Clocher du monastère Dominicain

Die schönsten Ausblicke von den Stadtmauern von Dubrovnik in Bildern

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Es ist jetzt zwei Jahre her, dass ich in Dubrovnik war, der Perle der Adria in Kroatien. Ich habe schon verschiedene Alben gepostet, aber bis jetzt hatte ich einfach keine Zeit gefunden, die vielen Fotos zu sortieren, die ich beim Rundgang auf den Stadtmauern und in der Altstadt gemacht hatte. Ich hatte wirklich unglaublich viele davon!

Schliesslich bleibt mir eine wunderschöne Erinnerung an diese Reise. Dalmatien vereint so einiges, was ich liebe: historische Städte voller Kultur, Buchten mit türkisfarbenem Wasser zum Schnorcheln, stellenweise grüne Wälder und ein sonniges Klima. Zum ersten Mal habe ich mir ein Urlaubs-Fotobuch gedruckt, um diese Erinnerungen festzuhalten. Ich kann dir Popcarte.com übrigens sehr empfehlen: ein super einfaches Gestaltungstool und erstklassige Drucke.

Kurzum, kommen wir wieder auf die Mauern von Dubrovnik zu sprechen.

Die Stadtmauern, das Juwel der Perle der Adria

Um dich direkt einzustimmen: Gleich nach unserer Ankunft in Kroatien meinte der Uber-Fahrer, der uns vom Flughafen zum Hotel brachte, zu uns: „Wenn du in Dubrovnik nur eine einzige Sache besichtigst, dann müssen es die Stadtmauern sein. Du darfst die Stadt nicht verlassen, ohne einmal um sie herumgegangen zu sein.“

Nun, mein Fazit: Es ist wirklich beeindruckend, die Altstadt einmal komplett oben auf den Mauern zu umrunden, mit haufenweise spektakulären Ausblicken auf das Innere und Äzere des historischen Ragusa. Dennoch haben mich andere Spaziergänge während unserer Kroatien-Reise noch mehr geprägt, wie zum Beispiel die Besteigung des Montokuc auf Mljet.

Praktische Infos für den Besuch der Stadtmauern

Preise und Öffnungszeiten

  • Der Preis: rund 35 € pro Erwachsener, die Hälfte für Kinder. Das ist nicht billig, aber eben die Sehenswürdigkeit der Stadt.
  • Der Geheimtipp: Der Rundgang ist im Dubrovnik Pass enthalten, der dir auch Zugang zum Rektorenpalast, zum Franziskanerkloster und zu mehreren Museen verschafft. Wenn du dir davon zwei oder drei anschaust, hat er sich schnell gelohnt.
  • Die Öffnungszeiten: 9:00 - 19:00 Uhr von April bis Oktober, 9:00 - 15:00 Uhr von November bis März. Die Kasse schliesst vor den Mauern, komm also nicht erst im allerletzten Moment.

Distanz, Dauer und Richtung des Rundgangs

  • 2 km Mauern als geschlossene Runde: Man kommt genau dort wieder heraus, wo man reingegangen ist. Plane 2 Stunden ganz gemütlich ein, eher 2,5 Stunden, wenn du an jedem Aussichtspunkt stehen bleibst.
  • Es geht ständig bergauf und bergab, mit vielen engen Treppen: Das Ganze ist weder mit einem Kinderwagen noch im Rollstuhl zugänglich.
  • Am Eingang wird eine Gehrichtung vorgegeben. Sie wird zwar nicht streng kontrolliert, aber halte dich am besten daran: Gegen den Strom kreuzt man sich ständig auf Passagen, die ohnehin nicht breiter als für zwei Personen sind.

Die Eingänge

  • Das Pile-Tor im Westen: der Haupteingang und mit Abstand der am stärksten frequentierte.
  • Das Hafentor (Ploče) im Osten, ganz in der Nähe des alten Hafens.
  • Das Johannisfort direkt neben dem Schifffahrtsmuseum: meistens die ruhigste Option.

Meine Empfehlungen, um es richtig zu geniessen

  • Komm am späten Nachmittag. Im Hochsommer ist die Mittagszeit eine echte Hitzefalle: da oben gibt es keinen einzigen Meter Schatten. Spätnachmittags taucht das Licht die Dächer in Gold und du kannst nahtlos in den Sonnenuntergang übergehen.
  • Wasser, ein Hut, Sonnencreme. Zwar gibt es zwei oder drei Bars auf dem Weg, allerdings zu unverschämten Preisen.
  • Feste Schuhe: Es gibt zahlreiche Stufen, die durch die vielen Besucher glattgelaufen sind.
  • Ein vielseitiges Objektiv: Die Kulisse verändert sich alle zwanzig Meter, vom Weitwinkel für die Dächer bis zum Zoom auf einen Kirchturm. Sorge für genügend Platz auf der Speicherkarte :)
  • Hör nicht am Ende auf zu bummeln. Man trödelt auf den ersten Metern herum und beschleunigt dann, wenn die Hitze drückt, dabei kommen die allergrössten Ausblicke auf den Stradun erst ganz am Ende des Weges.

Die Aussichten, die du nicht verpassen darfst

  • Die Kolorina-Bucht und das Fort Lovrjenac, direkt auf den ersten Metern nach dem Pile-Tor: die bunten Kajaks fein säuberlich auf dem Kieselstrand aufgereiht, das durchsichtige Wasser am Fusse der Mauer.
  • Das Mosaik aus orangen Dächern, von dem höheren Abschnitt in der Nähe des Forts Minčeta aus gesehen. Man kann sogar die neuen Ziegel von den alten unterscheiden: die Spuren der Wiederaufbauarbeiten nach der Belagerung von 1991.
  • Die Meerseite, wo sich die Mauer an die Klippe schmiegt, die in die Adria abfällt. Halte Ausschau nach den in den Felsen gehängten Bars weiter unten: man gelangt dorthin durch ein simples Loch in der Mauer.
  • Die grüne Insel Lokrum, die wie hingetupft direkt gegenüberliegt, und der Kirchturm des Dominikanerklosters, der den alten Hafen überragt: Im Osten öffnet sich der Blick schlagartig auf die Küste und die Inseln.
  • Der Stradun bei Sonnenuntergang, wenn sich die grosse Marmorstrasse füllt und der Kirchturm des Franziskanerklosters sich orange verfärbt. Mein absolutes Lieblingsfoto aus dem Album.
  • Schliesslich das alltägliche Leben: Von oben blickt man direkt in Innenhöfe, Kreuzgänge, auf Wäscheleinen an Fenstern und sogar auf einen Basketballplatz, der sich zwischen zwei Gassen zwängt. Das habe ich am liebsten fotografiert.

Und nach den Stadtmauern?

Drei Orte ergänzen den Besuch perfekt, und für jeden davon habe ich ein eigenes Album: der Berg Srd für den Panoramablick (zu Fuss, wenn du mutig bist, sonst mit der Seilbahn), das Fort Lovrijenac, das den besten Blick auf die Mauern bietet, und der Rektorenpalast, um im Schatten durchzuatmen.

Viel Spass beim Besuch und vergiss deine Trinkflasche nicht :) Der Rest meiner Fotos ist auf der Dubrovnik-Seite zu finden.

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