde konstant und schaffen perfekte Bedingungen. Kiteschulen gibt es in Santa Maria, dem touristischen Zentrum der Insel, im Überfluss.

Doch Sal bietet auch kilometerlange weiße Sandstrände. Der Strand von Santa Maria ist zwar gut besucht, aber ein 15-minütiger Spaziergang Richtung Süden führt dich zu fast menschenleeren Abschnitten. Das Wasser bleibt ganzjährig bei 23-25 Grad und ist dank der hervorragenden Sicht ideal zum Schnorcheln.

Boa Vista treibt das Konzept mit 55 Kilometern Strand noch weiter. Der Strand von Chaves an der Westküste bietet 10 Kilometer feinen Sand. Der Wind bläst hier oft stark, was ideal zum Kiten, aber weniger zum entspannten Sonnenbaden ist. Von Juni bis Oktober kommen Unechte Karettschildkröten nachts an diese Strände zur Eiablage.

Ausflüge ab Boa Vista

Das Inselinnere von Boa Vista gleicht mit seinen Dünen und Wüsten einer Mondlandschaft. Allrad-Touren führen dich zum Deserto de Viana, wo weißer Sand gegen das tiefe Blau des Himmels kontrastiert. Viana, ein in den 1940er Jahren verlassenes Geisterdorf, taucht manchmal aus dem Sand auf, wenn der Wind die Ruinen freilegt.

Ein Tipp vom Insider: Um Meeresschildkröten zu beobachten, buche lieber eine nächtliche Tour bei einer lokalen Organisation statt eines klassischen touristischen Ausflugs. So trägst du zum Schutz der Nistplätze bei und die Guides achten darauf, die Tiere nicht zu stören.

Santiago und São Vicente: Die kulturelle Seele

Insel Santiago

Praia, die Hauptstadt auf Santiago, gewinnt keinen Schönheitspreis. Die weitläufige und laute Stadt beherbergt die Hälfte der Bevölkerung. Doch hinter dem scheinbaren Chaos pulsiert das moderne urbane Leben Afrikas. Der Markt von Sucupira quillt über vor bunten Stoffen, Gewürzen und Kunsthandwerk. Die Viertel von Plateau bewahren einige verfallene, aber fotogene Kolonialbauten.

Etwa 15 Kilometer nördlich ist Cidade Velha ein absolutes Muss. Als erste europäische Stadt in den Tropen (1462 gegründet) bewahrt sie die Ruinen ihrer Festung, den Pranger und die mit Kopfsteinpflaster belegte Hauptstraße, die zum Meer führt. Das auf einer Klippe thronende Fort Real de São Filipe überwachte einst Sklavenschiffe. Heute UNESCO-Weltkulturerbe, erzählt die Stadt die komplexe Geschichte des Archipels als Knotenpunkt des Sklavenhandels.

Insel São Vicente

Mindelo auf São Vicente verkörpert die kapverdische Eleganz. Diese Hafenstadt atmet Musik. In den Bars entlang der Promenade spielen Live-Bands bis in den Morgen Morna und Coladeira. Cesária Évora, die Diva mit den nackten Füßen, wurde hier geboren und ihr Geist schwebt noch heute in jeder melancholischen Melodie.

Die Bucht von Mindelo, von kahlen Bergen umgeben, nimmt bei Sonnenuntergang magische Farben an. Spaziere über die Avenida Marginal, setz dich auf eine Terrasse und bestelle einen Grogue mit Limette. Der Karneval im Februar verwandelt die Stadt in eine Explosion aus Farben und Rhythmen, die sich in der Vorstellung der Kapverdier mit Rio messen kann.

Kulinarisches Kap Verde: Kreolische Aromen und frischer Fisch

Cachupa regiert als unangefochtener König. Dieser herzhafte Eintopf köchelt stundenlang vor sich hin: Mais, rote Bohnen, Maniok, Süßkartoffeln und je nach Insel und Budget Schweinefleisch oder Thunfisch. Jede Familie hat ihr eigenes, von Generation zu Generation weitergegebenes Rezept. Die Variante Cachupa refogada nutzt die Reste des Vortages, die mit Zwiebeln und Eiern in der Pfanne angebraten werden.

Auf den Badeinseln dominieren Fisch und Meeresfrüchte die Speisekarten. Die gegrillte Languste auf Sal oder Boa Vista kommt oft direkt aus den Körben der Fischer. Frischer Thunfisch wird als Tataki, Carpaccio oder einfach gegrillt mit einer scharfen Sauce serviert. Vorsicht, die Preise in touristischen Restaurants ziehen an: Eine Languste kann 25-30 Euro kosten.

Die Pastéis (kleine frittierte Teigtaschen) gibt es überall als Snack: gefüllt mit Thunfisch, lokalem Käse oder süß mit Papayamarmelade. Probiere auf den Märkten Djagacida, einen Hühnereintopf mit roten Bohnen und Reis, oder Xerém, einen Maisbrei als Beilage zum Fisch.

Was Getränke angeht, wird Grogue (Zuckerrohrschnaps) pur oder als Ponche (mit Honig und Limette) getrunken. Der Wein von Fogo überrascht positiv, besonders die trockenen Weißweine aus vulkanischem Boden. Das lokale Bier Strela erfrischt nach einem Tag am Strand oder beim Wandern.

Wann ist die beste Reisezeit für Kap Verde?

Der Archipel genießt ein angenehmes Klima das ganze Jahr über, mit Temperaturen zwischen 23 und 30 Grad. Dennoch lassen sich zwei Jahreszeiten unterscheiden.

