Besuch im Addo-Elefanten-Nationalpark
Der Addo-Elefanten-Nationalpark wurde 1931 von dem südafrikanischen Naturforscher Sydney Skaife gegründet und diente zunächst als Schutzgebiet für elf Elefanten, die in der Region überlebt hatten. Über die Jahrzehnte wurde das Areal massiv erweitert und beheimatet heute über 450 Elefanten sowie zahlreiche weitere Säugetierarten. Ein besonderer Bereich ist "Bird Island" (Vogelinsel). Sie beherbergt 120.000 Kaptölpel und ist damit das größte Schutzgebiet für diese Art weltweit. Auch die zweitgrößte Kolonie von Brillenpinguinen lässt sich in dem heute 3.600 km² großen Park beobachten. Der Nationalpark ist zudem deshalb so beliebt, weil er fünf der sieben großen Vegetationszonen Südafrikas vereint und die Heimat der sogenannten "Big 7" ist. Dazu zählen Elefant, Spitzmaulnashorn, Löwe, Kaffernbüffel, Leopard, Wal und der Weiße Hai, die alle in ihrem natürlichen Lebensraum beobachtet werden können.
Ein Wechsel der Umgebung
Mit einer heutigen Fläche von 180.000 Hektar, verglichen mit den bescheidenen 2.500 Hektar zu Beginn, zählt der Addo-Elefanten-Nationalpark jährlich etwa 120.000 Besucher. Mehr als die Hälfte der Gäste reist aus dem Ausland an, wobei Reisende aus Deutschland, Großbritannien oder den Niederlanden einen großen Anteil ausmachen. Für die Unterbringung sorgt das Hauptcamp, das neben Übernachtungsmöglichkeiten auch einen Pool, ein Restaurant und ein Wasserloch bietet, an dem Wildtiere beobachtet werden können. Diese Infrastruktur ermöglicht eine Vielzahl an Aktivitäten. Es ist sehr reizvoll, das weitläufige Gelände auf Wanderwegen, mit dem eigenen Auto, per Boot oder sogar hoch zu Ross zu erkunden.
Der Addo-Elefanten-Nationalpark ist zwar weniger berühmt als der Kruger, aber er hat mich total begeistert.
Diese Reserve lässt sich prima mit dem eigenen Mietwagen erkunden.
Die Landschaften sind sehr abwechslungsreich, von der Küste bis hin zu den grasbewachsenen Weiten im Hinterland. Die Tierwelt ist unglaublich vielfältig und Sie werden sehen, die Elefanten sind gigantisch!
Man sagt sogar, dass es die größten in ganz Afrika sind...