Die Trockenzeit

Die Trockenzeit von November bis Juni ist die ideale Reiseperiode. Der Himmel bleibt azurblau, Regenfälle sind extrem selten und die Passatwinde wehen konstant (ein Segen für Kitesurfer, ein kleiner Nachteil für jene, die spiegelglattes Wasser suchen). Von Dezember bis März ist Hochsaison, wenn Europäer dem Winter entfliehen. Die Preise für Unterkünfte steigen in dieser Zeit um 30 bis 50 % und manche Strände auf Sal werden voll.

April-Mai und Oktober-November bieten den besten Kompromiss: exzellentes Klima, moderate Besucherzahlen und mildere Preise. Wanderer bevorzugen November-Dezember, wenn die Vegetation nach den Sommerregen noch grün ist.

Die Regenzeit

Die Regenzeit von August bis September ist auf den Kapverden (einem semiariden Land) sehr relativ. Die Schauer sind kurz, aber heftig und verwandeln die Täler von Santo Antão zeitweise in spektakuläre Wasserfälle. Die Temperaturen steigen leicht (29-31 Grad), ebenso die Luftfeuchtigkeit. Manche Wanderwege werden unpassierbar. Dafür ist es die touristische Nebensaison: Hotels zum halben Preis, leere Strände und maximale Authentizität.

Wie kommt man nach Kap Verde?

Das Flugzeug ist die einzige realistische Option ab Europa. Mehrere Fluggesellschaften bedienen den Archipel, hauptsächlich die Flughäfen auf Sal (am stärksten frequentiert) und Boa Vista.

Direktflüge ab Paris dauern etwa 6 Stunden. TAP Air Portugal bietet Verbindungen mit Zwischenstopp in Lissabon (8-10 Stunden gesamt), oft die günstigste Variante (ab 350-400 Euro hin und zurück in der Nebensaison, 600-800 Euro in der Hochsaison). Manche Chartergesellschaften fliegen in der Hochsaison direkt ab Paris, Nantes oder Toulouse, meist in Verbindung mit Pauschalreisen.

Die nationale Fluggesellschaft TACV (umbenannt in Cabo Verde Airlines) bietet Flüge ab Lissabon und einigen westafrikanischen Hauptstädten an. Die Preise variieren stark nach Saison: Rechne mit mindestens 500 Euro für Direktflüge, kurzfristig mehr.

Um Praia (Santiago) oder São Vicente zu erreichen, führen Flüge meist über Lissabon oder Dakar. Plane 9 bis 12 Stunden Reisezeit ein. Vor Ort verbindet das TACV-Netzwerk die wichtigsten Inseln, auch wenn sich Flugpläne oft ändern und Verspätungen an der Tagesordnung sind.

Wie bewegt man sich auf Kap Verde fort?

Mit dem Flugzeug

Insel-Hopping erfordert Geduld und Flexibilität. Inlandsflüge der TACV verbinden die Inseln mit Flughäfen (Sal, Boa Vista, Santiago, São Vicente, Fogo). Buche früh, da die kleinen Maschinen schnell ausgebucht sind. Ein Inlandsflug kostet 60-100 Euro. Halte immer einen Plan B bereit, da Ausfälle und Verspätungen häufig vorkommen.

Mit dem Boot

Fähren sind die maritime Alternative, günstiger aber unberechenbarer. Die Gesellschaft Inter-Ilhas verbindet unter anderem São Vicente mit Santo Antão (1 Stunde Überfahrt, 8-10 Euro), Santiago mit Fogo und Brava. Die See kann rau sein, Überfahrten werden manchmal wegen schlechtem Wetter oder technischer Probleme gestrichen. In der Hochsaison solltest du eine Stunde vor Abfahrt am Hafen sein, um sicher einen Platz zu bekommen.

Mit Sammeltaxis

Auf jeder Insel sind Aluguers (Sammeltaxis) der authentische und günstige lokale Transport. Sie fahren ab, wenn sie voll sind, halten auf Anfrage und kosten wenige Euro pro Fahrt. Das Erlebnis ist zu 100 % lokal: laute Musik, lebhafte Diskussionen, spontane Stopps. Die Fahrpläne sind jedoch unvorhersehbar und die Fahrt dauert länger.

Mit dem Auto

Mietwagen bieten Autonomie und Komfort, was für die Erkundung von Santo Antão oder das Inselinnere von Santiago unverzichtbar ist. Rechne mit 30-50 Euro pro Tag je nach Kategorie. Wähle für Bergpisten einen Allradwagen. Das Fahren erfordert Vorsicht: enge und kurvige Straßen, Schlaglöcher, frei laufende Tiere. Manche Agenturen verbieten die Fahrt auf den schwierigsten Pisten.

Taxis müssen immer vor Fahrtantritt verhandelt werden. Für einen Tagesausflug mit Fahrer ist ein Preis von 50-70 Euro für den ganzen Tag angemessen. Auf Sal und Boa Vista lassen sich Quads leicht mieten, um abgelegene Strände zu erkunden (40-60 Euro pro Tag).

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Für einen Ausflug

Porto Novo ist der Ankunftshafen auf Santo Antão. Von dort aus solltet ihr einen Ausflug auf die Insel mit ihrer wunderschönen Vegetation machen! Das Paul-Tal ist einen Abstecher wert.

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Man kann dort einen Ausflug machen, um Schildkröten zu sehen, aber man kann auch zum Leuchtturm schlendern, am Strand spazieren gehen, baden oder bei Sonnenuntergang einen Aperitif trinken.

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